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Frühförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien

Titre: Frühförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 18 Pages , Note: 1.0

Autor:in: Kerstin Schatzig (Auteur)

Pédagogie - Education de la famille
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Trotz des allgemeinen Wohlstands, der Verbreitung von Bildung und des allgemeinen Gesundheitsverständnisses in unserer Gesellschaft, gibt es leider immer noch sozial benachteiligte Randgruppen, die nicht den Lebensstandard genießen, den die meisten von uns als normal bezeichnen würden.
Diese Tatsache ist erschreckend und leider wissen viele nicht, welche Hilfen ihnen zustehen und an wen sie sich wenden können. Um diese Situation zu verbessern müsste noch viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden.
Eine Form der Unterstützung kann die Frühförderung für die Kinder sozial benachteiligter Familien sein. Eine sinnvolle Frühförderung bezieht sich immer auf die gesamte Lebenswelt des Kindes, seine Stärken und Schwächen und auch auf die Anliegen, Bedürfnisse und Probleme seiner Eltern. Es gilt die Ressourcen der ganzen Familie zu erarbeiten und zu stärken. Zusätzlich werden verschiedenste Fachdisziplinen und Methoden vereint um eine allumfassenden, ganzheitliche, interdisziplinäre Förderung zu ermöglich. Leider sind die einzelnen Konzepte noch nicht vollständig ausgereift, verbreiten sich aber nach und nach und werden immer zugänglicher für alle Gruppen der Gesellschaft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Armut im 21. Jahrhundert

2.1 Was bedeutet „arm sein“?

2.2 Die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit

3. Kindliche Entwicklung und soziale Benachteiligung

4. Frühförderung in der Sozialen Arbeit

4.1 Definition

4.2 Zielgruppen und Indikatoren

4.3 Spannungsfelder in der Frühförderung

4.4 Aufgaben der Frühförderung

4.1.1 Präventive Maßnahmen und Früherkennung

4.1.2 Diagnose

4.1.3 Therapie und Förderung

4.1.4 Unterstützung der Bezugspersonen

4.1.5 Kooperation der Hilfsnetzwerke

4.2 Konzepte der Frühförderung

4.2.1 Stationäre Frühförderung

4.2.2 Teilstationäre Frühförderung

4.2.3 Ambulante Frühförderung

4.2.4 Mobile Frühförderung

4.3 Grundsätze der Frühförderung

4.3.1 Interdisziplinarität

4.3.2 Familienorientierung

4.3.3 Ganzheitlichkeit

5. Schlusswort

6. Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Ausgestaltung von Frühförderung als unterstützende Maßnahme für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte, lebensweltorientierte Ansätze Entwicklungshemmnisse, die durch Armut und prekäre soziale Verhältnisse entstehen, abgemildert und die Kompetenzen der Kinder sowie deren Familien gestärkt werden können.

  • Definition und Indikatoren für Frühförderung bei sozialen Benachteiligungen
  • Auswirkungen von Armut auf die kindliche Entwicklung
  • Methodische Konzepte der Frühförderung (stationär, teilstationär, ambulant, mobil)
  • Die Rolle der Elternarbeit und Kooperation in Hilfsnetzwerken
  • Grundprinzipien der Förderung: Interdisziplinarität, Familienorientierung und Ganzheitlichkeit

Auszug aus dem Buch

4.3 Spannungsfelder in der Frühförderung

Die Frühforderung für Familien aus sozial benachteiligten Randgruppen kann über verschiedene Personen und Institutionen angewiesen werden. Das können der Arzt der Familie, die Erzieherin im Kindergarten, aber auch das Jugendamt, das Gesundheitsamt, bis hin zum Gericht sein. Dann wird die Frühförderung für die Eltern zur Auflage gemacht. In manchen Fällen wird ihnen gedroht das Kind aus der Familie herauszunehmen, wenn dieser Auflage nicht Folge geleistet wird. Vielfach ist die Hilfe, die den Familien sozusagen aufgezwungen wird, gar nicht willkommen. Die Eltern sind häufig skeptisch oder sogar ablehnend eingestellt. Viele haben vielleicht auch in ihrer Kindheit schon negative Erfahrungen gemacht. Trotzdem sollte der verbindende Wunsch zwischen jenen, die sich die Frühförderung für das Kind wünschen und den Eltern betont werden. Beide wollen irgendwie die Entwicklungschancen des Kindes verbessern (vgl. Naggl/Thurmair 2000, S.214-216).

Förderlicher ist natürlich die eigene Kontaktaufnahme der Eltern mit der betreffenden Institution. Leider wird in der Praxis eher selten so verfahren. Auf alle Fälle muss man bei der Begegnung mit den Eltern sorgsam und vorsichtig agieren. Ist schließlich so eine Arbeitsbeziehung entstanden, ist es wichtig, die gemeinsamen Ziele sorgfältig abzustimmen und Themen einzubinden, welche den Eltern wichtig sind.

Die Arbeitsbeziehung kann natürlich auch über das Kind gegründet werden. Man stellt die Förderung des Kindes in den Mittelpunkt und kann nach und nach schauen, was sich zusätzlich noch an Sorgen, Problemen und Mängeln ergibt.

Ein weiteres Spannungsfeld für die Mitarbeiter der Frühförderung ist das Erleben der familiären Situation. Sie werden beim Eintritt in die Familie von der Not der Kinder oft regelrecht überrollt. Wenn Frühförderinnen so stark für das Kind mitfühlen, sind sie oft selbst gefährdet. Der Schmerz der Kinder verletzt auch sie. Nicht selten machen sie Grenzerfahrungen, in denen sie den Kindern nicht mehr helfen können. Schließlich folgen Schuldzuweisungen auf beiden Seiten. Die Eltern machen der Frühförderin den Vorwurf, sie hätte nicht genug getan und die Frühförderin gibt den Eltern die Schuld, sie hätten nicht getan was man ihnen so oft gezeigt hätte usw.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die persönliche Motivation der Autorin, sich mit den Auswirkungen von Armut auf Kinder auseinanderzusetzen, und formuliert zentrale Fragen zur Wirksamkeit der Frühförderung.

2. Armut im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel definiert Armut als relative Einkommensarmut und beleuchtet die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, sozialen Vererbung von Armut präventiv entgegenzuwirken.

3. Kindliche Entwicklung und soziale Benachteiligung: Hier werden die strukturellen, bildungsspezifischen und entwicklungspsychologischen Folgen von Armut für Kinder und die damit einhergehenden Entwicklungsrisiken analysiert.

4. Frühförderung in der Sozialen Arbeit: Das Hauptkapitel behandelt den Komplex der Frühförderung, von den Zielgruppen und Indikatoren über die methodischen Aufgaben und Konzepte bis hin zu den zentralen Grundsätzen wie Interdisziplinarität und Familienorientierung.

5. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit und betont, dass Frühförderung als ganzheitliches Konzept ein unverzichtbares Instrument zur Unterstützung benachteiligter Familien darstellt.

6. Literatur: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Beiträge auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Frühförderung, Soziale Arbeit, Kinder, Armut, soziale Benachteiligung, Entwicklungsgefährdung, Prävention, Familienorientierung, Interdisziplinarität, Frühdiagnose, Sozialpädiatrie, Hilfsnetzwerke, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Frühförderung für Kinder, die in ökonomisch und sozial benachteiligten Verhältnissen aufwachsen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind der Begriff der relativen Armut, die Auswirkungen mangelhafter Lebensbedingungen auf die kindliche Entwicklung und die verschiedenen methodischen Ansätze der Frühförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein Überblick darüber, wie Frühförderung als soziale Dienstleistung effektiv dazu beitragen kann, kindliche Entwicklungschancen trotz schwieriger familiärer Ausgangslagen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer fundierten Sichtung fachwissenschaftlicher Literatur und Konzepte zur Frühförderung basiert.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert spezifische Aufgaben wie Früherkennung und Diagnose sowie unterschiedliche Konzepte der Förderung (ambulant vs. stationär) und betont die notwendige Kooperation verschiedener Fachdisziplinen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frühförderung, Armutsprävention, Familienorientierung und Ganzheitlichkeit beschreiben.

Warum ist laut der Autorin eine "Familienorientierung" in der Frühförderung so bedeutsam?

Weil die Lebenswelt des Kindes untrennbar mit der familiären Situation verbunden ist. Ohne die Eltern in die Förderung einzubeziehen und ihre Belange zu berücksichtigen, kann die Entwicklung des Kindes nicht nachhaltig unterstützt werden.

Welches Spannungsfeld beschreibt die Arbeit zwischen Frühförderinnen und Eltern?

Es besteht oft ein Spannungsfeld zwischen der (teils aufgezwungenen) Hilfe und der skeptischen Haltung der Eltern, die sich durch die Intervention in ihrer Privatsphäre belastet fühlen oder sich schämen, was ein behutsames Vorgehen der Fachkräfte erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Frühförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien
Université
Klagenfurt University  (Erziehungswissenschaften)
Cours
Soziale Arbeit und Gesundheit
Note
1.0
Auteur
Kerstin Schatzig (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
18
N° de catalogue
V121604
ISBN (ebook)
9783640295395
ISBN (Livre)
9783640301379
Langue
allemand
mots-clé
Frühförderung Kinder Familien Soziale Arbeit Gesundheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kerstin Schatzig (Auteur), 2009, Frühförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121604
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Extrait de  18  pages
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