Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Diagnostiques

Aggressiv-Dissoziale Störung im Kindes- und Jugendalter

Titre: Aggressiv-Dissoziale Störung im Kindes- und Jugendalter

Dossier / Travail , 2007 , 26 Pages

Autor:in: Christine Haase (Auteur)

Psychologie - Diagnostiques
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Mit dem Eintritt eines Kindes in den Kindergarten, kommen auf dieses verschiedene neue Situationen zu, die bewältigt werden müssen. Der - im Optimalfall - schützende Rahmen der Familie ist in der Betreuung im Kindergarten nicht mehr gegeben. Das Kind muss somit in Anpassung an die neue Umgebung die eigene soziale Kompetenz erweitern und festigen. Zu den Entwicklungsaufgaben, die im Kindergartenalter bewältigt werden müssen, zählen neben dem Erlangen einer gewissen Selbstständigkeit in den profanen Dingen des Alltags, wie beispielsweise das selbstständige Anziehen nach dem Mittagsschlaf ganz klar auch die Sprachentwicklung und die Fähigkeit der klaren Ausformulierung eigener Bedürfnisse.

Diese kognitiven Ausdifferenzierungen fördern nach Koglin und Petermann die Aufmerksamkeitsleistung und Merkfähigkeit des Kindes und tragen zu einer verbesserten Phantasietätigkeit bei, die dem Kind in Spielsituationen zugute kommt. Einige Kinder jedoch scheinen diesen neuen Anforderungen jedoch nicht gewachsen zu sein oder ihnen gelingt die Anpassung an die neue Lebenssituation nicht so leicht, wie es bei anderen Kinder der Fall ist. Sie fallen durch ein schwieriges Temperament auf und stellen Erzieherinnen und Eltern vor Herausforderungen, die viel Geduld und Verständnis erfordern, jedoch mit pädagogischem Geschick durchaus gefördert werden können. Ein kleiner Teil erfordert jedoch so viel Aufmerksamkeit, dass dies in einer normalen Betreuung kaum zu schaffen ist. Diese Kinder können unter einem der im Folgenden dargestellten Störungen im Kindes- und Jugendalter gehören und sollten so früh wie möglich entsprechend ihrer Defizite gefördert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. DIE AGGRESSIV-DISSOZIALE VERHALTENSSTÖRUNG

1.1 Diagnostik nach DSM-IV und ICD-10

1.2 Komorbide Störungen

1.3 Ursachen für die Entwicklung aggressiver Verhaltensmuster

2. HYPERKINETISCHE STÖRUNGEN – ADHS

2.1 Diagnostik nach DSM-IV und ICD-10

2.2 Komorbide Störungen

2.3 Ursachen für die Entstehung einer hyperkinetischen Störung

3. THERAPIEFORMEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Phänomenologie, die entwicklungspsychologischen Hintergründe sowie mögliche Interventionsansätze bei der aggressiv-dissozialen Störung und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes- und Jugendalter, um ein tieferes Verständnis für deren Komorbiditäten und Entstehungsursachen zu schaffen.

  • Phänomenologie aggressiv-dissozialen Verhaltens
  • Diagnostische Kriterien nach DSM-IV und ICD-10
  • Biologische und psychosoziale Ursachenfaktoren
  • Komorbidität zwischen ADHS und Störungen des Sozialverhaltens
  • Übersicht aktueller therapeutischer Interventionsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

Verzerrte sozial-kognitive Verarbeitungsmuster von Informationen aus dem sozialen Umfeld

In experimentellen Studien mit aggressiven und nicht aggressiven Jugendlichen konnte festgestellt werden, dass aggressive Jugendliche im Vergleich zu anderen Jugendlichen bei der Encodierung sozialer Situationen (Beschreibung oder kurze Videoausschnitte) weniger Hinweisreize zur Beurteilung der Situation nutzen und sich besonders bei uneindeutigen Reizen bevorzugt auf provozierende Reize fokussieren. Insbesondere ab dem Schulalter werden den Interaktionspartnern oftmals Feindseligkeit unterstellt. Weiterhin scheint aggressiven Kindern Dominanz und Kontrolle wichtiger zu sein, als prosoziales Verhalten. Sie schätzen aggressives Handeln in Konfliktsituationen als effektives Mittel zur Problemlösung ein und erhoffen sich durch derartiges Verhalten Anerkennung, Respekt und damit ein höheres Selbstwertgefühl. Durch den Mangel an Empathie sind diese Jugendlichen oft auch nicht in der Lage, die Perspektive des Opfers einzunehmen und die Folgen ihres Handelns zu reflektieren und realistisch einzuschätzen. Frühe negative Erfahrungen in Form von körperlichen Misshandlungen, harscher Disziplin und fehlende mütterliche Wärme könnten der Ursprung für die Entwicklung derartiger verzerrter Bewertungen sein. (Vgl. 3, S. 21 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. DIE AGGRESSIV-DISSOZIALE VERHALTENSSTÖRUNG: Dieses Kapitel definiert die Störung als externalisierendes Verhaltensmuster, erläutert die diagnostischen Kriterien gemäß DSM-IV und ICD-10 und betrachtet verschiedene Entstehungsursachen.

2. HYPERKINETISCHE STÖRUNGEN – ADHS: Hier werden die Kernsymptome der ADHS beschrieben, die diagnostische Einordnung vorgenommen und der Zusammenhang zwischen biologischen Vulnerabilitäten und psychosozialen Faktoren analysiert.

3. THERAPIEFORMEN: Dieses abschließende Kapitel gibt einen Überblick über medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten sowie ergänzende pädagogische und verhaltenstherapeutische Interventionsansätze.

Schlüsselwörter

ADHS, Störung des Sozialverhaltens, Aggression, Impulskontrolle, Komorbidität, DSM-IV, ICD-10, Entwicklungspsychologie, Sozialverhalten, Neurobiologie, Erziehungskompetenz, Bindung, Therapieformen, Methylphenidat, Emotionsregulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Analyse von zwei häufigen Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter: der aggressiv-dissozialen Störung und der ADHS.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Symptomatik, den diagnostischen Einordnungen (DSM-IV/ICD-10), den Entstehungsursachen sowie den Therapiemöglichkeiten bei beiden Störungsbildern.

Was ist das Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Ausprägungsformen, die Kausalzusammenhänge und die therapeutische Notwendigkeit bei Kindern mit aggressivem Verhalten oder Aufmerksamkeitsdefiziten zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse klinischer und psychologischer Standardwerke und Studien, um einen aktuellen Wissensstand zu den behandelten Störungen abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der aggressiv-dissozialen Verhaltensstörung, die Analyse der ADHS als hyperkinetische Störung und die Erläuterung therapeutischer Interventionskonzepte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie ADHS, Sozialverhaltensstörung, Impulskontrolle, Komorbidität und verhaltenstherapeutische Ansätze charakterisiert.

Warum wird die Komorbidität zwischen ADHS und Sozialverhaltensstörungen als kritisch angesehen?

Die Arbeit verdeutlicht, dass das gemeinsame Auftreten beider Störungen die Langzeitprognose verschlechtert und das Risiko für spätere Delinquenz und Substanzmissbrauch signifikant erhöht.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Entwicklung aggressiven Verhaltens laut der Autorin?

Die Arbeit stellt dar, dass Jungen häufiger physisch-aggressives Verhalten zeigen, während bei Mädchen oft indirekte oder emotionale Aggressionsformen auftreten, was mit unterschiedlichen sozial-kognitiven Bewältigungsstrategien zusammenhängt.

Fin de l'extrait de 26 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Aggressiv-Dissoziale Störung im Kindes- und Jugendalter
Université
Free University of Berlin
Auteur
Christine Haase (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
26
N° de catalogue
V1214878
ISBN (PDF)
9783346650962
ISBN (Livre)
9783346650979
Langue
allemand
mots-clé
aggressiv-dissoziale störung kindes- jugendalter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christine Haase (Auteur), 2007, Aggressiv-Dissoziale Störung im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214878
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  26  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint