Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance

Die US-Subprime-Krise und ihre Effekte auf Wirtschaft und Wohnungsmärkte in Mittel- und Osteuropa

Titre: Die US-Subprime-Krise und ihre Effekte auf Wirtschaft und Wohnungsmärkte in Mittel- und Osteuropa

Mémoire (de fin d'études) , 2009 , 135 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Dragos Popa (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Vor dem Hintergrund der US Subprime Krise und ihrer Ausbreitung auf die europäischen Kapitalmärkte beantwortet diese Diplomarbeit drei zentrale Fragen:

1. Wie die wirtschaftliche Ausgangslage der neuen mittel- und osteuropäischen (MOE) EU Mitgliedsstaaten – Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn – zu Krisenbeginn ist und wie sich die Krise auf die Volkswirtschaften dieser Länder auswirken könnte.

2. Wie der aktuelle Entwicklungsstand der Wohnungsmärkte in diesen neun MOE Staaten ist und welche Rolle eventuelle Wohnungsmarkteinbrüche in diesen Ländern für das Ausmaß der Kriseneffekte auf ihre Volkswirtschaften spielen könnten.

3. Inwieweit das Risiko eines Zusammenbruchs dieser Wohnungsmärkte, als Folge interner Faktoren oder infolge der Finanzkrise besteht, ähnlich wie dies in den letzten beiden Jahren in Spanien und Irland passiert ist.

Zur Beantwortung dieser Frage wird mithilfe eines Scoringmodells das relative Risiko der Wohnungsmärkte in diesen neun MOE Staaten gemessen. Die ermittelten Werte werden dabei mit den im Oktober 2006 (im Rahmen einer Studie der Deutschen Bank ) gemessenen Risikowerten der Häusermärkte in Spanien und Irland verglichen. Da die zwei westeuropäischen Häusermärkte 2006 die höchsten Risikowerte erzielt haben und anschließend zusammengebrochen sind, kann aus den Ergebnissen der aktuellen Studie eine Schlussfolgerung auch für die weitere Entwicklung der MOE Wohnungsmärkte gezogen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zentrale Fragestellung

1.2 Kurzfassung

2 Die US Subprime Krise

2.1 Ursachen, Verlauf und Ausbreitung der Subprime Krise

2.2 Die Effekte der Finanzkrise auf die Realwirtschaft der Industrieländer

2.3 Die Ausbreitung der Finanzkrise nach Europa

3 Die MOE Volkswirtschaften und die Finanzkrise

3.1 Die wirtschaftlichen Bedingungen in der MOE Region vor der Finanzkrise

3.2 Die Effekte der Finanzkrise auf die Volkswirtschaften der MOE Region

3.3 Fazit und Ausblick

4 Die Wohnungsmärkte in den MOE Staaten

4.1 Historische Entwicklung der Wohnungsmärkte in der MOE Region

4.2 Der aktuelle Entwicklungsstand der Wohnungsmärkte in der MOE Region

4.3 Die Wohnungsmärkte in der MOE Region und die Finanzkrise

5 Das relative Risiko auf den Wohnungsmärkten der MOE Staaten

5.1 Das Scoringmodell zur Messung des relativen Risikos

5.2 Die Ergebnisse des Scoringmodells

6 Schlussbemerkungen

6.1 Gesamtfazit

6.2 Allgemeiner Ausblick für die MOE Volkswirtschaften und Wohnungsmärkte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der US-Subprime-Krise auf die mittel- und osteuropäischen (MOE) Volkswirtschaften sowie deren Wohnungsmärkte. Im Zentrum steht die Untersuchung, inwiefern diese Länder einem Risiko von Immobilienmarktzusammenbrüchen ausgesetzt sind und wie sich solche Einbrüche auf das gesamte Wirtschaftswachstum auswirken könnten.

  • Wirtschaftliche Ausgangslage der MOE EU-Mitgliedsstaaten zu Krisenbeginn
  • Struktur und Dynamik der Wohnungsmärkte in der MOE-Region
  • Messung des relativen Immobilienmarktrisikos mittels eines Scoringmodells
  • Vergleich der Anfälligkeiten mit den Erfahrungen in Spanien und Irland
  • Analyse der Übertragungskanäle der Finanzkrise auf die Realwirtschaft

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Der Weg zur Krise

Der Name der Krise stammt von den Hypothekendarlehen an Kreditnehmern mit suboptimaler Bonität, Hauskredite die „subprime“ genannt werden. Zu den Charakteristika der Subprime-Kredite zählen:

• ein Kreditscore „FICO“ (Fair Isaac Corp.) unter 620 Punkten, auf einer Skala von 400 bis 900 Punkten,

• eine Beleihungsquote von 85% des Hauswertes (im Vergleich zu 70% in Deutschland), was einen ursprünglichen Eigenkapitalanteil von nur 15% an der Finanzierung des Hauskaufes impliziert,

• eine unvollständige Dokumentierung der Einkommens- und Vermögenssituation der Kreditnehmer,

• eine lückenhafte oder schlechte Kredithistorie und

• eine hohe Verschuldungsquote, d.h. ein Anteil von ca. 55% oder höher der monatlichen Darlehensrate (Zins- plus Tilgungszahlung) vom verfügbaren Einkommen.

Seit dem Platzen der letzten Häusermarktblase im Jahre 1993 verzeichnete man in den USA bis zum Ausbruch der Subprime Krise eine Verdoppelung der Hauspreise. Gleichzeitig erreichten die Zinsen infolge der expansiven Geldpolitik der „Federal Reserve“ nach der IT Blase von 2001 ein sehr niedriges Niveau, was sich implizit auch in dem Zinsniveau der Hypothekendarlehen widerspiegelte, das laut der „Mortgage Bankers Association“ im Zeitraum 2001 bis 2004 um ganze 4 Prozentpunkte sank.

Diese Entwicklungen, zusammen mit einer aggressiven Kreditvergabestrategie der Hypothekenbroker und -banken, führten zu einer Vervierfachung des Anteils der Subprime Hausdarlehen von 5% des gesamten jährlichen US Hypothekendarlehensvolumens im Jahre 2001 auf 20% im Jahre 2006 (siehe Abbildung 1). Dabei wurden nicht allein Erstwohnungen finanziert, wie dies eventuell aus sozialethischen Gründen bei Kreditnehmern mit schlechter Bonität zu vermuten wäre, sondern es wurden auch Hypotheken für Subprime-Kreditnehmer mit Investitions- oder Spekulationsabsichten generiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung definiert die drei zentralen Forschungsfragen der Diplomarbeit, die sich auf die wirtschaftliche Ausgangslage der MOE-Staaten, den Entwicklungsstand ihrer Wohnungsmärkte und das Risiko von Marktzusammenbrüchen konzentrieren.

2 Die US Subprime Krise: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Entstehung der Subprime-Krise in den USA, die Rolle der Verbriefungsprozesse und die Ausbreitung der Krise auf die globale Realwirtschaft sowie auf Europa.

3 Die MOE Volkswirtschaften und die Finanzkrise: Hier wird der Konvergenzprozess der MOE-Region analysiert und aufgezeigt, welche makroökonomischen Anfälligkeiten die Region im Vorfeld der Krise aufwies.

4 Die Wohnungsmärkte in den MOE Staaten: Dieses Kapitel beschreibt die spezifische historische und aktuelle Entwicklung der Wohnungsmärkte in den neun MOE-Staaten und analysiert die Treiber von Nachfrage und Angebot.

5 Das relative Risiko auf den Wohnungsmärkten der MOE Staaten: In diesem zentralen methodischen Kapitel wird ein Scoringmodell angewendet, um das relative Einbruchrisiko der einzelnen Wohnungsmärkte quantitativ zu bewerten.

6 Schlussbemerkungen: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Auswirkungen der Krise und gibt einen Ausblick auf die langfristige Entwicklung der untersuchten Volkswirtschaften.

Schlüsselwörter

US Subprime Krise, MOE-Staaten, Finanzkrise, Wohnungsmärkte, Scoringmodell, Immobilienblase, Konvergenzprozess, Leistungsbilanzdefizite, Kreditwachstum, Risikomanagement, Hypothekendarlehen, Verbriefung, Wirtschaftswachstum, Kapitalzuflüsse, Euroisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der US-Subprime-Finanzkrise auf die mittel- und osteuropäischen Volkswirtschaften und speziell deren Immobilienmärkte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst die Ursachen der globalen Finanzkrise, die ökonomischen Anfälligkeiten der MOE-Region sowie eine quantitative Risikobewertung der jeweiligen Wohnungsmärkte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Risiko eines Zusammenbruchs der Wohnungsmärkte in neun MOE-Staaten einzuschätzen und mit früheren Krisenfällen (wie in Spanien oder Irland) in Relation zu setzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt ein Scoringmodell, das elf verschiedene Risikofaktoren aggregiert, um ein relatives Risikomaß für die Stabilität der Wohnungsmärkte in der Region zu berechnen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Krisenursachen, die makroökonomische Untersuchung der MOE-Region und die detaillierte Bewertung der Immobilienmarktindikatoren wie Eigenheimquoten und Kreditvolumina.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Subprime-Krise, Konvergenz, Scoringmodell, Leistungsbilanzdefizit und Immobilienmarkt-Risiko.

Warum wird ein Vergleich mit der Asienkrise von 1997 durchgeführt?

Der Vergleich dient dazu, die strukturellen Ähnlichkeiten in den makroökonomischen Anfälligkeiten der damaligen Tigerstaaten mit denen der heutigen MOE-Staaten aufzuzeigen, um Rückschlüsse auf die Krisenfestigkeit zu ziehen.

Welche Bedeutung haben "Covered Bonds" in der MOE-Region?

Diese besicherten Anleihen gelten in der Region als sicherere Alternative zu klassischen Mortgage Backed Securities (MBS), da die Hypothekenforderungen in der Bilanz der Originator-Banken verbleiben.

Fin de l'extrait de 135 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die US-Subprime-Krise und ihre Effekte auf Wirtschaft und Wohnungsmärkte in Mittel- und Osteuropa
Université
University of Mannheim
Note
2,3
Auteur
Dragos Popa (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
135
N° de catalogue
V122942
ISBN (ebook)
9783668120631
ISBN (Livre)
9783668120648
Langue
allemand
mots-clé
us-subprime-krise effekte wirtschaft wohnungsmärkte mittel- osteuropa
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dragos Popa (Auteur), 2009, Die US-Subprime-Krise und ihre Effekte auf Wirtschaft und Wohnungsmärkte in Mittel- und Osteuropa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122942
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  135  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint