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Das internationale Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee

Title: Das internationale Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee

Seminar Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marcel Kreykenbohm (Author)

Politics - Environmental Policy
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Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem internationalem Regime zum Schutz der Ostsee. Hierzu soll zuerst eine kurze Einführung in das Problemfeld, also die geographischen und ökologischen Gegebenheiten und die Verschmutzung der Ostsee gegeben werden. Anschließend werden die Voraussetzungen und Faktoren die des weiteren zur Regimeentstehung innerhalb dieses Problemfeldes führten erläutert und es wird ein Einblick in die Regimeentwicklung gegeben werden. Welche Erklärungsansätze und Problemstrukturen hierfür maßgeblich waren, soll ermittelt und herausgearbeitet werden. Strukturen und Arbeitsmethoden des Regimes werden daher auch Bestandteil dieses Abschnitts sein.
Ziel und Hauptteil der Arbeit ist eine abschließende und umfassende Regimeanalyse, die Regimewirkung und die Regimeeffektivität analysiert. Besondere Beachtung soll hierbei nochmals der Interdependenztheorie mit Hinblick auf den lange vorherrschenden Systemkonflikt zwischen den Regimeteilnehmern und anderen Akteuren gegeben werden.
Eine abschließende Betrachtungen auf das Problemfeld einer verschmutzten Ostsee und das Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee sollen letztlich den Schluß der Arbeit bilden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die marine Umwelt der Ostsee

3. Faktoren der Regimeentstehung

3.1. Faktoren auf privat-öffentlicher Ebene

3.2. Faktoren auf politisch-administrativer Ebene

4. Das Helsinki-Abkommen

4.1. Der normative Kern des Helsinki-Abkommens

4.2. Der organisatorische Kern/ HELCOM

5. Phasen der Regimeentwicklung

5.1. Die Übergangsphase

5.2. Systemdifferenz

5.3. Postsozialistische Phase

6. Regimeanalyse (Effektivität/ Wirkung)

6.1. Regimewirkung

6.2. Regimeeffektivität

7. Schluß

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das internationale Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee mit dem Ziel einer umfassenden Analyse der Regimewirkung und -effektivität, insbesondere unter Berücksichtigung des historischen Systemkonflikts und dessen Überwindung.

  • Geographische und ökologische Problemanalyse der Ostsee
  • Faktoren und Voraussetzungen der Regimeentstehung
  • Strukturen und Arbeitsmethoden des Helsinki-Abkommens sowie der HELCOM
  • Phasen der Regimeentwicklung unter Einfluss außenpolitischer Veränderungen
  • Bewertung der Regimeleistung mittels Interdependenztheorie und Wirkungsanalyse

Auszug aus dem Buch

Die marine Umwelt der Ostsee

Die Ostsee ist mit einer Fläche von rund 370.000 Quadratkilometern das größte Brackwassermeer der Welt. Mit seinen durchschnittlichen 55 Metern Tiefe ist die Ostsee ein vergleichsweise flaches Gewässer. Ihr Wasservolumen beträgt rund 21.700 Kubikmeter.

Mit der Nordsee, bzw. dem Kattegat verbinden die Ostsee der schmale Öresund zwischen Dänemark und Schweden, der eine Tiefe von nur sieben bis acht Meter aufweist, und die siebzehn bis achtzehn Meter tiefe Beltsee zwischen Fünen und Seeland. Die jährliche Süßwasserzufuhr vom Festland liegt zwischen 440 und 470 Kubikkilometern, je nach Wetterbedingungen. Der Salzwassereinstrom von der Nordsee hat etwa den gleichen Umfang. Diese Zufuhren werden in erster Linie durch den oberflächlichen Ausstrom von Brackwasser ins Kattegat ausgeglichen. Dieses Brackwasser schwimmt auf dem salzhaltigeren, dichteren Tiefenwasser.

Die Austauschzeiten für die Wassermassen der Ostsee liegen zwischen vier Jahren für den bottnischen Meerbusen und 25 bis etwa 40 Jahren für die gesamte Ostsee. Dies ist ein Grund dafür, warum der Ostsee häufig eher der Charakter eines Sees, denn der eines Meeres zugeschrieben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problemstellung, die geographischen Gegebenheiten der Ostsee und die Zielsetzung der Regimeanalyse.

2. Die marine Umwelt der Ostsee: Detaillierte Darstellung der ökologischen Beschaffenheit und der Sensibilität des Ostsee-Ökosystems.

3. Faktoren der Regimeentstehung: Untersuchung der wissenschaftlichen und administrativen Antriebskräfte für die Gründung des Schutzregimes.

4. Das Helsinki-Abkommen: Analyse des normativen Grundgerüsts und der organisatorischen Struktur der Helsinki-Kommission (HELCOM).

5. Phasen der Regimeentwicklung: Chronologische Aufarbeitung der Regimeentwicklung von der Übergangsphase über die Systemdifferenz bis zur postsozialistischen Ära.

6. Regimeanalyse (Effektivität/ Wirkung): Umfassende Bewertung der Regimewirkung und der Effektivität anhand verschiedener Leistungskriterien.

7. Schluß: Zusammenfassende Bewertung der Regimeerfolge sowie Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit internationaler Kooperation.

Schlüsselwörter

Ostsee, Umweltschutz, Helsinki-Abkommen, HELCOM, Regimeanalyse, Meeresumwelt, Brackwassermeer, Systemkonflikt, Umweltaktionsprogramm, Nachhaltigkeit, Internationale Beziehungen, Schadstoffbelastung, Monitoring, Ökologisches Gleichgewicht, Interdependenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung, Entwicklung und Wirksamkeit des internationalen Regimes zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf ökologische Besonderheiten der Ostsee, den Einfluss politischer Systemgegensätze auf die Kooperation und die institutionelle Umsetzung von Schutzmaßnahmen durch die HELCOM.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine umfassende Regimeanalyse, die untersucht, wie Regimewirkung und Regimeeffektivität in Abhängigkeit von den sich wandelnden außenpolitischen Rahmenbedingungen beeinflusst wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen politikwissenschaftlichen Ansatz, insbesondere die interessenbasierte Theorie und die Wirkungsanalyse nach Haas/Keohane/Levy ("Drei c's"), um das Regime zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Entstehungsfaktoren, der Struktur des Helsinki-Abkommens, der historischen Entwicklungsphasen und einer detaillierten Analyse der Regimewirkung und -effektivität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der "Ostsee" vor allem "Regimeentstehung", "HELCOM", "Umweltpolitik", "Systemkonflikt" und "Umweltaktionsprogramm".

Welche Rolle spielten die NGO's bei der Entwicklung des Regimes?

NGOs erhielten 1988 erstmals Beobachterstatus, was maßgeblich durch den politischen Wandel unter Gorbatschow ermöglicht wurde und die Monitoring-Funktion des Regimes stärkte.

Was sind die "Hot-Spots" im Kontext des Umweltaktionsprogramms?

Es handelt sich um 132 identifizierte Sanierungsschwerpunkte, die als Hauptverursacher der Verschmutzung definiert wurden und deren "Reinigung" ein zentrales Ziel des Programms bildet.

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Details

Title
Das internationale Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Proseminar: Internationale Umweltregime
Grade
2,3
Author
Marcel Kreykenbohm (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V12179
ISBN (eBook)
9783638181259
Language
German
Tags
Regime Schutz Umwelt Ostsee Proseminar Internationale Umweltregime
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Kreykenbohm (Author), 2003, Das internationale Regime zum Schutz der marinen Umwelt der Ostsee, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12179
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