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Die NATO-Osterweiterung - Ein Angriff auf Russlands regionalen Machtanspruch?

Titre: Die NATO-Osterweiterung - Ein Angriff auf Russlands regionalen Machtanspruch?

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2008 , 154 Pages , Note: 1,0

Autor:in: David Witlif (Auteur), Jörg Hilpert (Auteur), Nikolas Hoenig (Auteur), Alexander Rupp (Auteur)

Politique - Région: Russie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit bietet eine qualitative Dokumentenanalyse zur Frage, ob die NATO-Osterweiterung Russlands Machtanspruch eingeschränkt hat. Dabei sollen deutsche und russische Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sowie offizielle Statements aus der Amtszeit Jelzins (1991 – 1999) und Putins (2000 – 2008) anhand eines erarbeiteten Codesystem analysiert werden, wobei für die Analyse das
Auswertungstool MAXQDA verwendet wird.
Zu Beginn soll kurz der aktuelle Forschungsstand wiedergegeben werden, auf dem
anschließend das erarbeitete theoretische Konzept aufbaut. Zudem erfolgt eine
Definition der Region sowie des Machtkonzeptes, welches für die spätere Analyse relevant ist.

This paper offers a qualitative analysis of documents on the question of whether
NATO's eastward expansion has restricted Russia's power. Therefore German and
Russian newspaper and magazine articles and official statements from Yeltsin's
(1991 - 1999) and Putin’s (2000 - 2008) mandate will be analyzed by using a developed
code system and the analysis tool MAXQDA.
At the beginning the current status of research will be summarized briefly. Afterwards
the theory concept will be presented. In addition, a definition of the region
and the concept of power, which are relevant for the subsequent analysis will be
given.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historischer Abriss

2.1 UdSSR/ Russland

2.2 NATO

2.3 Die Osterweiterung der NATO

3 Aktueller Forschungsstand

4 Theoretischer Hintergrund

4.1 Überblick

4.2 Theorieansätze

4.2.1 Realismus

4.2.2 Struktureller Ansatz

4.2.3 Nye: Hard-, Soft- und Smart-Power

4.3 Anpassung des Konzeptes von Barnett & Duvall und Nye

5 Abgrenzung der Region

6 Methodik

6.1 Qualitative Sozialforschung

6.1.1 Begründung für eine qualitative Herangehensweise

6.1.2 Merkmale qualitativer Forschung

6.2 Theorie der qualitativen Sozialforschung

6.2.1 Symbolischer Interaktionismus (SI)

6.2.2 Phänomenologie

6.2.3 Schnittmengen der Ansätze

6.3 Quantitative- vs. qualitative Sozialforschung

6.4 Untersuchungsdesign: Dokumentenanalyse

6.5 Untersuchungsmethoden: (Zusammenfassende) qualitative Inhaltsanalyse

6.6 Gütekriterien qualitativer Sozialforschung

6.7 Auswertung mittels MAXQDA

6.7.1 Kategoriensystem

6.7.2 Codieren

6.7.3 Code-Häufigkeit

6.7.4 Intercoderreliabilität und Textzusammenfügung

6.7.5 Codeplan

6.7.5.1 Erläuterungen zum Codeplan

7 Auswertung/ Analyse

7.1 Allgemeine Anmerkung

7.2 Erweiterung erwünscht?

7.2.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.2.2 Amtszeit Putin (2000-2008)

7.3 NATO-Erweiterung empfunden als...

7.3.1 Amtszeit Jelzin (1991-1999)

7.3.2 Amtszeit Putin (2000-2008)

7.4 Gründe für die Erweiterung

7.4.1 Amtszeit Jelzin (1991-1998)

7.4.2 Amtszeit Putin (2000-2008)

7.5 Gründe gegen Erweiterung

7.5.1 Amtszeit Jelzin (1991-1999)

7.5.2 Amtszeit Putin (2000-2008)

7.6 Russische Reaktionen auf die NATO-Osterweiterung

7.6.1 Amtszeit Jelzin (1990-1999)

7.6.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.7 Westliche Reaktionen auf die NATO-Osterweiterung

7.7.1 Amtszeit Jelzin (1990-1999)

7.7.2 Amtszeit Putin (2008-2008)

7.8 Souveränität

7.9 Charakterisierung von Russland

7.9.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.9.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.10 Wahrnehmung der Staatsführer

7.10.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.10.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.11 Staatsführer allgemein

7.11.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.11.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.12 Wahrnehmung vom Westen

7.12.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.12.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.13 Wahrnehmung von Russland

7.13.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.13.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.14 Alternativen zur NATO-Osterweiterung

7.14.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.14.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

7.15 Strategische Partnerschaft der NATO mit Russland als unerwünscht oder erwünscht empfunden?

7.15.1 Amtszeit Jelzin (1991 – 1999)

7.15.2 Amtszeit Putin (2000 – 2008)

8 Ergebnis

9 Fazit/ Ausblick

10 Kritik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht mittels einer qualitativen Dokumentenanalyse, ob die NATO-Osterweiterung den russischen Machtanspruch eingeschränkt hat. Dabei werden deutsche und russische Medienartikel sowie offizielle Statements aus der Amtszeit Jelzins und Putins anhand eines erarbeiteten Codesystems ausgewertet, um die Wahrnehmung der wechselseitigen Beziehungen und Sicherheitsinteressen zu verstehen.

  • Analyse der russischen Außenpolitik unter Jelzin und Putin
  • Untersuchung der NATO-Osterweiterung als sicherheitspolitische Herausforderung
  • Qualitative Auswertung von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln sowie offiziellen Dokumenten
  • Anwendung machttheoretischer Konzepte (Hard-, Soft- und Smart-Power)
  • Gegenüberstellung von westlicher Fremd- und russischer Selbstwahrnehmung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Russland ist der größte Flächenstaat der Welt, sein Territorium erstreckt sich auf über 17,1 Mio. km² und verläuft über zwei Kontinente: Europa und Asien (vgl. Stadelbauer 2001: 10). Während der letzten zwanzig Jahre erfuhr das Land zahlreiche territoriale Veränderungen, besonders durch den Zusammenbruch der Sowjetunion. Daraus entstanden geopolitische Streitigkeiten und Konflikte aufgrund ethnischer oder ökonomischer Probleme, wie z. B. der Streit mit Georgien um Abchasien und Südossetien oder der Tschetschenienkonflikt (vgl. Stadelbaur 2001; Halbach 2001; Heinemann-Grüder 2001: 86).

Auch ökonomisch kam es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 zu einem großen Umbruch und so ist die Planwirtschaft einer „spezifisch 'russische[n]' Marktwirtschaft“ (Höhmann 2001: 120) gewichen. Trotz der Etablierung zahlreicher westlicher wirtschaftlicher Prinzipien, blieb der Erfolg lange nicht sichtbar. Noch im Jahre 2000 sieht sich Russland auf das Niveau eines Drittweltlandes herab rutschen, da sich viele der ehemaligen Ostblockstaaten gen Westen orientieren und der NATO beitreten wollen (vgl. Putin 2000). Die ehemaligen Teilrepubliken der Sowjetunion versuchen damit, den direkten Einfluss Russlands zu reduzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die geopolitische und ökonomische Ausgangslage Russlands nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und Formulierung der Forschungsfrage.

2 Historischer Abriss: Überblick über die Entwicklung der NATO und Sowjetunion bzw. Russlands bis zur NATO-Osterweiterung.

3 Aktueller Forschungsstand: Zusammenfassung der wissenschaftlichen Literatur zur NATO-Russland-Beziehung und der verschiedenen theoretischen Annäherungsweisen.

4 Theoretischer Hintergrund: Darstellung der machttheoretischen Ansätze von Realismus, Barnett/Duvall und Nye, die als Grundlage für die Analyse dienen.

5 Abgrenzung der Region: Definition der für die Untersuchung relevanten geographischen und politischen Gebiete.

6 Methodik: Detaillierte Einführung in die qualitative Sozialforschung, das Dokumentenanalyse-Design und die Arbeit mit der Software MAXQDA.

7 Auswertung/ Analyse: Zentrale Analyse der recherchierten Dokumente basierend auf den definierten Kategorien für die Amtszeiten von Jelzin und Putin.

8 Ergebnis: Bilanzierung und Deutung der Auswertungsergebnisse.

9 Fazit/ Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Einschätzung künftiger Entwicklungen.

10 Kritik: Reflexion über methodische Schwierigkeiten und den Analyseprozess.

Schlüsselwörter

NATO, Russland, Osterweiterung, Jelzin, Putin, Dokumentenanalyse, MAXQDA, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Machttheorie, Hard-Power, Soft-Power, Smart-Power, Transformation, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch, ob und inwiefern die Erweiterung der NATO nach Osten den regionalen Machtanspruch Russlands zwischen 1991 und 2008 beeinflusst und eingeschränkt hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die außenpolitischen Strategien Russlands unter Boris Jelzin und Wladimir Putin, die Reaktionen der NATO auf russische Bedenken sowie die unterschiedliche Wahrnehmung von Macht und Sicherheit in der Region.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der russisch-westlichen Beziehungen nach dem Ende des Kalten Krieges zu verstehen und durch eine qualitative Auswertung von Dokumenten empirisch zu belegen, wie die beteiligten Akteure die NATO-Osterweiterung interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Dabei werden Zeitungsartikel und offizielle Stellungnahmen systematisch mit der Software MAXQDA codiert, um Deutungs- und Handlungsmuster zu identifizieren.

Welche Konzepte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil stützt sich primär auf machttheoretische Konzepte von Joseph S. Nye (Hard-, Soft- und Smart-Power) sowie Barnett und Duvall, um die Dynamiken zwischen Russland und der NATO einzuordnen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben NATO und Russland vor allem Sicherheitsarchitektur, Geopolitik, Souveränität, Machtanspruch und die Wahrnehmung von Bedrohungsszenarien.

Inwiefern unterscheidet sich die Wahrnehmung zwischen Jelzin und Putin?

Während die Jelzin-Ära von einer gewissen Heterogenität und dem Versuch einer partnerschaftlichen Integration geprägt war, zeichnet sich die Putin-Ära durch ein konsistenteres, aber auch konfliktbereiteres Auftreten Russlands aus.

Welche Rolle spielt die Presse bei der Analyse?

Die Presse (u. a. Spiegel, Iswestija) dient als primäre Datenquelle, um sowohl die westliche als auch die russische Sichtweise zu rekonstruieren und die Diskrepanzen in der gegenseitigen Wahrnehmung sichtbar zu machen.

Fin de l'extrait de 154 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die NATO-Osterweiterung - Ein Angriff auf Russlands regionalen Machtanspruch?
Université
University of Stuttgart  (Institut für Sozialwissenschaften III)
Cours
Projektseminar - Regionale Führungsmächte
Note
1,0
Auteurs
David Witlif (Auteur), Jörg Hilpert (Auteur), Nikolas Hoenig (Auteur), Alexander Rupp (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
154
N° de catalogue
V121458
ISBN (ebook)
9783640260409
Langue
allemand
mots-clé
NATO-Osterweiterung Angriff Russlands Machtanspruch Projektseminar Regionale Führungsmächte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
David Witlif (Auteur), Jörg Hilpert (Auteur), Nikolas Hoenig (Auteur), Alexander Rupp (Auteur), 2008, Die NATO-Osterweiterung - Ein Angriff auf Russlands regionalen Machtanspruch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121458
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Extrait de  154  pages
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