In einem immer stärker werdenden Spannungsfeld unterschiedlicher Interessengruppen mit sich verändernden Anforderungen seitens des Publikums, der Wissenschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft ist es in der heutigen Zeit auch im Nonprofit-Bereich unerlässlich geworden, eine auf die jeweilige Institution angepaßte Corporate Identity Strategie zu implementieren, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Die vorliegende Arbeit zeigt auf, inwiefern auch im Museumswesen die Erfordernis einer Corporate Identity Strategie besteht und welches Potential deren Implementierung bietet. In diesem Rahmen liegt der Schwerpunkt der Untersuchung insbesondere auf der Betrachtung des Instruments Corporate Fashion als Ausprägung des Corporate Designs. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits die Darstellung von Vorteilen, die sich aus einer durchdachten Entwicklung von CF intern und extern ergeben, andererseits wird auf mögliche Probleme und Konflikte verwiesen, die im Zuge des Umsetzungsprozesses entstehen können. Weiterhin wird der Versuch unternommen, einen Kriterienkatalog zur Bewertung der Trageakzeptanz als entscheidender Erfolgfaktor zu erstellen, auf dessen Basis mit Hilfe zukünftiger Forschungsansätze (bspw. durch Mitarbeiterbefragungen) weitere Erkenntnisse zur Bedeutung einzelner Charakteristika der Berufskleidung gewonnen werden können. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird schließlich zur Vertiefung der bisherigen Ausführungen das Praxisbeispiel herangezogen, um konkret eine Möglichkeit der Umsetzung von CF aufzuzeigen. Dafür konnte die Museumsstiftung Post und Telekommunikation gewonnen werden, die sich aktuell in der Implementierungsphase von CF befindet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Gang der Untersuchung
- Begriffsklärung
- Corporate Fashion
- Mode
- Praxisbeispiel - Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation
- Corporate Fashion als strategische Maßnahme im Museumsmanagement
- Corporate Fashion im Zusammenhang
- Management im Museum
- Die Corporate Identity Strategie
- Idealtypische Aufgaben von Corporate Fashion
- Bewertung des langfristigen Potentials von Corporate Fashion
- Chancen eines einheitlichen Bekleidungskonzeptes
- Mögliche Problemkreise
- Bewertungskriterien der Trageakzeptanz
- Aspekte der Wirkungskontrolle
- Corporate Fashion in der Praxis – Ansätze zur Umsetzung in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
- Anweisungsentwurf zur Umsetzung der Corporate Fashion
- Ausblick
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung von Corporate Fashion als Instrument der Corporate Identity im Museumsbereich. Ziel der Arbeit ist es, die Einsetzbarkeit von Corporate Fashion in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen für die Einführung eines einheitlichen Bekleidungskonzeptes zu entwickeln.
- Corporate Identity Strategie im Museumsmanagement
- Potenziale und Herausforderungen von Corporate Fashion im Museumskontext
- Analyse der Trageakzeptanz von Corporate Fashion
- Entwicklung eines Anweisungsentwurfs für die Implementierung von Corporate Fashion
- Bewertung des langfristigen Potentials von Corporate Fashion für die Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Arbeit ein. Es werden die Herausforderungen des Museumsbereichs in der heutigen Zeit beleuchtet und die Bedeutung einer starken Corporate Identity für die Positionierung von Museen im Wettbewerb hervorgehoben.
- Corporate Fashion als strategische Maßnahme im Museumsmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Rolle von Corporate Fashion im Kontext der Corporate Identity. Es werden die verschiedenen Aufgaben und Funktionen von Corporate Fashion im Museumsbereich untersucht.
- Bewertung des langfristigen Potentials von Corporate Fashion: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Risiken von Corporate Fashion im Museumskontext. Es werden die möglichen Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Identifikation der Mitarbeiter und Besucher analysiert.
- Corporate Fashion in der Praxis – Ansätze zur Umsetzung in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation: Dieses Kapitel entwickelt konkrete Ansätze zur Implementierung von Corporate Fashion in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Es beinhaltet einen Anweisungsentwurf zur Umsetzung des Bekleidungskonzeptes.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den Themen Corporate Fashion, Corporate Identity, Museumsmanagement, Mitarbeiteridentifikation, Imagebildung, Markenführung, Markenkommunikation, Bekleidungskonzept, Trageakzeptanz, Umsetzungsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Corporate Fashion im Kontext eines Museums?
Corporate Fashion bezeichnet ein einheitliches Bekleidungskonzept für Mitarbeiter, das als Teil des Corporate Designs die Identität und das Image des Museums nach außen und innen stärkt.
Welche Vorteile bietet Corporate Fashion für Museen?
Sie verbessert die Sichtbarkeit des Personals für Besucher, fördert das Wir-Gefühl der Mitarbeiter und trägt zu einer professionellen Markenführung bei.
Was versteht man unter „Trageakzeptanz“?
Trageakzeptanz ist die Bereitschaft der Mitarbeiter, die Kleidung zu tragen. Sie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor und hängt von Komfort, Design und Einbeziehung der Mitarbeiter ab.
Welches Praxisbeispiel wird in der Arbeit untersucht?
Die Arbeit analysiert die Implementierung von Corporate Fashion bei der Museumsstiftung Post und Telekommunikation.
Welche Probleme können bei der Einführung von Dienstkleidung entstehen?
Mögliche Konflikte entstehen durch mangelnde Passform, Ablehnung des Designs durch die Mitarbeiter oder das Gefühl eines Identitätsverlusts durch Uniformierung.
- Quote paper
- Master of International Business Administration Carolin Wobben (Author), 2003, Corporate Fashion als Instrument der Corporate Identity, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12226