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Rechtliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Deutschland. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021

Völkerrechtliche, verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen

Titel: Rechtliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Deutschland. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021

Ausarbeitung , 2022 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christian Klotz (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt auf fünf Seiten komprimiert die bedeutendsten völkerrechtlichen und einfachgesetzlichen sowie verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen zum Klimaschutz in Deutschland dar unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Völkerrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz

2. Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen und Rechtsprechung des BVerfG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Deutschland. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung des Mehrebenensystems – bestehend aus völkerrechtlichen, unionsrechtlichen und nationalen Regelungen – sowie der wegweisenden Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur intergenerationellen Freiheitssicherung.

  • Völkerrechtliche Grundlagen des Klimaschutzes (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll, Pariser Abkommen)
  • Europarechtliche Klimaschutzvorgaben und deren Umsetzung in nationales Recht
  • Analyse des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) in der Fassung vom 31.08.2021
  • Verfassungsrechtliche Einordnung durch Art. 2 Abs. 2 und Art. 20a GG
  • Die "intergenerationelle Schutzverpflichtung" gemäß BVerfG-Beschluss vom 24.03.2021

Auszug aus dem Buch

1. Völkerrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz

Menschliche Aktivitäten, insbesondere die Verbrennung fossiler Energieträger, verursachen den Ausstoß von Emissionen, welche die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erhöhen. Damit unmittelbar verbunden ist ein globaler Anstieg der Temperatur im Rahmen des anthropogenen Treibhauseffekts. Global ist die Durchschnittstemperatur bereits um etwa 1 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau angestiegen, in Deutschland sogar um 1,5 °C. Der Weltklimarat (IPCC) hebt in seinem aktuellen Sachstandsbericht die Bedeutung konsequenten Klimaschutzes und frühzeitiger Klimaanpassung hervor, um weltweit zunehmende Risiken für Ökosysteme und Menschen zu verringern.

Unter Klimaschutzrecht wird das Spektrum an Regelungen verstanden, die das Klima vor anthropogenen Einflüssen schützen sollen. Dazu gehören in erster Linie Regelungen, die auf eine Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre und der damit verbundenen globalen Erwärmung abzielen. Das Klimaschutzrecht ist beispielhaft für ein Rechtsgebiet im Mehrebenensystem, bei dem die völkerrechtlichen, europarechtlichen und nationalen Ebenen vernetzt zusammenwirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Völkerrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz: Dieses Kapitel erläutert die globale Entwicklung des Klimaschutzrechts von der Klimarahmenkonvention bis zum Pariser Abkommen sowie die daraus resultierenden verbindlichen Vorgaben der EU und deren Umsetzung im nationalen deutschen Recht.

2. Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen und Rechtsprechung des BVerfG: Hier wird die verfassungsrechtliche Dimension des Klimaschutzes analysiert, wobei insbesondere der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021 zur intergenerationellen Gerechtigkeit und die Schutzpflicht des Staates aus dem Grundgesetz im Mittelpunkt stehen.

Schlüsselwörter

Klimaschutzrecht, Treibhausgase, Pariser Abkommen, Klimaschutzgesetz, BVerfG, intergenerationelle Gerechtigkeit, Staatszielbestimmung, Emissionsminderung, Mehrebenensystem, Grundgesetz, Klimaneutralität, Treibhauseffekt, Rechtsverordnung, Schutzpflichten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Strukturen, die in Deutschland den Klimaschutz regeln, und untersucht, wie internationale und europäische Vorgaben durch das nationale Klimaschutzgesetz und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts konkretisiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das völkerrechtliche Mehrebenensystem, die europäische Klimaschutzgesetzgebung, das deutsche Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) sowie die verfassungsrechtliche Verankerung des Klimaschutzes als Staatsziel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die rechtliche Einbettung des Klimaschutzes in Deutschland aufzuzeigen und insbesondere zu klären, welche Bedeutung der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts für die zukünftige Klimapolitik und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, bei der Gesetzestexte, völkerrechtliche Verträge sowie die höchstrichterliche Rechtsprechung systematisch ausgewertet und in einen Kontext zueinander gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der völkerrechtlichen und einfachgesetzlichen Grundlagen sowie eine vertiefende verfassungsrechtliche Betrachtung der Schutzpflichten und der Rolle des Art. 20a GG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Klimaschutzgesetz, intergenerationelle Gerechtigkeit, Grundgesetz, Mehrebenensystem und Treibhausgasneutralität charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Pariser Abkommen in der deutschen Rechtsordnung?

Es dient als wesentlicher Ausgangspunkt für nationale Zielvorgaben, deren Umsetzung in Deutschland durch das KSG und entsprechende EU-Verordnungen verbindlich ausgestaltet wird.

Warum musste das Klimaschutzgesetz im Jahr 2021 überarbeitet werden?

Aufgrund des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021 wurde das Gesetz angepasst, um die unzulässige Verlagerung von Minderungslasten in die Zukunft zu korrigieren und die Rechte künftiger Generationen besser zu schützen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Deutschland. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021
Untertitel
Völkerrechtliche, verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Lehrstuhl für Öffentliches Recht)
Veranstaltung
Umweltrecht
Note
1,3
Autor
Christian Klotz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
9
Katalognummer
V1214546
ISBN (PDF)
9783346659361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klimaschutz Klimaschutzgesetz KSG Pariser Klimaschutzabkommen Green Deal Grundrecht auf Klimaschutz eingriffsähnliche Vorwirkung intergenerationelle Schutzverpflichtung Klimarahmenkonvention Klimaschutzrecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Klotz (Autor:in), 2022, Rechtliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Deutschland. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214546
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Leseprobe aus  9  Seiten
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