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Mehrsprachige Bilderbücher. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch "Das Notizbuch des Zeichners"

Título: Mehrsprachige Bilderbücher. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch "Das Notizbuch des Zeichners"

Trabajo Escrito , 2018 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Diese Arbeit geht der Frage nach, anhand welcher Methoden interkulturelles Lernen mit dem mehrsprachigen Bilderbuch "Das Notizbuch des Zeichners" von Mohieddin Ellabbad im Grundschulunterricht durchgeführt werden kann und welche Ziele mit Interkulturalität verfolgt werden.

Ob Türkisch, Russisch oder Syrisch – mittlerweile besuchen über drei Millionen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Bildungseinrichtungen in Deutschland und die verschiedenen Nationalitäten in den Klassenzimmern der Schulen nehmen stets zu. Mit steigenden Einwanderungszahlen geht zwingend auch das Aufeinandertreffen vielfältiger Kulturen einher, welches nicht immer problemlos verläuft, wenn es zu Konflikten zwischen Menschen aufgrund individueller Persönlichkeiten, verschiedenartiger Mentalitäten und vorurteilsbehafteten Verhalten kommt. Wir werden jedoch nicht mit Voreingenommenheit und Intoleranz geboren, sondern im Laufe des Lebens von Meinungen und Denkweisen unserer Eltern, Verwandten, Freunden oder prominenten Vorbildern geprägt. Der Schule als hauptsächliche Bildungsstätte kommt deshalb die Aufgabe zuteil, Vorurteile im Unterricht abzubauen, womit so früh wie möglich angefangen werden sollten, um bei den Schülerinnen und Schülern eine positive Entwicklung hinsichtlich einer toleranten Einstellung zu fördern. Denn Deutschland nimmt bei der heutigen Flüchtlingsbewegung eine wichtige Rolle als Einwanderungsland ein, was bei der Bevölkerung viele Fragen über Möglichkeiten einer gelungenen Integration der Ausländerinnen und Ausländer aufwirft. Diskussionen über Interkulturalität sollten also in den Fokus gerückt und bereits im Grundschulalter die Entwicklung interkultureller Kompetenzen gefördert werden, um Berührungsängste bezüglich unbekannter Kulturen zu verwerfen, Bekanntschaften zwischen Einheimischen und Eingewanderten zu entwickeln und Verschiedenartigkeit nicht als etwas Negatives zu betrachten, sondern als vielfältige Chancen wertschätzen zu lernen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interkulturalität

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Ziele eines interkulturellen Unterrichts

2.3 Umsetzung des interkulturellen Lernens in Schulen

3. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch „Das Notizbuch des Zeichners“

3.1 Zusammenfassung des Buches

3.2 Qualitätsmerkmale des Buches

3.3 Didaktisch-methodische Vorschläge zum interkulturellen Lernen im Grundschulunterricht

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie das mehrsprachige Bilderbuch „Das Notizbuch des Zeichners“ von Mohieddin Ellabbad im Grundschulunterricht genutzt werden kann, um interkulturelle Kompetenzen zu fördern, Vorurteile abzubauen und ein Verständnis für kulturelle Vielfalt zu entwickeln.

  • Grundlagen des Begriffs Interkulturalität
  • Ziele interkultureller Erziehung in der Schule
  • Analyse der Eignung von „Das Notizbuch des Zeichners“ für den Unterricht
  • Didaktische Methoden wie Bilderbuchkino und Stationslernen
  • Reflexion über kulturelle Identität und Mehrsprachigkeit

Auszug aus dem Buch

3.3 Didaktisch-methodische Vorschläge zum interkulturellen Lernen im Grundschulunterricht

Für ein optimales interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch „Das Notizbuch des Zeichners“ eignet sich am besten die Durchführung eines fächerverbindenden Projekttages unter dem Motto ‚Tag der Kulturen‘ in der Grundschule. Dieser sollte in der vierten Klassenstufe stattfinden, da die Behandlung des Buches bestimmte Voraussetzungen erfordert. So sollten die Schülerinnen und Schüler etwas unter dem Kulturbegriff verstehen, sowie sich neben dem Christentum auch mit anderen Religionen auseinandergesetzt haben, wie beispielsweise dem Islam, welcher im Ethikunterricht in Klasse vier thematisiert wird. Die Kinder werden im Vorfeld damit beauftragt, zum Projekttag Gegenstände mitzubringen, welche eine besondere Bedeutung innerhalb ihres eigenen Kulturkreises haben. Sie werden dadurch veranlasst, sich Gedanken über ihre Kultur zu machen und kommen bei der Suche eines geeigneten Gegenstandes möglicherweise ins Gespräch mit ihren Eltern, Verwandten oder Bekannten, welche derselben Ethnie angehören. So beschäftigen sie sich schon vor der Unterrichtseinheit mit der Thematik und bereiten sich indirekt darauf vor.

In der ersten Stunde des Projekttages werden die Schülerinnen und Schüler in den Sitzkreis gebeten. Diese Sozialform eignet sich ideal zum kommunikativen Austausch zwischen der Lehrenden und den Lernenden. Alle Anwesenden nehmen eine gleichberechtigte Position ein, was besonders wichtig ist, wenn es um Interkulturalität geht. Nun bekommt jedes Kind die Möglichkeit, einen Gegenstand aus der jeweiligen Kultur vorzustellen und zu begründen, weshalb er von besonderer Bedeutung ist. Hierbei hören die Lernenden verschiedene Geschichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und erkennen die Vielseitigkeit ihrer Klasse sowie die generelle Kulturgebundenheit eines jeden einzelnen. Danach präsentiert auch die Lehrkraft etwas aus ihrer Kultur und leitet damit das Thema des Projekttages ein. Sie macht den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass es selbstverständlich ist, dass sehr unterschiedliche Gegenstände mitgebracht wurden, da verschiedene Kulturen in der Klasse vertreten sind und jedem Kind aufgrund seiner individuellen Erfahrungen und Erlebnisse etwas anderes wichtig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende kulturelle Vielfalt in deutschen Schulen und stellt die Forschungsfrage nach den methodischen Möglichkeiten des interkulturellen Lernens anhand des Bilderbuchs „Das Notizbuch des Zeichners“.

2. Interkulturalität: Dieses Kapitel definiert Interkulturalität als Schlüsselkompetenz, erläutert die pädagogischen Ziele wie Toleranz und Abbau von Ethnozentrismus und diskutiert praktische Ansätze für interkulturelles Lernen.

3. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch „Das Notizbuch des Zeichners“: Das Kapitel analysiert das Werk von Mohieddin Ellabbad hinsichtlich seiner Qualität für den Unterricht und entwickelt spezifische didaktisch-methodische Szenarien, wie etwa den Einsatz als Bilderbuchkino.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Arbeit mit mehrsprachigen Bilderbüchern eine effektive Methode darstellt, um im Grundschulalltag kulturelle Brücken zu bauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Schlüsselwörter

Interkulturalität, Interkulturelles Lernen, Grundschule, Mehrsprachigkeit, Bilderbuch, Das Notizbuch des Zeichners, Mohieddin Ellabbad, Migrationshintergrund, Toleranz, Integrationspädagogik, Didaktik, Interkulturelle Kompetenz, Sprachenportrait, Kulturerziehung, Diversität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Förderung interkulturellen Lernens im Grundschulalltag durch den gezielten Einsatz eines mehrsprachigen Bilderbuchs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Interkulturalität, die Ziele interkultureller Bildung und deren praktische Umsetzung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Mohieddin Ellabbads Buch „Das Notizbuch des Zeichners“ als didaktisches Werkzeug dienen kann, um bei Kindern Neugier und Verständnis für andere Kulturen zu wecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Ableitung didaktisch-methodischer Vorschläge (wie Projektarbeit und Bilderbuchkino) für den Grundschulunterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Interkulturalität und die konkrete didaktische Anwendung des genannten Bilderbuchs, inklusive verschiedener Stationsarbeit-Ideen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Interkulturelles Lernen, Mehrsprachigkeit, Grundschulunterricht und kulturelle Identität.

Warum ist das Buch „Das Notizbuch des Zeichners“ besonders geeignet?

Es bietet durch seine zweisprachige Gestaltung und die persönlichen Erinnerungen des Autors eine identitätsstiftende Brücke, die Kinder dazu einlädt, arabische und europäische Traditionen zu vergleichen und zu reflektieren.

Welche Stationen werden im Unterrichtskonzept vorgeschlagen?

Die Stationen umfassen den Vergleich von Zeitschriften, Währungsrechnungen, die Annäherung an die arabische Schrift sowie die künstlerische Gestaltung eigener Sprachenportraits.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Mehrsprachige Bilderbücher. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch "Das Notizbuch des Zeichners"
Universidad
Dresden Technical University  (Erziehungswissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
16
No. de catálogo
V1225304
ISBN (PDF)
9783346660244
ISBN (Libro)
9783346660251
Idioma
Alemán
Etiqueta
Interkulturalität interkulturell Mehrsprachigkeit Bilderbücher Grundschule Unterrichtskonzept
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Mehrsprachige Bilderbücher. Interkulturelles Lernen mit dem Bilderbuch "Das Notizbuch des Zeichners", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1225304
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