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Die Bedeutung des Nationenkonzepts im kolonialen und postkolonialen Kontext - Eine Analyse anhand des ehemaligen französischen Protektorats Tunesien

Titre: Die Bedeutung des Nationenkonzepts im kolonialen und postkolonialen Kontext - Eine Analyse anhand des ehemaligen französischen Protektorats Tunesien

Thèse de Doctorat , 2008 , 310 Pages , Note: 2

Autor:in: Dr. Claudia Nowotny (Auteur)

Philologie française - Sciences Sociales et Culture
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Ziel meines Forschungsvorhabens ist das Erkennen der Konzeption des tunesischen Staates und Nation nach der Unabhängigkeit im Jahre 1956. Das Nationenkonzept ist eine "Exportware" Europas wobei besonders Frankreich als der Nationalstaat schlechthin gilt der nach dem Motto "Ein Staat, eine Nation, eine Sprache" funktioniert. Nachdem das Wort "Nation" nicht eindeutig definiert werden kann, ist der erste Teil meiner Arbeit dieser Aufgabenstellung gewidmet und behandelt unter anderem die Charakteristika und die Konzeption einer Nation genauso wie das Konzept der Nation im arabischen Kontext. Der Hauptfokus des zweiten Teils meiner Arbeit liegt auf Habib Bourguiba, dessen politisches Engagement schon ab den 1930er Jahre erkennbar ist und der den tunesischen Staat durch seine Ideen und seine lange politische Karriere stark prägen wird. Er ist stark von den französischen Ideen der Aufklärung beeinflusst und versucht nach der Unabhängigkeit in Tunesien einen Nationalstaat zu errichten, der stark auf seine Person und seine politischen genauso wie gesellschaftlichen Ideen fokussiert ist. Mein Ziel ist es darzustellen, welche Komponenten er verwendet und auf welche Art er die tunesische Gesellschaft, die zwar eine relative Homogenität aufweist aber zur Zeit der Unabhängigkeit keineswegs als eine nationale Gemeinschaft bezeichnet werden kann, als eine Nation aufbauen möchte. Es liegt an Bourguiba eine Definition des Nationalstaates zu finden, der mit dem arabisch- islamischen Kontext, in dem sich Tunesien befindet, vereinbar ist aber noch immer modern und fortschrittlich genug ist, um eine neue gesellschaftliche Ordnung hervorzubringen und um seinen Vorstellungen zu genügen. Einer der Schwerpunkte seines Reformprogramms ist die gesellschaftliche Neupositionierung der Frau ebenso wie der Fortschritt der Gesellschaft durch Reformen im religiösen Bereich ebenso wie im Schulsystem und im Unterricht. Die Vergangenheit und Geschichte werden herangezogen um richtungsweisend für die Gegenwart und Zukunft zu wirken. Gerade in den Jahren nach der Unabhängigkeit wird die Geschichte als französisches Protektorat im Geschichtsunterricht thematisiert und soll dazu dienen, die Ereignisse von damals in Erinnerung zu behalten. Die französische Sprache bleibt durch die Bemühungen der Regierung weiterhin ein wichtiger Bestandteil im tunesischen Alltagsleben und wird auf diese Weise zu einem Bestandteil der tunesischen Gesinnung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist eine Nation?

2.1 Die Französische Revolution

2.1.1 Das Volk als Träger der Nation

2.1.2 Die Proklamierung der Menschenrechte

2.2 Die Eigenschaften einer Nation - nach Benedict Anderson

2.3 Das Nationenkonzept - nach Ernest Gellner

2.4 Das nationale Bewusstsein - Die kollektive Identität

2.5 Nationalismus

2.6 Standardisierung einer Nationalsprache/Nationalstaat und Nationalsprache

2.7 Zwei unterschiedliche Konzepte von Nation: Deutschland - Frankreich

2.7.1 Der Weg zur Bildung der deutschen Nation

2.7.2 Eine intellektuelle Bewegung zur deutschen Nationenbildung

2.7.3 Das aktuelle deutsche Grundgesetz

2.7.4 Die aktuelle französische Verfassung

2.7.5 Die Französische Revolution: Ursachen und Folgen

2.7.6 Das französische Konzept der Nation

2.7.7 Der Gedanke der civilisation française und der Versuch einer Interpretation

2.7.8 Conclusio des Kapitels „Das deutsche und französischen Nationenkonzept“

2.8 Die Nationenfrage im kolonialen und postkolonialen Zusammenhang

2.8.1 Exkurs: Was ist unter Kolonialismus zu verstehen?

2.8.2 Ein theoretischer Einblick in das postkoloniale Konstrukt von Nation

2.8.3 Nation, Nationalismus und Nationalstaat in der arabischen Welt

3. Exkurs: Ein Ein-/Überblick in die Kolonialgeschichte Algeriens und Marokkos

3.1 Algerien

3.1.1 Das Aufkommen eines algerischen Nationalismus

3.1.2 Der FLN

3.1.3 Die Unabhängigkeit und das Danach

3.1.4 Zusammenfassung

3.2 Marokko

3.2.1 Aufkeimender nationaler Widerstand - Der Rifkrieg und seine Folgen

3.2.2 Zusammenfassung

4. Tunesien - Ein einleitender Überblick in die Geschichte

4.1 Tunesien bis ins 19. Jahrhundert

4.1.1 Arabisierung und Islamisierung Tunesiens

4.1.2 Die gesellschaftliche Zusammensetzung

4.1.3 Das europäische/französische Eingreifen in Tunesien

4.1.4 Die französische Einflussnahme in Tunesien - Der Schutzvertrag von Bardo/Le Traité du Bardo 1881

4.1.5 Tunesien als ein französisches Protektorat - Der Vertrag von La Marsa/La convention de La Marsa 1883

4.1.6 Exkurs: Was ist ein Protektorat?

4.1.7 Französischer Einfluss auf die Verwaltung und Gesellschaft

4.1.8 Erste Ansätze einer Reformpolitik durch General Kheredine

4.1.9 Das Collège Sadiki

4.2 Die Anfänge des tunesischen Nationalismus

4.2.1 Die Destour-Partei

4.2.2 Die Neo-Destour-Partei

4.2.3 Parteiinterne Differenzen um eine gemeinsame politische Linie

4.3 Die innere Autonomie Tunesiens

4.4 Die Unabhängigkeit Tunesiens

5. Die Bildung eines unabhängigen tunesischen Nationalstaates

5.1 Habib Bourguibas Vorstellung der tunesischen Nation

5.1.1 Die Heimat - La patrie

5.1.2 Die Einheit als notwendige Stütze

5.1.3 Die gemeinsame Vergangenheit als gemeinsames Bewusstsein

5.2 Die Neo-Destour-Partei als Pfeiler der tunesischen Nation und Einheit

5.2.1 Gemeinsames Erinnern an die Parteigründung als nationaler Grundpfeiler

5.2.2 Die Parteistruktur vor der Unabhängigkeit

5.2.3 Die Parteistruktur nach der Unabhängigkeit

5.3 Die Modernisierung der Gesellschaft durch …

5.3.1 … die Neudefinition der Rolle des Islams in der Gesellschaft und im Staat und die Auslegung der arabisch-islamischen Identität Tunesiens

5.3.2 Die „Tunisifizierung“ Tunesiens

5.3.3 Ein politischer Neuanfang !? - Die tunesische Verfassung aus dem Jahre 1959

5.4 „Das nationale Symbol“ Habib Bourguiba

5.4.1 Das Führungsprinzip Bourguibas

5.4.2 Die tunesische Nation als Familie - Bourguiba in der Vaterrolle

5.4.3 Habib Bourguiba und die Öffentlichkeitsarbeit

5.4.4 Die Reden Bourguibas als Kommunikations- und Propagandainstrument

6. Stützen und Symbole des Nationalstaates

6.1 Nationale Organisationen

6.2 Das Schulwesen Tunesiens

6.2.1 Der Lehrinhalt

6.3 Die Sprachenthematik in Tunesien

6.3.1 Habib Bourguiba und die arabische Sprache

6.3.2 Exkurs: Die Bewegung der Frankophonie

6.3.3 Habib Bourguiba und die französische Sprache

6.4 Die tunesische Armee

6.5 Die tunesische Flagge

6.6 Die tunesische Hymne und der tunesische Nationalfeiertag

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Anfänge Tunesiens als unabhängiger Nationalstaat und die Identifizierung der tragenden Elemente dieses Staats- und Nationenaufbaus, wobei der Fokus insbesondere auf der Rolle Habib Bourguibas und der Neo-Destour-Partei im Zeitraum bis 1959 liegt.

  • Konstruktivistischer Ansatz zur Nationenbildung
  • Vergleich der Nationenkonzepte von Deutschland und Frankreich
  • Die Rolle der Kolonialgeschichte für die tunesische Identitätsfindung
  • Habib Bourguiba als zentraler Architekt und Symbol der tunesischen Nation
  • Die Institutionalisierung der Macht durch die Neo-Destour-Partei

Auszug aus dem Buch

2. Was ist eine Nation?

Ist es eigentlich möglich, eine allgemeine Definition des Begriffs der Nation zu geben? Wahrscheinlich ist eher, dass dieser Begriff, auf Grund seiner Vielfältigkeit und der Tatsache, dass es sich um keine eindeutige Größe, sondern vielmehr um eine Konzeption handelt, keine handfeste Definition zulässt und eine begriffliche Festlegung deshalb zumeist nur einen bestimmten Bereich abdecken kann. Besonders die wissenschaftlich fundierte Deutung des Begriffs ist schwierig und führt zuweilen zu umfangreichen Diskussionen. Die kommende Aufzählung der Meinung unterschiedlicher Wissenschaftler soll die Vielfältigkeit des Gegenstandes veranschaulichen und einen Einblick in unterschiedliche Ansatzpunkte geben.

Walter Bagehot meint in seinem Buch „Der Ursprung der Nation“ aus dem Jahre 1874 auf die Frage was eine Nation ist: „Wir wissen, was es ist, solange uns niemand danach fragt, aber wir können es nicht sofort erklären oder definieren.“ Ernest Renan meint zum Abschluss seiner Rede mit dem Titel „Was ist eine Nation?“ aus dem Jahre 1882 auf der Pariser Sorbonne: Une grande agrégation d’hommes, saine d’esprit et chaude de cœur, crée une conscience morale qui s’appelle une nation. Ernest Gellner wiederum meint zu Renans Definition, dass diese nicht umfangreich genug sei, genügt doch der Wille allein nicht, um eine Nation zu bilden bzw. aufzubauen: Even if will were the basis of nation, it is also the basis of so much else, that we cannot possibly define the nation in this manner.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit einer allgemeingültigen Definition von „Nation“ und führt in den konstruktivistischen Ansatz ein, der die Grundlage für die Analyse der tunesischen Nationenbildung bildet.

2. Was ist eine Nation?: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit verschiedenen theoretischen Ansätzen und Definitionen von Nation auseinander, wobei die Perspektiven von Anderson, Gellner und Renan im Vordergrund stehen.

3. Exkurs: Ein Ein-/Überblick in die Kolonialgeschichte Algeriens und Marokkos: Dieser Abschnitt bietet einen vergleichenden historischen Überblick, um die tunesische Situation in den regionalen Kontext des Maghreb einzubetten.

4. Tunesien - Ein einleitender Überblick in die Geschichte: Das Kapitel bietet eine historische Bestandsaufnahme Tunesiens bis ins 19. Jahrhundert und beleuchtet die Auswirkungen der französischen Protektoratsherrschaft.

5. Die Bildung eines unabhängigen tunesischen Nationalstaates: Der Hauptteil untersucht detailliert, wie Habib Bourguiba das tunesische Volk unter einem einheitlichen Nationalstaatskonzept vereinte und dabei Partei und Staat verschmolz.

6. Stützen und Symbole des Nationalstaates: Abschließend werden die identitätsstiftenden Faktoren wie das Schulwesen, die Sprachpolitik und nationale Symbole analysiert, die zur Festigung der tunesischen Nation beitrugen.

Schlüsselwörter

Tunesien, Nation, Nationalismus, Habib Bourguiba, Neo-Destour-Partei, Kolonialismus, Protektorat, Identität, Modernisierung, Arabisierung, Frankreich, Maghreb, Nationalstaat, Staatssymbolik, Unabhängigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung der tunesischen Nation und des Nationalstaates im Prozess der Dekolonisierung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der politischen Strategie Habib Bourguibas liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die konstruktivistische Theorie der Nationenbildung, der Einfluss französischer Kolonialpolitik und die Konsolidierung der Macht durch die Neo-Destour-Partei.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Elemente und Mechanismen aufzuzeigen, mit denen nach der Unabhängigkeit 1956 in Tunesien ein geeinter Nationalstaat konstruiert und legitimiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine diskursanalytische Untersuchung historischer Quellen, Reden und Schriften von Habib Bourguiba sowie relevanter politikwissenschaftlicher Literatur zum Thema Nationalismus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Modernisierung der tunesischen Gesellschaft, der zentralistischen Parteistruktur unter Bourguiba und der bewussten Konstruktion eines nationalen Geschichtsbildes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Nationenkonzept, Postkolonialismus, Staatsbürgerschaft, nationale Identität und die Rolle der Elite bei der Vermittlung nationaler Ideologien.

Wie prägte Habib Bourguiba das tunesische Nationalstaatsverständnis?

Bourguiba etablierte sich als „Vater der Nation“, indem er seine Person, die Partei und den Staat in einer nationalen Identität verschmolz und durch rhetorische Strategien ein Wir-Gefühl bei der Bevölkerung erzeugte.

Warum ist die Wahl gerade auf Tunesien als Fallbeispiel gefallen?

Tunesien bietet aufgrund seiner relativen kulturellen Homogenität und der Stabilität unter Bourguiba ein besonders interessantes Forschungsfeld, um den erfolgreichen Aufbau eines zentralistischen, säkular geprägten Nationalstaats im arabischen Raum zu verstehen.

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Résumé des informations

Titre
Die Bedeutung des Nationenkonzepts im kolonialen und postkolonialen Kontext - Eine Analyse anhand des ehemaligen französischen Protektorats Tunesien
Université
University of Vienna
Note
2
Auteur
Dr. Claudia Nowotny (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
310
N° de catalogue
V121573
ISBN (ebook)
9783640255092
ISBN (Livre)
9783640255252
Langue
allemand
mots-clé
Nation Nationenkonzept Nation in Frankreich Nation in Deutschland Kolonialismus Tunesien Kolonialgeschichte Tunesien Habib Bourguiba Nation in Tunesien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. Claudia Nowotny (Auteur), 2008, Die Bedeutung des Nationenkonzepts im kolonialen und postkolonialen Kontext - Eine Analyse anhand des ehemaligen französischen Protektorats Tunesien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121573
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Extrait de  310  pages
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