Der Demografische Wandel als Störfaktor in den sozialen Netzwerken älterer Menschen

Wie die Veränderung der Gesellschaft die Familienbindungen destabilisieren, Unterstützungen verändern und die Grundstruktur sozialer Netzwerke angreifen können


Seminararbeit, 2008
37 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhalt

1 EINLEITUNG
1.1 Problematik
1.2 Interpretationsversuch

2 GESELLSCHAFTLICHE BETRACHTUNGEN
2.1 Bevölkerungsentwicklungen
2.1.1 Demografische Faktoren
2.1.2 Sozioökonomische Faktoren
2.2 Veränderungen der familiären Struktur
2.2.1 Entwicklung der Familienstruktur
2.2.2 Starker Individualisierungstrend – Ein Problem
2.3 Aspekte der Pflege
2.3.1 Häusliche Pflege
2.3.2 Pflege in speziellen Einrichtungen
2.4 Ergebnissicherungen

3 SOZIALE NETZWERKE UND UNTERSTÜTZUNG
3.1 Soziale Netzwerke
3.1.1 strukturelle Merkmale von sozialen Netzen
3.1.2 relationale Merkmale von sozialen Netzen
3.2 Unterstützung
3.2.1 Convoy-Model
3.2.2 Das Pflegenetz und die emotionale Unterstützung
3.2.3 Hilfeerwartung und tatsächliche Hilfe

4 PROGNOSEN
4.1 Wirkungen des Wandels auf strukturelle Merkmale sozialer Netze
4.2 Wirkungen des Wandels auf die relationalen Merkmale sozialer Netze
4.3 Veränderungen der Unterstützungen und der Hilfesysteme
4.4 Anpassung des Convoy-Models
4.5 Schlussbemerkungen

1 Einleitung

Deutschland zählt fast zwei Millionen von Ihnen, eine kleine Menge, die jedoch mit der Zeit immer größer wird. Alte Menschen1, die sich pflegen lassen müssen, weil sie ihren Alltag nicht mehr allein bewerkstelligen können. Ob in Pflegeheimen oder zu Hause, viele Menschen sind auf die Unterstützung anderer angewiesen. Besonders ist diese Unterstützung natürlich bei den Pflegefällen deutlich. Aber auch nicht von der Versicherung als Pflegefall eingestufte ältere Menschen benötigen Hilfe. Bei der Verrichtung der alltäglichen Dinge sind gerade ältere Menschen dankbar für Unterstützungsleistungen, die ihnen von den eigenen Kindern, Verwandten oder Freunden entgegengebracht werden.

Aber das klassische Bild der alten Generation2 beginnt sich zu wandeln. Immer offensichtlicher werden die finanziellen Probleme. Krankenkassen zahlen nicht alles. Eine Betreuung für die Alten in der Familie wird immer kostspieliger.

Die Struktur der Familien hat sich geändert, die Großeltern sind nur noch in wenigen Fällen in den familiären Haushalt integriert. Die Kinder arbeiten und wohnen weit weg. Mit immer weniger Geld in der Tasche fällt die Gestaltung des Alltages für die älteren schwer. Die frühere körperliche Mobilität beizubehalten ist für einige nicht nur körperlich schwer sondern auch finanziell kaum mehr uneingeschränkt möglich.

Immer öfter gehen negative Beispiele altersspezifischer Betreuung durch die Medien. Dort wo ein starrer Kosten-Nutzen-Plan das Leben reguliert, fehlt es meist auch an altersgerechter Freizeitgestaltung. Trotz zunehmender Berichterstattung ist das Leistungspotenzial der alten Generation kaum in der Öffentlichkeit präsent.

Ist dies alles ein Trend der zunehmenden Probleme oder nur eine kurzzeitige Zwickmühle?

1.1 Problematik

Durch immer mehr Medienartikel, als auch durch die soziologische Forschung haben die Menschen heute ein differenziertes Bild der alten Generation. Doch die Geschwindigkeit der gesellschaftlichen Veränderungen hat zugenommen. Der Begriff „demografische Entwicklung“ ist allgegenwärtig und wird immer wieder mit dem Altersbegriff in Verbindung gebracht.

Für diese Arbeit sind vor allem die Auswirkungen des Gesellschaftswandels wichtig. Die Lebensweise der Älteren hat sich in den letzten 50 Jahren sehr verändert. Während die Gleichstellung heute ein elementarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist, haben sozio-ökonomische Veränderungen die damals klassischen Familienformen drastisch verändert. Eine typische Familie besteht nicht mehr aus Großeltern, die sich im Familienhaus um die Kindern kümmern, die Mutter ist nicht permanent zu Hause und regelt den Haushalt und die Kindeserziehung während der Mann arbeiten geht. Ein starker Individualisierungstrend hat den Wunsch nach Selbstverwirklichung vor die gesellschaftlichen Familienwerte gerückt. Karrieren, Single-Haushalte und Patch-Work- Familien sind heute keine Unbekannten mehr.

All dies verändert zwangsläufig auch das Leben der alten Generation, die im Netzwerk zwischen Familie und Gesellschaft Änderungen unterworfen ist und sich gleichzeitig stetig wandelnden Strukturbedingungen aus der Wirtschaft entgegensieht. Die Frage nach den Auswirkungen3 dieser Faktoren auf das Leben der Alten und der zukünftig alten Generation, sowie auf die durch die Familie geleisteten Unterstützungen soll in dieser Arbeit der Fokus sein. Dabei darf m.E. nicht zwischen Alten und Jungen getrennt werden, sondern die Entwicklungen in der Jugend müssen auf das spätere Alter prognostiziert werden.

1.2 Interpretationsversuch

Ziel dieser Arbeit soll es sein, die demografischen und sozioökonomischen Veränderungen der heutigen Gesellschaft den Merkmalen sozialer Netzwerke gegenüberzustellen und daraus Folgen für die künftige Lebenspraxis abzuleiten. Durch die Fülle von Aufgaben und Funktionen, die soziale Netzwerke übernehmen können, werde ich in der Arbeit nur einen Schwerpunkt setzen können, der sich hauptsächlich mit dem Transfer von Unterstützungsleistungen der Sandwich-Generation an die alte Generation unter Berücksichtigung der Familienbindungen befassen wird. Der Schwerpunkt liegt dabei allerdings nicht in einer Ist-Analyse, sondern in dem Versuch eine Prognose für die nächsten Jahrzehnte zu skizzieren. Die neuen veränderten Rahmenbedingungen des Wandels werden dabei als Interventionsvariablen, die auf die sozialen Unterstützungsnetzwerke einwirken und vermutlich in Zukunft noch stärker einwirken werden, interpretiert.

Ich werde im ersten Teil vor allem die faktischen Gegebenheiten und auf Statistiken und Entwicklungen beruhenden Prognosen darstellen und beschreiben, um im zweiten Teil der Arbeit dies dann mit den Merkmalen sozialer Unterstützungsnetzwerke in Verbindung zu bringen. Dabei soll am Ende zu erkennen sein, inwiefern die sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen auf die Grundstruktur der Netzwerke auswirken und welche Folgen für die nächsten Generationen im Bezug auf Altenpflege und –unterstützung entstehen können.

2 Gesellschaftliche Betrachtungen

Die Gesellschaft, nicht nur in Deutschland, ist einem stetigem Wandel unterworfen. Zu diesem Wandel tragen sicherlich technische Innovationen, die stärkere ökonomische Vernetzung und die Vielzahl von wirtschaftlichen Interdependenzen bei.

Die Möglichkeit mobil sein zu können, oder mobil sein zu müssen ist bei immer mehr Arbeitsentscheidungen ein wichtiger Aspekt. Dass eine Diskussion über die Ausgestaltung und Rechtmäßigkeit der Pendlerpauschale solch ein breites Publikum erreicht und als Wettbewerbsthema in der Politik auftaucht, hat sicherlich nicht nur mit den gestiegenen Energiepreisen, sondern zunächst mit der Tatsache zu tun, dass es eben sehr viele Pendler gibt, die an Orten arbeiten, wo sie nicht ihren Lebensmittelpunkt haben, also wo sich nicht ihre Familie aufhält.

Andererseits hat auch die Kommunikation einen weitreichenden Einfluss, gerade auf die jüngeren Generationen. Mobilfunk und Internet können die Kontakte von Menschen deutlich erhöhen, geben die Möglichkeit mit vielen in Verbindung zu bleiben, und dennoch stehen die Begriffe „Cyber-Life“ und Verlust von Face-to-Face- Kommunikation weiterhin, oder gar immer häufiger im Raum. In Internet-Netzwerken wie Facebook oder MySpace zählen Freunde nur noch als quantitative Vergleichszahl beim Kräftemessen um den eigenen Status gegenüber Klassenkameraden. Die Frage nach der Qualität der Internetfreunde, oder wie wichtig und eng diese Bindung ist, ist meines Erachtens ebenfalls wichtig. Die fortdauernde Stabilität kann hier doch kaum gewährleistet werden. Erst kürzlich stand in einem Bericht des ZEIT Magazins: „Sara sagt, sie habe keine beste Freundin, sie würde einer einzigen Freundin gar nicht trauen, dazu sei sie schon zu oft enttäuscht worden. Zu groß das Risiko, dass die eine Freundin alles ausplaudert. So verteilt sie ihre Geheimnisse lieber auf zehn Freunde. Vielleicht sind Internetportale wie SchülerVZ deshalb so erfolgreich, auch in der Klasse. Im Internet gilt es, möglichst viele Freunde zu finden, nicht einen möglichst guten. Lukas sagt, er habe hundert Freunde im Internet. […](Die Schüler, Anm.) verbringen ihr halbes Leben im Internet.“4

Dem gegenüber steht der Begriff der „alternden Gesellschaft“. Immer mehr Menschen in den westlichen Regionen der Erde werden immer älter. Es scheint sich in der Gesellschaft ein Zweiteilung zu ergeben: entweder jung, oder alt. Ein Dazwischen scheint immer weiter zu verschwinden.

2.1 Bevölkerungsentwicklungen

2.1.1 Demografische Faktoren

Trotz5 aller Variablen, die für einen gesellschaftlichen Wandel verantwortlich sein können, sind vor allem die strukturellen Änderungen in der Bevölkerung stark sichtbar und haben einen Einfluss auf die Gesamtheit der Lebensbedingungen.

Besonders die Alterung der Gesellschaft wird hier als zunächst rein zu beobachtendes Phänomen betrachtet. Nach Schätzungen der United Nations Population Division (2003) wird die Anzahl der Über- 60-Jährigen (60+) von 606 Millionen im Jahr 2000 weltweit auf 1908 Millionen im Jahr 2050 steigen. In China, Brasilien und Nigeria wird es bis 2025 zu einer Verdoppelung der älteren Menschen (60+) kommen, Kenia und Thailand werden sogar Steigerungen bis zu 400 Prozent prophezeit (United Nations Population Division; 2002).

Gründe6 für diese Anstiege sind vor allem eine gestiegene Lebenserwartung durch bessere Versorgung und Vorsorge und sinkende Geburtenraten. Dies alles geschieht jedoch so schnell, wie noch nie in der Geschichte.

Deutschland ist dabei eines der Länder, in dem diese Faktoren durch fallende Bevölkerungszahlen besonders hervortreten. Die Bevölkerungszahl wird bis 2050 bei allen Schätzungen deutlich unter der 80 Millionen Marke liegen. Bereits heute liegt der Anteil der Menschen, die 65 Jahre und älter sind (65+) bei 20 Prozent und der der Unter- 19-Jährigen bei nur 19 Prozent.

Deutlicher wird die alternde Gesellschaft Deutschlands vor allem dann, wenn die Anzahl der Alten und alten Alten in den kommenden Jahren betrachtet wird. Noch liegt der Anteil der Menschen, die über 70 Jahre alt sind (70+) bei knapp 11,6 Millionen, dies wird sich allerdings nach den statistischen Berechnungen bis 2050 deutlich ändern. Der Anteil der Menschen 70+ wird in den nächsten 40 Jahren von 14 Prozent auf fast 25 Prozent wachsen. Gleichsam nimmt der Anteil der jungen Bevölkerung weiter ab. Durch die steigende Quote der alten Menschen wird die Anzahl der Menschen unter 50 Jahren im Jahr 2050 bei nur noch 48 Prozent liegen. Somit wäre über die Hälfte der Deutschen über 50 Jahre alt.

Im weiteren Zusammenhang des demografischen Wandels, tauchen Veränderungen im Kontext der Urbanisierung7 auf. Wenn 2020 knapp 80% der Bevölkerung in Europa in urbanen Gebieten leben wird, kann dies deutliche Auswirkungen für die Gesellschaft haben. Nehmen wir an, dass die Alten einer Gesellschaft, also die, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg eine Existenz aufgebaut haben, zu einem größeren Prozentsatz auf dem Land leben wird. So ist die Abwanderung in die Städte vornehmlich durch Jüngere gekennzeichnet, die im Zuge ökonomischer oder ideeller Vorstellungen ihr Lebenszentrum in der Stadt aufbauen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Damit verstärkt die Urbanisierung das Auseinanderreißen der Generationen. Immobile alte Menschen sind dadurch gefährdet, vernachlässigt und isoliert zu werden. Eine Vernachlässigung ist dann zunächst ein rein strukturelles Problem: Die Erreichbarkeit zwischen Eltern (bzw. Großeltern) und Kindern (bzw. Enkelkindern) wird deutlich erschwert, und auch in ländlichen Gegenden schrumpft dadurch unweigerlich die Anzahl derer, die in einer Gemeinschaft leben. (Siehe dazu auch ein Beispiel aus dem märkischen Raum im Kasten.) Gerade in den Neuen deutschen Bundesländern ist dies bereits zu beobachten. So hat die Regierung des Landes Brandenburg im vergangenen Jahr Wegzugprämien verteilen wollen, um genau diesem Problem der Vereinsamung zu entkommen. Dass dabei aber die Gefahr einer Erosion kultureller und sozialer Bindungen entstehen kann, muss Beachtung finden. Es gibt einen klaren Trend zu „disrupted family ties due to, for example, the trend towards nuclear families, migration to cities by young people […].“8 (Dazu mehr in Kapitel 2.2.)

2.1.2 Sozioökonomische Faktoren

Die Veränderung der Gesellschaftlichen Struktur haben vielerlei Auswirkungen. Eine der offensichtlichsten Konsequenzen aus einer alternden Gesellschaft ist die finanzielle Absicherung im Alter.

Stetig ansteigende Preisteuerungsraten zeigen die Grenzen der heutigen Rentensysteme auf. Zur Sicherung eines gleichbleibenden Lebensstandards ist eine vor 40 Jahren eingezahlte Rentenbeitragssumme nicht mehr ausreichend, wenn sie im Versicherungsfall heute ausgezahlt wird. Auch neben dem Problem der niedrigen Renten- und Pensionseinkünfte, ist oftmals, trotz Anhebung des Renteneinstiegsalters, zu beobachten, dass „in all European countries the proportions of elderly people in work are now very low and have fallen substantially in recent decades […] and actual ages of retirement are generally several years younger than ’official’ retirement ages”9. Damit gehen diesen älteren Leuten nicht nur wertvolle Jahre des Mehrverdienstes verloren, denn mit dem Verlust der Arbeit geht häufig auch der Verlust oder die Abschwächung von Arbeitsbekanntschaften und/oder Freundschaften einher. Die „Bindungen“ zwischen den ehemaligen Arbeitskollegen nimmt sehr schnell ab.

Sicherlich gelten die Beobachtungen der gegenwärtigen Rentensysteme auch nur dann für die Zukunft, wenn sich an den bestehenden Systemen nur wenig oder gar nichts ändert. Wenn also folgende Veränderungen nicht in einem wirkungsvollen Maße eintreten:10

- Erhöhung des Rentenalters
- Flexibilisierung des Renteneintrittsalters, gerade für diejenigen, die im Alter noch sehr produktiv sind, oder sein können
- Erhöhung der beitragspflichtigen Jahre
- Kombination von Rentenauszahlungsbeiträgen und Einkommen nach Eintritt in die Rente
- Verknüpfung der Rentenversicherung an das Preis-, nicht mehr an das Lohnniveau
- Abschaffung der Beitragszahlungen und dafür Knüpfung an Steuerlastsysteme Da dies m. E. in absehbarer Zukunft, durch große politische Hürden nicht machbar sein wird, wird auch im Folgenden von nur geringänderbaren finanziellen Unterstützungs- systemen ausgegangen.

Daraus ergeben sich im Alter erhebliche Schwierigkeiten, denn durch die passive Abhängigkeit von finanziellen Versicherungssystemen sind die älteren Menschen nur noch bedingt in der Lage, auf ihre dadurch begründete Lebenssituation Einfluss nehmen zu können. Das bezieht sich einerseits auf die Wohnsituation, andererseits aber auch auf mögliche in Anspruch zunehmende Pflegeeinrichtungen oder die banale Tatsache in der Mobilität eingeschränkt zu sein.

Ein Fakt, der in Zukunft sicherlich an Bedeutung verlieren wird, ist der, dass in der jetzigen alten Generation eine ungleiche Einkommensverteilung zwischen den Geschlechtern in der Vergangenheit auftrat und möglicherweise eine Schlechter- stellung der Frauen in heute betrachteten finanziellen Kontexten erkennen lässt. Durch die zunehmende Emanzipierung wird dieses Phänomen in Zukunft möglicherweise weniger beachtet werden müssen.11

[...]


1 Alte/ältere Menschen - Der Begriff „Alter“ ist schwer zu definieren, deshalb wird im Folgenden bewusst auf trennscharfe Formulierungen verzichtet. Generell gilt in dieser Arbeit als jung, wer unter 25 Jahren alt ist, als alte oder ältere Menschen, diejenigen die sich an oder oberhalb der gesetzlichen Rentenaltersschwelle (65+) befinden. Als alte Alte gelten vor allem die, die in der Phase rund um die statistische Lebensgrenze leben.

2 Alte Generation – Ausgehend von drei in der Gesellschaft präsenten Generationen (der Jugend, der Sandwich- Generation, der alten Generation), sind Angehörige der alten Generation diejenigen, deren mögliche Kinder bereits Kinder haben und/oder die als alt bezeichnet werden (siehe Fußnote 1).

3 Die Auswirkungen sollen im Folgenden versucht werden einerseits strukturell, andererseits aber auch qualitativ betrachtet zu werden, also aus der Sinn-Sicht einer Fokalperson.

4 Christine Meffert, Matthias Stolz; Eine Klasse für sich – Wer bin ich? Wer liebt mich? Und wer hat noch Bier? Siebean Tage und sieben Nächte auf Abifahrt in der Camargue; in: ZEIT Magazin Leben, Beilage der Zeitung ZEIT; Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, Hamburg , Nr.30 vom 17. Juli 2008; S.25

5 alle in diesem Abschnitt verwendeten Zahlen und Werte stammen, sofern sie nicht anders ausgezeichnet sind, von den von den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes unter: www.destatis.de vom 10. Mai 2008

6 Alexandre Kalache, Sandhi Maria Barreto, Ingrid Keller; Global Ageing: The Demographic Revolution in All Cultures and Societies; in: The Cambridge Handbook of Age and Ageing (Hrsg.: Malcolm L. Johnson), Cambridge University Press, Cambridge, 2005; S.31 ff.

7 Kalache et al.; S.39

8 Kalache et al.; S.35.

9 Emily Grundy Keller; Ageing and Vulnerable Elderly People in Europe; in: Ageing, Intergenerational Solidarity and Age-Specific Vulnerabilities (Hrsg.: Workshop organised by the IRP-CNR-Institute for Population Research and National Council for Research in collaboration with NIEPS; Rome), Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt, Heft 103b, Wiesbaden, 2002; S.16

9 Emily Grundy Keller; Ageing and Vulnerable Elderly People in Europe; in: Ageing, Intergenerational Solidarity and Age-Specific Vulnerabilities (Hrsg.: Workshop organised by the IRP-CNR-Institute for Population Research and National Council for Research in collaboration with NIEPS; Rome), Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt, Heft 103b, Wiesbaden, 2002; S.16

10 Kalache et al.; S.36

11 An dieser Stelle sei nur der Hinweis gemacht, dass ich nicht auf die Auswirkungen der Emanzipation auf die Veränderung der geschlechterspezifischen Normallebensläufe eingehen werde, auch wenn ich der Überzeugung bin, dass es in Zukunft keine klaren Einheitslebensläufe für Männer und Frauen geben wird. Der Mann als Ernährer und die Frau als Hausfrau sind für mich nicht mehr aktuelle Vorstellungen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Der Demografische Wandel als Störfaktor in den sozialen Netzwerken älterer Menschen
Untertitel
Wie die Veränderung der Gesellschaft die Familienbindungen destabilisieren, Unterstützungen verändern und die Grundstruktur sozialer Netzwerke angreifen können
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Veranstaltung
Seminar: Soziologie des Alterns
Note
3,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
37
Katalognummer
V122225
ISBN (eBook)
9783640276424
ISBN (Buch)
9783640277551
Dateigröße
803 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demografische, Wandel, Störfaktor, Netzwerken, Menschen, Seminar, Soziologie, Alterns
Arbeit zitieren
André Mandel (Autor), 2008, Der Demografische Wandel als Störfaktor in den sozialen Netzwerken älterer Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122225

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