Ich habe mich für das Thema „Euthanasie“ für meine Hausarbeit entschieden, da es ein sehr aktuelles Thema ist und ich die Hausarbeit nutzen möchte, um mich tiefer in das Thema einzuarbeiten.
Ich möchte in meiner Ausarbeitung versuchen, einen Überblick über das betitelte Thema zu geben. Darüber hinaus werde ich einen Einblick in das Thema „Hospizarbeit“ geben und die beiden Themen in einen Kontext stellen.
Besonders hervorheben möchte ich auch die theologische Sichtweise und eine persönliche Stellung dazu beziehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Begriffserklärungen
- 2.1 Passive Sterbehilfe
- 2.2 Aktive indirekte Sterbehilfe
- 2.3 Aktive direkte Sterbehilfe
- 2.4 Beihilfe zum Selbstmord
- 3 Geschichte der Euthanasie
- 4 Sterbehilfen in anderen Ländern
- 4.1 Deutschland
- 4.2 Niederlande
- 4.3 Österreich
- 4.4 Australien
- 4.5 Vergleich der Länder
- 5 Verschiedene Dimensionen von Euthanasie
- 5.1 Verfassungsrechtliche Dimensionen
- 5.1.1 Art. 1 1 GG: Unantastbarkeit der Menschenwürde
- 5.1.2 Art. 2 GG: Recht auf Persönlichkeitsentfaltung und das Recht auf Leben
- 5.2 Die strafrechtlichen Dimensionen
- 5.2.1 § 211 [Mord]
- 5.2.2 § 212 [Totschlag]
- 5.2.3 § 216 [Tötung auf Verlangen]
- 5.2.4 § 323c [Unterlassene Hilfeleistung]
- 5.2.5 Voraussetzungen für eine Änderung des § 216 StGB
- 5.3 Christliche Dimensionen
- 6 Alternative,Hospiz
- 6.1 Grundprinzipien der Hospizarbeit
- 6.1.1 „Der Patient und seine Angehörigen werden als gemeinsame Adressaten des Hospizdienstes betrachtet.”
- 6.1.2 „Rund um die Uhr erreichbar, abrufbarer Dienst.”
- 6.1.3 „Nachgehende Betreuung der Hinterbliebenen.”
- 6.2 Arbeitsformen der Hospizarbeit
- 6.2.1 Ambulante Hospizdienste
- 6.2.2 Stationäre Hospizdienste
- 6.2.3 Palliativstationen
- 6.3 Bedingungen für die Versorgung in einem Hospiz
- 7 Theologische Sicht der Hospizarbeit
- 8 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit bietet einen Überblick über das Thema Euthanasie und setzt es in Beziehung zur Hospizarbeit. Die Arbeit untersucht verschiedene Formen der Sterbehilfe, ihre rechtlichen und ethischen Implikationen sowie die Rolle der Hospizarbeit als Alternative. Die theologische Perspektive wird ebenfalls beleuchtet.
- Definition und Abgrenzung verschiedener Formen der Sterbehilfe
- Rechtliche und ethische Aspekte der Euthanasie
- Hospizarbeit als Alternative zur Euthanasie
- Theologische Betrachtung der Sterbehilfe und Hospizarbeit
- Länderspezifische Unterschiede im Umgang mit Sterbehilfe
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit. Das Kapitel „Begriffserklärungen“ differenziert zwischen passiver, aktiv indirekter und aktiv direkter Sterbehilfe sowie Beihilfe zum Selbstmord. Die Geschichte der Euthanasie wird skizziert, gefolgt von einem Vergleich der Sterbehilfe in verschiedenen Ländern (Deutschland, Niederlande, Österreich, Australien). Verschiedene Dimensionen der Euthanasie – verfassungsrechtlich, strafrechtlich und christlich – werden beleuchtet. Das Kapitel über Hospizarbeit beschreibt deren Grundprinzipien und Arbeitsformen.
Schlüsselwörter
Euthanasie, Sterbehilfe, passive Sterbehilfe, aktive Sterbehilfe, Beihilfe zum Selbstmord, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Recht auf Leben, Menschenwürde, § 211 StGB, § 212 StGB, § 216 StGB, § 323c StGB, Selbstbestimmung, Theologie, Ethik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe?
Passive Sterbehilfe ist das Unterlassen lebensverlängernder Maßnahmen, während aktive Sterbehilfe die gezielte Tötung zur Beendigung von Leiden bezeichnet (in Deutschland verboten).
Welche Aufgaben übernimmt die Hospizarbeit?
Hospizarbeit bietet Sterbenden eine würdevolle Begleitung, Schmerzlinderung (Palliativmedizin) und unterstützt auch die Angehörigen in der Trauerphase.
Ist Beihilfe zum Selbstmord in Deutschland erlaubt?
Die Rechtslage ist komplex und unterliegt ständigen Debatten; grundsätzlich ist die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung gesetzlich geregelt (§ 217 StGB wurde teils vom BVerfG gekippt).
Was ist das Ziel der Palliativmedizin?
Das Ziel ist nicht die Heilung, sondern die bestmögliche Lebensqualität für Patienten mit unheilbaren Krankheiten durch die Kontrolle von Schmerzen und anderen Symptomen.
Wie stehen die Kirchen zur Sterbehilfe?
Die theologische Sicht betont meist die Unantastbarkeit des Lebens als Geschenk Gottes und lehnt aktive Sterbehilfe ab, befürwortet jedoch eine liebevolle Begleitung im Sterbeprozess.
- Arbeit zitieren
- Bettina Nannen (Autor:in), 2007, Sterbehilfe - Mit besonderer Betrachtung der Hospizarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123042