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Arbeitskräftewanderungen in Europa, Entsendegesetz und Mindestlöhne

Title: Arbeitskräftewanderungen in Europa, Entsendegesetz und Mindestlöhne

Term Paper , 2008 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
I. Einleitung: Ist der EU-Binnenmarkt in punkto (Arbeitnehmer-)Freizügigkeit vollendet?
II. Der EU-Binnenmarkt
A. Die vier Grundfreiheiten – insbesondere der Grundsatz des freien Personenverkehrs
B. Freizügigkeit der Arbeitnehmer
C. Welcher Personenkreis fällt unter Artikel 39 EG?
D. Was gilt nach der EU-Osterweiterung 2004 und 2007?
III. Migration
A. Migrationsgründe: Theoretische Ableitung
1. Neoklassische Theorie
1.1. Heckscher-Ohlin-Samuelson-Modell
1.2. Humankapitalansatz
2. Neue ökonomische Migrationstheorie
3. Moderne ökonomische Migrationstheorie
B. Migration als Problem für das Auswanderungsland
C. Inwieweit machen die EU-Bürger von der Freizügigkeit Gebrauch?
IV. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG)
A. Ausgangssituation
B. Wesentlicher Inhalt des AEntG
C. Arbeitsmarktpolitische Bewertung des AEntG
V. Der Mindestlohn
A. Definition
B. Warum gibt es Mindestlöhne?
C. Wie der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt wirkt
D. Wohlfahrtseffekte durch den Mindestlohn
E. Mindestlohn – ja oder nein?
VI. Schluss: „The Internal Market is still only a half-finished building.”
Literaturverzeichnis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: Ist der EU-Binnenmarkt in punkto (Arbeitnehmer-)Freizügigkeit vollendet?

II. Der EU-Binnenmarkt

A. Die vier Grundfreiheiten – insbesondere der Grundsatz des freien Personenverkehrs

B. Freizügigkeit der Arbeitnehmer

C. Welcher Personenkreis fällt unter Artikel 39 EG?

D. Was gilt nach der EU-Osterweiterung 2004 und 2007?

III. Migration

A. Migrationsgründe: Theoretische Ableitung

1. Neoklassische Theorie

1.1. Heckscher-Ohlin-Samuelson-Modell

1.2. Humankapitalansatz

2. Neue ökonomische Migrationstheorie

3. Moderne ökonomische Migrationstheorie

B. Migration als Problem für das Auswanderungsland

C. Inwieweit machen die EU-Bürger von der Freizügigkeit Gebrauch?

IV. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG)

A. Ausgangssituation

B. Wesentlicher Inhalt des AEntG

C. Arbeitsmarktpolitische Bewertung des AEntG

V. Der Mindestlohn

A. Definition

B. Warum gibt es Mindestlöhne?

C. Wie der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt wirkt

D. Wohlfahrtseffekte durch den Mindestlohn

E. Mindestlohn – ja oder nein?

VI. Schluss: „The Internal Market is still only a half-finished building.”

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Grad der Vollendung des EU-Binnenmarkts unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmerfreizügigkeit, der Migrationsbewegungen sowie der regulatorischen Eingriffe durch das Arbeitnehmer-Entsendegesetz und Mindestlohnsysteme.

  • Grundfreiheiten des EU-Binnenmarkts und die Freizügigkeit von Arbeitnehmern
  • Theoretische Modelle zur Erklärung von Migrationsursachen
  • Statistische Analyse der Arbeitskräftewanderung aus MOEL-Staaten nach Deutschland
  • Funktionsweise und arbeitsmarktpolitische Auswirkungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
  • Ökonomische Analyse von Mindestlöhnen sowie deren Wohlfahrtseffekte

Auszug aus dem Buch

1.1. Heckscher-Ohlin-Samuelson-Modell

Die Migration aufgrund vorhandener Lohndifferenzen im Herkunfts- und Zielland lässt sich mit dem Heckscher-Ohlin-Samuelson-Modell aus der klassischen Außenhandelstheorie erklären: Bei diesem Modell wird davon ausgegangen, dass zwei Länder, die eine unterschiedliche Ausstattung mit den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital und flexible Arbeitsmärkte mit Vollbeschäftigung aufweisen, mit zwei Gütern handeln, die sie unter vollkommener Konkurrenz mit der identischen Technologie produzieren. Wenn kein Handel mit Gütern betrieben wird und die Mobilität an Faktoren nicht zugelassen ist, bedeutet dies, dass im kapitalreichen Land im Vergleich zum arbeitsreichen Land das Zinsniveau niedriger und das Lohnniveau höher werden.

Diese Lohn- und Zinsdifferenzen führen – bei zugelassener Faktormobilität – zu Kapital- und Arbeitsströmen zwischen den Ländern. Während der Strom an Arbeitskräften vom Niedriglohnland zum Hochlohnland fließt, fließt der Strom an Kapital vom Hochlohnland zum Niedriglohnland. Die Folge hiervon sind sinkende Löhne und steigende Zinsen im Land, das vormals reich an Kapital war, und steigende Löhne und sinkende Zinsen im Land, das vormals reich am Produktionsfaktor Arbeit war. Die Faktorströme fließen solange, bis die Wanderungskosten nicht mehr durch die Unterschiede von Löhnen und Zinsen gedeckt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Ist der EU-Binnenmarkt in punkto (Arbeitnehmer-)Freizügigkeit vollendet?: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert den Fokus auf die Freizügigkeit, die Osterweiterung, das Entsendegesetz und den Mindestlohn.

II. Der EU-Binnenmarkt: Dieses Kapitel erläutert die Grundfreiheiten des Binnenmarkts und spezifiziert den rechtlichen Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Sonderregelungen für die MOEL-Staaten.

III. Migration: Es werden theoretische Erklärungsansätze für Wanderungsbewegungen vorgestellt und die tatsächliche Entwicklung der Migration von MOEL-10-Staaten nach Deutschland im Zeitraum 2004-2006 statistisch analysiert.

IV. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG): Dieses Kapitel beleuchtet den Kontext der Entsendungsproblematik in Deutschland, den Inhalt des AEntG und eine kritische arbeitsmarktpolitische Bewertung der Wirksamkeit dieses Gesetzes.

V. Der Mindestlohn: Der Abschnitt definiert Mindestlöhne, untersucht ihre ökonomische Begründung und analysiert mittels Modellen die Auswirkungen auf Arbeitsmarktgleichgewicht und Wohlfahrt.

VI. Schluss: „The Internal Market is still only a half-finished building.”: Das Fazit zieht den Schluss, dass der Binnenmarkt trotz Erfolgen aufgrund veränderter politischer und technologischer Rahmenbedingungen ein unvollendeter Dauerprozess bleibt.

Schlüsselwörter

EU-Binnenmarkt, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Arbeitskräftewanderung, Migrationstheorie, MOEL-Staaten, Arbeitnehmer-Entsendegesetz, AEntG, Mindestlohn, Arbeitsmarkt, Wohlfahrtseffekte, Beschäftigung, Lohndifferenz, Grenzüberschreitende Dienstleistungen, Tarifverträge, Kapitalmobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Arbeitnehmerfreizügigkeit im EU-Binnenmarkt und die damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen durch Migration, Entsendegesetzgebung und Mindestlohnregelungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Migration, den Auswirkungen der EU-Osterweiterung, der rechtlichen und wirtschaftlichen Regulierung von Arbeitsbedingungen durch das AEntG sowie der ökonomischen Analyse von Mindestlöhnen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, zu bewerten, inwieweit der EU-Binnenmarkt im Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit vollendet ist und welche ökonomischen Konsequenzen sich daraus für die beteiligten Staaten ergeben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus theoretischer Ableitung anhand ökonomischer Standardmodelle (wie dem Heckscher-Ohlin-Samuelson-Modell) und der deskriptiven statistischen Analyse von Daten der Eurostat.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Migrationsgründe, eine statistische Betrachtung der Migration nach Deutschland, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem AEntG sowie eine volkswirtschaftliche Bewertung von Mindestlohn-Effekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Arbeitnehmerfreizügigkeit, Migrationstheorie, EU-Osterweiterung, Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohn.

Welche Rolle spielt das Arbeitnehmer-Entsendegesetz für die Freizügigkeit?

Das AEntG fungiert als Regulierungsmechanismus, der zwingende Mindestarbeitsbedingungen für entsandte Arbeitnehmer festlegt, was die Autorin kritisch im Hinblick auf seine Einschränkungswirkung für die Freizügigkeit diskutiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Migrationskosten wichtig?

Diese Unterscheidung ist zentral für die Humankapitaltheorie, da sie erklärt, warum Individuen trotz bestehender Lohndifferenzen nicht immer migrieren; die Entscheidung hängt von der Rentabilität unter Berücksichtigung dieser Kosten ab.

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Details

Title
Arbeitskräftewanderungen in Europa, Entsendegesetz und Mindestlöhne
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Course
Seminar "Allgemeine Volkswirtschaftslehre"
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2008
Pages
22
Catalog Number
V121200
ISBN (eBook)
9783640252510
Language
German
Tags
Binnenmarkt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2008, Arbeitskräftewanderungen in Europa, Entsendegesetz und Mindestlöhne, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121200
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