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Kamikaze Biker - eine Rezension

Titre: Kamikaze Biker - eine Rezension

Recension Littéraire , 2007 , 7 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Philipp Einhäuser (Auteur)

Ethnologie / Anthropologie Culturelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der vorliegende Text ist eine Rezension zu der Ethnographie Ikuya Satos, der über Jugendkultur in Japan forscht. Er verbrachte seinen Feldforschungsaufenthalt bei sogenannten Bosos, Jugengruppen, die sich illegale, halsbrecherische Rennen auf Motorrädern und mit getunten Autos durch japanische Großstädte liefern. Diese Rezension setzt sich kritisch sowohl mit der Methodik und Repräsentationsweise des Autors als auch mit dem beschriebenen Phänomen selbst und seinem zugrunde liegenden soziokulturellen Hintergrund auseinander.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Erster Teil

2.2 Soziohistorischer Kontext

2.3 Dritter Teil

3. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Rezension hat zum Ziel, die ethnographische Forschungsarbeit von Ikuya Sato über die japanische Jugendkultur der Bosozoku kritisch zu würdigen und die theoretischen Konzepte sowie methodischen Ansätze des Autors einzuordnen.

  • Analyse der Bosozoku-Subkultur im Kontext des japanischen Wohlstands
  • Diskussion theoretischer Rahmenmodelle wie der Attraction-Theory und dem Flow-Konzept
  • Kritische Auseinandersetzung mit der soziologischen und ethnographischen Methodik
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Medien, Mehrheitsgesellschaft und Gegenkulturen
  • Bewertung der soziohistorischen Einbettung der Yankee-Figur

Auszug aus dem Buch

Die Lebenswelt der Bosozokus

Die 1991 an der University of Chicago am Department für Soziologie entstandene Forschungsarbeit basiert auf einer 15-monatigen Feldforschung im Zeitraum 1983 – 84 in der Megastadt Kyoto, vorwiegend im westlich des Zentrums gelegenen Stadtbezirk Ukyo, der sich durch rasche Urbanisierung und Agglomeration seit Ende des zweiten Weltkriegs auszeichnet. Sie bietet einen detailgenauen ethnographischen Einblick in die Lebenswelt der Bosozokus, deren jugendliche Mitglieder aus der unteren japanischen Mittelschicht stammen, oft keinen Schulabschluss besitzen oder als zweitklassige Studenten keine sonderlich Erfolg versprechenden Berufsperspektiven vorweisen können und daher meist in schlecht bezahlten Jobs arbeiten.

Statt sich auf eine akademische Laufbahn zu konzentrieren, begeben sie sich deshalb auf die Straße, auf der Suche nach „action“ und „thrill“, versammeln sich zu regelmäßigen Treffen, besprechen neueste Trends im Tuning der Fahrzeuge und ihrer extravaganten Mode, und fahren, gekleidet in Uniformen, die nach Kamikaze – Piloten benannt sind, meistens in Nächten von Samstag auf Sonntag, ihre Rennen. Dass sie damit als Kleinkriminelle beständig Gefahr laufen, von der Polizei festgenommen zu werden, muss nicht eigens erwähnt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung gibt einen Überblick über die japanische Jugendkultur der Bosozoku im Kontext der postmodernen Sinnkrise.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche, die zunächst das Sozialverhalten und die Symbole der Gruppe beleuchten, dann den soziohistorischen Kontext der Yankee-Figur analysieren und abschließend das Phänomen in den gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang einbetten.

3. Fazit: Das abschließende Fazit bewertet die Arbeit von Ikuya Sato kritisch hinsichtlich ihrer methodischen Stärken und Schwächen sowie ihrer Bedeutung für die aktuelle Ethnologie.

Schlüsselwörter

Bosozoku, Ikuya Sato, japanische Jugendkultur, Ethnologie, Feldforschung, Yankee, Flow-Konzept, Attraction-Theory, Subkultur, soziale Kontrolle, Dramaturgical Studies, Kyoto, Identitätskrise, Medien, Jugendkriminalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit ist eine Rezension der ethnographischen Studie „Kamikaze Biker“ von Ikuya Sato, welche die Lebenswelt der japanischen Motorrad-Subkultur „Bosozoku“ untersucht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Entstehung von Jugend-Subkulturen in einer wohlhabenden Leistungsgesellschaft, die symbolische Inszenierung dieser Gruppen sowie deren Interaktion mit der Mehrheitsgesellschaft und den Medien.

Was ist das wissenschaftliche Ziel der rezensierten Arbeit?

Das Ziel der Arbeit von Sato ist es, das Verhalten der Bosozoku nicht pathologisch zu deuten, sondern als kreative, gestalterische Lebensform zu verstehen, die durch soziale Dynamiken und das Streben nach individueller Freiheit geprägt ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Sato nutzt eine Kombination aus Feldforschung, semi-strukturierten Interviews, Fragebögen und statistischen Erhebungen, wobei er soziologische Theorien wie die „Dramaturgical Studies“ und das „Flow-Konzept“ anwendet.

Was wird im Hauptteil der Rezension diskutiert?

Im Hauptteil werden Satos theoretische Ansätze kritisch beleuchtet, insbesondere seine Distanzierung von Strain-Theorien zugunsten der Attraction-Theory sowie die methodische Qualität seiner Datenerhebung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Rezension?

Die Rezension wird durch Begriffe wie „Bosozoku“, „Feldforschung“, „Jugendkultur“, „Sinnkrise“ und „Ethnologie“ charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die theoretische Einordnung durch Sato?

Die Rezension würdigt Satos innovativen Ansatz, das „Flow-Konzept“ auf Renn-Spektakel anzuwenden, äußert jedoch Kritik an der Vernachlässigung sozioökonomischer Faktoren und der internen Hierarchien innerhalb der Bosozoku-Gruppen.

Wie steht es um die Rolle der Medien in der Arbeit?

Die Medien werden als zwiespältiger Akteur dargestellt: Sie fungieren einerseits als popularisierender Multiplikator für die Subkultur, andererseits tragen sie durch Panikmache zu deren Stigmatisierung als „schwarze Schafe“ bei.

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Résumé des informations

Titre
Kamikaze Biker - eine Rezension
Université
LMU Munich  (Institut für Ethnologie)
Cours
Amazing Stories. Aktuelle Ethnologische Publikationen
Note
1,0
Auteur
Philipp Einhäuser (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
7
N° de catalogue
V121888
ISBN (ebook)
9783640261789
Langue
allemand
mots-clé
Kamikaze Biker Rezension Amazing Stories Aktuelle Ethnologische Publikationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Philipp Einhäuser (Auteur), 2007, Kamikaze Biker - eine Rezension, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121888
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