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Das Freizeitverhalten der Freeskier

Título: Das Freizeitverhalten der Freeskier

Tesis , 2008 , 158 Páginas , Calificación: Befriedigend

Autor:in: Mag.rer.soc.oec. David Köhle (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Zusammengefasst beinhaltet die Arbeit Antworten auf die folgenden Forschungsfragen:
Welche Gemeinsamkeiten sind im Freizeitverhalten der Freeskier zu erkennen? Wodurch wird der Lifestyle Freeskier geprägt? Was sind ihre „Eigenheiten“, wodurch wird diese „Community“ angezogen bzw. was steht für sie im Vordergrund? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den gesellschaftlichen Veränderungen und dem Lifestyle Freeskier? Ist die Community Freeskier eine homogene Einheit?
Das Ziel dieser Studie ist es, ein prägnantes Bild vom Menschen Freeskier zu erstellen. Die Person Freeskier wird auf soziokulturelle und gesellschaftliche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten hin untersucht.
Die Methode der Fokusgruppendiskussion wurde mit 3 Fokusgruppen bestehend aus 7-8 (einmal 7, zweimal 8, in Summe 23 Teilnehmer) Teilnehmern, die sich zum Freeskiing bekennen und dies auch mit mehr als 50 Freeski-Tagen pro Saison belegen, durchgeführt. Die Teilnahme an den Fokusgruppendiskussionen erfolgte freiwillig. Bei den Gesprächen handelte es sich um eine strukturierte (d.h. der Moderator hielt sich an einen von ihm ausgearbeiteten Interviewleitfaden) Fokusgruppendiskussion.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung und Zielsetzung

2.1. Problemstellung

2.2. Zielsetzung

2.3. Vorgehensweise

3. Begriffsdefinitionen des Sports

3.1. Sportgruppen

3.1.1. Extremsport

3.1.2. Trendsport

3.1.3. Abenteuersport

3.1.4. Risikosport

3.1.5. Zuordnung des Freeskiings zu einer Sportart

3.2. Der Sport Freeskiing

3.2.1. Geschichte des Freeskiings

3.2.1.1. Freeriden

3.2.1.2. Freestyle

3.2.1.3. Ski Cross

3.2.1.4. Wettkämpfe

3.2.1.5. Wirtschaftliche Daten zum Freeskiing

3.2.2. Freeskiing in den Medien

4. Motive für die Ausübung von Extremsport

5. Sporttourismus

5.1. Skitourismus

5.2. Die Bedeutung des Freeskiings in der Freizeitwirtschaft

5.3. Trendmanagement im Sporttourismus

6. Lifestyle

6.1. Begriffsdefinition Lifestyle

6.2. Das Lifestyle Konzept

6.2.1. Klassische Lifestyleansätze in der Marktforschung

6.2.1.1. Values and Lifestyle Survey (VALS)

6.2.1.1.1. Definition

6.2.1.1.2. Kritik

6.2.1.2. Activities, Interests and Opinion method (AIO)

6.2.1.2.1. Definition

6.2.1.2.2. Kritik

6.2.1.3. Rokeach’s Value Survey

6.2.1.3.1. Definition

6.2.1.3.2. Kritik

6.2.1.4. List of Values (LOV)

6.2.1.4.1. Definition

6.2.1.4.2. Kritik

6.2.1.5. Eurostyle Concept

6.2.1.5.1. Definition

6.2.2. Allgemeine Kritik an klassischen Lifestyleansätzen

6.3. Lifestyle Segmentierung

6.4. Lifestyle Segmentierung im Tourismus

6.5. Lifestyle und Sportverhalten

7. Veränderungen der Gesellschaft

7.1. Makroebene

7.2. Mikroebene

7.3. Gesellschaftliche Veränderungen und Sport

8. Community

8.1. Freeskier als Community

8.2. Miteinbeziehung einer Community in die Produktentwicklung

9. Zusammenfassung der Theorie

10. Das Instrument der Fokusgruppendiskussion

10.1. Beschreibung einer Fokusgruppendiskussion

10.2. Ablauf einer Fokusgruppendiskussion

10.3. Ergebnisse einer Fokusgruppendiskussion

10.3.1. Qualitative Inhaltsanalyse als Auswertungsverfahren einer Fokusgruppe

10.3.1.1. Transkription

10.3.1.2. Ablauf der qualitativen Inhaltsanalyse

11. Empirische Untersuchung

11.1. Forschungsdesign

11.1.1. Erstellung und Durchführung der Studie

11.1.2. Hypothesen

11.1.3. Auswahl der Fokusgruppenteilnehmer

11.2. Auswertung

11.2.1. Festlegung des Materials

11.2.2. Analyse der Entstehungssituation

11.2.3. Formale Charakteristika des Materials

11.2.4. Richtung der Analyse

11.2.5. Theoretische Differenzierung der Fragestellung

11.2.6. Bestimmung der Analysetechnik und Festlegung des konkreten Ablaufmodells

11.2.7. Definition der Analyseeinheiten

11.2.8. Analyseschritte mittels des Kategoriesystems

11.3. Untersuchungsergebnisse

11.3.1. Allgemeine Angaben zu den einzelnen Fokusgruppen anhand der Datenblätter

11.3.2. Allgemeine Angaben zu den einzelnen Fokusgruppen anhand der Interviewfragen

11.3.2.1. Ice Breaker

11.3.2.2. Wie, Was, Warum?

11.3.2.2.1. Die Anfänge des Skifahrens bzw. des Freeskiings

11.3.2.2.2. Der Reiz bzw. die Motivation

11.3.2.2.3. Die Popularität des Freeskiings

11.3.2.2.4. Die Alterstruktur

11.3.2.2.5. Produktinformationen

11.3.2.2.6. Werte

11.3.2.3. Freizeitverhalten und Beruf

11.3.2.3.1. Berufs- und Privatleben

11.3.2.3.2. Unterschiede zu Anderen

11.3.2.4. Elternhaus

11.3.2.4.1. Beziehung zu den Eltern

11.3.2.4.2. Reiseverhalten in der Kindheit

11.3.2.5. Lebenssituation

11.3.2.6. Risiko

11.3.3. Merkmale von Freeskiern

11.3.4. Homogenität der Freeskier

11.3.5. Gesellschaftliche Veränderungen

11.3.5.1. Veränderungen auf der Makroebene

11.3.5.1.1. Wissensgesellschaft

11.3.5.1.2. Klassen/ Schichten

11.3.5.1.3. Armutsgefährdung/ Wohlstand

11.3.5.1.4. Kürzere Produktlebenszeit

11.3.5.1.5. Zeitdruck

11.3.5.1.6. Riskanter Fortschritt

11.3.5.1.7. Familie

11.3.5.2. Veränderungen auf der Mikroebene

11.3.5.2.1. Individualisierung

11.3.5.2.2. Längerer Familienzyklus

11.3.5.2.3. Veränderung der Jugend

11.3.5.2.4. Geringerer Bildungsunterschied zwischen Mann und Frau

11.3.5.2.5. Lebensqualität steht im Vordergrund

11.3.5.2.6. Orientierung am Privatleben

11.3.5.2.7. Risiko

11.3.5.2.8. Alter

11.3.6. Sonstige Ergebnisse der Fokusgruppendiskussionen

11.4. Zusammenfassung der Ergebnisse

12. Abprüfen der Hypothesen

13. Schlussfolgerung und Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Freizeitverhalten, den Lifestyle und die Identität der "Freeskier" als eigenständige Community. Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Bild dieser Zielgruppe zu zeichnen und zu ergründen, wie gesellschaftliche Veränderungen ihren Lifestyle beeinflussen und wie sie sich in wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht effektiv ansprechen lassen.

  • Freeskiing als neue Ausprägung des Skisports und Abgrenzung zu traditionellen Sportgruppen.
  • Analyse des "Lifestyle Freeskier" mittels Fokusgruppendiskussionen.
  • Untersuchung gesellschaftlicher Modernisierungstrends und deren Auswirkungen auf die Freeski-Szene.
  • Die Rolle der Community und deren Potenzial für innovative Produktentwicklung.
  • Methodische Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Freeskiing – eine neue Art den Skisport zu erleben! In den letzten Jahren wurde ein regelrechter Boom ausgelöst. Freeskiing versteht sich als alpiner Skisport, der das Fahren abseits der gekennzeichneten und präparierten Pisten und das Ausführen verschiedener Sprünge über Schanzen und Felsvorsprünge zum zentralen Thema hat. Immer mehr junge Leute verfallen dieser Faszination.

In der Ausgabe 6/2006 der Fachzeitschrift „Skiing. The next level“ beschreibt der Chefredakteur Klaus Polzer seine Erfahrungen mit diesem Sport, die wiederum die momentane Entwicklung und den Zauber dieses Sportes widerspiegeln, sehr treffend:

„Die Sicht war absolut Null. Trotzdem zog ich ohne Zögern meine Spur in den hüfttiefen Powder und ließ mich von der Schwerkraft treiben. Über kleine Absätze hinab tauchte ich in den trockenen Pulverschnee ein. Plötzlich erschien ein kleiner Hügel vor mir, vielleicht eine Wechte. Jedenfalls eine gute Gelegenheit abzuheben. Ich flog durch die Luft, freute mich über die Schwerelosigkeit…Und schlug im Gegenhang ein.

Eigentlich keine große Sache. Ich buddelte mich aus dem für mich enorm tiefen Schnee – ich war damals gerade zwölf! – und setzte meinen Tiefschneetraum fort. Allerdings brachte mir dieser kleine Zwischenfall später noch Ärger ein. Beim Aufprall hatte ich meinen Rennski gestaucht und für einen Slalom war er nicht mehr zu gebrauchen. Wenn man im Schneesturm schon nicht um die Stangen kurven konnte, sollte man das Skifahren eben bleiben lasse, meinte mein Trainer.

Es dauerte dann noch ein paar Jahre, bis ich mit dem Rennfahren aufhörte und mich aufs Freeriden konzentrierte. Ein Werdegang, der im Freeskiing lange üblich war und bei uns heute noch ist. Viele Stars, national und international, zählten in ihrer Jugend zu den größten Talenten im Slalom oder auf der Buckelpiste: Candide Thovex, Jon Olsson, Grete Eliassen, Martin Misof oder Fabio Studer, um nur einige zu nennen.

Doch das ändert sich! In Amerika, in Skandinavien und in einigen anderen Gegenden fangen die Kids heute bereits auf Twintips an. Mit acht fahren sie switch schon besser als viele ihrer Altersgenossen vorwärts und mit zehn springen sie 720er über dicke Kicker. Inzwischen sind die ersten Vertreter dieser Generation so weit, dass sie ins Rampenlicht treten. Und sie tun es mit Pauken und Trompeten. Jossi Wells, Derek Spong und Henrik Harlaut gewinnen wichtige Contests, Kye Petersen und Alexis Godbout haben eigene Videoparts“ (Skiing, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Boom des Freeskiings, seine Abgrenzung zum klassischen Skisport und das wachsende Interesse der Jugend.

2. Problemstellung und Zielsetzung: Definiert die Forschungsfrage nach den Gemeinsamkeiten der Freeskier als Community und deren Lifestyle.

3. Begriffsdefinitionen des Sports: Differenziert Freeskiing von anderen Sportgruppen wie Extrem-, Trend- und Abenteuersport.

4. Motive für die Ausübung von Extremsport: Erläutert psychologische Antriebe wie den "Kick" und die Suche nach Lebendigkeit.

5. Sporttourismus: Untersucht die touristische Bedeutung des Freeskiings und die Notwendigkeit von Trendmanagement.

6. Lifestyle: Detaillierte Darstellung klassischer Lifestyle-Konzepte in der Marktforschung und deren Anwendung im Sport.

7. Veränderungen der Gesellschaft: Analysiert makro- und mikrosoziologische Trends wie Individualisierung und Zeitdruck.

8. Community: Definiert den Community-Begriff und wendet ihn auf die soziale Struktur der Freeskier an.

9. Zusammenfassung der Theorie: Führt die theoretischen Grundlagen zur Vorbereitung der empirischen Analyse zusammen.

10. Das Instrument der Fokusgruppendiskussion: Beschreibt die methodische Vorgehensweise der qualitativen Datenerhebung.

11. Empirische Untersuchung: Dokumentiert das Forschungsdesign, die Durchführung der Fokusgruppen und präsentiert die detaillierten Ergebnisse.

12. Abprüfen der Hypothesen: Überprüft die zuvor aufgestellten Hypothesen anhand der gewonnenen empirischen Erkenntnisse.

13. Schlussfolgerung und Empfehlungen: Fasst das Potenzial des Freeski-Marktes zusammen und gibt Handlungsempfehlungen.

Schlüsselwörter

Freeskiing, Lifestyle, Community, Extremsport, Fokusgruppendiskussion, Marktforschung, Zielgruppenanalyse, Trendmanagement, Sporttourismus, Soziokultureller Wandel, Individualisierung, Identität, Konsumentenverhalten, Innovationsmanagement, Risikobereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Freizeitverhalten und den Lifestyle von Freeskiern. Sie beleuchtet, wie sich diese Sportlergruppe definiert, welche Werte sie prägen und inwieweit sie als Community agiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Freeskiings, die Lifestyle-Forschung, soziologische Gesellschaftsveränderungen und die Anwendung von Fokusgruppendiskussionen zur Marktsegmentierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein umfassendes Bild des Typs "Freeskier" zu erstellen, um Dienstleistern und Anbietern ein tieferes Verständnis dieser wachsenden Zielgruppe für gezieltes Marketing zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Forschungsmethode eingesetzt, primär Fokusgruppendiskussionen, die mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden, ergänzt durch Datenblätter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung zu Sportsoziologie und Lifestyle-Theorien sowie eine empirische Untersuchung mit drei Freeskier-Fokusgruppen und einer Kontrollgruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Freeskiing, Lifestyle, Community, Extremsport, Fokusgruppendiskussion und Trendmanagement.

Gibt es innerhalb der Freeski-Szene homogene Gruppen?

Die empirischen Ergebnisse zeigen Unterschiede: Während die Community nach außen als Einheit auftritt, differenzieren sich innerhalb der Szene Freerider und Freestyler in ihren Ansichten und Prioritäten.

Welche Bedeutung spielt die Risikobereitschaft für Freeskier?

Risikobereitschaft ist ein zentrales Merkmal. Freeskier suchen aktiv Herausforderungen, schätzen aber Gefahren individuell ein und betreiben – je nach Sparte – ein aktives Risikomanagement.

Final del extracto de 158 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Freizeitverhalten der Freeskier
Universidad
University of Innsbruck
Calificación
Befriedigend
Autor
Mag.rer.soc.oec. David Köhle (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
158
No. de catálogo
V121448
ISBN (Ebook)
9783640254538
ISBN (Libro)
9783640254651
Idioma
Alemán
Etiqueta
Freizeitverhalten Freeskier
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag.rer.soc.oec. David Köhle (Autor), 2008, Das Freizeitverhalten der Freeskier, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121448
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