Die Muster AG ist ein mittelständisches Unternehmen, welches über 400 Mitarbeiter beschäftigt. Der Alltag ist geprägt von Konkurrenzdruck, Kreativität und sitzenden Arbeitsplätzen. Da im Vergleich zur Branche der Krankenstand sehr hoch ist, soll nun ein betriebliches Gesundheitsmanagement implementiert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Ziele und Nutzen eines BGMs
1.1 Ziele
1.2 Nutzen
2 Belastungen in der Arbeitswelt
2.1 Belastungen
2.2 Belastung und Beanspruchung
3 Strategie-Workshop
3.1 Organisation
3.2 Vorbereitung
4 Modelle zur Fragestellungp
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in der Muster AG zu implementieren, um den überdurchschnittlich hohen Krankenstand zu senken und die Leistungsfähigkeit der Belegschaft nachhaltig zu fördern. Dabei wird analysiert, welche spezifischen Belastungsfaktoren – wie Stress, soziale Konflikte und Arbeitsplatzbedingungen – die Gesundheit der Mitarbeiter beeinflussen und wie diese mittels fundierter wissenschaftlicher Modelle adressiert werden können.
- Analyse und Zieldefinition für ein BGM mittels SMART-Formel
- Untersuchung von Belastungs- und Beanspruchungskonzepten im Arbeitsalltag
- Konzeption und Organisation eines Strategie-Workshops für alle relevanten Akteure
- Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung psychischer Belastungen
- Anwendung des Transaktionalen Stressmodells und des Risikofaktorenmodells als theoretische Basis
Auszug aus dem Buch
Soziale Beziehungen
Begründung: Immer häufiger klagen die Mitarbeiter der Muster AG über Probleme mit den Führungskräften. Dies kann zur Folge haben, dass die Angestellten ihre Lust an der Arbeit und die Lust zur Arbeit zu gehen verlieren. Konflikte mit den Vorgesetzten können ebenfalls als Stressoren wirken und stellen laut Drössler et al. (2016, S.12) einen wesentlichen Schwerpunkt in der organisationalen Stressforschung dar.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Ziele und Nutzen eines BGMs: Dieses Kapitel definiert die Kernziele des BGM, insbesondere die Senkung des Krankenstands und die Stärkung des Humankapitals, und erläutert den Nutzen für Unternehmen und Mitarbeiter.
2 Belastungen in der Arbeitswelt: Hier werden zentrale Belastungsfaktoren wie Stress, soziale Konflikte und Arbeitsplatzgestaltung identifiziert und das Belastungs-Beanspruchungskonzept zur Bewertung der gesundheitlichen Auswirkungen erläutert.
3 Strategie-Workshop: Dieses Kapitel beschreibt die organisatorischen Aspekte sowie die Vorbereitung eines Strategie-Workshops, inklusive der Auswahl der Teilnehmer und der Erstellung eines psychologischen Fragebogens.
4 Modelle zur Fragestellungp: Hier werden wissenschaftliche theoretische Grundlagen, namentlich das Transaktionale Stressmodell und das Risikofaktorenmodell, als Basis für die Fragebogenkonstruktion vorgestellt.
Schlüsselwörter
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Krankenstand, Stress, Arbeitsplatzgestaltung, Psychische Belastung, Beanspruchung, Führungskräfte, Mitarbeiterzufriedenheit, Strategie-Workshop, Humankapital, Transaktionales Stressmodell, Risikofaktorenmodell, Prävention, Arbeitswelt.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung und Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in der Muster AG, um die gesundheitliche Situation der Mitarbeiter und die Unternehmensleistung zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die Zieldefinition nach der SMART-Formel, die Identifikation von Arbeitsbelastungen und die strategische Planung gesundheitsförderlicher Maßnahmen durch Workshops.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Hauptziel ist die signifikante Reduktion des Krankenstandes in der Muster AG sowie die Steigerung der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit der Belegschaft.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf die Analyse bestehender Unternehmenskennzahlen, die Definition von SMARTen Zielen sowie die Anwendung theoretischer Modelle wie das Transaktionale Stressmodell und das Risikofaktorenmodell.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert aktuelle Belastungsfaktoren in der Muster AG, plant die Organisation eines Strategie-Workshops und entwickelt einen konkreten Fragenkatalog zur Erhebung psychischer Belastungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Krankenstand, Stress, psychische Belastung und Mitarbeiterführung.
Warum spielt die Führungskultur in dieser Arbeit eine wichtige Rolle?
Die Analyse zeigt, dass Probleme mit Vorgesetzten ein wesentlicher Belastungsfaktor in der Muster AG sind, die sowohl die Produktivität als auch die Fluktuationsquote negativ beeinflussen.
Wie unterstützt das Transaktionale Stressmodell die Zielsetzung?
Es dient als theoretisches Fundament, um zu verstehen, dass Belastung nicht objektiv ist, sondern von der individuellen Bewertung und Bewältigungskapazität abhängt, was die Grundlage für den Fragebogen bildet.
Wie ist der Strategie-Workshop aufgebaut?
Der Workshop umfasst Phasen zur Status-quo-Erfassung, zur Zielsetzung, zur Anpassung des BGM an die Muster AG sowie zur Verteilung von Verantwortlichkeiten.
- Arbeit zitieren
- Tobias Schnizler (Autor:in), 2022, Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ein Fallbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224493