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Soziopolitische Trends in den Mitgliedstaaten der EU

Title: Soziopolitische Trends in den Mitgliedstaaten der EU

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Ing. Claudia Harms (Author)

Politics - Topic: European Union
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Die erweiterte EU umfasst inzwischen 27 Mitgliedstaaten mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher sozioökonomischer Merkmale. Sie alle streben nach wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Integration und sehen sich dabei einem komplexen Gefüge wirtschaftlicher Rahmenbedingungen (z.B. Globalisierung) sowie einem direkten und mittelbaren Reformdruck ausgesetzt, der sich aus dem Prozess der europäischen Integration ergibt.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Areit folgenden Fragestellungen:
1. Stellungnahme zu der These: „Es gibt keine europäischen, sondern nur westliche
Werte.“
2. Welche Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Wohlfahrtssystemen der EUMitgliedstaaten lassen sich aus dem EU (25) - Sozialindikatoren-Ranking (Jörgensen/Schulz
zur Wiesch) ablesen?
Ob und wie sollte die übliche Typologie europäischer Wohlfahrtssysteme modifiziert bzw.
erweitert werden.
3. Welche Merkmale sollte ein zukunftsfähiges „europäisches Sozialmodell“ in einem entstehenden sozialpolitischen EU-Mehrebenensystem aufweisen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Nehmen Sie zu der These Stellung: „Es gibt keine europäischen, sondern nur westliche Werte“

2. Welche Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Wohlfahrtssystemen der EU-Mitgliedstaaten lassen sich aus dem EU (25) - Sozialindikatoren-Ranking (Jörgensen/Schulz zur Wiesch) ablesen? Beschränken Sie sich auf zwei bis drei Dimensionen der Studie und die Ihrer Meinung nach wichtigsten alten und neuen EU-Staaten. Gehen Sie abschließend auf die Frage ein, ob und wie die übliche Typologie europäischer Wohlfahrtssysteme modifiziert bzw. erweitert werden sollte.

3. Welche Merkmale sollte Ihrer Meinung nach ein zukunftsfähiges „europäisches Sozialmodell“ in einem entstehenden sozialpolitischen EU-Mehrebenensystem aufweisen?

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziopolitischen Trends in den EU-Mitgliedstaaten, wobei ein besonderer Fokus auf der Identifizierung gemeinsamer europäischer Werte sowie dem Vergleich nationaler Wohlfahrtssysteme liegt. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den bestehenden wohlfahrtsstaatlichen Typologien und den aktuellen realen Entwicklungstendenzen innerhalb der EU zu analysieren und Kriterien für ein zukunftsfähiges, europäisches Sozialmodell abzuleiten.

  • Analyse und Einordnung „westlicher“ versus „europäischer“ Werte im Integrationsprozess.
  • Vergleichende Untersuchung der Wohlfahrtssysteme anhand spezifischer Sozialindikatoren.
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit klassischer Wohlfahrts-Typologien.
  • Identifikation von Merkmalen für ein zukunftsfähiges, europäisches Sozialmodell.

Auszug aus dem Buch

Was sind europäische Werte? Gibt es eine Europäische Identität?

Aus zahlreichen Umfragen geht hervor, dass sich die EU-Bürger auch weiterhin zuallererst mit ihrem eigenen Land identifizieren. Seit dem Fall der Mauer, dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 und der Gründung der Europäischen Union 1992 durch den Vertrag von Maastricht, stellt sich immer wieder die Frage, welche Staaten eigentlich zur Europäischen Union gehören (oder gehören können) und was die Europäer eigentlich zusammenschmiedet.

Im europäischen Integrationsprozess ist die Definition gesellschaftlicher Werte bisher vor allem politisch bestimmt worden. Laut Vertrag von Nizza beruht die EU auf den allen Mitgliedstaaten gemeinsamen Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit. Darüber hinaus muss die EU, die Grundrechte, die in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte festgehalten sind, einhalten. Gemäß dem Motto "in Vielfalt geeint" verpflichtet sich die Europäische Gemeinschaft des Weiteren zur Wahrung der kulturellen Vielfalt, jedoch unter "gleichzeitiger Hervorhebung des gemeinsamen kulturellen Erbes". Worin dieses Erbe allerdings besteht, darüber herrscht großenteils Uneinigkeit.

Ist die EU tatsächlich eine (Werte-)Gemeinschaft, die sich durch „Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Männern und Frauen“ auszeichnet?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Nehmen Sie zu der These Stellung: „Es gibt keine europäischen, sondern nur westliche Werte“: Das Kapitel erörtert die kulturellen Wurzeln westlicher Werte und setzt diese in Bezug zu den im EU-Verfassungsvertrag verankerten Grundprinzipien der Union.

2. Welche Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Wohlfahrtssystemen der EU-Mitgliedstaaten lassen sich aus dem EU (25) - Sozialindikatoren-Ranking (Jörgensen/Schulz zur Wiesch) ablesen? Beschränken Sie sich auf zwei bis drei Dimensionen der Studie und die Ihrer Meinung nach wichtigsten alten und neuen EU-Staaten. Gehen Sie abschließend auf die Frage ein, ob und wie die übliche Typologie europäischer Wohlfahrtssysteme modifiziert bzw. erweitert werden sollte.: Diese Sektion vergleicht Wohlfahrtssysteme verschiedener EU-Staaten anhand ausgewählter Sozialindikatoren und hinterfragt die Validität klassischer Typisierungen angesichts der tatsächlichen Leistungen der Staaten.

3. Welche Merkmale sollte Ihrer Meinung nach ein zukunftsfähiges „europäisches Sozialmodell“ in einem entstehenden sozialpolitischen EU-Mehrebenensystem aufweisen?: Der letzte Teil entwirft Perspektiven für ein künftiges Sozialmodell der EU, das stärker auf gemeinsame Ziele, Offene Koordinierungsmethoden und einen konstruktiven Reformwillen setzt, statt an starren Kategorien festzuhalten.

Schlüsselwörter

Europäische Integration, Wohlfahrtssysteme, Sozialmodell, EU-Mehrebenensystem, Wertegemeinschaft, Sozialindikatoren, Europäische Identität, Soziale Marktwirtschaft, Lissabon-Strategie, Offene Methode der Koordinierung, Sozialpolitik, Wohlfahrtsregimes, Wettbewerbsfähigkeit, Transformation, Kohäsion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den soziopolitischen Entwicklungen und Herausforderungen innerhalb der EU, insbesondere im Hinblick auf die Definition gemeinsamer Werte und die Zukunftsfähigkeit nationaler Sozialstaaten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind der Vergleich von Wohlfahrtsmodellen, die Identitätsbildung in der EU sowie die Frage, wie ein einheitliches soziales Handeln trotz nationaler Unterschiede erreicht werden kann.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse bestehender Wohlfahrtstypologien und die Ableitung von Merkmalen für ein zukunftsfähiges, europäisches Sozialmodell in einem Mehrebenensystem.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse basierend auf dem Sozialindikatoren-Ranking von Jörgensen/Schulz zur Wiesch sowie eine deskriptive Auswertung aktueller Politikdokumente und akademischer Literatur.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Gegenüberstellung von Einkommensverteilung, Arbeitsmarktinhalten und Bildungschancen in den 25 EU-Staaten sowie der Diskussion über deren Konvergenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Europäische Integration, Wohlfahrtssysteme, Sozialmodell und die Offene Methode der Koordinierung geprägt.

Wie bewertet die Autorin die klassischen Wohlfahrts-Typologien?

Sie kommt zu dem Schluss, dass die vereinfachende Typisierung nach Esping-Andersen heute kaum noch anwendbar ist, da sich die Staaten in einem fortlaufenden Konvergenzprozess befinden.

Warum wird das Modell eines "europäischen Sozialmodells" als schwierig erachtet?

Da die nationalen sozialpolitischen Traditionen und Wachstumsgeschwindigkeiten der EU-Staaten zu divergent sind, lässt sich kein einheitliches Modell wie ein einfacher Bausatz zusammensetzen.

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Details

Title
Soziopolitische Trends in den Mitgliedstaaten der EU
College
Berlin School of Economics and Law  (Masterstudiengang Europäisches Verwaltungsmanagement )
Course
Modul: Europäische Integration: Politische Herausforderungen der Europäischen Union
Grade
1,3
Author
Dipl.-Ing. Claudia Harms (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V122024
ISBN (eBook)
9783640272099
ISBN (Book)
9783640272341
Language
German
Tags
Soziopolitische Trends Mitgliedstaaten Modul Europäische Integration Politische Herausforderungen Europäischen Union
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Claudia Harms (Author), 2007, Soziopolitische Trends in den Mitgliedstaaten der EU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122024
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