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Mediation an Schulen

Titre: Mediation an Schulen

Travail d'étude , 2009 , 30 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anna Olenberg (Auteur)

Sociologie - Méthodologie et Méthodes
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In der vorliegenden Studienarbeit stelle ich die Mediation an unterschiedlichen Schulen vor. Durch Mediation wird eine zivilisierte Streitkultur an Schulen gefördert.
Mediation hat das Ziel, eine einvernehmliche Konfliktlösung zu finden. Zu Beginn der Arbeit definiere ich die Begriffe Mediation, Konflikt, Gewalt, Prävention und Intervention, gehe auf den geschichtlichen Hintergrund der Schulmediation und die Ziele und Grenzen von Mediation an Schulen ein. Anschließend stelle ich die
Sprache der Mediation und die Stufen der Eskalationsdynamik dar. Außerdem schreibe ich über die notwendigen Schritte, um Streitschlichtung zu verankern, ich schreibe über die Ausbildung und Betreuung der Streitschlichter und die Durchführung der Streitschlichtung. Am Ende der Studienarbeit gehe ich auf die
verschiedenen Perspektiven der Streitschlichtung ein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.0 Vorwort

2.0 Definitionen

2.1 Mediation

2.2 Konflikt

2.3 Gewalt

2.4 Prävention

2.5 Intervention

3.0 Geschichtlicher Hintergrund der Schulmediation

4.0 Was ist Schulmediation?

5.0 Ziele und Grenzen von Mediation an Schulen

5.1 Ziele

5.2 Grenzen

6.0 Mediation - Die Sprache

6.1 Das Sprechen der Klienten-Sprache

6.2 Das Sprechen der Mediationssprache

6.3 Der Sinnbezug

6.4 Die Körpersprache des Medianten

6.5 Kunst des Fragens

6.5.1 Refokussierende Fragen

6.5.2 Hypothetische Fragen

6.5.3 Hypothetische Denkstilveränderung

6.5.4 Umkehrung zeitlicher Reihenfolgen

6.5.5 Lösungsorientierte Fragen

6.5.6 Antwort zurückstellen

6.5.7 Gestaltung der Mediation

6.6 Refraiming

6.7 Die Metaphern

7.0 Der Mediator und seine Rolle

8.0 Eskalationsdynamik

8.1 Die Provokation (1. Stufe)

8.2 Der Gesichtsverlust (2. Stufe)

8.3 Die Suche nach Verbündeten (3. Stufe)

8.4 Einsatz von Gewalt (4. Stufe)

8.5 Zerstörung des „Gegners“ (5. Stufe)

9.0 Verknüpfung mit dem Schulprogramm

10.0 Schülerstreitschlichtung - Welche Konflikte eignen sich?

11.0 Streitschlichtung verankern?

12.0 Ausbildung und Betreuung

12.1 Lehrerausbildung

12.2 Rahmenbedingungen für die Schülerausbildung

12.2.1 Ausbildungszeitmodell

12.2.2 Unterrichtszeit

12.2.3 Wahlpflichtkurs

12.2.4 Fehlzeiten während der Ausbildung

12.2.5 Kriterien für Kompetenzen in der Streitschlichtung

12.3 Auswahl der Streitschlichter

12.3.1 Auswahlkriterien

13.0 Durchführung der Streitschlichtung

13.1 Raum

13.2 Zeit

13.3 Ablauf einer Streitschlichtung

13.3.1 Mediationsvereinbarung (1. Phase)

13.3.2 Themensammlung und Konfliktfeldklärung (2. Phase)

13.3.3 Bearbeitung der Konfliktfelder (3. Phase)

13.3.4 Einigung (4. Phase)

13.3.5 Abschlussvereinbarung (5. Phase)

14.0 Die Perspektiven

14.1 Entwicklung einer Konfliktkultur

14.2 Potential der Peer-Education

14.3 Streitschlichtung und Methoden als Bestandteile der Lehrerausbildung

14.4 Entlastung für aktive Lehrkräfte

14.5 Lehrkräfte anderer Schulen

14.6 Vernetzung in Kommune und Stadtteil

14.7 Mediation verankern und Veränderungen verdeutlichen

15.0 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Implementierung und methodische Gestaltung von Mediation als Instrument zur Konfliktlösung an Schulen. Ziel ist es, den Nutzen einer zivilisierten Streitkultur darzustellen, die notwendigen Voraussetzungen für die Verankerung des Streitschlichtungsprojekts zu erläutern und die Rolle des Mediators sowie dessen spezifische Sprach- und Fragetechniken zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen der Mediation im schulischen Kontext
  • Methodische Aspekte: Sprachgebrauch, Fragetechniken und der Mediationsprozess
  • Stufen der Eskalationsdynamik in Konfliktsituationen
  • Strukturelle Rahmenbedingungen für Ausbildung und Betreuung von Streitschlichtern
  • Perspektiven für die schulische Konfliktkultur und Vernetzung

Auszug aus dem Buch

6.5 Kunst des Fragens

Es gibt verschiedene Frageformen, welche sich strategisch in unterschiedlicher Weise verwenden lassen. Durch die Wahl des Fragetyps wird dem Mediator ermöglicht den Prozess der Beantwortung der Fragen zu kontrollieren (vgl. Mecke, A. (2004). In J.M. Haynes et al., S. 278-330).

6.5.1 Refokussierende Fragen

Diese Art der Frage setzt der Mediator bei einem wiederholten Eskalationsmuster ein. Durch eine konkrete Frage unterbricht er das Muster und lenkt das Augenmerk zurück auf das Wesentliche (vgl.Mecke, A. (2004). In J.M. Haynes et al., S. 278-330).

6.5.2 Hypothetische Fragen

Veränderungen werden durch hypothetische Fragen probehalber vorweg genommen. So entsteht die Möglichkeit Rahmenbedingungen zu erarbeiten und zu erforschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Vorwort: Der Autor erläutert das Ziel der Arbeit, die Mediation an Schulen vorzustellen und den Prozess von der Definition bis zur praktischen Anwendung zu skizzieren.

2.0 Definitionen: Es werden die zentralen Fachbegriffe Mediation, Konflikt, Gewalt, Prävention und Intervention definiert und in den sozialen Kontext eingeordnet.

3.0 Geschichtlicher Hintergrund der Schulmediation: Das Kapitel zeichnet die Entwicklung von Mediationsprogrammen in den USA und deren Übertragung auf den europäischen Raum nach.

4.0 Was ist Schulmediation?: Hier wird der Prozess der Streitschlichtung unter Gleichaltrigen beschrieben, inklusive der freiwilligen Teilnahme und der Zielsetzung der Win-Win-Lösung.

5.0 Ziele und Grenzen von Mediation an Schulen: Das Kapitel benennt die Förderung sozialer Kompetenzen als Ziel, schränkt den Einsatz jedoch auf nicht-strafrechtliche Konflikte ein.

6.0 Mediation - Die Sprache: Die Bedeutung einer zielgerichteten Kommunikation und verschiedener Fragetechniken für den Mediationserfolg steht im Fokus.

7.0 Der Mediator und seine Rolle: Die Anforderungen an den Mediator, wie Neutralität, Schweigepflicht und Moderationsfunktion, werden definiert.

8.0 Eskalationsdynamik: Das Kapitel beschreibt fünf Eskalationsstufen, die von der Provokation bis hin zur gegenseitigen Zerstörung reichen.

9.0 Verknüpfung mit dem Schulprogramm: Es wird dargelegt, warum eine strategische Verankerung der Mediation im Schulprogramm für den Projekterfolg essenziell ist.

10.0 Schülerstreitschlichtung - Welche Konflikte eignen sich?: Hier wird eine klare Abgrenzung zwischen für Schüler lösbaren Konflikten und solchen, die durch Erwachsene geklärt werden müssen, getroffen.

11.0 Streitschlichtung verankern?: Ein Acht-Schritte-Modell zur Implementierung eines Streitschlichterprogramms an einer Bildungseinrichtung wird vorgestellt.

12.0 Ausbildung und Betreuung: Das Kapitel thematisiert die Qualifizierung von Lehrkräften und die systematische Ausbildung von Schülern zu Mediatoren.

13.0 Durchführung der Streitschlichtung: Es werden räumliche, zeitliche und verfahrenstechnische Anforderungen an den eigentlichen Schlichtungsprozess erläutert.

14.0 Die Perspektiven: Abschließend werden Herausforderungen wie die Schulkultur, Peer-Education und die Vernetzung in die Kommune beleuchtet.

15.0 Resümee: Der Autor fasst die Bedeutung der Mediation als unverzichtbares Handwerkszeug für pädagogische Fachkräfte zusammen.

Schlüsselwörter

Mediation, Schulmediation, Streitschlichtung, Konfliktlösung, Gewaltprävention, Peer-Mediatoren, Sozialkompetenz, Kommunikation, Eskalationsdynamik, Win-Win-Lösung, Schulklima, Interventionsmethoden, Konfliktkultur, Moderation, Schulprogramm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Einführung und methodische Anwendung von Mediation zur Konfliktlösung an Schulen, um eine zivilisierte Streitkultur zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ausbildung von Mediatoren, der Sprache in der Mediation, der Analyse von Konflikteskalationen und der strukturellen Verankerung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch Mediation befähigt werden können, soziale Kompetenzen zu entwickeln und Konflikte eigenverantwortlich beizulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konfliktmodelle und bewährte Praxisansätze aus Fachpublikationen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe, wie die Eskalationsdynamik und Sprachstile, als auch konkrete Handlungsanweisungen für die Schlichtung und Projektimplementierung erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Mediation, Konfliktlösung, Gewaltprävention, Peer-Mediatoren und Sozialkompetenz beschreiben den fachlichen Kern der Publikation.

Wie unterscheidet sich die Mediation von anderen schulischen Disziplinarmaßnahmen?

Mediation setzt auf Freiwilligkeit und die Erarbeitung einer gemeinsamen Win-Win-Lösung, anstatt von oben verordnete Strafen durch die Schulleitung auszusprechen.

Welche Rolle spielt die Sprache im Schlichtungsprozess?

Die Sprache dient als zentrales Handwerkszeug des Mediators, um durch gezielte Fragetechniken und Refraiming eine konstruktive Atmosphäre zu schaffen.

Warum ist die Verankerung im Schulprogramm so wichtig?

Eine Verankerung stellt sicher, dass das Projekt nicht nur von Einzelpersonen abhängt, sondern als festes pädagogisches Ziel der gesamten Schule akzeptiert und gefördert wird.

Wie werden die Stufen der Eskalation im Buch definiert?

Das Buch gliedert die Eskalation in fünf Stufen, die von anfänglicher Provokation über den Gesichtsverlust bis hin zur Zerstörung des „Gegners“ reichen.

Fin de l'extrait de 30 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Mediation an Schulen
Université
University of Kassel
Note
1,3
Auteur
Anna Olenberg (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
30
N° de catalogue
V122645
ISBN (ebook)
9783640295524
ISBN (Livre)
9783640301515
Langue
allemand
mots-clé
Mediation Streitschlichtung Schülerstreitschlichtung Geschichte der Mediation Ausbildung zum Streitschlichter Eskalationsdynamik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna Olenberg (Auteur), 2009, Mediation an Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122645
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Extrait de  30  pages
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