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Zuordnungen in der Mathematik. Planung einer anschlussfähigen Unterrichtsstunde im Fach Mathematik (7. Klasse Gymnasium)

Title: Zuordnungen in der Mathematik. Planung einer anschlussfähigen Unterrichtsstunde im Fach Mathematik (7. Klasse Gymnasium)

Lesson Plan , 2021 , 9 Pages

Autor:in: Fabian Bartsch (Author)

Didactics - Mathematics
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Der Unterrichtsentwurf soll den Schüler:innen den mathematischen Begriff der Zuordnung näherbringen. Die Planung der Unterrichtsstunde geschieht mit Fokus auf die Anschlussfähigkeit. Das heißt, dass das in dieser Stunde Gelernte eine Grundlage für den Inhalt Funktionen legt. Ganz im Sinne des Spiralprinzips nach Bruner (1973) bearbeiten die Schüler:innen diesen Inhalt auf einem ihrem Entwicklungsstand angepassten Niveau. So soll ein Erweitern des Wissens auf diesem Gebiet in Zukunft erleichtert werden. Dies geschieht durch das vermitteln des Begriffes der Zuordnung. Verschiedene Darstellungswechsel und das Erstellen eigener Ideen helfen dabei den Begriff vollständig zu durchdringen und so später auf einem höheren Niveau nutzbar zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Planung einer Unterrichtsstunde

1.1 Ziel der Stunde

1.2 Sachanalyse

1.3 Aufgabenauswahl und didaktisch-methodische Überlegungen

2. Verlaufsplan

3. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die didaktische Planung und methodische Reflexion einer Unterrichtsstunde zum Thema "Zuordnungen". Die Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Frage, wie durch gezielte Darstellungswechsel und die Anwendung des Spiralprinzips eine nachhaltige Anschlussfähigkeit für den späteren Funktionsbegriff geschaffen werden kann.

  • Vermittlung des Begriffs der Zuordnung
  • Einsatz verschiedener Darstellungsformen (Worte, Diagramme, Tabellen, Pfeile)
  • Integration fachdidaktischer Konzepte wie der Wissensmatrix und Grundvorstellungen
  • Anwendung des zielorientierten Gesprächs als Lehrmethode
  • Reflexion über Zeitmanagement und Unterrichtsgestaltung im Berufsfeldpraktikum

Auszug aus dem Buch

1.2 Sachanalyse

Damit die Schüler*innen den Begriff Zuordnungen wirklich durchdringen und er später nutzbar ist, orientiert sich die Planung der Stunde an der Wissensmatrix (vgl. Prediger et. al., 2011, S. 3). Eine explizite Formulierung der Zuordnungen, sowie der dazugehörigen Begriffe Ausgangswert und zugeordneter Wert wird zusammen mit einer konventionellen Festlegung in Form der Pfeildarstellung von den Schüler*innen in ihr Regelheft geschrieben. Dieses Heft dient als Lernhilfe und Nachschlagewerk auch in späteren Schuljahren. Die Bedeutung und Vernetzung des Begriffs ist durch die verschiedenen Darstellung und mit ihnen einhergehenden Vorstellungen gegeben. In dieser Stunde gibt es zur Konkretisierung einige Beispiele in der Aufgabe. Die Abgrenzung wird in Form von Gegenbeispielen für Zuordnungen in anschließenden Aufgaben, wie zum Beispiel in Aufgabe 9 (vgl. Pallack et. al., 2020, S. 44) vertieft.

Die "Zuordnungs-Vorstellung" ist eine "Grundvorstellung [...] zum Funktionsbegriff" (Hofe , 2003, S.6). Die Vermittlung dieser Grundvorstellung ist zentrales Ziel in dieser Stunde, damit später bei der Einführung des Funktionsbegriffes von Lehrenden und Lernenden darauf zurückgegriffen werden kann.

Die verschiedene Darstellungen und der Wechsel zwischen ihnen hilft zum einen den Begriff der Zuordnungen zu verinnerlichen und ihn so in Zukunft nutzbar zu machen, zum anderen ergeben sich aus ihnen zwei der drei Grunderfahrungen, die allgemeinbildender Mathematikunterricht ermöglichen soll (vgl. Winter, 1996, S. 35). An diesem Konzept orientiert sich auch der Kernlehrplan (vgl. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2019, S. 8). Konkret schafft die Darstellung mit Worten einen Bezug zur nicht mathematischen Welt (Anwendungsorientierung) und die Darstellungen durch Diagramme, Tabellen sowie die Pfeildarstellung liefern die Strukturorientierung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Planung einer Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Herleitung der Stunde, inklusive der fachdidaktischen Ziele wie die Vermittlung des Zuordnungsbegriffs und der Anwendung von Grundvorstellungen.

2. Verlaufsplan: Hier wird der tabellarische Ablauf der Unterrichtseinheit inklusive der genutzten Sozialformen, Medien und methodischen Kommentare dargestellt.

3. Reflexion: In diesem Kapitel bewertet der Autor den eigenen Unterrichtsentwurf, analysiert das Zeitmanagement und reflektiert über den Lernerfolg hinsichtlich der angestrebten Anschlussfähigkeit.

Schlüsselwörter

Mathematikunterricht, Zuordnungen, Unterrichtsplanung, Grundvorstellungen, Darstellungswechsel, Pfeildarstellung, Wissensmatrix, Anschlussfähigkeit, Berufsfeldpraktikum, Funktionsbegriff, Didaktik, Schulmathematik, Spiralprinzip, Lehrplan, Strukturorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Bericht zum Berufsfeldpraktikum an der Technischen Universität Dortmund und behandelt die Planung, Durchführung und Reflexion einer Mathematikstunde zum Thema Zuordnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die fachdidaktische Aufbereitung von Zuordnungen, die Arbeit mit verschiedenen Darstellungsformen und der Aufbau eines fundierten Verständnisses für den späteren Funktionsbegriff.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Das Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler den Begriff der Zuordnung sowie dessen verschiedene Darstellungsformen (Worte, Tabelle, Diagramm, Pfeile) kennenlernen und Zusammenhänge zwischen Größen in diesen Formen darstellen und transformieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Unterrichtsplanung stützt sich auf fachdidaktische Konzepte, insbesondere die "Wissensmatrix" nach Prediger et al. sowie Grundvorstellungen zum Funktionsbegriff nach Hofe und Anwendungsorientierung nach Winter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Planung, eine detaillierte tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsphasen und eine abschließende pädagogische Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zuordnungen, Darstellungswechsel, Unterrichtsplanung, Didaktik und Anschlussfähigkeit charakterisiert.

Warum ist der Darstellungswechsel in der Unterrichtsstunde so wichtig?

Der Darstellungswechsel ermöglicht es den Lernenden, den mathematischen Inhalt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, Verknüpfungen zwischen den Darstellungen zu schaffen und den Begriff der Zuordnung nachhaltig zu durchdringen.

Wie reflektiert der Autor sein Zeitmanagement?

Der Autor stellt kritisch fest, dass das Zeitmanagement nicht optimal war, da die Zeit für die Aufgabenbesprechung am Ende zu knapp bemessen war, unter anderem durch die Entscheidung, das "zielorientierte Gespräch" länger zu führen.

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Details

Title
Zuordnungen in der Mathematik. Planung einer anschlussfähigen Unterrichtsstunde im Fach Mathematik (7. Klasse Gymnasium)
College
University of Dortmund
Course
Begleitseminar zum Berufsfeldpraktikum
Author
Fabian Bartsch (Author)
Publication Year
2021
Pages
9
Catalog Number
V1214547
ISBN (PDF)
9783346666857
Language
German
Tags
Anschlussfähigkeit Spiralprinzip Zuordnungen Unterrichtsplanung Berufsfeldpraktikum Darstellungswechsel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Bartsch (Author), 2021, Zuordnungen in der Mathematik. Planung einer anschlussfähigen Unterrichtsstunde im Fach Mathematik (7. Klasse Gymnasium), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214547
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