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Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung im Jugendstil

Título: Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung im Jugendstil

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2006 , 80 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Susanne Petri (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
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Der Jugendstil wird oft als eine "Stil–Laune" bezeichnet. Zum einen war er von kurzer Dauer, zum anderen nahm er teilweise die Gestaltungsprinzipien
des vorangegangenen Historismus auf, nämlich die Kombination vergangener Stilepochen, und entwickelte zugleich in Abgrenzung davon ein ästhetisches und methodisches Programm, das auch noch in der folgenden
Moderne eine Rolle spielte.
In Kapitel 2 wird zunächst eine zeitliche Einordnung vorgenommen und die historische und regionale Entwicklung dieser Stilrichtung betrachtet.
Dabei wird auf die Arts and Crafts–Bewegung in England, die Einflüsse aus Japan (Japonismus), die Entstehung des Art Nouveau in Frankreich
sowie die Ausformungen des Jugendstils in den deutschen Jugendstilzentren München, Berlin und Darmstadt eingegangen.
Ein weiterer Teilbereich beschäftigt sich mit den Kennzeichen und der Programmatik des Jugendstils.
Kapitel 3 geht auf die Form– und Farbgebung der Innenraumgestaltung im Jugendstil ein. Wesentliche Bereiche sind hierbei die Ornamentik, die Möbelfertigung, die technische Entwicklung bei der Glasbearbeitung sowie Neuerungen bei der Wandbekleidung und dem Wandanstrich. Anhand von
Bildmaterial werden zwei bedeutende und zum Teil gegensätzliche Gestaltungsprinzipien des Jugendstils verdeutlicht: die Anlehnung an Naturmotive verbunden mit einem abstrakten Linienspiel und die Bevorzugung
geometrischer Formen mit klaren Linien und Strukturen. Die Farbwahl steht im Einklang mit der Formgebung. Bevorzugt werden Grün– und Blautöne, außerdem Erdtöne wie Braun und Beige.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Jugendstil in seiner Erscheinungsform

2.1 Zeitliche Einordnung

2.2 Historische Entwicklung

2.3 Entwicklung auf regionaler Ebene

2.3.1 Die Arts and Crafts–Bewegung in England

2.3.2 Japonismus

2.3.3 Art Nouveau in Frankreich

2.3.4 Entwicklung in Deutschland

2.3.4.1 München

2.3.4.2 Berlin

2.3.4.3 Darmstadt

2.4 Kennzeichen und Programmatik

3 Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung

3.1 Ornamentik

3.2 Möbel

3.2.1 England

3.2.2 Frankreich

3.2.3 Deutschland

3.3 Das Kunstglas

3.4 Tapeten

3.5 Geschichte des Wandanstrichs

3.5.1 Die Kalkfarbe

3.5.2 Die Leimfarbe

3.5.3 Die Ölfarbe

3.5.4 Die Wasserglas–Farbe

3.6 Farben im Jugendstil

4 Berliner Treppenhäuser im Jugendstil

4.1 Treppenhaus in der Bölschestraße 84 in Berlin–Köpenick

4.2 Treppenhaus in der Ahornallee 32 in Berlin–Köpenick

4.3 Treppenhaus in der Tucholskystraße 38 in Berlin–Mitte

4.4 Treppenhaus in der Greifenhagener Straße 57 in Berlin-Prenzlauer Berg

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Hausarbeit ist es, den Jugendstil als eigenständige und bedeutende Stilrichtung zu erfassen, die in verschiedenen Bereichen der Kunst und des Handwerks grundlegende Neuerungen hervorbrachte. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich die spezifische Form- und Farbgebung des Jugendstils in der Gestaltung von Innenräumen manifestierte und welche Rolle die zeitgenössische Kunst- und Kulturreform dabei spielte.

  • Historische und regionale Entwicklung des Jugendstils (England, Frankreich, Deutschland)
  • Die ästhetische Programmatik und das Gesamtkunstwerk-Prinzip
  • Form- und Farbgebung in der Innenraumgestaltung (Ornamentik, Möbel, Glas, Tapeten, Farben)
  • Technische Aspekte der Wandgestaltung und Pigmentverwendung
  • Fallstudien zur Gestaltung von Berliner Treppenhäusern im Jugendstil

Auszug aus dem Buch

Die Arts and Crafts–Bewegung in England

Die folgenden Ausführungen zur Arts and Crafts–Bewegung in England basieren vor allem auf dem Buch „Jugendstil. Ursprünge, Parallelen, Folgen“ von Karl Eschmann.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Großbritannien zu einer der mächtigsten Nationen der Welt. Technisch und wirtschaftlich führte Großbritannien neben den USA den westlichen Kulturkreis ins Maschinenzeitalter. Das Großbürgertum wurde immer wohlhabender.

Das schnelle Wachstum der Industrie führte zu einer Vielzahl an geschmacklosen Produkten, da sie keine ästhetische Tradition besaß und sowohl die Möbelherstellung als auch das Kunstgewerbe mechanisierte. In der industriellen Fertigung wurden Stile nachgeahmt und vervielfältigt.

Diese Entwicklung führte zu einer Protestbewegung, angeführt von John Ruskin und William Morris. Sie verlangten eine Abkehr von den überladenen und unzeitgemäßen Repräsentations–Stilen und sprachen sich für handwerklich solide, dem praktischen Zweck angepasste Bauten und entsprechendes Mobiliar aus. Das Dekor sollte allenfalls nur das Funktionelle betonen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Jugendstils ein, der als ästhetisches Programm in Abgrenzung zum Historismus betrachtet wird, und skizziert den weiteren Aufbau der Arbeit.

2 Jugendstil in seiner Erscheinungsform: Dieses Kapitel behandelt die zeitliche und historische Entwicklung der Stilrichtung unter Einbeziehung regionaler Zentren wie England, Frankreich und Deutschland sowie der zugrunde liegenden Programmatik.

3 Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung: Hier werden die wesentlichen Gestaltungselemente des Jugendstils, wie Ornamentik, Möbelbau, Glaskunst, Tapetengestaltung und Anstrichtechniken, detailliert analysiert.

4 Berliner Treppenhäuser im Jugendstil: Anhand von vier ausgewählten Fallbeispielen in Berlin wird die praktische Umsetzung der Jugendstil-Farb- und Formgebung in Treppenhäusern veranschaulicht.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, wie der Jugendstil durch seine schöpferische Kraft und die Integration von Funktionalität die Innenraumgestaltung nachhaltig veränderte.

Schlüsselwörter

Jugendstil, Innenraumgestaltung, Kunstgewerbe, Ornamentik, Gesamtkunstwerk, Arts and Crafts, Art Nouveau, Wandmalerei, Leimfarbe, Farbgebung, Berliner Treppenhäuser, Henry van de Velde, William Morris, Architektur, Kunstglas

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Jugendstil als eigenständige Kunstepoche und analysiert dessen Einfluss auf die Innenraumgestaltung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Form- und Farbgebung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung des Jugendstils in Europa, die kunsttheoretische Programmatik, spezifische handwerkliche Disziplinen wie Glas- und Möbelkunst sowie die Untersuchung historischer Wandgestaltungstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Jugendstil als herausragende Stilrichtung zu begreifen, die weit über dekorative Aspekte hinaus in Kunst und Handwerk wegweisende Neuerungen einführte und eine neue Einheit von Kunst und Leben anstrebte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung mit einer empirischen Analyse vor Ort, inklusive einer Farbbestimmung mittels RAL Design System an Berliner Objekten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Einordnung des Jugendstils und eine detaillierte Analyse der gestalterischen Komponenten (Ornamentik, Möbel, Glas, Farben) sowie der praktischen Anwendung in ausgewählten Treppenhäusern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Gesamtkunstwerk, Ornamentik, Funktionalität, Kunstgewerbe, Farbbestimmung und Denkmalpflege.

Welche Rolle spielten die Berliner Treppenhäuser als Fallbeispiele?

Die Treppenhäuser dienen als authentische Zeugnisse der Zeit, anhand derer die Autorin die angewandte Farbgestaltung, den dekorativen Anspruch und die restauratorische Herausforderung im Jugendstil anschaulich demonstrieren kann.

Warum wird im Dokument so ausführlich auf Pigmente und Bindemittel eingegangen?

Dies ist notwendig, um die technische Seite der dekorativen Wandgestaltung im 19. Jahrhundert zu verstehen, da sich die Wahl der Farbmittel maßgeblich auf die Ästhetik und Beständigkeit der Jugendstil-Interieurs auswirkte.

Final del extracto de 80 páginas  - subir

Detalles

Título
Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung im Jugendstil
Universidad
Technical University of Berlin
Curso
Gestaltungstechnik
Calificación
1,7
Autor
Susanne Petri (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
80
No. de catálogo
V121825
ISBN (Ebook)
9783640295449
ISBN (Libro)
9783640301416
Idioma
Alemán
Etiqueta
Form- Farbgebung Innenraumgestaltung Jugendstil Gestaltungstechnik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susanne Petri (Autor), 2006, Form- und Farbgebung der Innenraumgestaltung im Jugendstil, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121825
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