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GML - Geography Markup Language

Titre: GML - Geography Markup Language

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Pospech (Auteur)

Informatique - Informatique appliquée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei GML handelt es sich um ein Meta-Format zur Spezifikation von Auschformaten für Geodaten. Die GML-Spezifikation gibt durch abstrakte Elemente und Typen den Modellierungsrahmen vor, in diesem ist bereits eine große Auswahl direkt verwendbarer Geometrie- und Topologieelemente enthalten. Das konkrete Austauschformat ergibt sich erst durch Definition anwendungsspezifischer Typen und Elemente. Die GML-Spezifikation zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität als auch eine hohe Komplexität bei der Beschreibung aus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Entwicklung von GML zur ISO-Norm

1.1. Einleitung

1.2. OGC - das Spezifikationsgremium der GML

1.3. Versionen und Erweiterungen

2. Anwendungsmodellierung in GML

2.1. Allgemeine Schemendefinition

2.2. GML-Schema

2.2.1. Wesentliche abstrakte Oberklassen von GML

2.2.2. Koordinaten-Referenz-Systeme

2.2.3. Eine Auswahl wichtiger geometrischer Elemente

3. Modellierung eines einfachen 2D-Stadtmodells

3.1. GML-Modellierung für das Stadtmodell

3.2. Anwendungsschema für das Stadtmodell

3.3. Instanzdokument für das Stadtmodell

4. Bewertung von GML

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Geography Markup Language (GML) als Standard-Meta-Format für den Austausch von Geodaten. Ziel ist es, die Funktionsweise, Modellierungsprinzipien und die praktische Anwendung von GML anhand eines konkreten 2D-Stadtmodell-Szenarios verständlich zu erläutern und den Standard kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen und historische Entwicklung von GML
  • Die Rolle des Open Geospatial Consortium (OGC)
  • Methodik der Anwendungsmodellierung mit XML-Schemas
  • Abstrakte GML-Klassen (Feature, Geometry) und Bezugssysteme
  • Praktische Erstellung eines GML-Anwendungsschemas und Instanzdokuments

Auszug aus dem Buch

2.2. GML-Schema

Das GML-Schema ist ein Meta-Format zur Spezifikation von Austauschformaten für Geoinformationen. Die Spezifikation gibt durch die abstrakten Elemente und Typen den Modellierungsrahmen vor. Aufgrund der objektorientierten Modellierungsmöglichkeit ergeben sich die Vorteile der Vererbung. Die Spezifikation bietet bereits eine große Auswahl an direkt verwendbaren Geometrie- und Topologieelementen. Das konkrete Austauschformat ergibt sich aber erst durch die Definition anwendungsspezifischer Typen und Elemente. Diese werden von den abstrakten GML-Typen bzw. -Elementen abgeleitet und nach Bedarf entweder erweitert oder eingeschränkt. Somit haben verschiedene Anwendungen jeweils eigene und damit unterschiedliche Anwendungsschemata. Jedes Anwendungsmodell definiert seine konkreten und anwendungsspezifischen GML-Typen und -Elemente. Beispielsweise hat ein Anwendungsmodell für Verkehr und Transport andere Anforderungen und Eigenschaften als ein Anwendungsmodell aus der Telekommunikationssparte. Im Folgenden werden die für ein GML-Grundverständnis erforderlichen abstrakten GML-Oberklassen erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Entwicklung von GML zur ISO-Norm: Das Kapitel führt in die Grundlagen von GML ein, erläutert die Bedeutung des Open Geospatial Consortiums als Standardisierungsgremium und skizziert die historische Entwicklung der Versionen bis hin zur ISO-Norm 19136.

2. Anwendungsmodellierung in GML: Hier werden die technischen Grundlagen der Schemadefinition, die objektorientierte Struktur von GML, die Rolle abstrakter Oberklassen wie Feature und Geometry sowie die Bedeutung von Koordinaten-Referenz-Systemen behandelt.

3. Modellierung eines einfachen 2D-Stadtmodells: Dieses Kapitel veranschaulicht den praktischen Einsatz von GML anhand eines konkreten Beispiels, bestehend aus der Modellierung, der Erstellung eines Anwendungsschemas und der Generierung eines Instanzdokuments.

4. Bewertung von GML: Das abschließende Kapitel diskutiert die Stärken und Schwächen von GML, insbesondere hinsichtlich Flexibilität, Komplexität, Speicherbedarf und Herstellerunabhängigkeit, und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung.

Schlüsselwörter

GML, Geography Markup Language, Geodaten, OGC, XML-Schema, Anwendungsmodellierung, Feature, Geometry, ISO-Norm, Geoinformatik, Stadtmodell, Koordinaten-Referenz-System, Datenaustausch, Objektorientierung, Standardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die Geography Markup Language (GML) als Standard für die Beschreibung, den Austausch und die Speicherung von Geodaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die XML-basierte Schemadefinition, die Modellierung von geografischen Objekten (Features) und die praktische Umsetzung in einem 2D-Stadtmodell.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Aufbau von GML-Dateien verständlich zu machen und zu zeigen, wie reale geografische Objekte in einem standardisierten Format abgebildet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen methodisch-analytischen Ansatz, indem sie theoretische Konzepte (GML-Spezifikation) durch ein konkretes Anwendungsbeispiel eines Katasterauszugs illustriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die technischen Grundlagen der GML-Schemadefinition, abstrakte Oberklassen sowie der Schritt-für-Schritt-Prozess zur Modellierung und Instanziierung eines 2D-Stadtmodells dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind GML, Geodaten, OGC, XML-Schema, Feature, Geometry und Stadtmodell.

Wie unterscheidet sich GML 1.0 von aktuellen Versionen?

GML 1.0 basierte noch auf der einfacheren DTD (Dokumenttypdefinition) und war auf "einfache Features" begrenzt, während heutige Versionen auf mächtigen XML-Schemas basieren und komplexe Geometrien und Topologien unterstützen.

Warum ist die Wahl des Koordinaten-Referenz-Systems (CRS) in GML wichtig?

Das CRS ist notwendig, um die räumliche Position der Geodaten eindeutig zu definieren; in GML erfolgt dies üblicherweise durch die Angabe eines URI-Verweises auf ein bekanntes System wie WGS84.

Welche Vor- und Nachteile bietet die hohe Flexibilität von GML?

Die Flexibilität erlaubt eine präzise Abbildung komplexer Realweltobjekte, führt jedoch zu einer hohen Komplexität und einem erhöhten Einarbeitungsaufwand bei der Erstellung von Anwendungsschemata.

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Résumé des informations

Titre
GML - Geography Markup Language
Université
University of Applied Sciences Nuremberg
Note
1,0
Auteur
Thomas Pospech (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
21
N° de catalogue
V121498
ISBN (ebook)
9783640261680
ISBN (Livre)
9783640305773
Langue
allemand
mots-clé
GML Geography Markup Language XML ISO OGC Schema Modell Meta-Format Geodaten Austauschformat Norm
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Pospech (Auteur), 2008, GML - Geography Markup Language, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121498
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Extrait de  21  pages
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