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Lessings Konzept des gemischten Charakters in "Miss Sara Sampson". Analyse der Figur Mellefont

Título: Lessings Konzept des gemischten Charakters in "Miss Sara Sampson". Analyse der Figur Mellefont

Trabajo Escrito , 2022 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Manuel Peifer (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Figuren-Konzeption des gemischten Charakters. Zu diesem Zwecke wird Lessings bürgerliches Trauerspiel "Miss Sara Sampson" analysiert und eine Charakterisierung der Figur Mellefont vorgenommen. Etwa in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts durchlebt die deutsche Literatur einen Prozess des Wandels.

Eng mit dieser Epoche verknüpft ist der Autor Gotthold Ephraim Lessing, welcher 1755 sein erstes bürgerliches Trauerspiel unter dem Titel "Miss Sara Sampson" veröffentlicht. In diesem Drama greift er die antike Figurenkonzeption auf, die den Zuschauer zu Mitleid und Furcht anregen solle. Lessing erweitert dieses Konzept, indem er die damaligen gesellschaftlichen Änderungsprozesse des achtzehnten Jahrhunderts literarisch einbindet.

Zu dieser Zeit entwickelt sich das moderne Bürgertum zu einer selbstbewussten und zunehmend relevanten Gesellschaftsschicht. Jene will nicht mehr in komödiantischen Theaterstücken verlacht werden, sondern verlangt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt. Insbesondere Lessing versucht diesem Wunsch gerecht zu werden, indem er literarische Werke erschafft, die das neue Selbstbewusstsein - und die Gedankenwelt- des Bürgertums widerspiegeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Die Aufklärung als Wegbereiter des bürgerlichen Trauerspiels.
  • 3. Lessings Poetik des Mitleids: „Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch“.
  • 4. Das Figurenkonzept des gemischten Charakters
    • 4.1. Zweifel am gemischtem Konzept in,Miss Sara Sampson', nach Werner Jung
    • 4.2. Mellefont als wandlungsfähiger Verführer, nach Lothar Pikulik.
    • 4.3. Mellefont, unsittlich, unbürgerlich oder tugendhaft?, nach Hans M. Wolff
  • 5. Schlussfolgerung.

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit Lessings bürgerlichem Trauerspiel „Miss Sara Sampson“ und untersucht den Einfluss von Lessings Konzeption des gemischten Charakters auf die Figurenzeichnung. Das Ziel ist es, den gesellschaftlichen Wandel der Aufklärungsepoche darzustellen und zu zeigen, wie diese den Weg für Lessings neue Dramenform bereitet hat. Des Weiteren werden die literarischen Elemente des bürgerlichen Trauerspiels und insbesondere die Figur Mellefont im Detail analysiert, um die Frage zu beantworten, ob das Figurenkonzept in Lessings Werk die Elemente des gemischten Charakters aufweist.

  • Die Aufklärung als Wegbereiter des bürgerlichen Trauerspiels
  • Lessings Konzeption des gemischten Charakters
  • Die Ambivalenz der Figur Mellefont
  • Der Einfluss des englischen Theaters auf Lessings „Miss Sara Sampson“
  • Die Wirkung von Mitleid und Rührung auf den Zuschauer

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1 führt in die Thematik ein und stellt Lessings „Miss Sara Sampson“ im Kontext der Aufklärungsepoche vor.
  • Kapitel 2 untersucht die Aufklärung als wichtige Triebkraft für die Entstehung des bürgerlichen Trauerspiels. Es werden die Kernelemente der Aufklärung und deren Einfluss auf die Gesellschaft und die Literatur erläutert.
  • Kapitel 3 beleuchtet Lessings Poetik des Mitleids und seine Vorstellung vom „mitleidigsten Menschen“ als dem „besten Menschen“.
  • Kapitel 4 widmet sich der Figur Mellefont in „Miss Sara Sampson“ und analysiert, ob er ein Beispiel für Lessings Konzept des gemischten Charakters ist. Verschiedene Forschungsbeiträge zu diesem Thema werden vorgestellt und diskutiert.

Schlüsselwörter

Bürgerliches Trauerspiel, Gotthold Ephraim Lessing, „Miss Sara Sampson“, Aufklärung, gemischter Charakter, Mellefont, Empfindsamkeit, Mitleid, Rührung, deutsche Literatur, Theatergeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptthema dieser Analyse von "Miss Sara Sampson"?

Die Arbeit analysiert Lessings Konzept des gemischten Charakters und dessen Umsetzung an der Figur Mellefont in seinem bürgerlichen Trauerspiel.

Was versteht Lessing unter einem "gemischten Charakter"?

Ein gemischter Charakter ist eine Figur, die weder rein gut noch rein böse ist, sondern menschliche Schwächen und Tugenden vereint, um beim Zuschauer Mitleid und Furcht zu erzeugen.

Welche Rolle spielt die Epoche der Aufklärung in der Arbeit?

Die Aufklärung wird als Wegbereiter für das bürgerliche Trauerspiel betrachtet, da sie das Selbstbewusstsein des Bürgertums stärkte und eine ernsthafte literarische Auseinandersetzung mit dessen Lebenswelt forderte.

Ist die Figur Mellefont eher unsittlich oder tugendhaft?

Die Arbeit untersucht die Ambivalenz Mellefonts, der zwischen der Rolle eines wandlungsfähigen Verführers und Ansätzen von Tugendhaftigkeit schwankt.

Was bedeutet Lessings "Poetik des Mitleids"?

Lessing vertrat die Ansicht, dass der mitleidigste Mensch der beste Mensch sei. Das Theater sollte durch Rührung und Mitleid die moralische Besserung des Publikums bewirken.

Welchen Einfluss hatte das englische Theater auf Lessing?

Das englische Theater diente als wichtiges Vorbild für die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels in Deutschland, insbesondere hinsichtlich der realistischeren Figurendarstellung.

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Detalles

Título
Lessings Konzept des gemischten Charakters in "Miss Sara Sampson". Analyse der Figur Mellefont
Universidad
University of Trier
Calificación
2,3
Autor
Manuel Peifer (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
18
No. de catálogo
V1224778
ISBN (PDF)
9783346639424
ISBN (Libro)
9783346639431
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lessing Miss Sara Sampson gemischter Charakter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuel Peifer (Autor), 2022, Lessings Konzept des gemischten Charakters in "Miss Sara Sampson". Analyse der Figur Mellefont, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224778
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