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Improtheater und Theaterpädagogik

Título: Improtheater und Theaterpädagogik

Ensayo , 2007 , 11 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Andrea Klabach (Autor)

Teatrología, danza
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Das Wort „Impro“ bezeichnet auf treffliche Art und Weise den Inhalt. Nämlich etwas Undefinierbares. Ein aus vier Buchstaben bestehendes, nichts sagendes Wort ist auch gleichzeitig etwas sehr bezeichnendes dieser Theaterform. Der Beginn dieses Theaterspiels liegt im Nichts, oder anders ausgedrückt, in einer unfertigen, vielfach durch das Publikum begonnen Form. Impro hat mit improvisieren zu tun, das heißt, keiner klaren Vorgabe zu folgen. Genau diese Freiheit des Raumes hat mich im letzten Sommer bewogen, an einem zweiwöchigen Workshop Improtheater in Kärnten teilzunehmen. Als Laie erfuhr ich peu a peu die wenigen Regeln des theatralen Improvisierens, die uns ein junger Absolvent des Max Reinhardseminars in Wien, pädagogisch zwar ungeschult, aber mit Freude und positiver, konstruktiver Kritik, nahe brachte. Im Rahmen meines Wahlfachsemesters der Studienrichtung Europäische Ethnologie interessierte mich Theaterpädagogik als eine Form der Auseinandersetzung mit dem Theaterspiel. Der Besuch der von Harald Volker Sommer sehr engagiert induzierten und geführten Lehrveranstaltung, „Theaterpädagogische Theorien“, am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Wien im Wintersemester 2008, bewog mich nun, mich näher mit dem Thema des Improvisationstheaters zu beschäftigen. Meine Fragestellung zielt in die Richtung der Reflektion und Auswirkung von Improtheater im Sinne seiner Wirkung auf Mitspieler und Publikum.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Micetro

Gorillatheater

Sozial-gesellschaftliche Erfahrung

Sozial-individuelle Erfahrung

Therapeutisch-kathartische Erfahrung

Ästhetisch-Künstlerische Erfahrung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Anwendung von Improvisationstheater im Kontext der Theaterpädagogik. Dabei wird untersucht, wie improvisatorische Prozesse Kompetenzen fördern, die sowohl soziale Interaktion als auch die persönliche Entwicklung der Spielenden beeinflussen.

  • Entstehung und Entwicklung des Improvisationstheaters
  • Systematik und Spielformen (z.B. Micetro, Gorillatheater)
  • Theaterpädagogische Ansätze und pädagogische Wirkung
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen durch Improvisation
  • Verhältnis von Theater, Ästhetik und systemischer Erfahrung

Auszug aus dem Buch

Einleitung

„Improvisation (von lat. Improvisus = unvorhergesehen), das spontane, freie Spiel (ohne oder mit nur sehr umrisshaft skizzierter Vorgabe) charakterisiert spezifische Traditionen der Theatergeschichte. (Brauneck 2001:459)

Das Wort „Impro“ bezeichnet auf treffliche Art und Weise den Inhalt. Nämlich etwas Undefinierbares. Ein aus vier Buchstaben bestehendes, nichts sagendes Wort ist auch gleichzeitig etwas sehr bezeichnendes dieser Theaterform. Der Beginn dieses Theaterspiels liegt im Nichts, oder anders ausgedrückt, in einer unfertigen, vielfach durch das Publikum begonnen Form. Impro hat mit improvisieren zu tun, das heißt, keiner klaren Vorgabe zu folgen. Genau diese Freiheit des Raumes hat mich im letzten Sommer bewogen, an einem zweiwöchigen Workshop Improtheater in Kärnten teilzunehmen. Als Laie erfuhr ich peu a peu die wenigen Regeln des theatralen Improvisierens, die uns ein junger Absolvent des Max Reinhardseminars in Wien, pädagogisch zwar ungeschult, aber mit Freude und positiver, konstruktiver Kritik, nahe brachte. Im Rahmen meines Wahlfachsemesters der Studienrichtung Europäische Ethnologie interessierte mich Theaterpädagogik als eine Form der Auseinandersetzung mit dem Theaterspiel. Der Besuch der von Harald Volker Sommer sehr engagiert induzierten und geführten Lehrveranstaltung, „Theaterpädagogische Theorien“, am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Wien im Wintersemester 2008, bewog mich nun, mich näher mit dem Thema des Improvisationstheaters zu beschäftigen. Meine Fragestellung zielt in die Richtung der Reflektion und Auswirkung von Improtheater im Sinne seiner Wirkung auf Mitspieler und Publikum.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Herkunft des Improvisationstheaters und motiviert das persönliche Interesse an der theaterpädagogischen Auseinandersetzung mit dieser Form des Spiels.

Micetro: Dieses Kapitel erläutert die Spielform des Micetro als einen wettbewerbsorientierten Improvisationsansatz mit festen Rollen für Regie und Spielende.

Gorillatheater: Es wird das Gorillatheater vorgestellt, eine spezifische Form, bei der eine spielerische Publikumsbewertung durch einen als Gorilla verkleideten Akteur erfolgt.

Sozial-gesellschaftliche Erfahrung: Hier werden die kommunikativen und gesellschaftlichen Dimensionen des Improvisierens analysiert, die den Austausch individueller Lebenswirklichkeiten fördern.

Sozial-individuelle Erfahrung: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung der Improvisation für die individuelle Entwicklung und die Stärkung der persönlichen Identität im ästhetischen Rahmen.

Therapeutisch-kathartische Erfahrung: Es wird untersucht, wie Improvisationstheater als Instrument der psychosozialen Reflexion und der Affektreinigung genutzt werden kann.

Ästhetisch-Künstlerische Erfahrung: Dieses Kapitel thematisiert die Förderung von kreativem Gestalten und die Steigerung der Selbstwahrnehmung als künstlerischer Prozess.

Schlüsselwörter

Improvisationstheater, Theaterpädagogik, Keith Johnstone, Theatersport, Schlüsselkompetenzen, Ästhetische Bildung, Sozialkompetenz, Kommunikation, Identitätsbildung, Theatergeschichte, Improvisation, Gruppendynamik, Selbstkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Wirkungsweisen des Improvisationstheaters im theaterpädagogischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Geschichte des Improtheaters, die Analyse spezifischer Spielformate, die theaterpädagogische Ausrichtung sowie die Förderung von Schlüsselkompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel liegt in der Reflektion der Auswirkungen des Improvisationstheaters auf die beteiligten Akteure sowie auf das Publikum.

Welche wissenschaftlichen Bezüge werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf theaterpädagogische Theorien sowie Konzepte zur Kompetenzentwicklung und bezieht sich unter anderem auf Ansätze von Keith Johnstone.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Improvisationsformen, den Nutzen für das Individuum und die Gesellschaft sowie die Einbettung in pädagogische Bildungskontexte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Improvisationstheater, Theatersport, ästhetische Bildung, soziale Kompetenz und Identitätsbildung.

Inwiefern beeinflusst das Publikum das Spiel beim Micetro?

Beim Micetro fungiert das Publikum als bewertende Instanz, die durch ihre Rückmeldungen den Ausgang des spielerischen Wettbewerbs direkt beeinflusst.

Welche Rolle spielt die „Grundregel des Akzeptierens“ im Improvisationstraining?

Das Akzeptieren dient als kommunikative Basis, die den wertschätzenden Umgang mit den Spielideen der Mitspieler fördert und somit die Basis für gemeinsames Gestalten legt.

Wie unterscheidet sich die pädagogische Nutzung von der rein sportlichen Sichtweise beim Improvisationstheater?

Während die sportliche Sichtweise oft den Wettbewerb betont, zielt die theaterpädagogische Nutzung auf die individuelle Kompetenzentwicklung und das kreative Erleben innerhalb eines geschützten Rahmens ab.

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Detalles

Título
Improtheater und Theaterpädagogik
Universidad
University of Vienna  (Theaterwissenschaft)
Curso
Übung
Calificación
2
Autor
Andrea Klabach (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
11
No. de catálogo
V121385
ISBN (Ebook)
9783640258154
ISBN (Libro)
9783640259748
Idioma
Alemán
Etiqueta
Improtheater Theaterpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrea Klabach (Autor), 2007, Improtheater und Theaterpädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121385
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