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Gentechnologie

Titel: Gentechnologie

Seminararbeit , 2005 , 12 Seiten , Note: 2

Autor:in: Sigrid Lang (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Die Vererbungslehre, die Evolutionstheorie und die Genetik verbinden sich in der Gegenwart zu jener Synthese, von der aus die Schicksalsfragen an die Zukunft der Menschen auf diesem Planeten gestellt werden.“ (Rathmayr 2005, S.71)
Die Grundlagen für diese Theorien wurden von drei bedeutenden Männern, die dafür in die Geschichte eingingen, aufgestellt. Ihre Namen waren Gregor Johann Mendel, Charles Darwin und Joseph Muller. (vgl. ebd.)
Charles Darwin, der 1809 in England geboren wurde, ging für seine Thesen zur Evolution in die Geschichtsbücher ein.
Auf seiner fünfjährigen Weltreise, sammelte er, besonders auf den Galapagosinseln, viele Fossilien, Insekten und Gesteinsproben. Nach seiner Rückkehr analysierte er diese Funde und stellte seine Vermutungen zum Ablauf der Evolution auf.
1859 veröffentlichte er diese Überlegungen in seinem Werk „On the Origin of species“, auch um Wallace, der eine ähnliche Theorie aufgestellt hatte, zuvorzukommen. Das Buch war nach kurzer Zeit komplett ausverkauft. (vgl. de.wikipedia.org)
Die grundlegendsten und bis heute gültigen Aussagen sind jene der natürlichen Auslese („natural selection“), des ständigen Wettkampfes der Lebewesen um Lebensraum und Nahrung („struggle for life“) und das Überleben des Stärkeren und Besseren („survival of the fittest“). (vgl. Natura 1991, S.355)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Von Finken und Erbsen

2 Gentechnologie im engeren Sinn

2.1 Was ist das?

2.2 Wo begegnet sie uns?

2.2.1 Rote Gentechnik

2.2.2 Grüne Gentechnik

2.2.4 Weiße oder graue Gentechnik

3 Segen oder Sündenfall?

3.1 Chancen der Gentechnik

3.2 Gefahren der Gentechnik

4. Ethische Bedenken

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Grundlagen und Anwendungsgebiete der Gentechnologie sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren Chancen, Risiken und ethischen Implikationen.

  • Historische Entwicklung der Genetik und Evolutionstheorie
  • Klassifizierung der Gentechnik in rote, grüne, weiße und graue Anwendungsbereiche
  • Potenzial der Gentechnologie in Medizin, Landwirtschaft und Umweltschutz
  • Ökologische Risiken und gesundheitliche Bedenken
  • Ethische Reflexion zu Eingriffen in die Natur und die Fortpflanzung des Menschen

Auszug aus dem Buch

3.2 Gefahren der Gentechnik

Doch wie jede Wissenschaft, hat auch die Gentechnik eine Kehrseite. Da die Folgewirkungen kaum oder gar nicht ab zu wägen sind, besteht ein hohes Risiko bei der Freisetzung von genmanipulierten Nutzpflanzen und Nutztieren. Bereits bei der Einschleusung der Gene können unerwünschte Effekte auftreten, da dadurch auch immer andere, in der Pflanze bereits vorhandene Gene, verändert oder ausgeschaltet werden können.

Eine weitere Gefahr ist der Horizontale Gentransfer: Die eingeschleusten Gene können sich auskreuzen in andere Pflanzenarten oder auch in Bodenlebewesen, Tiere und Menschen gelangen. Andere Pflanzen produzieren Gifte, die einerseits in den Boden gelangen können, andererseits auch viele Nutzinsekten töten. Außerdem verstärken solche insektizidbildende Pflanzen die Bildung resistenter Schädlinge und Unkräuter, wodurch immer mehr Gifte gegen sie eingesetzt werden müssen. (vgl. Umweltinstitut München 2004) Besonders beim im Moment einzig biologisch abbaubaren Pestizid, dem Bt-Toxin, würde eine solche Resistenz schwerwiegende Folgen haben. (vgl. Spiegel)

Die genetische Veränderung von Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren könnte die Artenvielfalt irreversibel zerstören. Für den Menschen weniger brauchbare Arten werden womöglich nicht mehr gezüchtet und sterben aus. (vgl. Stein 1995, S. 173 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Von Finken und Erbsen: Dieses Kapitel erläutert die historischen Wegbereiter der Genetik, insbesondere die Beiträge von Charles Darwin und Gregor Mendel zur Evolutionstheorie und Vererbungslehre.

2 Gentechnologie im engeren Sinn: Hier wird der Begriff definiert und die Aufteilung der Gentechnik in die Anwendungsbereiche Medizin (rot), Landwirtschaft (grün) sowie Mikrobiologie und Umweltschutz (weiß/grau) vorgenommen.

3 Segen oder Sündenfall?: Dieses Kapitel diskutiert die ambivalenten Auswirkungen der Gentechnik, indem einerseits der medizinische und ökonomische Nutzen hervorgehoben und andererseits die Risiken für Umwelt und Gesundheit detailliert dargelegt werden.

4. Ethische Bedenken: Der abschließende Teil befasst sich mit den moralischen und philosophischen Problemen, die durch die Möglichkeiten der Gentechnik im Bereich der Fortpflanzungsmedizin, Diagnostik und des Eingriffs in das Erbgut aller Lebewesen entstehen.

Schlüsselwörter

Gentechnologie, Biotechnologie, Evolutionstheorie, Genetik, Rote Gentechnik, Grüne Gentechnik, Pränatale Diagnostik, Gentherapie, Artenvielfalt, Gentechnische Risiken, Ethische Bedenken, Stammzellentransplantation, Natürliche Auslese, Mutationen, Genpool.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Gentechnologie, beleuchtet deren historische Wurzeln und analysiert die verschiedenen Anwendungsgebiete sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen und ethischen Kontroversen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die wissenschaftlichen Grundlagen der Genetik, die konkreten Einsatzgebiete in Medizin und Landwirtschaft sowie die kritische Reflexion über ökologische Folgen und ethische Grundsatzfragen.

Welches Ziel verfolgt die Verfasserin mit dieser Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Funktionsweise der Gentechnik zu schaffen und die Leser für die komplexen Abwägungen zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und den damit verbundenen Risiken für Mensch und Natur zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literatur- und Quellenanalyse basiert, um den aktuellen Stand der Debatte zur Gentechnologie historisch und inhaltlich aufzubereiten.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung biotechnologischer Methoden, die Anwendung in der Medizin (z. B. Insulinproduktion, Gentherapie) und Landwirtschaft (z. B. Ertragssteigerung, Resistenzen) sowie eine ausführliche Diskussion der Gefahren für das ökologische Gleichgewicht.

Welche Schlüsselbegriffe prägen den Inhalt?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Genetik, Gentechnologie, Anwendungsgebiete (rot/grün/weiß), ökologische Risiken, medizinische Therapien und ethische Bedenken hinsichtlich des menschlichen Eingriffs in die Natur.

Warum wird die pränatale Diagnostik in der Arbeit kritisch hinterfragt?

Die Arbeit thematisiert hier den ethischen Konflikt, da die Diagnose oft nicht der Heilung dient, sondern als Grundlage für Selektion dient und einen enormen gesellschaftlichen sowie elterlichen Druck erzeugt.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz von Tieren in der gentechnischen Forschung?

Die Autorin äußert scharfe Kritik an Tierversuchen, da diese oft mit erheblichem Leid für die Tiere verbunden sind, hohe Missbildungsraten aufweisen und der Erkenntnisgewinn für den Menschen häufig in einem zweifelhaften Verhältnis zum verursachten Tierleid steht.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gentechnologie
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Historisch-anthropologischer Bereich. Einführung
Note
2
Autor
Sigrid Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V121977
ISBN (eBook)
9783640271535
ISBN (Buch)
9783640271603
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gen genetik mais soja forschung nachteile vorteile wissenschaft biologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sigrid Lang (Autor:in), 2005, Gentechnologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121977
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Leseprobe aus  12  Seiten
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