Mit dieser Seminararbeit möchte ich einen Einblick in das Thema „Managementkonzepte“ geben. Da es aufgrund des vorgegebenen Rahmens nicht möglich sein wird detailliert auf alle in der Literatur vorkommenden Ansätze einzugehen, möchte ich zuerst kurz auf die Entstehung von Management per se eingehen und anschließend ein paar aktuelle Konzepte vorstellen.
Weiters möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich ganz bewusst auf Zitate verzichtet habe, da es sich hierbei um eine Zusammenfassung des Lehrstoffes handelt, und die verwendete Literatur deshalb nur im Literaturverzeichnis am Ende dieser Arbeit ersichtlich ist.
Inhaltsverzeichnis
2. Einleitung
3. Grundlagen
3.1. Was ist Management?
3.2. Entstehung
4. Managementkonzepte
4.1. Kernkompetenz-Management
4.2. Efficient Consumer Response (ECR)
4.3. Change Management
4.4. CPFR-Konzept
5. Soll- und Ist-Aktivitäten von Managern
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Einblick in verschiedene Managementkonzepte und untersucht deren Rolle sowie den Stellenwert im betrieblichen Alltag. Dabei wird analysiert, wie diese Konzepte Führungskräfte unterstützen können, komplexe Aufgaben effizienter zu strukturieren und gezielte Veränderungsprozesse in Unternehmen zu steuern.
- Ursprung und theoretische Grundlagen des Managements
- Vorstellung ausgewählter Managementkonzepte (z. B. Kernkompetenz, ECR, Change Management)
- Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Aktivitäten in der Managementpraxis
- Einfluss von Führungspersönlichkeiten und Ressourcen auf den Umsetzungserfolg
- Rolle der Effizienzsteigerung im Managementprozess
Auszug aus dem Buch
4.1. Kernkompetenz-Management
„Die Kernkompetenz beschreibt eine Fähigkeit bzw. Tätigkeit, die ein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz besser ausführen kann. Es wird durch die vier Merkmale Kundennutzen, Imitationsschutz, Differenzierung und Diversifikation determiniert.“
Bei diesem Konzept bestimmt nicht die Marktstruktur die Wettbewerbsstrategien und den langfristigen Erfolg, sondern einzig und allein die effiziente Erarbeitung und Ausnutzung unternehmensspezifischer einzigartiger Ressourcen. Bei diesen kann es sich laut Porter um Humanressourcen, um physische Ressourcen, um know-how basierte und um Infrastruktur Ressourcen handeln.
Ressourcen besitzen Kernkompetenzen nur, wenn sie durch folgende Merkmale (VRIO-Kriterien) gekennzeichnet sind:
- Value: Nutzen am Markt muss gegeben sein
- Rareness: Einzigartigkeit
- Imperfect Imitability: Kernkompetenzen können nicht von einer anderen Unternehmung verwendet werden
- Organizational Specifity: Kernkompetenzen sind unternehmensspezifisch
Diese Beurteilung der Kompetenzen geschieht in während der so genannten Identifikationsphase zu Beginn dieses Konzepts. Die weiteren Phasen, die durchlaufen werden, sind: Entwicklung, Integration und Nutzung; bis dann in der Transferphase, in der eine bestehende Kernkompetenz auf eine neue übertragen wird, der Kreis wieder von vorne beginnt.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Rahmen der Arbeit, gibt einen kurzen Ausblick auf die Entstehung von Management und begründet den Verzicht auf explizite Zitate zugunsten einer zusammenfassenden Darstellung.
3. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Management aus etymologischer Sicht sowie durch den Institutionen- und Funktionsansatz und erläutert die fünf Hauptfunktionen des Managements.
4. Managementkonzepte: Hier werden diverse Konzepte wie das Kernkompetenz-Management, ECR, Change Management und das CPFR-Konzept vorgestellt und deren Bedeutung für den betrieblichen Erfolg diskutiert.
5. Soll- und Ist-Aktivitäten von Managern: Dieser Teil befasst sich mit der Realität der Managementarbeit, indem er das tatsächliche Tätigkeitsfeld (beeinflusst durch Zwänge und Restriktionen) der theoretischen Idealvorstellung gegenüberstellt.
6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Managementkonzepte zwar strukturgebend wirken können, ihr Erfolg jedoch maßgeblich von den handelnden Personen und verfügbaren Ressourcen abhängt.
Schlüsselwörter
Managementkonzepte, Führung, Effizienz, Kernkompetenz, ECR, Change Management, CPFR, Managementfunktionen, Prozesssteuerung, Unternehmensstrategie, Ressourcen, Arbeitseffizienz, Management-Rollen, Personaleinsatz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Ursprünge des Managements und stellt verschiedene Managementkonzepte vor, die zur Unterstützung von Führungskräften im betrieblichen Alltag eingesetzt werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Management, die historische Entstehung, spezifische Konzepte (wie Kernkompetenzen oder ECR) sowie die praktische Ausgestaltung des Arbeitsalltags von Führungskräften.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser zu vermitteln, welche Rolle moderne Managementkonzepte spielen und wie sie helfen können, komplexe Führungstätigkeiten zu strukturieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der zusammenfassenden Darstellung etablierter Managementlehren und Konzepte.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Managements, die Vorstellung von vier spezifischen Managementkonzepten sowie eine Analyse des tatsächlichen Arbeitsalltags von Managern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Managementkonzepte, Effizienz, Kernkompetenz, Change Management und Führungstätigkeit beschreiben.
Was besagt das VRIO-Kriterium im Kernkompetenz-Management?
Das VRIO-Kriterium dient zur Beurteilung, ob eine Ressource als Kernkompetenz taugt; sie muss einen Wert bieten (Value), selten sein (Rareness), schwer imitierbar (Imperfect Imitability) und unternehmensspezifisch sein (Organizational Specifity).
Warum betont der Autor die Diskrepanz zwischen Soll- und Ist-Aktivitäten?
Der Autor greift auf Henry Mintzberg zurück, um zu verdeutlichen, dass das Bild des planenden und kontrollierenden Managers oft nicht mit dem durch kurzfristige Probleme und Informationsbeschaffung geprägten Arbeitsalltag übereinstimmt.
Welche Rolle spielt das Change Management laut der Arbeit?
Change Management wird als notwendige Antwort auf Veränderungen im Unternehmen oder dessen Umwelt betrachtet, wobei der Erfolg vor allem von der Fähigkeit abhängt, Veränderungsbedarfe schnell zu erkennen und professionell umzusetzen.
- Arbeit zitieren
- Thomas Pekar (Autor:in), 2008, Managementkonzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121469