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Analyse und Bewertung EuP-relevanter Normen und Industriestandards

Título: Analyse und Bewertung EuP-relevanter Normen und Industriestandards

Trabajo Universitario , 2008 , 116 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Dipl.-Wi.-Ing. Matthias Köppl (Autor)

Ingeniería - Ingeniería mecánica
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Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt die Lösung existenzieller Probleme zunehmend an Bedeutung. Das steigende Wachstum der Weltbevölkerung und der damit einhergehende Anstieg des Verbrauchs natürlicher Ressourcen stellen den Menschen vor neue, insbesondere ökologische Herausforderungen.
Der Klimaschutz gilt in diesem Zusammenhang spätestens seit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls am 11. Dezember 1997 als ein zentrales Ziel. Das Abkommen trat am 16. Februar 2005 in Kraft und schreibt verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen vor. Diese gelten als Hauptursache der globalen Erwärmung. Im Februar 2007 einigten sich die Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten auf weitere Klimaschutzziele nach Ablauf des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012. Demzufolge soll der Ausstoß von Treibhausgasen in der Europäischen Union bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduziert werden.1 Eine Verbesserung der Energieeffizienz energiebetriebener Produkte, die einen Großteil des Energieverbrauchs in der Gemeinschaft ausmachen, gilt in diesem Zusammenhang als entscheidender Beitrag zum Erreichen der Zielvorgaben.
Einigkeit herrscht im Life Cycle Management über die Tatsache, dass der Entstehungszyklus wesentlichen Einfluss auf die Umweltauswirkungen eines Produktes hat. Auf dieser Erkenntnis beruht die „Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 6. Juli 2005 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte und zur Änderung der Richtlinie 92/42/EWG des Rates sowie der Richtlinien 96/57/EG und 2000/55/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates“. Sie wird üblicherweise auch als „EuP-Richtlinie“ (Energy using Products) oder „Ökodesign-Richtlinie“ bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der EuP-Richtlinie für den Klima- und Umweltschutz zu beurteilen und ihren Einfluss auf Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft abzuschätzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die EuP-Richtlinie – Inhalte, Fokus und Umsetzung

2.1 Ziele und Bestimmungen

2.2 Umsetzungsprozess

2.3 Vorstudien

2.3.1 Los 1 – Kessel und Kombiboiler

2.3.2 Los 2 – Warmwasserbereiter

2.3.3 Los 3 – PC (Desktops & Laptops) und Computermonitore

2.3.4 Los 4 – Bildgebende Geräte

2.3.5 Los 5 – Konsumelektronik: Fernsehgeräte

2.3.6 Los 6 – Stand by- und Schein-Aus- (Off-Mode)-Verluste

2.3.7 Los 7 – Batterieladegeräte und externe Stromversorgungseinheiten

2.3.8 Los 8 – Bürobeleuchtung

2.3.9 Los 9 – Straßenbeleuchtung

2.3.10 Los 10 – Klimatechnik für Wohngebäude

2.3.11 Los 11 – Elektromotoren

2.3.11.1 Elektromotoren

2.3.11.2 Wasserpumpen

2.3.11.3 Umwälzpumpen für Gebäude

2.3.11.4 Ventilatoren für die Lüftung

2.3.12 Los 12 – Gewerbliche Kühl- und Tiefkühlgeräte

2.3.13 Los 13 – Haushaltskühl- und -gefriergeräte

2.3.14 Los 14 – Geschirrspüler und Waschmaschinen für den Hausgebrauch

2.3.15 Weitere Vorstudien

2.3.16 Zusammenfassung

2.4 Standpunkte nichtstaatlicher Organisationen

2.4.1 Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)

2.4.2 Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI)

2.4.3 Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

2.4.4 Greenpeace

2.5 Internationaler Vergleich

2.5.1 Vereinigte Staaten von Amerika

2.5.2 China

2.5.3 Japan

3. Analyse relevanter Normen, Standards und Industrie-Richtlinien

3.1 Die bestehenden Normen, Standards und Richtlinien im Überblick

3.1.1 Generelle Richtlinien für EcoDesign

3.1.2 Generische normative oder informative Spezifikationen

3.1.3 Sektor-spezifische normative oder informative Spezifikationen

3.1.4 Produkt-spezifische normative oder informative Spezifikationen

3.2 Bewertung

3.2.1 Bewertungskriterien

3.2.1.1 CENELEC-Kategorie

3.2.1.2 Charakter

3.2.1.3 Zielgruppe

3.2.1.4 Produktlebenszyklusphase

3.2.1.5 Erzeugnisebene

3.2.1.6 Emission

3.2.1.7 Gesundheitsgefährdung

3.2.1.8 Emissionssenke

3.2.2 Durchführung der Bewertung

3.2.3 Beurteilung des Handlungsbedarfs

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Studienarbeit ist die Analyse und Bewertung der industriellen Standards und Richtlinien, die den Rahmen der EuP-Richtlinie (Energy-using Products Directive) bilden, um deren ökologische Relevanz und Einflussmöglichkeiten auf Industrie und Gesellschaft abzuschätzen.

  • Grundlagen und Umsetzungsprozess der EuP-Richtlinie
  • Analyse durchgeführter Vorstudien für diverse Produktgruppen
  • Untersuchung technischer Normen, Standards und Industrie-Richtlinien
  • Systematische Bewertung ökologischer Kriterien mittels einer Matrix
  • Internationaler Vergleich umweltpolitischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.2 Umsetzungsprozess

Die EuP-Richtlinie folgt dem New-Approach-Ansatz neuerer europäischer Regelungsinitiativen. Als Rahmenrichtlinie formuliert sie zwar übergreifende Zielstellungen und prozedurale Regeln, überlässt die weitere Ausgestaltung spezifischer Anforderungen an einzelne Produktgruppen aber einer nachgeschalteten Konkretisierung durch die europäische Kommission unter Beteiligung der Mitgliedsstaaten, der Marktakteure und anderer interessierter Kreise. So sieht die Richtlinie zum einen ordnungsrechtlich erlassene Durchführungsmaßnahmen sowie zum anderen Selbstregulierungsinitiativen der Industrie als mögliche Schritte vor. Abbildung 2 macht diese beiden Regelungsalternativen deutlich.

Die Produkte, für die derartige Maßnahmen durchzuführen sind, werden anhand verschiedener Kriterien festgelegt. Neben dem Marktvolumen sind dies die Erheblichkeit von Umweltauswirkungen sowie das Verbesserungspotenzial. Die endgültige Auswahl erfolgt durch die EU-Kommission in Abstimmung mit einem Konsultationsforum, bestehend aus Vertretern der Mitgliedsstaaten sowie allen an dem Produkt interessierten Kreisen (z.B. Industrie, Gewerkschaften, Umweltschutzgruppen).

Sind energiebetriebene Produkte von Durchführungsmaßnahmen erfasst, so sind die Hersteller und Importeure verpflichtet, die Konformität mit einem der in Anhang IV und V der Richtlinie beschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren zu prüfen und eine Konformitätserklärung auszustellen. Entsprechend ist das Produkt vor dem Inverkehrbringen mit dem CE-Konformitätskennzeichen zu markieren. Die staatlich organisierte Marktaufsicht hat die Konformität in der Folge stichprobenartig zu überprüfen. Im Falle einer Nichteinhaltung der Anforderungen sind die zuständigen Behörden befugt, das Inverkehrbringen zu verbieten oder den Rückruf der Produkte anzuordnen.

Der alternative Weg der Selbstregulierung durch die Industrie soll Vorrang erhalten, wenn sich die politischen Ziele dadurch schneller und kostengünstiger erreichen lassen als mit Rechtsvorschriften. In diesem Fall sind die ausgearbeiteten Vereinbarungen durch das Konsultationsforum zu bewerten und von der Kommission zu bestätigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläuterung der Motivation zur Arbeit, der Rolle des Klimaschutzes und der Zielsetzung im Kontext der EuP-Richtlinie.

2. Die EuP-Richtlinie – Inhalte, Fokus und Umsetzung: Detaillierte Darstellung der regulatorischen Hintergründe, der Vorstudien zu verschiedenen Produktgruppen, Standpunkte von Interessensgruppen sowie ein internationaler Vergleich.

3. Analyse relevanter Normen, Standards und Industrie-Richtlinien: Umfassende Untersuchung existierender technischer Normen, deren Klassifizierung und eine systematische Bewertung hinsichtlich ihrer ökologischen Relevanz.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Untersuchung sowie Einschätzung der Umsetzbarkeit weiterführender Regulierungsansätze wie dem Top-Runner-Modell innerhalb der EU.

Schlüsselwörter

EuP-Richtlinie, Ökodesign, Energieeffizienz, Produktlebenszyklus, Durchführungsmaßnahmen, Normung, Standardisierung, Nachhaltigkeit, Treibhausgasemissionen, Klimaschutz, Bewertungsmatrix, Industrie-Richtlinien, CE-Kennzeichnung, Integrierte Produktpolitik, Lebenszykluskosten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung der industriellen Normen und Standards, die als Rahmenbedingungen für die Umsetzung der europäischen EuP-Richtlinie (Ökodesign-Richtlinie) dienen.

Welche Ziele verfolgt die EuP-Richtlinie?

Die Richtlinie zielt darauf ab, einen einheitlichen europäischen Rahmen zu schaffen, um die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte zu fördern und deren negative Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus zu minimieren.

Welche Rolle spielen die Vorstudien?

Die Vorstudien dienen dazu, für spezifische Produktgruppen (z.B. Heizkessel, PCs, Leuchtmittel) Daten zu Marktdaten, Energieverbrauch und Verbesserungspotenzialen zu erheben, um darauf basierend notwendige Durchführungsmaßnahmen ableiten zu können.

Wie werden die Normen bewertet?

Die Normen werden mithilfe einer Bewertungsmatrix analysiert, die Kriterien wie die CENELEC-Kategorie, den normativen Charakter, die angesprochene Zielgruppe und die relevanten Phasen des Produktlebenszyklus berücksichtigt.

Welche Bedeutung haben nichtstaatliche Organisationen?

Organisationen wie BDI, ZVEI, VDMA und Greenpeace nehmen Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess, wobei ihre Standpunkte von der Sorge vor Überregulierung und Wettbewerbsverzerrungen bis hin zu Forderungen nach strengeren dynamischen Zielen reichen.

Gibt es internationale Vorbilder?

Ja, die Arbeit vergleicht den europäischen Ansatz unter anderem mit dem "Top-Runner-Standard" in Japan, der darauf abzielt, durch ambitionierte Effizienzziele den technischen Fortschritt marktwirtschaftlich voranzutreiben.

Warum ist eine Unterscheidung der Emissionen in der Arbeit wichtig?

Die Arbeit unterstreicht, dass aktuelle Regelungen primär auf nicht-stoffliche Emissionen (Lärm, elektromagnetische Felder) fokussieren, während stoffliche Emissionen in Luft, Boden und Wasser regulatorisch bisher zu wenig adressiert werden.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Handlungsbedarfs?

Es besteht dringender Handlungsbedarf, da viele bestehende Richtwerte veraltet sind und eine zu starke Orientierung auf das Endprodukt anstatt auf den gesamten Entstehungszyklus besteht, was eine strengere Regulierung der Entwicklungsphase erforderlich macht.

Final del extracto de 116 páginas  - subir

Detalles

Título
Analyse und Bewertung EuP-relevanter Normen und Industriestandards
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik)
Calificación
1,3
Autor
Dipl.-Wi.-Ing. Matthias Köppl (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
116
No. de catálogo
V121798
ISBN (Ebook)
9783640266265
ISBN (Libro)
9783640266548
Idioma
Alemán
Etiqueta
EuP-Richtlinie EuP Richtlinie Energy using products energiebetriebene Produkte 2005/32/EG Ökodesign-Richtlinie ökodesign ecodesign directive matthias köppl
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Wi.-Ing. Matthias Köppl (Autor), 2008, Analyse und Bewertung EuP-relevanter Normen und Industriestandards, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121798
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