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Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher

Titre: Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Nicole Heintke (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Folgende Arbeit entstand im Zusammenhang mit einem Referat in dem Hauptseminar
„Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Quellen zur Stadt- und Landesgeschichte“. Die
Themen des Vortrages waren dabei die Urkundendepots, Kopialbücher und
Geschäftsbücher des 14. und 15. Jahrhunderts. Entsprechend vielseitig gestaltet sich auch
der Inhalt der vorliegenden Arbeit – zu jedem der drei Quellenarten wird eine Definition
gegeben, außerdem werden Entstehungsgeschichte bzw. Entwicklung, die Überlieferung,
der historische Quellenwert und, bei den Urkundendepots, auch ein Beispiel beschrieben.
Die Geschäftsbücher werden hier, aufgrund der günstigen Quellenlage, am ausführlichsten
behandelt, ansonsten ist das Ziel dieser Arbeit, einen allgemeinen Überblick über die
verschiedenen Quellengattungen zu geben und einen Zusammenhang zwischen ihnen
herzustellen.
Wie in der Arbeit noch weiter zu erläutern ist, liegt der Wert der verschiedenen
Archivalien vor allem in der Beweiskraft bzw. der Rechtswahrung (besonders bei den
Urkunden und damit den Kopialbüchern und Urkundendepots), außerdem dienten die
aufbewahrten Geschäftsschriften als Gedächtnis der Kanzlei und der Verwaltung. Die
Aufbewahrung zwecks historischer Dokumentation hingegen ist sehr unwahrscheinlich.
Zur Forschungsliteratur ist zu sagen, dass in der heutigen Zeit zu jedem der drei Themen
zahlreiche Veröffentlichungen vorliegen. Für die Urkundendepots wurde hier vor allem die
Schrift Manfred Kobuchs herangezogen: „Die Anfänge des meißnisch-thüringischen
landesherrlichen Archivs“. Darin wird ausführlich die Entstehung eines Archivs an einem
Beispiel erläutert, das auch in dieser Arbeit behandelt wird. Die Literatur, die sich auf
Kopialbücher bezieht, ist nur sehr spärlich vorhanden, für die Ausarbeitung an dieser Stelle
wurden vor allem allgemein gehaltene Lehrbücher und Lexika herangezogen, die diese in
meist kurzen Absätzen behandelten. Die vorhandene Literatur für das breite Thema der Geschäftsbücher hingegen ist üppig,
hier wurden besonders die Werke von Stefan Pätzold („Amtsbücher des Mittelalters“),
Rolf Goldfriedrich („Die Geschäftsbücher der kursächsischen Kanzlei im 15. Jahrhundert“)
und das lehrreiche Buch von Beck/Henning („Die archivalischen Quellen“) herangezogen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Urkundendepots
    • Definition
    • Entstehung/Grund der Anlage
    • Aufbewahrung des restlichen Schriftgutes
    • Beispiel an der Entstehung des markmeißnischen Urkundendepots
    • Zusammenfassung
  • Kopialbücher
    • Definition/Abgrenzung
    • Geschichte
    • Aufbau/Verwendung
    • Quellenkritik
  • Geschäftsbücher
    • Der Begriff
    • Definition
    • Arten von Geschäftsschriftgut
    • Entwicklung
    • Aufbau und Verwendung der Amtsbücher
    • Historischer Wert

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit bietet einen Überblick über Urkundendepots, Kopialbücher und Geschäftsbücher des 14. und 15. Jahrhunderts. Sie definiert jede Quellenart, beleuchtet Entstehungsgeschichte und Entwicklung, beschreibt die Überlieferung und den historischen Quellenwert. Die Geschäftsbücher werden aufgrund günstiger Quellenlage ausführlicher behandelt. Ziel ist ein allgemeiner Überblick und die Darstellung der Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Quellengattungen.

  • Definition und Abgrenzung der drei Quellenarten (Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher).
  • Entstehung und Entwicklung der jeweiligen Quellenarten im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kontext.
  • Aufbewahrung und Organisation von Schriftgut in Archiven und Kanzleien.
  • Der historische Quellenwert und die Bedeutung der verschiedenen Schriftgutarten für die Forschung.
  • Zusammenhänge zwischen den drei Quellenarten und ihre komplementäre Verwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung beschreibt den Entstehungskontext der Arbeit und die Forschungsliteratur zu den drei Themenbereichen. Das Kapitel zu Urkundendepots definiert den Begriff, beleuchtet die Gründe für ihre Anlage und die Aufbewahrungspraxis. Es wird ein Beispiel zur Entstehung des markmeißnischen Urkundendepots gegeben. Das Kapitel über Kopialbücher behandelt Definition, Geschichte, Aufbau und Verwendung sowie die Quellenkritik. Das Kapitel zu Geschäftsbüchern geht auf den Begriff, Definition, Arten, Entwicklung, Aufbau und Verwendung sowie den historischen Wert ein.

Schlüsselwörter

Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher, Spätmittelalter, Frühneuzeit, Quellenkunde, Archivwesen, Kanzlei, Verwaltung, Rechtsgeschichte, mittelalterliche Schriftkultur, Rechtshandlungen, Archivalien, Beweiskraft, Rechtswahrung.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Urkundendepots im spätmittelalterlichen Kontext?

Urkundendepots waren spezialisierte Aufbewahrungsorte für rechtlich bedeutsame Dokumente, die vor allem der Beweiskraft und Rechtswahrung dienten. Sie bildeten oft den Grundstock für spätere staatliche Archive.

Was ist der Unterschied zwischen Kopialbüchern und Geschäftsbüchern?

Kopialbücher enthalten Abschriften von ausgehenden oder empfangenen Urkunden zur Sicherung des Rechtsinhalts. Geschäftsbücher (oder Amtsbücher) dienten hingegen der laufenden Verwaltung und hielten tägliche Amtsgeschäfte und Buchführungen fest.

Warum wurden diese Dokumente im 14. und 15. Jahrhundert angelegt?

Der Hauptgrund war die Rechtswahrung und die Funktion als „Gedächtnis“ der Verwaltung. Eine Archivierung zur rein historischen Dokumentation war zu dieser Zeit eher ungewöhnlich.

Welchen Quellenwert haben mittelalterliche Geschäftsbücher für die Forschung?

Sie bieten detaillierte Einblicke in die soziale und wirtschaftliche Realität, die über die formelhaften Texte von Urkunden hinausgehen, da sie administrative Abläufe und wirtschaftliche Transaktionen dokumentieren.

Was ist das markmeißnische Urkundendepot?

Es handelt sich um ein konkretes historisches Beispiel für die Entstehung eines landesherrlichen Archivs im meißnisch-thüringischen Raum, das in der Forschung als Musterbeispiel für frühe Archivorganisation gilt.

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Résumé des informations

Titre
Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher
Université
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Cours
Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Quellen zur Stadt- und Landesgeschichte
Note
1,7
Auteur
Nicole Heintke (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V121934
ISBN (ebook)
9783640267187
Langue
allemand
mots-clé
Urkunden Urkundendepots Kopialbuch Kopialbücher Geschäftsbuch Geschäftsbücher
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nicole Heintke (Auteur), 2007, Urkundendepots, Kopialbücher, Geschäftsbücher, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121934
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