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Die Arzneidroge Asa foetida – ein historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum

Titre: Die Arzneidroge Asa foetida – ein historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum

Essai Scientifique , 2009 , 10 Pages

Autor:in: Dr. rer. nat. Martin Smollich (Auteur)

Pharmacie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arzneidroge Asa foetida (dt. Teufelsdreck, Asant, u.a.) war über Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Osten, Persien und Indien. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darüber hinaus in Volksglauben und volkstümlichem Heilwissen verankert. Die vorliegene Arbeit gibt einen Überblick sowohl über den pharmazeutisch-medizinischen als auch den volkstümlichen Gebrauch von Asa foetida und stellt dazu Stoffeigenschaften, Wirkungen und Indikationen umfassend dar.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Synonyme

3. Stammpflanzen

4. Inhaltstoffe

5. Toxikologie

6. Indikation und historische Verwendung

7. Nicht-pharmazeutische Verwendung

8. Asa foetida in historischen Monographien

9. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit beleuchtet die historische Bedeutung und den medizinischen Gebrauch der Arzneidroge Asa foetida, die über Jahrhunderte hinweg als festes Bestandteil des Arzneischatzes galt. Dabei wird untersucht, wie sich die Verwendung von der pharmazeutischen Anwendung bei Nervenleiden bis hin zur Rolle als Aphrodisiakum und Mittel im Volksglauben entwickelte.

  • Historische Entwicklung und medizinische Anwendung von Asa foetida.
  • Botanische Grundlagen und Stammpflanzen der Gattung Ferula.
  • Inhaltsstoffe und deren pharmakologische Relevanz.
  • Volksmedizinische Bedeutung und Verwendung in der Liebesmagie.
  • Dokumentation in historischen Arzneibüchern und Lexika.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Arzneidroge Asa foetida (dt. Teufelsdreck, Asant, u.a.) war über Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Osten, Persien und Indien. Noch das Deutsche Arzneibuch 6 aus dem Jahre 1926 führt Asa foetida und liefert die entsprechenden Prüfvorschriften[1]. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darüber hinaus in Volksglauben und volkstümlichem Heilwissen verankert. Eine der wichtigsten Stoffeigenschaften der Droge wird bereits durch den Namen Asa foetida beschrieben, mit foetidus: lat. übelriechend (entspr. „übelriechendes Gummiharz“). Im pharmazeutischen Bereich war die Droge damit über ihre olfaktorische Eigenschaft von einem weiteren häufig verwendeten Gummiharz, dem wohlriechenden Asa dulcis oder Asa odorata (für Benzoe), unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die historische Bedeutung und Etymologie der Arzneidroge Asa foetida.

2. Synonyme: Auflistung der zahlreichen volkstümlichen und medizinischen Bezeichnungen für das Gummiharz.

3. Stammpflanzen: Botanische Einordnung der Ferula-Arten und Beschreibung der Gewinnung des Milchsaftes.

4. Inhaltstoffe: Aufschlüsselung der chemischen Hauptbestandteile, darunter Harze, Gummi und ätherische Öle.

5. Toxikologie: Bericht über mögliche Vergiftungserscheinungen und physiologische Reaktionen bei Anwendung.

6. Indikation und historische Verwendung: Übersicht der medizinischen Indikationsgebiete sowie der Anwendung als Aphrodisiakum.

7. Nicht-pharmazeutische Verwendung: Beschreibung der industriellen Nutzung, etwa in der Lackherstellung oder Parfümerie.

8. Asa foetida in historischen Monographien: Dokumentation von Auszügen aus alten Lexika und medizinischen Werken.

9. Literatur: Verzeichnis der wissenschaftlichen und historischen Quellen.

Schlüsselwörter

Asa foetida, Teufelsdreck, Asant, Ferula, Arzneidroge, Gummiharz, Volksmedizin, Pharmakognosie, Nervenmittel, Aphrodisiakum, Medizingeschichte, Apiaceae, Liebesmagie, Phytopharmazie, Ätherische Öle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Geschichte, Eigenschaften und Anwendungen der Arzneidroge Asa foetida von der Antike bis in die moderne Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören Botanik, Pharmakologie, historische medizinische Indikationen sowie die soziokulturelle Bedeutung im Volksglauben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Gebrauch von Asa foetida als historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum durch historische Quellen und wissenschaftliche Fakten zu dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung historischer medizinischer Monographien und Arzneibücher.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in botanische Grundlagen, chemische Inhaltsstoffe, toxikologische Aspekte, medizinische Anwendungen und die dokumentierte Nutzung in historischen Lexika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Asa foetida, Teufelsdreck, Ferula, Medizingeschichte, Volksmedizin, Pharmakognosie und Nervenheilkunde.

Wie wurde Asa foetida früher bei Kindern angewendet?

Historische Texte beschreiben die Anwendung von Klistieren bei Kindern zur Behandlung von Keuchhusten oder Parasitenbefall.

Warum wurde Asa foetida mit dem Teufel in Verbindung gebracht?

Aufgrund des extrem unangenehmen, starken Geruchs wurde es im Volksglauben als „Teufelsdreck“ bezeichnet und zur Vertreibung von bösen Geistern genutzt.

Welche Rolle spielt die Droge in der heutigen Industrie?

Neben der pharmazeutischen Geschichte findet sich die Droge auch in der Parfümerie (z.B. Chanel No. 5) und bei der Herstellung von Speziallacken.

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Résumé des informations

Titre
Die Arzneidroge Asa foetida – ein historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum
Université
University of Münster
Auteur
Dr. rer. nat. Martin Smollich (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
10
N° de catalogue
V122337
ISBN (ebook)
9783640261710
ISBN (Livre)
9783640261741
Langue
allemand
mots-clé
Arzneidroge Nervenmittel Aphrodisiakum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. rer. nat. Martin Smollich (Auteur), 2009, Die Arzneidroge Asa foetida – ein historisches Nervenmittel und Aphrodisiakum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122337
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