"...sie kehren das Unterste zuoberst in die Menschen"

'Verkehrte Welt' in Bertolt Brechts "Mutter Courage"


Seminararbeit, 2006
17 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die ‚Verkehrte Welt’ und Brechts Verfremdung
2.1 Grimmelshausen und der Topos der verkehrten Welt
2.2 Eine geistige Verwandtschaft zwischen Grimmelshausen und Brecht?

3 Verkehrungen in „Mutter Courage“
3.1 Paradoxien und Gegenläufigkeiten gegen die Alltagslogik
3.2 Verkehrung geläufiger Sprachmuster
3.3 Die Um- und Abwertung des Glaubens und der Religion
3.4 Leere Phrasen, Redensarten und hohles Pathos

4 Schluss

5 Literaturverzeichnis
5.1 Primärtexte
5.2 Sekundärquellen

1 Einleitung

„[...] sie kehren das Unterste zuoberst in die Menschen“

(Bertolt Brecht: „Mutter Courage“, S.71[1])

Dieses aus Bertolt Brechts „Mutter Courage“ stammende Eingangszitat spricht ein Grundmotiv an, welches das gesamte Stück durchzieht und welches für die vorliegende Hausarbeit als Ausgangspunkt dienen soll: Mit dieser Äußerung lässt der Stückeschreiber den Feldprediger die Tatsache thematisieren, dass sowohl im Dreißigjährigen als auch in jedem anderen Krieg die Welt aus den Fugen gerät, bisher allgemein Bekanntes keine Gültigkeit mehr besitzt und nichts mehr der gängigen Logik und den üblichen Konventionen folgt – es herrscht sozusagen ‚verkehrte Welt’.

In der Tat finden sich in „Mutter Courage“ zahlreiche Beispiele für derartige Verkehrungen und Umwertungen. Jan Knopf, der eine Vielzahl von Verbindungen zwischen Grimmelshausen und Brecht sieht, nennt diesen Sachverhalt ebenfalls eine Gemeinsamkeit der beiden Autoren, indem er Brechts Inversionen in die Tradition eines barocken Topos stellt, den auch Grimmelshausen verwendet: „Schließlich übernimmt Brecht von Grimmelshausen das strukturale Element, nämlich die Umkehr des Gewöhnlichen: im Barock ist es der Topos von der verkehrten Welt [...], bei Brecht ist es die ‚Umwertung’ der ‚normalen’ bürgerlichen Werte durch den Krieg als neue Normalität.“[2]

Inwiefern sich Brecht dieser ursprünglich barocken Motivik bedient, diese verändert, an seine Verfremdungstheorie adaptiert und schließlich in „Mutter Courage“ praktisch umsetzt, soll im Folgenden untersucht werden. In einem ersten Schritt wird es dabei um den barocken Inversionstopos und dessen Funktion gehen. In diesem Kontext werden außerdem sowohl die Frage nach der geistigen Verwandtschaft zwischen Grimmelshausen und Brecht als auch Brechts Verfremdungstheorie von Interesse sein. Im dritten Kapitel wird dann das Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ selbst im Vordergrund stehen. Auf verschiedenen Ebenen werden Beispiele für Umkehrungen und Umwertungen untersucht und auf ihre Funktion hin bewertet werden. Aufbauend auf diesen Betrachtungen soll am Ende zusammengefasst werden, wie Brecht diesen barocken Topos aufnimmt, ihn mit seiner Verfremdungsidee in Einklang bringt und damit letztendlich zur Ideologiekritik nutzt.

2 Die ‚Verkehrte Welt’ und Brechts Verfremdung

2.1 Grimmelshausen und der Topos der verkehrten Welt

Wer kennt nicht das Märchen vom Schlaraffenland, jenem paradiesischen Reich, in dem die Fische auf dem Wasser schwimmen und die Vögel bereits gebraten durch die Luft fliegen – eine Welt, in der die Dinge gänzlich anders funktionieren als wir es gewohnt sind, eine ‚verkehrte Welt’. In zahlreichen Märchen, Volksliedern und Bildern finden sich derartige Inversionen, die jedoch sehr unterschiedliche Funktionen erfüllen können. Die Fülle der Werke, in denen dieser Topos auftaucht, deutet daraufhin, dass „[d]as Thema der verkehrten Welt [...] so alt zu sein [scheint] wie die Menschheit.“[3]

Durch die Verkehrung von Dingen und Beziehungen in deren Gegenteil kann – wie beim Beispiel des Schlaraffenlands – eine Wunschwelt imaginiert werden, die frei ist von Arbeit und Mühsal. Damit verbunden ist jedoch auch stets eine Kritik an den gegenwärtigen, realen Zuständen. Kenner erklärt die Faszination, die mit diesem Topos verbunden ist, folgendermaßen: „Der mundus inversus hat noch jede Zeit bis herauf?!? die Gegenwart gereizt, sei es wegen [...] seines revolutionären Charakters, sei es wegen seiner paradiesischen Verheißungen voll ausgleichender Gerechtigkeit oder seiner Möglichkeit, ein Instrument der Zeitkritik bzw. ein Spiegelbild der Verdrehtheiten der eigenen Umwelt zu sein [...].“[4]

Besonders in Zeiten des Krieges erscheint die Welt aus den Angeln gehoben, weshalb der Inversionstopos gerade in sozial und politisch unruhigen Zeiten beliebt war und ist.[5] So entstanden auch während des Dreißigjährigen Krieges zahlreiche Werke, die sich dieser Motivik bedienen, wie beispielsweise Grimmelshausens Der abentheuerliche Simplicissimus Teutsch oder seine satirische Schrift V erkehrte Welt, deren Titel Programm ist. Beinssen-Hesse erklärt die Verwendung dieser Inversionsthematik bei Grimmelshausen damit, dass „[d]er Dreißigjährige Krieg die Kulmination einer Verkehrung alter Ordnungen [war]“ und meint, es sei deshalb nicht verwunderlich, „daß der Topos immer wieder in Grimmelshausens Werke hineinspiel[e].“[6]

Grimmelshausen verbindet Satire und Kritik an der Ideologie seiner Zeit, indem er den jungen, weltunerfahrenen Simplicissimus, der durch einen Einsiedler christlich erzogen wurde, mit dem wahren irdischen Treiben konfrontiert, das so gar nicht den Idealen entspricht, die ihm beigebracht wurden.[7] Der Protagonist empfindet „[d]as Haus der Welt [als ein] Tollhaus, in dem nichts mehr an seinem Platz steht.“[8] Für ihn ist die irdische Welt die ‚verkehrte Welt’, die für deren Bewohner jedoch „bereits zu einer neuen Art von Ordnung geworden ist.“[9]

Kuper spricht in diesem Zusammenhang – eher negativ konnotiert – von einer „Instrumentalisierung und moraldidaktischen Indienstnahme der Inversionsmetaphorik [...] wider die in der damaligen Zeit bestehenden Ordnungsverhältnisse.“[10] Und in der Tat ist es offenbar Grimmelshausens Ziel, die Auflösung der christlichen Moral zu beklagen und das gesellschaftliche Gefüge seiner Zeit in Frage zu stellen. Mithilfe des Inversionstopos’ versucht er auf satirische, also verschlüsselte, Art und Weise auf die bestehenden Missstände hinzuweisen und unternimmt somit einen ersten Schritt hin zu deren Überwindung.

2.2 Eine geistige Verwandtschaft zwischen Grimmelshausen und Brecht?

Obwohl es zunächst problematisch scheint, zwei Schriftsteller, deren Leben und Werk drei Jahrhunderte auseinander liegen, miteinander in Verbindung zu bringen, haben zahlreiche Kritiker doch immer wieder die geistige Verwandtschaft zwischen Grimmelshausen und Brecht festgestellt.[11] Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem Stück „Mutter Courage“, welches Battarafano und Eilert als „Bertolt Brechts Interpretation von Grimmelshausens ‚Courage’ als Theaterstück“[12] bezeichnen. Mannack, der sich intensiv mit modernen Schriftstellern als Rezipienten deutscher Barocktexte auseinandersetzt, sieht „Mutter Courage“ sogar als „[d]as bedeutendste Beispiel für die schöpferische Adaption eines Stoffes aus der deutschen Barockliteratur im 20. Jahrhundert.“[13]

Oft wird gesagt, Brechts Protagonistin teile mit Grimmelshausens Courasche lediglich den Namen, doch einige Kritiker sehen eine subtilere Verbindung der beiden Autoren und nennen zahlreiche andere Parallelen – sowohl mit Trutz Simplex oder Lebensbeschreibung der Ertzbetrügerin und Landstörtzerin Courasche als auch mit dem Simplicissimus.[14] So wird beispielsweise die spezifisch barocke Vorstellung des Rads der Fortuna auf Anna Fierlings wechselndes Glück bezogen;[15] ferner werden Simplicissimus, Courasche und Courage als prototypische Picaros bezeichnet.[16] Eine zentrale Parallele besteht auch in der Darstellung der Gesellschaft und des Krieges, die laut Knight daher rührt, dass sowohl Grimmelshausen als auch Brecht „als Schriftsteller durch eine tiefe Desillusionierung mit der Welt – mit dem korrupten Zustand der Welt, den sie in extremer Form im Krieg erlebten – motiviert [wurden].“[17] Beide Autoren sehen den Krieg aus der Perspektive der ‚kleinen’ Leute und beide Autoren zeigen den Dreißigjährigen Krieg vor allem als Gelegenheit zum Geschäftemachen.[18] So schreibt Brecht, dass „Mutter Courage“ hauptsächlich zeigen soll, „daß der Krieg [...] eine Fortführung der Geschäfte mit andern Mitteln“[19] sei.

Auf dieser Darstellungsweise des Krieges basiert denn auch die Gemeinsamkeit, die bereits in der Einleitung angesprochen wurde und im Folgenden im Mittelpunkt stehen soll: die Verwendung des Inversionstopos, der bei Grimmelshausen noch stark mit religiösen Ansichten verbunden ist und bei Brecht variiert und in dessen Verfremdungstheorie integriert wird. Knight beschreibt diesen Sachverhalt folgendermaßen: „Beide Werke zeigen [...], wie die Gesellschaft vom Krieg in eine verkehrte ‚Ordnung’ eingezwängt wird.“[20]

Wirft man einen Blick auf Brechts Verfremdungstheorie, wird deutlich, warum er neben zahlreichen anderen Aspekten auch die Inversionsmotivik von Grimmelshausen übernommen und adaptiert hat. Das Ziel der Verfremdungseffekte ist es – so schreibt Brecht in seinem Kleinen Organon für das Theat er – „den gesellschaftlich beeinflußbaren Vorgängen den Stempel des Vertrauten weg[zu]-nehmen“, um so beim Publikum einen „fremden Blick“ hervorzurufen, es „wundern [zu] machen“ und damit „gesellschaftliche Zustände als [veränderbare] Prozesse“ zu zeigen.[21] Laut Benjamin spielen dabei vor allem Unterbrechungen der Handlung, beispielsweise in Form von Songs, Publikumsansprachen oder überraschenden Äußerungen eine zentrale Rolle.[22] Dadurch wird der „Zustand der Entrückung“[23] durchbrochen und die Zuschauer nehmen eine kritische Haltung ein, was idealerweise dazu führt, dass die Normen des gesellschaftlichen Zusammenlebens durchleuchtet und hinterfragt werden.[24] So wird auch mit Hilfe des Inversionstopos’ auf etwas Vertrautes zurückgegriffen, was allerdings in einer gänzlich anderen Form als erwartet dargestellt wird.[25] Auf diese Weise erfüllt diese Motivik, so Kabus, genau jenen Zweck, den Brecht mit seinen Verfremdungseffekten anstrebt: „Mit Hilfe der Verkehrte-Welt-Darstellungen können [...] gesellschaftliche Normen und Verhaltensweisen in Frage gestellt werden.“[26]

[...]


[1] Alle Seitenangaben beziehen sich auf folgende Ausgabe: Brecht, Bertolt (e): Mutter Courage und ihre Kinder. Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg, hg. von Wolfgang Jeske. Frankfurt 11999, S.71.

[2] Knopf, Jan (b): Brecht-Handbuch. Theater. Eine Ästhetik der Widersprüche. Stuttgart 1980, S.183.

[3] Brinker-von der Heyde, Claudia: Verkehrte Welten. Grimmelshausens Schimpf und Ernst mit einem alten Topos. In: Wirkendes Wort 40 (1990), S.178-191, hier S.178. Vgl. auch Welzig, der meint, „daß wir es hier mit einer Vorstellung zu tun haben, die weithin geläufig war.“ Welzig, Werner: Ordo und verkehrte Welt bei Grimmelshausen. In: Der Simplicissimusdichter und sein Werk, hg. von Günther Weydt. Darmstadt 1969, S.370-389, hier S.371.

[4] Kenner, Hedwig: Das Phänomen der verkehrten Welt in der griechisch-römischen Antike. Klagenfurt 1970, S.163. Auch Kabus erkennt die Vielseitigkeit dieses Topos’ und meint, er verbinde Satire und Utopie, da „im Aufzeigen von Verkehrtheiten [...] neben der Kritik an ihnen immer auch der Kern zu Vorstellungen zu ihrer Überwindung“ läge. Vgl. Kabus, Petra: Verkehrte Welt. Zur schriftstellerischen und denkerischen Methode Grimmelshausens im "Abentheurlichen Simplicissimus teutsch". Frankfurt am Main 1993, S.13.

[5] Vgl. Brinker-von der Heyde, S.180.

[6] Beinssen-Hesse, Silke: Des Abenteuerlichen Simplicii Verkehrte Welt. Ein Topos wird fragwürdig. In: Antipodische Aufklärungen. Festschrift für Leslie Bodi, hg. von Walter Veit. Frankfurt am Main 1987, S.63-75, hier S.63.

[7] Vgl. Battafarano, Italo Michele: Grimmelshausens Kritik an der Ideologie seiner Zeit. Ungleichzeitigkeit und Alltagsdenken in „Simplicissimus“ und „Courasche“. In: Daphnis 5 (1976), S.295-302, hier S.295.

[8] Welzig, S.386. Kramer meint, Grimmelshausen wolle zeigen, dass „[d]ie bestehende Welt [...] die verkehrte [sei], die sich zur wahren verkehren [müsse].“ Vgl. Kramer, Fritz: Verkehrte Welten. Zur imaginären Ethnographie des 19. Jahrhunderts. Frankfurt am Main 1977, S.58.

[9] Welzig, S.377.

[10] Kuper, Michael: Zur Semiotik der Inversion. Verkehrte Welt und Lachkultur im 16. Jahrhundert. Berlin 1993, S.7.

[11] So zum Beispiel Knopf (b), S.183; Speirs, Ronald: Brecht, „Mutter Courage und ihre Kinder“. In: Landmarks in German drama, hg. von Peter Hutchinson. Oxford [u.a.] 2002, S.193-208, hier S.204; Hinck, Walter (b): „Mutter Courage und ihre Kinder“. Ein kritisches Volksstück. In: Brechts Dramen. Neue Interpretationen, hg. von Walter Hinderer. Stuttgart 1984, S.162-177, hier S.164; Grimm spricht sogar von „Brecht’s lifelong indebtedness to the Baroque […].” Grimm, Reinhold (b): Bertolt Brecht. Die Struktur seines Werkes. Nürnberg 61972, S.222.

[12] Battafarano, Italo Michele / Eilert, Hildegard: Courage. Die starke Frau der deutschen Literatur. Von Grimmelshausen erfunden, von Brecht und Grass variiert. Bern [u.a.] 2003, S.172.

[13] Mannack, Eberhard (a): Barock in der Moderne. Deutsche Schriftsteller des 20. Jh. als Rezipienten deutscher Barockliteratur. Frankfurt am Main [u.a.] 1991, S.44.

[14] So zum Beispiel Stern, Guy: Enriching „Mother Courage“. In: Literarische Kultur im Exil. Gesammelte Beiträge zur Exilforschung. 1989 - 1997, hg. von Guy Stern. Dresden 1998, S.110-118, hier S.115; Knopf (b), S.183; Horwich, Cara M.: Survival in „Simplicissimus“ and „Mutter Courage“. New York [u.a.] 1997, S.2.

[15] Vgl. beispielsweise Grimm, Reinhold (a): A couple of notes on two Brechtian plays. “Leben des Galilei“ and „Mutter Courage und ihre Kinder”. In: Bertolt Brecht. 1898 – 1956, hg. von Walter Delabar und Jörg Döring. Berlin 1998, S.189-238, hier S.221. Auch Horwich nennt diese Parallele, sieht die barocke Vorstellung jedoch dahingehend an die Moderne adaptiert, dass bei Brecht nicht mehr die Schicksalsgöttin, sondern die Gesellschaft selbst für das Drehen der „Rades der Fortuna“ verantwortlich sei. Vgl. Horwich, S.19f.

[16] So meint etwa Grimm, dass „Mother Courage [...] must be seen as a full-fledged latter-day picara […].” Grimm (a), S.221f. Ähnliche Äußerungen finden sich auch bei Frenzel, die diese Tatsache damit erklärt, dass „[a]ls Hauptgestalt der Dichtung [der Schelm] immer dann in den Vordergrund [tritt], wenn Gesellschaft und Ordnung brüchig geworden sind.“ Dann diene er dazu, „die Ideologie, die eine Epoche verblendet hat, zu erschüttern und zu entthronen.“ Frenzel sieht auch Azdak und Puntila in der Schelmentradition. Vgl. Frenzel, Elisabeth: Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Stuttgart 21980, S.608-S.617.

[17] Knight, Kenneth: „Simplicissimus“ und „Mutter Courage“. In: Daphnis 5 (1976), S.699-705; S.699. Vgl. auch Horwich, die meint, dass „[Brecht’s] approach to society was strikingly similar to Grimmelshausen’s.” Horwich, S.2.

[18] Vgl. Horwich, S.2 bzw. S.64.

[19] Brecht (e), S.157.

[20] Knight, S.705. Battafarano und Eilert bezeichnen deshalb sowohl Brechts „Mutter Courage“ als auch Simplicissimus und Courasche als „Anti-Kriegsschriften“. Battafarano / Eilert, S.181.

[21] Alle Zitate aus Brecht, Bertolt (d): Kleines Organon für das Theater. In: Gesammelte Werke. Bd. 16. Schriften zum Theater 2, hg. von Elisabeth Hauptmann. Frankfurt 1967, S.661-708, hier S.680-682.

[22] Vgl. Benjamin, Walter: Was ist das epische Theater? Eine Studie zu Brecht. In: Zu Bertolt Brecht. Parabel und episches Theater, hg. von Theo Buck. Stuttgart 11979, S.8-23, hier S.9f.

[23] Brecht (d), S.674.

[24] Vgl. Hinck, Walter (a): Die Dramaturgie des späten Brecht. Göttingen 61977, S.19.

[25] Kuper beschreibt diesen Sachverhalt in Anlehnung an Brechts Terminologie folgendermaßen: „[D]er Topos der verkehrten Welt [dient] als den Referenzbereich des Bekannten verfremdendes Beschreibungsmittel.“ Kuper, S.10.

[26] Kabus, S.6.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
"...sie kehren das Unterste zuoberst in die Menschen"
Untertitel
'Verkehrte Welt' in Bertolt Brechts "Mutter Courage"
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Deutsches Seminar II)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V121109
ISBN (eBook)
9783640249787
ISBN (Buch)
9783640249817
Dateigröße
440 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bertolt Brecht, Mutter Courage
Arbeit zitieren
Dipl.-Bibl. Regina Männle (Autor), 2006, "...sie kehren das Unterste zuoberst in die Menschen" , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121109

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