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Nonprofit-Marketing - Marketing für nicht kommerzielle Organisationen am Beispiel von Krankenhausbetrieben

Titel: Nonprofit-Marketing - Marketing für nicht kommerzielle Organisationen am Beispiel von Krankenhausbetrieben

Seminararbeit , 2009 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Susann Katzinski (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung wird das Gesundheitssystem auf allen Ebenen neu strukturiert, wettbewerblicher
ausgerichtet und undurchschaubare Bürokratie abgebaut.“ Mit diesem Zitat kommentierte
die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das zum 01.04.2007 in Kraft getretene
Gesetz. Schon dieser Aussage kann man entnehmen, dass der Wettbewerb im Gesundheitswesen
stetig wächst und dies auch durch den Staat unterstützt wird. Durch den
erhöhten Wettbewerbsdruck muss besonders im Bereich der Krankenhäuser umgedacht
werden. Ziel dieser Arbeit ist es, die Notwendigkeit von Marketing in nicht kommerziellen
Organisationen, insbesondere in Krankenhäusern zu analysieren. Dazu werden
durch den Autor verschiedene Grundlagen des Marketings und die Marktsituation zur
Betrachtung herangezogen. Auch die Begrifflichkeiten der Nonprofit-Organisation und
des Kunden werden im folgenden erörtert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Marketings

2.1. Begriff Marketing

2.2. Marketing-Mix

2.2.1. Produktpolitik

2.2.2. Preispolitik

2.2.3. Kommunikationspolitik

2.2.4. Distributionspolitik

3. Nonprofit-Organisationen

3.1. Begriff Nonprofit-Organisation

3.2. Vom öffentlichen Betrieb zum Dienstleister

4. Der Kunde im Krankenhaus

4.1. Patient oder Kunde?

4.2. Kundenzufriedenheit

4.3. Kundenbindung

5. Markt für Nonprofit-Organisationen

5.1. Marktsituation

5.2. Notwendigkeit von Marketing

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die zunehmende Notwendigkeit von Marketingstrategien in nicht-kommerziellen Organisationen, insbesondere innerhalb von Krankenhausbetrieben, vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Wettbewerbsumfelds im Gesundheitswesen.

  • Grundlagen und Definitionen des Marketings und des Marketing-Mix
  • Charakterisierung von Nonprofit-Organisationen im Wandel zum Dienstleister
  • Analyse der Kundenbeziehung im Krankenhaus zwischen Patient und Kunde
  • Bedeutung von Kundenzufriedenheit und aktiver Kundenbindung
  • Marktsituation und die spezifische Notwendigkeit von Marketingaktivitäten in Kliniken

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Produktpolitik

Die Produktpolitik bestimmt das Produkt- bzw. Leistungsspektrum einer Unternehmung. Vor allem Markenbildung, Qualität, Produktbeschaffenheit, Sortiment, Verpackung und Servicefaktoren wie Garantie sind hierbei von Bedeutung. Allerdings muss zwischen Profit- und Nonprofit-Betrieben unterschieden werden. Nonprofit-Betriebe bieten größtenteils Dienstleistungen an und sind nicht mit dem Hauptaugenmerk auf Gewinnerzielung gerichtet. Dadurch, dass Dienstleistungen meist individuell auf den Kunden abgestimmt sind, lassen sich nicht alle Faktoren der Produktpolitik vollständig auf die Nonprofit-Ebene übertragen. Es ist bspw. schwierig bei der Behandlung von Patienten eine einheitliche Qualität zu gewährleisten, da verschiedene Ärzte und Krankenschwestern zwar nach streng definierten Qualitätsrichtlinien arbeiten, jedoch verschiedene Personen auch immer unterschiedliche Leistung verrichten, je nach Erfahrung, Tagesform und anderen äußeren und personenspezifischen Faktoren. Eine Leistung ist auch erst nach Verrichtung wirklich messbar, also weder vorher vergleichbar noch währenddessen zu bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Umstrukturierung des Gesundheitssystems durch neue Gesetze und leitet die Notwendigkeit von Marketing in Krankenhäusern ab.

2. Grundlagen des Marketings: Erläutert die Basisbegriffe des Marketings sowie die vier Instrumente des Marketing-Mix (Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik) im Kontext von Nonprofit-Organisationen.

3. Nonprofit-Organisationen: Definiert Nonprofit-Organisationen und beschreibt deren Transformation vom öffentlichen Betrieb hin zu einem dienstleistungsorientierten Modell.

4. Der Kunde im Krankenhaus: Untersucht die Rolle des Patienten als Kunden, diskutiert Kundenzufriedenheit als Indikator für Erfolg und die Bedeutung von Kundenbindung.

5. Markt für Nonprofit-Organisationen: Analysiert die aktuelle Marktsituation sowie den steigenden Druck auf Kliniken, effizientes Marketing zu betreiben.

6. Fazit: Führt aus, dass Marketing für Nonprofit-Organisationen in der heutigen Zeit zur Existenzsicherung unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Nonprofit-Marketing, Gesundheitswesen, Krankenhausmanagement, Marketing-Mix, Patientenzufriedenheit, Kundenbindung, Dienstleistungssektor, Wettbewerbsdruck, Fallpauschalen, Nonprofit-Organisation, Qualitätsmanagement, Klinikmarketing, Marktsituation, Gesundheitsreform, Leistungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Übertragung und Anwendung von klassischen Marketingstrategien auf nicht-kommerzielle Organisationen am spezifischen Beispiel von Krankenhausbetrieben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind der Marketing-Mix im Nonprofit-Bereich, das Rollenverständnis des Patienten als Kunden, die Kundenzufriedenheit sowie die strategische Notwendigkeit von Marketing für Kliniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, warum Marketing in nicht-kommerziellen Institutionen trotz des dortigen Fokus auf Leistungserstellung statt Gewinnmaximierung essenziell für das Bestehen am Markt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des Marketings mit der aktuellen Marktsituation im Krankenhaussektor verknüpft.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil behandelt die vier Ps des Marketing-Mix, den Wandel von öffentlichen Betrieben zu Dienstleistern sowie die psychologischen und prozessualen Aspekte der Patientenbindung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Wichtige Begriffe sind Nonprofit-Marketing, Krankenhausmanagement, Patientenbindung, Wettbewerbsdruck und Dienstleistungsorientierung.

Wie unterscheidet sich der Patient von einem klassischen Kunden?

Obwohl beide eine Leistung in Anspruch nehmen, ist der Patient oft nicht der direkte Zahler (Kostenträger ist die Krankenkasse) und bei Notfällen in seiner freien Anbieterwahl eingeschränkt.

Welche Auswirkung hat das Fallpauschalensystem auf das Marketing?

Da Kliniken bei gleichen Diagnosen identische Entgelte erhalten, können sie sich nicht über den Preis profilieren, was den Druck erhöht, sich über Service und Qualität als Dienstleister zu differenzieren.

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Details

Titel
Nonprofit-Marketing - Marketing für nicht kommerzielle Organisationen am Beispiel von Krankenhausbetrieben
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Schwerpunktfach
Note
2,0
Autor
Susann Katzinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V122843
ISBN (eBook)
9783640269938
ISBN (Buch)
9783640268566
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marketing für nicht kommerzielle Organisationen am Beispiel von Krankenhausbetrieben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susann Katzinski (Autor:in), 2009, Nonprofit-Marketing - Marketing für nicht kommerzielle Organisationen am Beispiel von Krankenhausbetrieben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122843
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Leseprobe aus  18  Seiten
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