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Portugiesischer Kolonialismus vor, während und nach der Berliner Kongokonferenz

Título: Portugiesischer Kolonialismus vor, während und nach der Berliner Kongokonferenz

Trabajo de Seminario , 2006 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: B.A. Julia Scheffler (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Portugiesischen Kolonialreich von seiner Entstehung bis zum ersten Weltkrieg. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die afrikanischen Besitzungen Portugals gelegt und auf die Gründe für die Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Portugals Ansprüchen auf seine Kolonien. Hierbei soll auch auf die Defizite bei der Durchsetzung direkter Herrschaft hingewiesen werden. Nicht vergessen wird auch Portugals frühe Abhängigkeit von anderen europäischen Mächten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Portugiesischen Kolonialismus bis zur Berliner Kongokonferenz

2. 1 Die Anfänge des Portugiesischen Kolonialismus

2.2 Die Gründe für das schnelle Entwickeln des portugiesischen Kolonialismus bzw. die Frage: Warum Portugal?

2.3 Vom Höhepunkt bis zum frühen Verlust kolonialer Besitzungen im 17./18. Jahrhundert und die frühen Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der Herrschaft

2.3 Afrika im 19. Jahrhundert bis zur Berliner Kongokonferenz

3. Die Berliner Kongokonferenz

3.1 Anlass der Berliner Kongokonferenz

3.2 Portugals Verhalten auf der Berliner Kongokonferenz

4. Portugal nach der Berliner Kongokonferenz

4.1 Portugals zunehmende Abhängigkeit von anderen Mächten

4.2 Die Schwierigkeiten nach der Berliner Kongokonferenz und die Bewertung des portugiesischen Kolonialismus bis zum ersten Weltkrieg

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das portugiesische Kolonialreich von seinen Anfängen im 15. Jahrhundert bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den afrikanischen Besitzungen und den strukturellen Defiziten bei der Durchsetzung direkter Herrschaft liegt.

  • Historische Genese und Expansion des portugiesischen Kolonialreichs
  • Strukturelle Gründe für den wirtschaftlichen und politischen Auf- und Abstieg
  • Die Rolle Portugals im Kontext der Berliner Kongokonferenz
  • Herausforderungen der effektiven Okkupation und direkte versus indirekte Herrschaft
  • Die zunehmende Abhängigkeit Portugals von anderen europäischen Mächten

Auszug aus dem Buch

2. 1 Die Anfänge des Portugiesischen Kolonialismus

Die Anfänge des portugiesischen Kolonialismus kann man mit dem Jahr 1415 verbinden, als unter König Johann I. von Portugal das marokkanische Ceuta mit seinem Seehafen im Mittelmeer erobert wurde und 45.000 Mann afrikanischen Boden betraten. Hierüber konnten viele Informationen über noch nicht erreichte Handelsplätze eingeholt werden. Durch die sich schon früh entwickelnde Rivalität zu Spanien intensivierten sich die Bemühungen Portugals, über Nordafrika die Westküste Afrikas zu erkunden, schnell. Nach Eroberungen auf den Azoren und den Kanarischen Inseln errichtete man zwischen 1433 und 1460 Stützpunkte für die Schiffsversorgung und erforschte die Westküste Afrikas immer weiter. In der Stadt Arguin, über der man Handel mit der maurischen Bevölkerung und auch mit Händlern aus dem Sudan betrieb, errichtete man ein Fort. Die wichtigsten Handelswaren waren Stoffe und Metalle, die gegen Gold und Felle getauscht wurden und auch schon die Rekrutierung von Sklaven.

Bereits zwischen 1444, dem Jahr des ersten Konvois schwarzer Sklaven, und 1447 wurden die Senegalmündung und dann der Rio Grande mit seinen Inseln entdeckt, was den späteren Ausgangspunkt für ein Portugiesisch-Guinea bildete, sowie auch die Kapverdischen Inseln in Besitz genommen. Die wohl wichtigste Person für den Beginn und das Vorantreiben der portugiesischen kolonialen Expansion, gerade entlang der afrikanischen Küste, war jedoch „Heinrich der Seefahrer“, gleichzeitig auch Vorsteher des für die Finanzierung der Entdeckungsfahrten wichtigen Christusordens. In seiner Zeit wurden sowohl wichtige Forts als auch viele Faktoreien bzw. Handelszentren aufgebaut. Mit seinem Tod 1460 und dem daraus resultierenden kastilisch-portugiesischen Erbfolgekrieg kam eine erste Bedrohung der portugiesischen Kolonien auf. Der Konflikt wurde 1479 mit dem Vertrag von Alcácovas beigelegt, der ein Monopolrecht der portugiesischen Krone für den Handel südlich der Kanarischen Inseln begründete.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung nach den Ursachen für den Erfolg und den späteren Schwierigkeiten des portugiesischen Kolonialismus vor dem Hintergrund seiner langen Historie dar.

2. Die Entwicklung des Portugiesischen Kolonialismus bis zur Berliner Kongokonferenz: Dieses Kapitel analysiert die frühen Entdeckungsfahrten, die ökonomischen Beweggründe Portugals sowie die strukturellen Probleme bei der Etablierung direkter Herrschaft in den Überseebesitzungen.

3. Die Berliner Kongokonferenz: Hier werden die Anlässe der Konferenz sowie die diplomatische Position und das Verhalten Portugals während der Verhandlungen detailliert beleuchtet.

4. Portugal nach der Berliner Kongokonferenz: Dieses Kapitel behandelt die zunehmende Abhängigkeit Portugals von anderen europäischen Mächten und die administrativen Schwierigkeiten bei der kolonialen Verwaltung bis zum Ersten Weltkrieg.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Gründe für das Scheitern einer effektiven Kolonialpolitik und ordnet das Überdauern des portugiesischen Kolonialreichs historisch ein.

Schlüsselwörter

Portugiesischer Kolonialismus, Berliner Kongokonferenz, Afrika, Herrschaftsanspruch, Handelsmonopol, Sklavenhandel, Portugiesisch-Guinea, Angola, Mocambique, Direkte Herrschaft, Imperiale Rivalität, Kolonialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Expansionspolitik, Entdeckungsfahrten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des portugiesischen Kolonialreichs von seinen Anfängen im 15. Jahrhundert bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Entstehung des portugiesischen Kolonialsystems, die Gründe für die spätere Schwäche und die Schwierigkeiten bei der Durchsetzung direkter Herrschaft in den afrikanischen Kolonien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das primäre Ziel ist es, die Ursachen für das Erstarken Portugals als frühe Kolonialmacht sowie die Gründe für die massiven Schwierigkeiten bei der Erhaltung und Verwaltung seiner Gebiete nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Verträgen und historischen Aufzeichnungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die frühneuzeitliche Entwicklung, die Rolle Portugals während der Berliner Kongokonferenz und die zunehmende geopolitische Abhängigkeit Portugals von anderen Mächten im späten 19. Jahrhundert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Portugiesischer Kolonialismus, Berliner Kongokonferenz, direkte Herrschaft und koloniale Expansion stehen im Zentrum der Arbeit.

Warum war die Berliner Kongokonferenz ein Wendepunkt für Portugal?

Die Konferenz erzwang eine Neuorientierung hin zum Prinzip der effektiven Okkupation, was das schwache und strukturell rückständige Portugal vor erhebliche militärische und finanzielle Herausforderungen stellte.

Welche Rolle spielte der Sklavenhandel für Portugal?

Der Sklavenhandel war über Jahrhunderte ein wesentlicher, wenn auch ökonomisch fragwürdiger Pfeiler der Kolonialwirtschaft, der Portugal in eine Abhängigkeit von anderen Mächten führte und erst spät durch administrativen Arbeitszwang ersetzt wurde.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Kolonialgesellschaften?

Die Autorin sieht in der Etablierung privater Landeskonzessionsgesellschaften, insbesondere in Mocambique, ein Zeichen der administrativen Schwäche des portugiesischen Staates, der die Kontrolle über weite Teile seiner Gebiete abgab.

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Detalles

Título
Portugiesischer Kolonialismus vor, während und nach der Berliner Kongokonferenz
Universidad
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Neuere Geschichte / Zeitgeschichte)
Curso
Europäischer Kolonialismus und Berliner-Kongokonferenz
Calificación
1,7
Autor
B.A. Julia Scheffler (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
22
No. de catálogo
V122300
ISBN (Ebook)
9783640273492
ISBN (Libro)
9783640273713
Idioma
Alemán
Etiqueta
Portugiesischer Kolonialismus Berliner Kongokonferenz Europäischer Kolonialismus Berliner-Kongokonferenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Julia Scheffler (Autor), 2006, Portugiesischer Kolonialismus vor, während und nach der Berliner Kongokonferenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122300
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