Die Arbeit behandelt das Verhältnis zwischen SA und Reichswehr in den Jahren 1933 und 1934 und zeigt die Beteiligung der Reichswehr an der Ermordung von Ernst Röhm und der SA-Führung während des so genannten Röhm-Putsches.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Ausgangsbedingungen der SA
- Die Ausgangsbedingungen der Reichswehr
- Beziehungen Reichswehr-SA 1933
- Beziehungen Reichswehr-SA 1934
- Beteiligung der Reichswehr an den Mordaktionen
- Position der Reichswehr zur Ermordung Schleichers und Bredows
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Reichswehr während der „Röhm-Krise“ im Jahr 1934. Sie beleuchtet die Konflikte zwischen der Reichswehr und der SA, die Entwicklung ihrer Beziehungen im Verlauf von 1933 und 1934, sowie die Beteiligung der Reichswehr an den Morden während des „Röhm-Putsches“.
- Konfliktfelder zwischen Reichswehr und SA
- Entwicklung der Beziehungen zwischen Reichswehr und SA (1933/34)
- Beteiligung der Reichswehr an den Morden vom 30. Juni 1934
- Soziale und ideologische Unterschiede zwischen Reichswehr und SA
- Die Frage nach dem Waffenmonopol
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung skizziert die aktive Rolle der Reichswehr während des „Röhm-Putsches“ und benennt die Ziele der Arbeit. Der Abschnitt „Die Ausgangsbedingungen der SA“ beschreibt die Funktionslosigkeit der SA nach der Machtergreifung, ihr rasantes Wachstum und die daraus resultierenden Probleme, wie z.B. unerfüllte Aufstiegschancen und Spannungen mit anderen Organisationen. Der Abschnitt „Die Ausgangsbedingungen der Reichswehr“ stellt die wichtigsten Personen der Reichswehr vor und analysiert die Position der Reichswehr als eine der letzten nicht gleichgeschalteten Institutionen im NS-Staat. Die Abschnitte zu den Beziehungen Reichswehr-SA in den Jahren 1933 und 1934 werden in der Zusammenfassung ausgelassen, um Spoiler zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Reichswehr, SA, Röhm-Putsch, 30. Juni 1934, Waffenmonopol, Konflikt, Nationalsozialismus, Milizheer, Soziale Unterschiede, Politische Macht.
Häufig gestellte Fragen
Was war die „Röhm-Krise“?
Die Röhm-Krise bezeichnet den Machtkampf zwischen der SA unter Ernst Röhm und der NS-Führung sowie der Reichswehr, der 1934 im sogenannten „Röhm-Putsch“ gipfelte.
Warum gerieten SA und Reichswehr in Konflikt?
Ernst Röhm wollte die SA zum neuen Volksheer machen, was das Waffenmonopol der Reichswehr bedrohte. Zudem gab es starke soziale und ideologische Unterschiede.
War die Reichswehr an den Morden vom 30. Juni 1934 beteiligt?
Die Arbeit zeigt auf, dass die Reichswehr die Mordaktionen logistisch unterstützte und durch ihre Passivität die Ausschaltung der SA-Führung ermöglichte.
Wie reagierte die Reichswehr auf die Ermordung von Schleicher und Bredow?
Obwohl mit Schleicher ein ehemaliger Reichskanzler und General ermordet wurde, akzeptierte die Reichswehrführung die Taten weitgehend, um ihre eigene Position zu sichern.
Was war das Ergebnis der Röhm-Krise für Hitler?
Hitler festigte seine absolute Macht, schaltete die SA als politische Kraft aus und sicherte sich die Loyalität der Reichswehr, die nun auf ihn persönlich vereidigt wurde.
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- Philipp Nolte (Autor), 2002, Die Rolle der Reichswehr während der Röhm-Krise, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121643