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Wahrnehmung schulsozialpädagogischer Arbeit in alltagspraktischen Kontexten. Wissenschaftliche Feldanalyse zur Ableitung von Bedarfen und aktuellen Herausforderungen

Titel: Wahrnehmung schulsozialpädagogischer Arbeit in alltagspraktischen Kontexten. Wissenschaftliche Feldanalyse zur Ableitung von Bedarfen und aktuellen Herausforderungen

Hausarbeit , 2020 , 112 Seiten

Autor:in: Denise Anhut (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Feldanalyse beschäftigt sich mit der Frage, wie die schulsozialpädagogische Arbeit von ihren Zielgruppen im jeweiligen alltagspraktischen Kontext wahrgenommen wird und welche Bedarfe und Konsequenzen sich daraus für eine zukunftsorientierte Schulsozialarbeit ableiten lassen.

Deutsche Schulen und Lehrkräfte stehen damit vor immer größer werdenden Herausforderungen. Nicht nur gehäuft auftretende Probleme wie Schulverweigerung und Verhaltensauffälligkeiten, sondern auch lautwerdende Forderungen nach Integration und Inklusion sowie Individualisierungs- und Pluralisierungsprozesse- vor allem auch in den Lebenswelten der Schüler*innen-, sind neue Gegebenheiten, die einer Reaktion bedürfen. Dafür müssen alte Strukturen hinterfragt und Ressourcen mobilisiert werden. So kann auf neu entstandene Bedürfnisse mit neuen Angeboten reagiert und einer Überlastung der Lehrer*innen vorgebeugt werden.

Diese notwendige Unterstützung kann zum Beispiel durch eine Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe geschaffen werden. Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe, das hier in besonderem Maß einen Ausgleich schaffen kann. Gerade dort, wo die Schule ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht mehr gleichermaßen erfüllt, kann schulsozialpädagogische Arbeit die Lehrkräfte, aber auch die Erziehungsberechtigten, in ihrem erzieherischen Auftrag unterstützen. Mithilfe von Schulsozialarbeit kann vor Ort eine Entlastungsmöglichkeit installiert werden, die gleichzeitig auch die Schüler*innen und ihre Lebenswelten in ihrer Ganzheitlichkeit wahrnehmen und begleiten kann und außerschulische Herausforderungen mit in ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot einbezieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Begriffsklärung

2.2 Begründungsmuster

2.2.1 Alltagspraktische Ursachen

2.2.2 Strukturelle Ursachen

2.2.3 Theoretische Erklärungsansätze

2.3 Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit

2.3.1 Zielgruppen und Ziele

2.3.2 Aufgaben und Methoden

3. Empirischer Teil

3.1 Vorbereitung

3.2 Erhebungsmethodik und Ablauf

3.3 Auswertung und methodisches Vorgehen

3.4 Ergebnisteil

3.4.1 Darstellung der Ergebnisse

3.4.2 Interpretation der Ergebnisse

3.4.3 Zusammenfassung und kritische Betrachtung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftlich, wie schulsozialpädagogische Arbeit von verschiedenen Zielgruppen innerhalb des schulischen Alltags wahrgenommen wird, um daraus Bedarfe sowie aktuelle Herausforderungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung der Schulsozialarbeit abzuleiten.

  • Wahrnehmung und Nutzung von Schulsozialarbeit durch Schüler, Eltern und Lehrkräfte
  • Identifikation von Problemfeldern und sozialen Herausforderungen im schulischen Kontext
  • Analyse der Zusammenarbeit und Kooperationsstrukturen zwischen Schule und Jugendhilfe
  • Ableitung von Entwicklungspotenzialen und Handlungsbedarfen für die professionelle Praxis

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Medienberichte der letzten Jahre thematisieren immer wieder das erhöhte Gewaltvorkommen sowie durch Social Media verschärft auftretende Problematiken wie Mobbing, Ausgrenzung und Stigmatisierung an deutschen Schulen. Dies stößt kontroverse Diskussionen an, die sich vor allem die Frage stellen, ob die Institution Schule trotz dieser Entwicklungen in der Lage ist, ihre Schüler*innen zu verantwortungsbewussten und gesellschaftsfähigen Erwachsenen zu erziehen.

Durch umfassende Veränderungen in den Strukturen von Familie, Berufswelt und Gesellschaft weisen auch die Kontexte, in denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen, umfassende Veränderungen auf. Sowohl persönliche Situationen und Hintergründe, das familiären Umfeld und familiäre Umstände sowie allgemeine gesellschaftliche Strukturen und Bezugsrahmen zeigen für Heranwachsende mehr Spannungs- und Konfliktpotential denn je. In dieser vom gesellschaftlichen Wandel geprägten Gegenwart kommt der Befähigung der Schüler*innen zu aktiver und problemlösender Bewältigung in ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Lebenswelt eine besonders zentrale Bedeutung zu. Dass die Schulen diesbezüglich massiver Kritik ausgesetzt sind, betont nur noch einmal mehr die Wichtigkeit des schulischen Auftrages.

Deutsche Schulen und Lehrkräfte stehen damit vor immer größer werdenden Herausforderungen. Nicht nur gehäuft auftretende Probleme wie Schulverweigerung und Verhaltensauffälligkeiten, sondern auch lautwerdende Forderungen nach Integration und Inklusion sowie Individualisierungs- und Pluralisierungsprozesse- vor allem auch in den Lebenswelten der Schüler*innen-, sind neue Gegebenheiten, die einer Reaktion bedürfen. Dafür müssen alte Strukturen hinterfragt und Ressourcen mobilisiert werden. So kann auf neu entstandene Bedürfnisse mit neuen Angeboten reagiert und einer Überlastung der Lehrer*innen vorgebeugt werden. (vgl. Drilling 2009: 95f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik an deutschen Schulen und begründet die Notwendigkeit einer Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe.

2. Theoretischer Teil: Definiert Schulsozialarbeit, erarbeitet Begründungsmuster für deren Einsatz und skizziert die zentralen Aufgabenbereiche.

3. Empirischer Teil: Dokumentiert das Forschungsdesign, die Datenerhebung an zwei Schulen sowie die Auswertung und Interpretation der geführten Interviews.

4. Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und diskutiert Implikationen für die zukünftige Gestaltung schulsozialpädagogischer Arbeit.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schulentwicklung, Kooperation, Lebensweltorientierung, Schulalltag, Bildungsbenachteiligung, Integration, Inklusion, qualitative Sozialforschung, Interview, Schulklima, Elternarbeit, soziale Kompetenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Schulsozialarbeit an Schulen, insbesondere damit, wie die Zielgruppen (Schüler, Eltern, Lehrer) diese Arbeit wahrnehmen und welche Bedarfe sich für eine zukunftsorientierte Ausgestaltung ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse konzentriert sich auf die Wahrnehmung von Schulsozialarbeit, die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Schulsozialpädagogen sowie die allgemeinen Herausforderungen im schulischen Alltag (z.B. Leistungsdruck, Mobbing, Integration).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, basierend auf qualitativen Interviews herauszuarbeiten, wie schulsozialpädagogische Arbeit vor Ort wahrgenommen wird und welche Konsequenzen sich daraus für eine verbesserte, zukunftsorientierte Schulsozialarbeit ableiten lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign mit offenen, halbstrukturierten Interviews, deren Daten anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Grundlagen und Begründungsmuster liefert, und einen empirischen Teil, in dem konkrete Interviewergebnisse von einem Gymnasium und einer Regionalschule dargestellt und interpretiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Schulsozialarbeit, Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe, Lebensweltorientierung sowie die Analyse spezifischer Bedarfe der betroffenen Akteure.

Wie bewerten die befragten Eltern die Schulsozialarbeit?

Die befragten Eltern nehmen Schulsozialarbeit oft nur vage wahr und sehen sich selbst häufig nicht als primäre Zielgruppe; zudem bestehen Vorbehalte hinsichtlich der Vertraulichkeit und Transparenz der Arbeit.

Welche Rolle spielt die aktuelle Covid-19-Situation für die Schulsozialarbeit?

Die Arbeit identifiziert durch die Pandemie einen gestiegenen Bedarf an sozialpädagogischer Intervention, insbesondere um soziale Kontakte und den Zusammenhalt in neuen oder noch nicht gefestigten Klassenverbänden zu fördern.

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Details

Titel
Wahrnehmung schulsozialpädagogischer Arbeit in alltagspraktischen Kontexten. Wissenschaftliche Feldanalyse zur Ableitung von Bedarfen und aktuellen Herausforderungen
Autor
Denise Anhut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
112
Katalognummer
V1214910
ISBN (PDF)
9783346655271
ISBN (Buch)
9783346655288
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wahrnehmung arbeit kontexten wissenschaftliche feldanalyse ableitung bedarfen herausforderungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Denise Anhut (Autor:in), 2020, Wahrnehmung schulsozialpädagogischer Arbeit in alltagspraktischen Kontexten. Wissenschaftliche Feldanalyse zur Ableitung von Bedarfen und aktuellen Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214910
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