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Bildungshistorie von Subsahara-Afrika. Beitrag zu der kontemporären Bildungskrise der Region

Titel: Bildungshistorie von Subsahara-Afrika. Beitrag zu der kontemporären Bildungskrise der Region

Akademische Arbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hannah Bruckmann (Autor:in)

Geschichte - Afrika
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll es um die Bildungshistorie in Subsahara-Afrika gehen, wobei diese in die drei Stadien traditionell, missionarisch und kolonial unterteilt wird. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich das Verständnis von Bildung und ihrer Vermittlung über die Jahrhunderte gewandelt hat und wie dies zu der heutigen Bildungskrise beiträgt. Besonderes Augenmerk soll auf die „Bildung der Knechte“ während der Kolonialzeit gelegt werden, um hier zu diskutieren, inwieweit diese der Bezeichnung „Bildung“ entspricht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ubuntu und die traditionelle afrikanische Bildung

3. Bildung in Afrika zu Zeiten der Missionierung

4. Bildung in Afrika zu Zeiten der Kolonialisierung

5. Fazit

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Bildung in Subsahara-Afrika und analysiert, wie der Wandel von traditionellen Bildungskonzepten hin zu kolonialen Systemen maßgeblich zur heutigen Bildungskrise in der Region beigetragen hat.

  • Ubuntu und traditionelle afrikanische Bildungsphilosophien
  • Die Instrumentalisierung der Bildung während der Missionierung
  • Die Transformation des Bildungsverständnisses unter kolonialer Herrschaft
  • Kritische Reflexion der eurozentrischen Bildungsmaßstäbe
  • Ursachenforschung der kontemporären Bildungskrise in Subsahara-Afrika

Auszug aus dem Buch

4. Bildung in Afrika zu Zeiten der Kolonialisierung

Aus der Idee der Westernisierung Afrikas entwickelte sich mit der Zeit eine immer stärkere Eroberung und Machtübernahme der Europäer in Afrika, die enorme Auswirkungen auf das Bildungsverständnis dort hatte. Nachfolgend soll diese Transformation beschrieben werden.

Etwa 1880 begann die Hochphase des europäischen Imperialismus und damit auch die formelle Kolonialisierung (vgl. Schöllgen und Kießling, 2009) Weil die Übergangsphase von traditioneller afrikanischer Bildung über missionarische bis zu offiziell kolonialer Bildung in Afrika ein jahrhundertelanger Prozess war, existierten in Subsahara-Afrika während dieser Phase zahlreiche verschiedene Bildungen. Es kann also nicht von einem gradlinigen chronologischen Prozess, der zeitgleich in sämtlichen Ländern stattfand, ausgegangen werden. Die Heterogenität der Bildungsverständnisse verlor sich jedoch weitestgehend in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, als der „Wettlauf um Afrika“ (vgl. Koller, 2007) seinen Anfang nahm und die Kolonialisierenden die alleinige Kontrolle über die formelle Bildung übernahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Bildungskrise in Subsahara-Afrika ein und skizziert die methodische sowie historische Einordnung der Arbeit unter Berücksichtigung kolonialer Einflüsse.

2. Ubuntu und die traditionelle afrikanische Bildung: Das Kapitel erläutert die Philosophie „Ubuntu“ als Basis für das traditionelle afrikanische Bildungsverständnis, das auf Kommunalismus und ganzheitlicher Einbindung in die Gesellschaft basiert.

3. Bildung in Afrika zu Zeiten der Missionierung: Hier wird analysiert, wie Missionare die Bildung instrumentalisierten, um westliche Werte zu vermitteln und das afrikanische Denken im Sinne europäischer wirtschaftlicher Interessen zu transformieren.

4. Bildung in Afrika zu Zeiten der Kolonialisierung: Das Kapitel untersucht die Etablierung kolonialer Bildungssysteme, die gezielt auf die Aufrechterhaltung kolonialer Kontrolle und ökonomischer Ausbeutung ausgerichtet waren.

5. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung konstatiert, dass koloniale Bildung in Subsahara-Afrika primär als Instrument der Manipulation und kulturellen Entfremdung diente, was die Wurzeln der modernen Bildungskrise bildet.

6. Bibliographie: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literaturangaben der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Subsahara-Afrika, Bildungskrise, Ubuntu, Kolonialismus, Missionierung, Bildungsgeschichte, westliche Bildung, Kulturrelativismus, Bildungsverständnis, Dekolonialisierung, Pädagogik, Instrumentalisierung, Identität, Akkulturation, Bildungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Bildungswesens in Subsahara-Afrika und dessen Bedeutung für die aktuelle Bildungskrise in der Region.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Übergang von traditionellen afrikanischen Bildungsformen hin zu missionarischen und kolonialen Bildungssystemen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Verdrängung traditioneller Bildungsansätze durch europäische Einflüsse die heutige Krise im Bildungssystem Subsahara-Afrikas mitverursacht hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine bildungshistorische Analyse, um das Verständnis von Bildung in verschiedenen Epochen zu vergleichen und auf Basis von Bildungstheorien zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Epochen der traditionellen Bildung (Ubuntu), der missionarischen Bildung sowie der Kolonialzeit detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Subsahara-Afrika, Bildungskrise, Ubuntu, Kolonialismus sowie der Gegensatz von traditioneller und westlicher Bildung.

Inwiefern hat die "Bildung der Knechte" das koloniale System beeinflusst?

Die Bildung war darauf ausgerichtet, Menschen für mechanische und agrikulturelle Arbeit zu qualifizieren und gleichzeitig westliche Ideologien zur Stabilisierung der kolonialen Herrschaft zu verbreiten.

Warum wird die Anwendung von PISA oder TIMSS in Afrika kritisch hinterfragt?

Die Tests werden als eurozentristisch eingestuft, da sie afrikanische Schüler oft in einer Fremdsprache prüfen und die lokale kulturelle Lebensrealität sowie alternative Bildungsansätze missachten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungshistorie von Subsahara-Afrika. Beitrag zu der kontemporären Bildungskrise der Region
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Hannah Bruckmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1214609
ISBN (PDF)
9783346657572
ISBN (Buch)
9783346657589
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bildungshistorie subsahara-afrika beitrag bildungskrise region
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Bruckmann (Autor:in), 2021, Bildungshistorie von Subsahara-Afrika. Beitrag zu der kontemporären Bildungskrise der Region, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214609
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Leseprobe aus  16  Seiten
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