Der Senatorenstand in augusteisch-tiberischer Zeit. Formen und Wandel der aristokratischen Repräsentation im frühen Prinzipat


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

30 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Senatorenstand unter Augustus und Tiberius
2.1 Verhältnis zwischen Kaiser und Oberschicht
2.1.1 Augustus
2.1.2 Tiberius
2.1.3 Gegenüberstellung mit dem Ritterstand
2.1.4 Zusammenfassung - Kaiser, Senatoren und Ritter
2.2 Formen der Repräsentation
2.2.1 Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit
2.2.1.1 Repräsentation in und um Rom
2.2.1.2 Repräsentation außerhalb Roms
2.2.2 Selbstdarstellung im semi-privaten Raum

3. Fazit

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

5. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Die Regierungszeit des Augustus, das von antiken wie späteren Historikern verklärte Saeculum Augustum, gilt oft als Inbegriff einer Zeit des Friedens und Wohlstands für das Römische Reich. Die Etablierung des Prinzipats ließ Handel, Bautätigkeit und Kultur florieren und brachte die langwierigen Römischen Bürgerkriege und inneren Unruhen zu einem Abschluss.1 2 3 Doch während die offensichtlichen innermilitärischen Auseinandersetzungen endeten, so taten es die sozialen und gesellschaftlichen Probleme bei weitem nicht. Nicht zuletzt geschah die vom ersten princeps initiierte Umwälzung nämlich auf Kosten der aristokratischen Eliten Roms, die über lange Zeit die Geschicke

der Römischen Republik bestimmt hatten. Das von Augustus etablierte und von Tiberius und den anderen Mitgliedern der julisch-claudischen Dynastie gefestigte Prinzipat beschnitt ohne Zweifel die politischen Handlungsmöglichkeiten der alten Oberschicht grundlegend. Umso interessanter ist es daher, dass die gesellschaftlichen und sozialen Funktionen der Aristokraten sowie deren öffentliche Inszenierung geradezu kontrastierend dazu Zunahmen - erfolgte diese nun aktiv, durch Selbstinitiative, oder passiv, beispielsweise durch den Kaiser gewährt.

Im Rahmen dieser Arbeit soll deshalb eine geraffte, exemplarische Darstellung der verschiedenen Repräsentationsformen erfolgen, derer sich der Senatorenstand während des frühen Prinzipats bediente. Gleichsam soll aufgezeigt werden, welchen Veränderungen die Selbstdarstellung unterworfen war. Dafür muss zunächst zwischen dem senatus als Institution und Gremium sowie dem - im Folgenden hauptsächlich betrachteten - ordo senatorius als gesellschaftlicher Schicht unterschieden werden. Der Fokus soll hierbei auf der Ära des frühen Prinzipats, grob der augusteischen und tiberischen Zeit, liegen. Rom spielt bei der Betrachtung eine hervorgehobene Rolle, die lokalen Eliten in den Städten werden dabei fast völlig außen vor gelassen.

Im Folgenden soll zunächst das Verhältnis des Senatorenstandes zu den ersten beiden Kaisern dargestellt werden, beispielsweise im Hinblick auf gegenseitig gewährte Befugnisse oder die Wahrung der Standesehre. Auch eine kurze Abhebung vom sogenannten zweiten Stand der Ritter, dem ordo equester, wird kurz behandelt. Anschließend sollen die verschiedenen Formen der Repräsentation offengelegt werden. Einerseits werden die Selbstdarstellung und deren Wandel in der Öffentlichkeit näher beleuchtet. Hierbei sollen die Repräsentation in und um Rom von der Repräsentation außerhalb der Hauptstadt getrennt werden. Zuletzt befasst sich das Kapitel mit der Inszenierung im semi-privaten Raum. Ein Fazit rundet die Arbeit ab.

Unter den zahlreichen Standardwerken über die Römische Geschichte und die julisch- claudische Dynastie lässt sich im Hinblick auf die Fragestellung der Arbeit hervorheben, dass bestimmte Aspekte der Politik der frühen Prinzipatszeit besondere Beachtung in der Forschung finden, wie beispielsweise die augusteische Ehe- und Sittengesetzgebung4 oder die von Tiberius angestrebte Stärkung des Senats im Kontrast zu den späteren, tiberischen Majestätsprozessen5. Die Zusammensetzung und Funktionen des Senatorenstandes betreffend, soll vor allem das Standardwerk „The Senate of Imperial Rome“ von Talbert6 7 8 erwähnt werden. Für die Fragestellung äußerst 7 ergiebig sind darüber hinaus die Werke „Forum der Angst“ von Dirk Barghop , 8

„Regimen morum“ von Ernst Baltrusch sowie die Aufsatzsammlung „Senatores populi Romani“, herausgegeben von Werner Eck.9 Als Quellen seien neben den zahllosen kunsthandwerklichen Funden vor allem die Werke römischer Geschichtsschreiber über Leben und Wirken von Augustus und Tiberius genannt, so zum Beispiel Tacitus10 11 12 13 oder 11 12

Sueton . Auch verschiedene Senatsbeschlüsse wie jener von Larinum oder die Tabula 13

Hebana bilden wertvolle Quellen für die Fragestellung

2. Der Senatorenstand unter Augustus und Tiberius

Kann man die Regierungszeit der ersten beiden Kaiser, Augustus und Tiberius, schwerlich von der römischen Geschichte trennen und als eine kohärente Epoche definieren, so gibt es dennoch relevante Gründe für eine gemeinsame Betrachtung der beiden ersten principes. Wurde unter Augustus ein Herrschaftssystem etabliert, so wurde es unter seinen Nachfolgern ausgebaut und gefestigt. In augusteischer Zeit ins Leben gerufene Entwicklungen unterliefen unter Tiberius einer ersten Bestandsprobe und lösten damit das politische System von Augustus als Individuum. So erfolgte auch die Definierung des Senatorenstandes unter Augustus nicht von heute auf morgen - ebenso wenig tat es das Selbstverständnis und damit die öffentliche Repräsentation des erneuerten ordo.

2.1 Verhältnis zwischen Kaiser und Oberschicht

2.1.1 Augustus

Mag es zwischen den vielfältigen senatorischen Repräsentationsformen fließende Übergänge geben, so war ihnen allen eine Sache gemeinsam: die direkte oder indirekte Abhängigkeit vom Kaiser. Die soziale Stellung des Senatorenstandes blieb über den Wandel von der Republik zum Prinzipat im Großen und Ganzen erhalten. Die Oberschicht war nach wie vor unabdingbar für die soziale und wirtschaftliche Struktur Roms. Die Sicherung der neuen Herrschaftsform verlangte eine effektive Provinzverwaltung, was im Jahre 27 v. Chr. eine Aufteilung in senatorische und kaiserliche Provinzen nach sich zog. Der von Augustus errichtete und zentral geführte Regierungsapparat setzte damit eine Übereinstimmung zwischen adligen Funktionsträgern und dem Kaiser - der letztlich auch ein Mitglied des Senatorenstandes war - voraus.14 Diese enge Wechselwirkung während des frühen Prinzipats schloss eine umfassende Reglementierung des Reichsadels durch den princeps jedoch keineswegs aus. Der Kaiser sollte nach Barghop gewissermaßen zu einem fast konkurrenzlosen Mittelpunkt der Ressourcenvergabe werden.15 Augustus beschränkte den ordo senatorius auf 600 Personen und exklusivierte diesen durch die Verleihung oder Bekräftigung von sozialen, rechtlichen, politischen und ideologischen Faktoren, die durch eine relativ kohärente Bildung und Denkweise ebenso wie durch freundschaftliche oder gar verwandtschaftliche Bande komplettiert wurden. Der Senatorenstand im frühen Prinzipat kann gleichermaßen als heterogen, fluktuierend und dennoch geschlossen gelten.16 17 18 Ebenfalls neu geregelt wurden die gesetzlichen Voraussetzungen, Pflichten und Einschränkungen für eine offizielle Zugehörigkeit zur Oberschicht. Für den ordo senatorius wurde ein Mindestvermögen von 1 000 000 Sesterzen zur Bedingung, zudem eine Residenz in Rom, sowie eine regelmäßige Anwesenheit im Senat. Dazu gehörten auch die prestigeträchtigen Standesabzeichen 17 wie die toga praetexta oder der calceus senatorius.

Dazu kamen die sella curulis und die fasces als magistratische Ehrenabzeichen. Seit Kaiser Caligula war die tunica cum latus clavus das deutliche Distinktiv eines nunmehr geschlossenen Senatorenstandes.19 20 Eine Möglichkeit zur Karriere ergab sich idealerweise aus der Zugehörigkeit zur alten nobilitas und einer Freundschaft oder gar Verwandtschaft mit dem Kaiserhaus gepaart mit hervorragenden Leistungen im Militär oder Rechtswesen. Trotz der augusteischen Förderung einiger homines novi, wurden diese in den letzten zwei Jahrzehnten vor der Zeitenwende immer seltener. Spitzenpositionen waren fortan fast ausschließlich mit einer Herkunft aus der Senatsaristokratie möglich, die bereits in der Republik Führungspositionen gestellt 20 hatte. Das vigintivirat wurde unter Augustus zum Bestandteil und üblichen 21

Anfangspunkt des erneuerten, kaiserzeitlichen cursus honorum.21 22 Anschließend erfolgte durch das Amt des Quaestors eine formelle Mitgliedschaft im Senat, dann konnte ein 22

Praetorat und Konsulat erfolgen. Augustus mandierte ebenfalls neue stadtrömische

Ämter wie die curae annonae, viarum, aquarum oder locorumque publicorum. 23 24 25 Auf die in der Praxis jedoch sehr divergierenden, individuellen Laufbahnen soll später noch näher eingegangen werden.

Augustus vollendete die nicht mehr als nobilitäres Verhaltenskorrektiv deutbare, sondern als Kontrollorgan über den Senat fungierende Ehe- uns Sittengesetzgebung der späten Republik - welche auf der Lex Cornelia sumptuaria von 81 vor Christus 24 aufbaute. Der erste princeps vollzog dieses Umgestaltungsprogramm durch drei Gesetze, die heute nicht mehr in ihrer Ursprungsform erhalten sind - die Lex Iulia de maritandis ordinibus von 18 v. Chr. sowie die 27 Jahre später erlassene Lex Papia 25

Poppaea aus dem Jahre 9. Diese leges umfassten Aspekte wie die Förderung von Ehe und Kinderreichtum, beispielsweise durch Scheidungserschwerung oder eine Wiederverheiratungspflicht. Die gravierenden Einschränkungen betrafen primär die Oberschicht, waren aber auch auf die dignitas der Senatorenschaft bedacht. Allgemein verfolgte die auf republikanischer Tradition beruhende, jedoch radikaler durchgesetzte Moralpolitik26 27 des Augustus verschiedene Zwecke. Trotz Widerstand, Kritik und der Ausnutzung von rechtlichen Schlupflöchern darf das in der Sittengesetzgebung enthaltene Arrangement zwischen Kaiser und den Eliten nicht außen vor gelassen werden. Die bevölkerungspolitischen Aspekte sollten in der Theorie die soziale Stratigraphie der Oberschicht festigen - und damit gleichzeitig die Effizienz der 27

Verwaltung und die Stabilität des Prinzipats.

Ein fragmentarisch erhaltenes Senatus Consultum aus Larinum bezeugt einen ähnlichen Erlass. Dieser datiert zwar in das Jahr 19, also bereits in tiberische Zeit, rundet die augusteischen Gesetze allerdings ab. Der Inhalt des Fragmentes richtet sich formal an die Organisatoren und folglich die Spielgeber:

ad eos qui contra dignitatem ordinis sui in scaenam ludumv/e prodirent ?seve auctora-] [rent] u(ti) s(ancitur) s(enatus) c(onsultis) quae d(e) e(a) facta essent superioribus annis, adhibitafrau.de qua maiestatem senat[us minuerent, [,..]“28

Senatoren, aber auch Rittern und deren Angehörigen wurden die Auftritte als Schausteller oder Gladiator also untersagt. Allgemein wurde die Verdingung der Oberschicht restlos verboten, Schlupflöcher der alten Gesetze getilgt und als Sanktion drohte nun die Verweigerung eines ehrenvollen Begräbnisses. Auch auf die 29

Minderjährigen wurde dieses Gesetz ausgeweitet. Tacitus ergänzt diesen Beschluss, indem er für das gleiche Jahr zusätzliche Maßnahmen für Frauen erwähnt: „Eodem anno, gravibus senatus decretis libido feminarum coercita cautumque ne quaestum 30

corpore faceret cui avus aut pater aut maritus eques Romanus fuisset.“ Da Prostitution von Frauen aus ritterlichen Familien hier verboten wird, scheint sie in augusteisch- tiberischer Zeit ein durchaus reales Problem gewesen zu sein.

Damit wurden die ohne Zweifel bestehenden und genutzten Vorteile einer „Anti­Repräsentation“, gefolgt von Infamie und sozialem Ausstieg, für illegal erklärt. Die Teilnahme der Oberschicht hatte unter Caesar und teilweise noch unter Augustus Spiele aufgewertet, unter Tiberius wurde die Wahrung der senatorischen Standesehre schließlich geradewegs zurück erzwungen. Auch die leges sumptuariae waren seit Augustus politisch nicht mehr notwendig, wohl aber in repräsentativer Sicht relevant. Der Luxus erhielt einen neuen Stellenwert als - quasi „übrig“ gebliebener - Ausdruck des Standes. Das nach wie vor existierende große Gewicht des Senatorenstandes mochte langsam schwinden, bedurfte aber während des frühen Prinzipats immer noch einer 32

Reglementierung um Konkurrenz auszuschließen.

2.1.2 Tiberius

Tiberius hatte durch das Wirken des Augustus und sein eigenes Können ein großes Ansehen bei der Oberschicht errungen. Er stellte bei der amtsübergebenden Senatssitzung im Jahre 14 eine wohl ernst gemeinte und dadurch dem Senat 33 schmeichelnde cunctatio zur Schau. Die vom Senat mitarrangierte Beerdigung des29 30 31 32 33

Augustus gilt als erstes Auftreten des neuen Caesaren. Als eine seiner ersten Amtshandlungen schlug Tiberius die Übertragung der Wahlen vom Volk auf den Senat vor, womit zwar mittlerweile kaum noch politische Macht verbunden war, wohl aber 35

Prestige.34 35 Die destinatio, wie sie auf der Tabula Hebana beschrieben wird, ist ein ideales Beispiel für die Manier der augusteisch-tiberischen Politik. So ging die Wahlkompetenz im Jahre 14 v. Chr. von der comitia centuriata auf den Senat über. Die Destinationszenturien, which are accustomed to cast their vote concerning the destining of the consuls and praetors“36 37 38 39, wurden im Jahr 5 begründet, von Tiberius bruchlos fortgeführt und im Jahr 19 sogar aufgestockt - nominell zu Ehren des verstorbenen Germanicus. Die destinatio schloss drei Richterdekurien ein, was auf circa 3000 Wahlberechtigte schließen lässt, davon 600 Senatoren und 2400 Ritter, natürlich stets unter den Augen des Kaisers. Zusammenfassend entmachtete das auf der Lex Valeria Cornelia beruhende Vorwahlskomitee die Zenturiatskomitien und deklarierte durch die destinatio die anschließende nominatio der Kandidaten zu einer bloßen Verkündigung der Vorgangsliste. Regula Frei-Stolba beschreibt den Vorgang als komplex, vom Kaiser reglementiert und dennoch als fast geheim und exklusiv. Das Gremium entbehrte demnach zwar politischer Macht, wurde durch den gleichzeitigen Gewinn von sozialem Prestige aber auch zufrieden gestellt. Tiberius legte allgemein einen sehr großen Wert auf die harmonische Integration der Nobilität in die neue Herrschaftsform. Die Senatorenschicht war auch unter dem zweiten Kaiser immer noch staatstragend und bedurfte angemessener Repräsentationsformen. Die Wahrung der imago antiquitatis war nötig, um die Balance zwischen der republikanisch tradierten, senatorischen Inszenierung und der politischen Sicherung von Augustus und Tiberius Alleinherrschaft zu halten.40 Das Senatus Consultum Pisone patre vermittelt diesen Zustand beispielsweise ebenfalls treffend in offizieller Form. Ungeachtet der tatsächlichen Umstände dankt der Senat - und stellvertretend auch das römische Volk - „anle omnia dis immortalibus“41 und schließlich auch Kaiser Tiberius selbst für die Mithilfe, Gerechtigkeit, Geduld und den Ausgang des Prozesses um Piso:

[...] ,sodann (dankten sie) dem Ti. Caesar Augustus, ihrem Princeps, weil er dem Senal zu allem, was für die Wahrheilsfindung erforderlich war, Zugang gewährl habe - sein Bemühen um Gerechligkeil und seine Geduld bewundere der Senat auch in Hinblick darauf, [...]42 43

Die beiden ersten Kaiser unterschieden sich in ihrer Vorgehensweise jedoch darin, dass Augustus vertraute Senatoren stets einzuweihen versucht war, um damit Missverständnissen vorzubeugen, während Tiberius selbst diese oft im Unklaren ließ und gleichsam zu mehr Mitsprache ermutigte, was ihm jedoch meist nur Unverständnis und Verdruss einbrachte. Seine zunächst verfolgte konstitutionelle Aufwertung der Institution des Senats schlug fehl. Sie scheiterte einerseits an den inneren Ränkespielen der Senatorenschaft, andererseits an dem fast alternativlosem Ungleichgewicht der faktischen Machtverteilung.44 Das Verhältnis zum Senatorenstand verschlechterte sich zunehmend. Zögernde Verhaltensweisen und eine angeschlagene mentale Verfassung45 brachten dem Kaiser schließlich auch den Argwohn des Volkes ein - die Tiefpunkte stellten das Fehlverhalten beim Tod seines Stiefsohnes Germanicus und der Aufstieg des Seianus sowie die ausufernden Majestätsprozesse dar, welche nicht zuletzt ein Gefühl der Willkür und Unfreiheit verbreiteten.46 Das Ränkespiel innerhalb der senatorischen Familien konnte im Hinblick auf diese Prozesse geradezu entarten. Das bereits in der späten Republik existierende und noch von Augustus verschärfte Gesetz, welches nun nicht mehr nur Drohungen gegen das Volk Roms, sondern auch Schmähungen gegen

[...]


1 Kienast, D.: s.v. Augustus, in: DNP 2 (1997), Sp. 302-314.

2 Eder, W.: s.v. Adel, in: DNP 1 (1996), Sp. 106-110.

3 Kierdorf, W.: s.v. Senatus, in: DNP 11 (2001), Sp. 400-405.

4 Sonnabend, H.: Gesellschaft und Moral. Die Ehe- und Sittengesetzgebung des Augustus, in: Augustus. Herrscher an der Zeitenwende (Themen der Katholischen Akademie Bayern), hg. v. M. Horster, Regensburg 2014, S. 78-91.

5 Levick, B.: Tiberius the politician (Aspects of Greek and Roman Life), London 1999.

6 Talbert, R. J. A.: The senate of Imperial Rome, Princeton 1984.

7 Barghop, D.: Forum der Angst. Eine historisch-anthropologische Studie zu Verhaltensmustern von Senatoren im Römischen Kaiserreich (Historische Studien; Bd. 11), Frankfurt 1994.

8 Baltrusch, E.: Regimen morum. Die Reglementierung des Privatlebens der Senatoren und Ritter in der der römischen Republik und frühen Kaiserzeit (Vestigia; Bd. 41), München 1989.

9 Eck, W. (Hg.): Senatores populi Romani. Realität und mediale Präsentation einer Führungsschicht ; Kolloquium der Prosopographia Imperii Romani vom 11. - 13. Juni 2004 (Heidelberger althistorische Beiträge und epigraphische Studien; Bd. 40), Stuttgart 2005.

10 Tacitus, Annales, hg. u. übers. v. P. Wuilleumier, Bd. I [libri I-III] (C.U.F.), Paris 1974.

11 Sueton, Die Kaiserviten. Berühmte Männer / De vita Caesarum. De viris illustribus. Lateinisch - Deutsch, übers. u. hg. v. H. Martinet (Tusc.), Berlin 2014.

12 Levick, B.: The Senatus Consultum from Larinum, in: JRS 73 (1983), S.97-115.

13 Cloud, J. D./ Crawford, M.H.: Roman statutes (BICS; Bd. 63,1), London 1996.

14 Dahlheim, W.: Geschichte der Römischen Kaiserzeit (Oldenbourg Grundriß der Geschichte; Bd. 3), München 2003, S. 30-39.

15 Eine begrenzte Konkurrenz mit dem Kaiser war nur bei direktem Geld- oder Landbesitz möglich, Barghop, Forum der Angst, S. 69-71.

16 Alföldy, G.: Römische Sozialgeschichte, 1979, 3. überarb. Aufl. 2011, S. 150-155.

17 Yavetz, Z.: Tiberius. Der traurige Kaiser ; Biographie, München 1999, S. 71-74.

18 Barghop, Forum der Angst, S. 122.

19 Kienast, D.: Augustus. Prinzeps und Monarch, 1982, 2. überarb. Aufl. 2009, S. 162-164.

20 Nitschke, J.: Dignitas und auctoritas. Der römische Senat und Augustus ; prosopographische Überlegungen zur Karriere der Konsuln und Statthalter 30 v. Chr. bis 14 n. Chr. (Quellen und Forschungen zur Antiken Welt; Bd. 39), München 2006, S. 73-84.

21 Nitschke, Dignitas und auctoritas, S. 135f.

22 Alföldy, Sozialgeschichte, S. 158-160.

23 Kienast, Augustus, S. 156-160.

24 Baltrusch 1989, S. 191-193.

25 Manthe, U.: s.v. Lex Iulia et Papia, in: DNP 7 (1999), Sp. 121.

26 Baltrusch, Regimen morum, S. 180-183.

27 Bereits unter Tiberius wurde das Alter für die Ehepflicht herabgesetzt, Sonnabend, Gesellschaft und Moral, S. 78-91.

28 Levick, B.: The Senatus Consultum from Larinum, in: JRS 73 (1983), S.98.

29 Baltrusch 1989, S. 195-202.

30 Tac. ann. 2,85,1.

31 Baltrusch, Regimen morum, S. 145-153.

32 Die meisten dahingehenden Einschränkungen erfolgten unter Augustus, Tiberius erließ keine Luxusgesetze, schränkte allerdings die nach wie vor unumgänglichen und machtstabilisierenden Spiele ein, Baltrusch, Regimen morum, S. 153-162.

33 Timpe, D.: Untersuchungen zur Kontinuität des frühen Prinzipats (Historia Einzelschriften; Bd. 5) Wiesbaden 1962, S. 33-56.

34 Mögen der Mord an Agrippa Postumus sowie der baldige Tod seiner Mutter und Augustustochter Iulia und des Sempronius Gracchus während der Übergangszeit letztlich ungeklärt bleiben, so schadeten sie der Machtfestigung des Tiberius jedenfalls keineswegs, Baker, G. P.: Tiberius Caesar. Emperor of Rome, New York 2001, S. 124-132.

35 Levick, Tiberius, S. 95-97.

36 Cloud, J. D./ Crawford, M.H.: Roman statutes (BICS; Bd. 63,1), London 1996, S. 519: Tabula Hebana, Z.6: [...] quae de co(n)s(ulibus)pr(aetoribus) destinandis [...].

37 Clarke, G. W.: The destinatio centuries in A.D. 14, in: Historia 13 (1964), S. 383f.

38 Flach, D.: Destinatio und nominatio im frühen Prinzipat, in: Chiron 6 (1976), S. 193-203.

39 Frei-Stolba, R.: Untersuchungen zu den Wahlen in der römischen Kaiserzeit, Zürich 1967, S. 120-129.

40 Schrömbges, P.: Tiberius und die Res Publica Romana. Untersuchungen zur Institutionalisierung des frühen römischen Principats (Habelts Dissertationsdrucke / Reihe Alte Geschichte; Bd. 22), Bonn 1986, S. 126-131.

41 Caballos, A. / Eck, W./ Fernández, F.: Das Senatus consultum de Cn. Pisone patre (Vestigia; Bd. 48), S. 38.

42 Caballos, A. / Eck, W./ Fernández, F.: Das Senatus consultum de Cn. Pisone patre, in: Vestigia 48 (1996), S. 38: Senatus Consultum de Cn. Pisone patre: deinde Ti. Caesari Augusto principi suo quod earum rerum omnium, quae ad explorandum verilalem necessariae fuerunl, copiam senalui feceril, cuius aequitatem etpatientiam hoc quoq(ue) nomine admirari senatum,

43 Flach, Destinatio, S. 201-203.

44 Eck, W.: s.v. Imp. T. Caesar Augustus, in: DNP 12,1 (2002), Sp. 532-535.

45 Thiel, J. H.: Kaiser Tiberius. Ein Beitrag zum Verständnis seiner Persönlichkeit (Libelli; Bd. 316), Darmstadt 1970, S. 91-94.

46 Haehling, R. von: Tiberius, in: Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian, hg. v. M. Clauss, München 1997, S. 58-63.

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Details

Titel
Der Senatorenstand in augusteisch-tiberischer Zeit. Formen und Wandel der aristokratischen Repräsentation im frühen Prinzipat
Hochschule
Universität Augsburg  (Philologisch-Historische Fakultät)
Veranstaltung
Germanicus, John F. Kennedy, Lady Di: Der Tod des Führers und öffentliche Trauerkulturen im Vergleich
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
30
Katalognummer
V1215512
ISBN (Buch)
9783346644442
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Senator, Ritter, ordo senatorius, Augustus, Tiberius, Kaiser, Kaiserzeit, Kaiserreich, Römisches Reich, Rom, Antike, Repräsentation, Prinzipat, Oberschicht, Aristokratie
Arbeit zitieren
Christian Schaller (Autor:in), 2016, Der Senatorenstand in augusteisch-tiberischer Zeit. Formen und Wandel der aristokratischen Repräsentation im frühen Prinzipat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1215512

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