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Die Theaterpädagogik als Chance für die medienorientierte Kinder -und Jugendwelt

Das darstellende Spiel

Titre: Die Theaterpädagogik als Chance für die medienorientierte Kinder -und Jugendwelt

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 14 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Tina Hassel (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Einleitung

„Als vor etwa einem halben Jahrhundert das Fernsehen eingeführt wurde, waren die Menschen euphorisch: Endlich wären Theater und Konzerte nicht mehr der Oberschicht vorbehalten, käme Wissen und Bildung in alle Haushalte.“ Doch das Fernsehen scheint auf die Menschen zu wirken wie ein Droge. Wir sitzen mehr vor dem Fernseher als dass wir uns draußen an der frischen Luft bewegen. Pädagogen und Soziologen gehen sogar davon aus, dass das fernsehen dumm mache und schon gar nicht bilde.
Fakt ist: wir wachsen mit dem Fernsehen auf und können uns diesem Medium auch nur schwer entziehen. Bereits als Babys und Kleinkinder sitzen wir vor dem Fernseher. Und der Fernsehkonsum nimmt stetig zu. Kinder und Jugendliche geben heute Fernsehschauen und Computerspielen als ihre Lieblingsbeschäftigung an.
Studien aus der USA und aus Kanada haben bewiesen, dass es zur Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten, sprich der Konzentration, der Lesefähigkeit, des Sprachverständnisses und der mathematischen Fähigkeit kommt.
„Durch die Priorität des bildlichen Eindrucks erfährt die Sprache notwendigerweise eine Vernachlässigung,...“ beschreibt auch Barbara Fülgraff in ihrem Buch Fernsehen und Familie.
Schwächen in der Lesekompetenz werden so erläutert: „Unser Gehirn ist für das Lesen nicht gemacht. Wenn wir es dennoch zum Lesen verwenden, dann ist das etwa so, als würden wir mit dem Traktor ein Formel-1-Rennen fahren. Es geht, aber eben nicht so gut. Weil dies so ist, haben viele Kinder Schwierigkeiten mit dem Lesen. Das Fernsehen macht diese Situation nicht besser, sondern verschlimmert sie. Dies ist nachgewiesen: Wer viel fernsieht, liest nicht gut, liest nicht viel und sieht wiederum mehr fern.“ Ein Teufelskreis, ganz eindeutig.
Hinzu kommen noch Konzentrationsschwäche, Aufmerksamkeitsstörung, fördernde Gewaltbereitschaft, steigende Jugendkriminalität, Vereinsamung; Passivität. Zudem wissen die Kinder und Jugendlichen nicht mehr, ihre Freizeit zu gestalten. Ein Verlust an Kreativität und Phantasielosigkeit stellt sich heraus. „Die schöpferische Eigenleistung wird dadurch beträchtlich gekürzt, was einen Verlust der Vorstellungs- -und Phantasiekräfte bedeutet.“
Manfred Spitzer stellt in seinem Artikel: „Vorsicht Bildschirm“ in der Berliner Zeitung fest, dass „Fernsehkonsum ... ungünstige Auswirkungen auf die schulischen Leistungen hat.“
Ob diese Probleme mit Hilfe des Theater spielen behoben werden können, werde ich versuchen in meiner Hausarbeit zu erläutern.
Zunächst stelle ich fest, warum das Theater spielen an sich eine fördernde Tätigkeit ist. Dann werde ich näher auf eine bestimmte Richtung des Theater spielen eingehen, das Darstellende Spiel. Das Darstellende Spiel (DS) erläutere ich in seiner Begrifflichkeit und stelle es als Schulfach in Hamburg vor.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theater als Chance - Theater in der Schule

2.1. Theaterspielen - wozu? Kulturpädagogische Aspekte des Theaterspielens

2.2. Das Darstellende Spiel

2.2.1. Zum Begriff: Darstellendes Spiel

2.2.2. Das Darstellende Spiel als Unterrichtsfach: Ein Überblick

2.3. Darstellendes Spiel in Hamburg

2.3.1. Inhalt und Organisation

2.3.2. Gegenstand und Ziele

2.3.3. Didaktische Grundsätze

2.4. Ist das Darstellende Spiel Fächer übergreifend?

2.5. Das Darstellende Spiel im Deutschunterricht

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Theaterpädagogik und speziell das Schulfach "Darstellendes Spiel" als pädagogische Antwort auf die negativen Auswirkungen exzessiven Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen fungieren kann, um kognitive, soziale und kreative Kompetenzen zu fördern.

  • Die Auswirkungen von Fernsehkonsum auf die kindliche Entwicklung.
  • Kulturpädagogische Ansätze des Theaterspielens.
  • Strukturen und didaktische Ziele des Darstellenden Spiels am Beispiel Hamburgs.
  • Potenziale für den fächerübergreifenden Unterricht und das Fach Deutsch.

Auszug aus dem Buch

2.3.2. Gegenstand und Ziele

Gegenstand des Faches, so wird es im Hamburger Bildungsplan beschrieben ist die Wahrnehmung, die Gestaltung, die Reflexion von Welt unter dem Aspekt der Theatralität. Das DS eröffnet ein vielfältiges ästhetisches Gestaltungsfeld für die SchülerInnen.

Ziel des Faches soll die Förderung mit den Mitteln der darstellenden Künste sein. Die SchülerInnen sollen ein ästhetisches Empfinden und Verstehen erlangen und somit eine aktive Teilnahme am kulturellen Leben pflegen.

Der Schwerpunkt, so unterstreicht es der Hamburger Bildungsplan liegt in der Erprobung theatraler Möglichkeiten und ihrer Reflexion auf die Wirklichkeit. Durch die vielfältige Sichtweise, die durch das Theater spielen erlangt wird, erweitern die SchülerInnen ihre Selbstkompetenz.

„Die Entwicklung von Kompetenzen im eigenen szenischem Spiel wie in der Analyse von Szenen fördert die Fähigkeit, Theatralität in sozialen Situationen wahrzunehmen und zu verstehen. Damit bietet das Fach auch anderen Fächern ästhetische Methoden der Analyse und Deutung menschlicher Grundsituationen und öffentlichen Handelns an.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Analyse der negativen Auswirkungen von Fernsehkonsum auf Kinder und Jugendliche, insbesondere hinsichtlich kognitiver Fähigkeiten und Kreativität.

2. Theater als Chance - Theater in der Schule: Darstellung des Theaters als ganzheitliche Methode zur Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung.

2.1. Theaterspielen - wozu? Kulturpädagogische Aspekte des Theaterspielens: Erörterung des ganzheitlichen Ansatzes, der Körper, Geist und Seele als Einheit versteht.

2.2. Das Darstellende Spiel: Definition des Begriffs und Überblick über die Etablierung des Fachs in deutschen Schulen.

2.2.1. Zum Begriff: Darstellendes Spiel: Klärung der fachspezifischen Terminologie und Abgrenzung zum klassischen Theaterbegriff.

2.2.2. Das Darstellende Spiel als Unterrichtsfach: Ein Überblick: Beschreibung der Verbreitung des Faches als drittes künstlerisches Schulfach.

2.3. Darstellendes Spiel in Hamburg: Analyse der organisatorischen und lehrplanbezogenen Rahmenbedingungen in Hamburg.

2.3.1. Inhalt und Organisation: Erläuterung der Umsetzung des Faches als vierjähriger Kurs ab der 7. Jahrgangsstufe.

2.3.2. Gegenstand und Ziele: Untersuchung der Zielsetzung, durch Theatralität Wahrnehmung und Reflexion zu fördern.

2.3.3. Didaktische Grundsätze: Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Pubertät und dem pädagogischen Umgang mit Körperbefangenheit.

2.4. Ist das Darstellende Spiel Fächer übergreifend?: Untersuchung des Beitrags des Fachs zur Stärkung von Vortrags- und Präsentationskompetenzen in anderen Disziplinen.

2.5. Das Darstellende Spiel im Deutschunterricht: Darstellung der Synergien zwischen szenischem Spiel und literarischer sowie sprachlicher Kompetenzentwicklung.

3. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse und Plädoyer für die Einführung des Darstellenden Spiels als Antwort auf mediale Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Theaterpädagogik, Darstellendes Spiel, Medienkonsum, Kulturpädagogik, Schulunterricht, Identitätsbildung, ästhetische Erziehung, Sozialkompetenz, Kreativitätsförderung, Deutschunterricht, Kompetenzentwicklung, Hamburger Bildungsplan, Ganzheitlicher Ansatz, Selbstvertrauen, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Theaterpädagogik, speziell des Schulfachs „Darstellendes Spiel“, um den negativen kognitiven und sozialen Folgen exzessiven Medienkonsums bei Kindern entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Medienkritik, dem pädagogischen Wert des Theaterspielens, der didaktischen Umsetzung im Schulalltag und dem fächerübergreifenden Nutzen des Darstellenden Spiels.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass theaterpädagogische Methoden eine wirksame Gegenstrategie zur Passivität und zum Kreativitätsverlust durch Medien darstellen und zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse pädagogischer Fachliteratur, die Auswertung von Bildungsplänen (beispielhaft für Hamburg) sowie die Heranziehung aktueller Studien zur Medienwirkung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des kulturpädagogischen Ansatzes, die Definition des Darstellenden Spiels, eine detaillierte Betrachtung des Hamburger Modells sowie die Anwendbarkeit des Theaters im Deutschunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Theaterpädagogik, Darstellendes Spiel, Medienkompetenz, Identitätsbildung, ganzheitliche Erziehung und ästhetische Bildung.

Wie unterscheidet sich "Darstellendes Spiel" von konventionellem Theaterunterricht?

Das Fach "Darstellendes Spiel" fokussiert stärker auf den Prozess, die persönliche Ausdrucksfähigkeit und die Entwicklung der Schülerpersönlichkeit, anstatt primär die Aufführung eines Stückes für ein Publikum in den Vordergrund zu stellen.

Warum wird speziell das Hamburger Modell analysiert?

Hamburg dient als Fallbeispiel, da es bereits seit Jahren fest etablierte Lehrpläne und umfangreiche Dokumentationen zur Einbindung des Faches "Darstellendes Spiel" in den Sekundarstufen-Bereich vorhält.

Welchen Bezug stellt die Arbeit zum Deutschunterricht her?

Die Autorin argumentiert, dass szenisches Spiel die sprachliche Ausdrucksfähigkeit, das Leseverstehen und die analytischen Fähigkeiten der Schüler signifikant fördern kann, was direkt in die Lehrziele des Deutschunterrichts einzahlt.

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Résumé des informations

Titre
Die Theaterpädagogik als Chance für die medienorientierte Kinder -und Jugendwelt
Sous-titre
Das darstellende Spiel
Université
Ruhr-University of Bochum  (Germanistisches Institut)
Cours
Literatur live erleben
Note
2,7
Auteur
Tina Hassel (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
14
N° de catalogue
V122721
ISBN (ebook)
9783640269853
Langue
allemand
mots-clé
Theaterpädagogik Chance Kinder Jugendwelt Literatur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tina Hassel (Auteur), 2007, Die Theaterpädagogik als Chance für die medienorientierte Kinder -und Jugendwelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122721
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Extrait de  14  pages
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