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Personen- und Klienten-zentrierte Pflege und Betreuung (Zusatzqualifizierung für Präsenz- und Betreuungskräfte gemäß §§43b, 53b SGB XI)

Band 1: Anatomie/Physiologie und angewandte Pflege und Betreuung

Title: Personen- und Klienten-zentrierte Pflege und Betreuung (Zusatzqualifizierung für Präsenz- und Betreuungskräfte gemäß §§43b, 53b SGB XI)

Textbook , 2022 , 263 Pages

Autor:in: Sabine Schmidt (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Dieses Sachbuch gibt nach einer umfassenden theoretischen Einführung der (Gesetzes-)Grundlagen für Präsenz- und/oder Betreuungskräfte einen Überblick über wichtiges medizinisches Fachwissen für die angewandte Pflege und Betreuung. Der Fokus dieses ersten Bandes liegt auf der Anatomie und Physiologie.

Der lange Weg von der Laienpflege zur Professionalisierung: Mit der Einsicht in die zwingende Notwendigkeit einer evidenzbasierten Pflege etablierte sich sukzessive aus den ehemals auf individuellen Erfahrungswissen basierenden Pflegehandlungen eine handlungsbegründete Pflegewissenschaft und -forschung heraus. Die ehemals ausschließlich kurative Ausrichtung pflegerischer Handlungen wurde ergänzt durch die Gesundheitsförderung und -vorsorge, die Rehabilitation, die Palliation und sozio-emotionale Komponente, die Sozialpflege. Aufgrund der Neuregelungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes und des Ersten Pflegestärkungsgesetzes sind mit den Fassungen vom 6. Mai 2013 und 29. Dezember 2014 Anpassungen der Richtlinien erfolgt. Auf Grundlage der ab 1. Januar 2017 in Kraft getretenen Neuregelungen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes in §53b SGB XI hat der GKV-Spitzenverband die Richtlinien angepasst und die geänderte Fassung nach Anhörung der Bundesvereinigungen der Träger stationärer Pflegeeinrichtungen und der Verbände der Pflegeberufe auf Bundesebene unter Berücksichtigung des allgemein anerkannten Standes medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse am 23. November 2016 beschlossen.

Den zwingend aus der Klienten-zentrierten ganzheitlichen Betrachtungsweise resultierenden pflegeberuflichen Kompetenzen wird in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe u.a. Rechnung getragen. Die Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung vom 2. Oktober 2018 (BGBl. I S. 1572) ist durch Artikel 10 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) geändert worden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gesetzesgrundlage für Präsenz- und/oder Betreuungskräfte

1.2 Gesetzlicher Anspruch Pflegebedürftiger auf zusätzliche psychosoziale Betreuung und Aktivierung im stationären Bereich

1.3 Gesetzlicher Anspruch Pflegebedürftiger auf zusätzliche psychosoziale Betreuung und Aktivierung im ambulanten Bereich

1.4 Definierung des Begriffs „Zusätzliche Betreuung“

1.4.1 Persönliche Kompetenzen/persönliche Eignung

1.5 Präsenz- und/oder Betreuungskräfte sind keine examinierten Pflegekräfte!

1.6 Definition des Begriffs Pflege

1.7 Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

1.8 Von der Pflegetheorie zum Pflegeprozess

1.8.1 Grundbedürfnisse des Menschen nach V. Henderson

1.8.2 Aktivitäten des täglichen Lebens nach Roper/Juchli u.a.

1.8.3 Das Strukturmodell nach Monika Krohwinkel

1.8.4 Das Strukturmodell in Deutschland

1.8.5 Begutachtungsinstrumentarium des MD

1.8.6 Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO

1.9 Die Pflegedokumentation im SGB XI

1.9.1 Biografiearbeit

1.9.2 Musterbeispiel Biografiearbeit

1.9.3 Die Pflegeprozessplanung (SGB XI)

1.9.4 Prophylaxen

1.9.5 Kommunikationstechniken im Umgang mit Klientel in kurativen Phasen

1.9.6 Berufsgruppen -inter- und multidisziplinäre Zusammenarbeit-

1.9.7 Leitbild der Einrichtungen

2. Schmerzen

2.1 Schmerzarten

2.2 Schmerzphänomene

2.3 Multidimensionalität des Schmerzes

2.3.1 Schmerzanamnese

2.4 Basale Stimulation

3. Persönlichkeitsstörungen und Psychosomatik

3.1 Persönlichkeitseigenschaften und deren Auswirkungen auf Denken, Fühlen und Handeln

3.2 Psychosomatosen

3.3 Faktencheck Deutschland gemäß der DGPPN

4. Anatomie/Physiologie und häufige Krankheitsbilder

4.1 Die Sinne

4.1.1 Der Tastsinn (Haut)

4.1.2 Der Geruchssinn (Nase)

4.1.3 Der Geschmackssinn (Mund und Nase)

4.1.4 Der Hörsinn

4.1.5 Der Gleichgewichtssinn

4.1.6 Der Sehsinn

4.2 Das Nervensystem

4.3 Das Gehirn

4.4 Das Atmungssystem

4.4.1 Die Atemsteuerung

4.4.2 Der Atemvorgang

4.5 Der Bewegungsapparat

4.6 Das Herz-Kreislauf-System

4.6.1 Motor des Kreislaufsystems: das Herz

4.6.2 Temperatur des Menschen

4.6.3 Das Blut

4.6.3.1 Blutgerinnung

4.6.4 Das Blutplasma

4.6.5 Das Blutserum

4.6.6 Erkrankungen des Blutes

4.7 Das Verdauungssystem

4.8 Die Nieren (Ren) und ableitende Harnwege

Zielsetzung & Themen

Das Buch dient als Fachlektüre im Rahmen der Zusatzqualifizierung für Präsenz- und Betreuungskräfte gemäß §§ 43b, 53b SGB XI. Ziel ist die Vermittlung von fundiertem Wissen in den Bereichen Anatomie, Physiologie, angewandte Pflege und Betreuung, um eine klientenzentrierte, ganzheitliche Versorgung unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen und evidenzbasierter Pflegestandards sicherzustellen.

  • Rechtliche Grundlagen der psychosozialen Betreuung und Aktivierung
  • Anwendung von Pflegemodellen und dem Strukturmodell (SIS) in der Dokumentation
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie sowie häufiger Krankheitsbilder
  • Einsatz von Prophylaxen und basaler Stimulation im Pflegealltag
  • Umgang mit Schmerzsymptomen und psychischen Belastungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der lange Weg von der Laienpflege zur Professionalisierung:

Mit der Einsicht in die zwingende Notwendigkeit einer evidenzbasierten Pflege etablierte sich sukzessive aus den ehemals auf individuellen Erfahrungswissen basierenden Pflegehandlungen eine handlungsbegründete Pflegewissenschaft und -forschung heraus.

Die ehemals ausschließlich kurative Ausrichtung pflegerischer Handlungen wurde ergänzt durch die Gesundheitsförderung und -vorsorge, die Rehabilitation, die Palliation und sozio-emotionale Komponente, die Sozialpflege.

Aufgrund der Neuregelungen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes und des Ersten Pflegestärkungsgesetzes sind mit den Fassungen vom 6. Mai 2013 und 29. Dezember 2014 Anpassungen der Richtlinien erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Professionalisierung der Pflege durch evidenzbasierte Ansätze, die gesetzlichen Grundlagen für Betreuungskräfte nach SGB XI und grundlegende Pflegemodelle.

2. Schmerzen: Hier werden Definition, Entstehung und Dimensionen von Schmerzen sowie spezifische Schmerzphänomene und deren fachgerechte Anamnese und Dokumentation thematisiert.

3. Persönlichkeitsstörungen und Psychosomatik: Dieses Kapitel behandelt die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele sowie verschiedene psychische Störungsbilder und deren Einordnung.

4. Anatomie/Physiologie und häufige Krankheitsbilder: Ein umfassender Überblick über die menschlichen Körpersysteme, ihre Funktionen sowie die mit ihnen assoziierten häufigen Erkrankungen und die Rolle der Betreuungskräfte.

Schlüsselwörter

Pflegeprozess, Betreuungskraft, SGB XI, Pflegewissenschaft, Basale Stimulation, Schmerzmanagement, Psychosomatik, Anatomie, Physiologie, Pflegedokumentation, SIS, Krankheitsbilder, Prophylaxe, ganzheitliche Pflege, Klientenzentrierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Fachbuch primär?

Das Buch bietet die theoretische und fachliche Grundlage für die Zusatzqualifizierung von Präsenz- und Betreuungskräften gemäß §§ 43b und 53b SGB XI.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Werk ab?

Es deckt gesetzliche Rahmenbedingungen, Pflegetheorien, anatomisch-physiologische Grundlagen, Krankheitsbilder und spezifische Betreuungsmethoden wie die basale Stimulation ab.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Pflegeansätze?

Ziel ist eine ganzheitliche, klientenzentrierte Versorgung, die Selbstständigkeit fördert und Lebensqualität bei gleichzeitig hoher Versorgungsqualität sichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Orientierung in der Pflege herangezogen?

Die Arbeit basiert auf dem Strukturmodell zur Pflegedokumentation (SIS) sowie auf anerkannten Pflegemodellen von Theoretikern wie Henderson, Roper/Juchli und Krohwinkel.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil vermittelt detaillierte anatomische und physiologische Kenntnisse der Körpersysteme, Schmerztherapiekonzepte und den Umgang mit psychosomatischen Aspekten und Persönlichkeitsstörungen.

Durch welche Begriffe lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Schlüsselbegriffe sind neben der Basalen Stimulation, Pflegedokumentation und Prophylaxe vor allem die Ressourcenorientierung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Welche Bedeutung hat die Biografiearbeit in der Betreuung?

Die Biografiearbeit dient dazu, die Lebensgeschichte des Klienten zu erfassen, um eine individuelle, wertschätzende und an den persönlichen Bedürfnissen orientierte Betreuung zu gewährleisten.

Was unterscheidet das strukturierte Modell (SIS) von herkömmlichen Methoden?

Es ersetzt komplexe, zeitaufwendige Beschreibungsmodelle durch einen vierstufigen Prozess, der den Fokus auf die Wünsche und Perspektiven des Pflegebedürftigen legt und die fachliche Kompetenz der Pflegekräfte stärkt.

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Details

Title
Personen- und Klienten-zentrierte Pflege und Betreuung (Zusatzqualifizierung für Präsenz- und Betreuungskräfte gemäß §§43b, 53b SGB XI)
Subtitle
Band 1: Anatomie/Physiologie und angewandte Pflege und Betreuung
Author
Sabine Schmidt (Author)
Publication Year
2022
Pages
263
Catalog Number
V1215360
ISBN (PDF)
9783346625854
Language
German
Tags
personen- klienten-zentrierte pflege betreuung zusatzqualifizierung präsenz- betreuungskräfte band anatomie/physiologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Schmidt (Author), 2022, Personen- und Klienten-zentrierte Pflege und Betreuung (Zusatzqualifizierung für Präsenz- und Betreuungskräfte gemäß §§43b, 53b SGB XI), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1215360
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