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Wissenscontrolling

Title: Wissenscontrolling

Scientific Essay , 2009 , 22 Pages

Autor:in: Marcus Wittner (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

In jüngster Zeit taucht in der Literatur im Zusammenhang mit Wissensmanagement der Begriff Wissenscontrolling auf. Es werden dabei zwar immer wieder einige Aufgaben und Funktionen von Wissenscontrolling wie das Setzen von Wissenszielen und die Überprüfung deren Erfüllung angesprochen, es gibt jedoch noch kaum in sich geschlossene Ansätze und Konzeptionen für ein Wissenscontrolling. Aus diesem Grund wird im folgenden Abschnitt, ausgehend von einer bestehenden Controlling-Konzeption, ein Wissenscontrolling-Ansatz entwickelt. Zu diesem Zweck soll zu Beginn ein kurzer Überblick über die gängigen Controllingauffassungen in der Literatur und Praxis gegeben werden. Aufbauend auf koordinationsorientierten Controlling-Konzeptionen wird dann ein Ansatz für das Wissenscontrolling entwickelt. Dabei wird zuerst Wissenscontrolling in den Rahmen des Wissensmanagements und des Managementsystems der Unternehmung eingeordnet, um anschließend ausgehend von den Aufgaben des Wissensmanagements die Funktionen und Aufgaben des Wissenscontrolling abzuleiten. Nach einer Betrachtung der Ausgestaltung von Wissenscontrolling als Bereichscontrolling soll dann ein Ansatz zur Herleitung eines übergreifenden Wissenscontrollinginstruments in Form eines Kennzahlensystems entwickelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Auffassung von Controlling in Theorie und Praxis

3 Wissenscontrolling auf Basis der Konzeption von Küpper

4 Wissenscontrolling als Bereichscontrolling

5 Entwicklung eines übergreifenden Koordinationsinstruments für das Wissenscontrolling

6 Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Wissenscontrolling

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Wissenscontrolling-Ansatz zu entwickeln, der auf einer bestehenden Controlling-Konzeption basiert. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Wissensmanagement sinnvoll in das Managementsystem einer Unternehmung integriert werden kann, um eine zielgerichtete Koordination der Wissensprozesse zu gewährleisten.

  • Grundlagen des Controllings in Theorie und Praxis
  • Einordnung von Wissenscontrolling in das Wissensmanagement
  • Konzeption von Wissenscontrolling als Bereichscontrolling
  • Entwicklung eines Kennzahlensystems als Koordinationsinstrument
  • Methoden zur Messbarkeit und Steuerung von Wissensressourcen

Auszug aus dem Buch

Ansatz zur Herleitung eines Wissenscontrolling-Kennzahlensytems

Wie bereits in Kapitel 2 beschrieben, ist Wissen eine schwer zu messende und somit auch schwierig zu steuernde Größe. Es kann aber der Versuch unternommen werden, anhand der Betrachtung von durch Wissen beeinflussten Ursache-Wirkungs-Beziehungen die Bedeutung von Wissen für einzelne Prozesse und den Unternehmenserfolg abzuleiten.

Unter der Verwendung des Gegenstromprinzips leitet man zuerst ausgehend vom Unternehmenserfolg von oben nach unten - Top-Down - wesentliche Erfolgsfaktoren wie z.B. Kundenbindung, innovative Produkte, hohe Liefertreue, etc., die auf den Erfolg wirken, ab. Es gilt hierbei, für jeden Erfolgsfaktor Messgrößen und Indikatoren zu ermitteln, sofern dies ohnehin im Rahmen des traditionellen Controllings noch nicht geschehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff Wissenscontrolling ein und erläutert die Notwendigkeit, aufgrund fehlender geschlossener Konzeptionen einen eigenen Ansatz zur Steuerung und Koordination von Wissensprozessen zu entwickeln.

2 Auffassung von Controlling in Theorie und Praxis: Hier werden gängige Controlling-Ansätze, insbesondere das koordinationsorientierte Verständnis nach Weber und Küpper, dargestellt und als Grundlage für die Wissenscontrolling-Konzeption gewählt.

3 Wissenscontrolling auf Basis der Konzeption von Küpper: Dieses Kapitel ordnet Wissenscontrolling in das Wissensmanagement ein und leitet aus den spezifischen Wissenskernprozessen und den Aufgaben der Primärkoordination die Funktionen des Wissenscontrollings ab.

4 Wissenscontrolling als Bereichscontrolling: Hier wird diskutiert, dass Wissenscontrolling als spezialisiertes Bereichscontrolling sinnvoll ist, um die besonderen Eigenschaften von Wissen gegenüber traditionellen Produktionsfaktoren adäquat zu berücksichtigen.

5 Entwicklung eines übergreifenden Koordinationsinstruments für das Wissenscontrolling: Dieses Kapitel präsentiert einen Ansatz zur Entwicklung eines Kennzahlensystems, das durch Ursache-Wirkungs-Beziehungen Wissensflüsse und deren Beitrag zur Unternehmenswertschöpfung messbar macht.

6 Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Wissenscontrolling: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und weist auf die Notwendigkeit weiterer theoretischer und empirischer Fundierung sowie praktischer Anwendungsbeispiele hin.

Schlüsselwörter

Wissenscontrolling, Wissensmanagement, Controlling, Koordination, Kennzahlensystem, Wissensprozesse, Primärkoordination, Bereichscontrolling, Wissensbewertung, Wissensressourcen, Unternehmensführung, Ursache-Wirkungs-Beziehungen, Steuerung, Wissenszielsystem, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeptionierung eines Wissenscontrollings, um die immaterielle Ressource Wissen in Unternehmen zielgerichtet zu steuern und zu koordinieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die theoretische Einbettung in das Controlling, die Ableitung von Funktionen für das Wissenscontrolling und die praktische Gestaltung durch Kennzahlensysteme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Ableitung eines Wissenscontrolling-Ansatzes, der Wissen effektiv steuerbar macht, ohne die spezifischen Eigenschaften dieser Ressource zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine systemtheoretische Herangehensweise, bei der bestehende Controlling-Konzeptionen auf den Kontext des Wissensmanagements übertragen und weiterentwickelt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung (nach Küpper), die Diskussion des Wissenscontrollings als Bereichscontrolling und die praktische Herleitung eines Kennzahlensystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissenscontrolling, Wissensmanagement, Kennzahlensystem, Koordination und Prozessbetrachtung sind die zentralen Begriffe.

Warum ist eine Trennung von Wissenscontrolling und traditionellem Controlling sinnvoll?

Da Wissen als Produktionsfaktor andere Eigenschaften besitzt als materielle Güter, erfordert es spezialisierte Steuerungsgrößen und eine eigene Koordination innerhalb des Managementsystems.

Wie soll die Messbarkeit von Wissen im Rahmen der Arbeit realisiert werden?

Durch die Modellierung von Ursache-Wirkungs-Ketten, die ausgehend von Erfolgsfaktoren (Top-Down) und Prozessen (Bottom-Up) die Bedeutung von Wissensflüssen quantifizierbar machen sollen.

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Details

Title
Wissenscontrolling
Author
Marcus Wittner (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V121749
ISBN (eBook)
9783640263103
ISBN (Book)
9783640263141
Language
German
Tags
Wissenscontrolling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Wittner (Author), 2009, Wissenscontrolling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121749
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