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Erziehung in Freiheit - Ein Vergleich zwischen den Erziehungskonzepten von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill

Title: Erziehung in Freiheit - Ein Vergleich zwischen den Erziehungskonzepten von Jean-Jacques Rousseau und  Alexander Sutherland Neill

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Pascal Rude (Author)

Pedagogy - Reform Pedagogics
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit sollen die Erziehungskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill dargestellt und verglichen werden. Im ersten Teil wird nach einer Kurzbiographie von Rousseau sein Menschenbild kurz dargestellt. Danach folgt sein Erziehungskonzept und auch das Ziel seiner Erziehung. Im zweiten Teil wird nach einer kurzen Biographie von Neill das Menschenbild Neills gezeigt. In seinem Fall hat es in der vorliegenden Arbeit mehr Sinn gemacht, daraufhin erst das Ziel und dann das Konzept seiner Erziehung darzustellen, da die Darstellung des Konzepts auf das Ziel der Erziehung aufbaut.Im dritten Teil wird der Versuch unternommen, beide Erziehungskonzepte miteinander zu vergleichen.Es wurden für diese Hausarbeit die Erziehungskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill gewählt, da beide von einem gemeinsamen Aspekt ausgehen, nämlich von dem Guten im Menschen und der Notwendigkeit, dieses in Freiheit entfalten zu lassen. Doch wie sich im Laufe dieser Arbeit herausstellt, zeigen sich bei den beiden Autoren doch deutliche Differenzen.Für die Darstellung der gesamten Konzepte ist bei Neill die Bezugsgrundlage „Theorie und Praxis der antiautoritärer Erziehung“ und bei Rousseau hauptsächlich „Emil oder Über die Erziehung“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil: Die Erziehungskonzepte von Rousseau und Neill

2.1 Jean-Jacques Rousseau

2.1.1 Kurzbiographie: Jean-Jacques Rousseau

2.1.2 Das Menschenbild bei Rousseau

2.1.3 Das Erziehungskonzept bei Rousseau

2.1.4 Das Ziel der Erziehung bei Rousseau

2.2 Alexander Sutherland Neill

2.2.1 Kurzbiographie: Alexander Sutherland Neill

2.2.2 Das Menschenbild bei Neill

2.2.3 Das Ziel der Erziehung bei Neill

2.2.4 Das Erziehungskonzept bei Neill: Summerhill

2.3 Vergleich zwischen Rousseau und Neill

3 Schlussbemerkung

4 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Erziehungskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill gegenüberzustellen und kritisch zu vergleichen, um Gemeinsamkeiten in ihrem Menschenbild und fundamentale Unterschiede in ihrer methodischen Umsetzung der Freiheit aufzuzeigen.

  • Das Menschenbild bei Rousseau und Neill
  • Antiautoritäre Erziehung und deren theoretische Grundlage
  • Die Bedeutung der Freiheit und ihre Grenzen in der Erziehung
  • Der Vergleich von Idealismus und gesellschaftlicher Realität
  • Konzept der Schule Summerhill im Vergleich zur fiktiven Erziehung bei Rousseau

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Das Menschenbild bei Rousseau

„Alles ist gut, wie es aus den Händen des Schöpfer kommt [...]“7 Die grundsätzliche Güte ist Rousseaus Basis für sein Menschenbild. Er hat die Fähigkeit zu lernen inne. Durch das Wechselspiel seiner naturbedingten Anlagen und der kulturbedingten Umwelt entwickelt sich der Mensch, der dabei verschiedene Stufen durchläuft, wobei jede Stufe einen spezifischen Eigenwert für Vergangenheit und Zukunft des Menschen hat.8

Hier zeigt sich die wohl wichtigste Eigenschaft des Menschen, nämlich seine Fähigkeit, seine wesentlichsten Eigenschaften nicht nur zu ändern sondern auch zu verbessern. Rousseau nennt diese Eigenschaft „perfectibilité“.9

Doch grundlegend für Rousseau ist die Selbstsucht („amour propre“) und die im Gegensatz dazu stehende Eigenliebe („amour de soi“). Die Eigenliebe ist ein natürliches Gefühl, das die Selbsterhaltung gewährleistet und durch den Verstand Menschlichkeit und Tugend produziert. Die Selbstsucht ist ein Gefühl, das durch die Gesellschaft entstanden ist und den Menschen dazu bringt, sich höher als andere zu stellen.10 Diese Teile sind dem „homme sauvage“ gegeben und bestimmen die Natur des Menschen. Der „homme sauvage“ ist der Gruppe des „homme naturel“ zuzusprechen, in der der fikitve „Emile“ als Musterfall gilt. Dieser Gruppe steht die Gruppe der Bürger gegenüber.11

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Auswahl der Autoren und legt den Aufbau der vergleichenden Analyse dar.

2 Hauptteil: Die Erziehungskonzepte von Rousseau und Neill: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Darstellung der Ansätze von Rousseau und Neill, unterteilt in deren Biographien, Menschenbilder, Erziehungskonzepte und Ziele, gefolgt von einem direkten Vergleich.

3 Schlussbemerkung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und das Fazit gezogen, dass trotz ähnlicher Grundannahmen beim Menschenbild eine fundierte Vergleichbarkeit durch die unterschiedliche theoretische Tiefe erschwert wird.

4 Quellenverzeichnis: Diese Sektion listet sämtliche verwendete Fachliteratur sowie Internetquellen auf, die der Erstellung der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Rousseau, Neill, Summerhill, Erziehung, Freiheit, Antiautoritäre Erziehung, Menschenbild, Pädagogik, Emil, Selbstregulierung, Gesellschaftskritik, Kindheit, Menschwerdung, Erziehungskonzept, Vergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die Erziehungskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill hinsichtlich ihrer theoretischen Annahmen und praktischen Ansätze zur Erziehung in Freiheit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen das Menschenbild bei Rousseau und Neill, das Ziel der Erziehung (Menschwerdung bzw. Glück), die Rolle der Gesellschaft sowie die antiautoritäre Erziehungspraxis.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der beiden Autoren, um herauszuarbeiten, wie sich trotz ähnlicher Ausgangspunkte unterschiedliche pädagogische Konsequenzen ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor wendet eine komparative Analyse an, basierend auf der Auswertung primärer und sekundärer pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die getrennte Darstellung der Konzepte von Rousseau und Neill sowie einen anschließenden Abschnitt, der diese beiden Ansätze kritisch miteinander vergleicht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Freiheit, Antiautorität, Rousseau, Neill, Summerhill, Menschwerdung, Erziehung, Naturzustand und gesellschaftliche Einflüsse.

Inwieweit spielt die Kritik an der Gesellschaft eine Rolle für Rousseau?

Für Rousseau ist die Gesellschaft Ursprung der Verderbnis; er postuliert daher die Erziehung in Isolation (die private Erziehung), um das Kind vor den negativen Einflüssen der Zivilisation zu bewahren.

Wie definiert Neill den Begriff Freiheit in Summerhill?

Neill definiert Freiheit nicht als Zügellosigkeit, sondern als ein Leben in einer Gemeinschaft, in der die Freiheit des Einzelnen dort endet, wo die des anderen beginnt.

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Details

Title
Erziehung in Freiheit - Ein Vergleich zwischen den Erziehungskonzepten von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill
College
University of Trier
Grade
2,0
Author
Pascal Rude (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V122868
ISBN (eBook)
9783640295593
ISBN (Book)
9783640301577
Language
German
Tags
Erziehung Freiheit Vergleich Erziehungskonzepten Jean-Jacques Rousseau Alexander Sutherland Neill
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Rude (Author), 2008, Erziehung in Freiheit - Ein Vergleich zwischen den Erziehungskonzepten von Jean-Jacques Rousseau und Alexander Sutherland Neill, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122868
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