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Dokumentation, Analyse und Reflexion einer Gesprächs- und Beratungssequenz aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive

Título: Dokumentation, Analyse und Reflexion einer Gesprächs- und  Beratungssequenz aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive

Trabajo Escrito , 2021 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Comunicación interpersonal
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Diese Arbeit soll zunächst einen Überblick über ausgewählte Kommunikationstheorien verschaffen. Basierend auf diesen wurde eine Übung zur Gesprächsführung vorbereitet, durchgeführt und anschließend in Bezug auf die erläuterten Theorien analysiert mit einer abschließenden persönlichen Reflektion.

Allein ein kurzer Blickkontakt, eine kleine Geste oder ein einfacher Laut können Emotionen, Gedanken oder Handlungen auslösen. Ob intentional oder nicht beabsichtigt, sobald Menschen in Interaktion treten, können wir nicht „nicht Kommunizieren“ (Watzlawick et al. 1993). Somit ist Kommunikation im Alltag allgegenwärtig und essenziell zum Aufbau und Erhalt zwischenmenschlicher Beziehungen. Sie ist im privaten wie im beruflichen Leben grundlegend und gewinnt in der heutigen multimedialen Gesellschaft umso mehr an Bedeutung. Kommunikative Fähigkeiten wie den Verlauf von Gesprächen bewusst wahrzunehmen und zu gestalten, Kommunikationsprobleme rechtzeitig zu erkennen und angemessen auf sie zu reagieren und bei Konflikten gleichzeitig Sensibilität und Perspektivenübernahme zu zeigen, nehmen besonders in kommunikationsintensiven Berufen, wie dem Lehrberuf, eine zentrale Rolle ein. Studien, Theorien und Modelle mit dem Ziel, das Gesprächsverhalten zu optimieren, existieren in großer Zahl.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Grundlagen der Kommunikation

2.2 Aktives Zuhören

2.3 Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rodgers

2.4 Nonverbale Signale in der Kommunikation

2.5 Weitere für diese Arbeit relevante Grundlagen der Kommunikation

3 Praktische Durchführung

3.1 Vorüberlegungen und Planung des Gesprächs

3.2 Rahmenbedingungen und Untersuchungsgegenstand

4 Reflexion

4.1 Reflexion in Anlehnung an den Theoretischen Hintergrund

4.2 Persönliche Reflexion

5 Fazit

6 Literatur

7 Anhänge

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der praktischen Anwendung und wissenschaftlichen Reflexion theoretischer Grundlagen der Gesprächsführung. Dabei wird untersucht, wie durch den Einsatz spezifischer Kommunikationsmethoden eine vertrauensvolle Beratungsatmosphäre geschaffen und ein ressourcenorientierter Dialog gestaltet werden kann.

  • Grundlagen der Kommunikation und Kommunikationsmodelle
  • Techniken des aktiven Zuhörens und Paraphrasierens
  • Methoden der personenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers
  • Konzeptualisierung von nonverbalen Signalen
  • Lösungsorientierte Beratung und Ressourcenaktivierung

Auszug aus dem Buch

2.2 Aktives Zuhören

Zuhören ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kommunikation. Verschiedene Arten des Zuhörens können den Verlauf eines Gespräches und die Beziehung zum Gesprächspartner maßgeblich beeinflussen (Bay, 2000).

Nach Weisbach und Sonne-Neubacher (2008) stellt das aktive Zuhören eines von den vier Arten des Zuhörens dar. Ziel des aktiven Zuhörens ist, durch das Erfassen der Gefühle und Empfindungen des Gesprächspartners eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich der andere erstgenommen und verstanden fühlt. Dazu werden mitschwingende Emotionen, welche nicht direkt geäußert werden, rausgehört und auf diese eingegangen, ohne die eigene Ansichtsweise mit einzubringen. Dem Gesprächspartner wird dadurch signalisiert, dass die gezeigten Emotionen mit dem gesagten Inhalt verknüpft und das Anliegen des Partners verstanden wird (ebd.). Die Autoren unterscheiden außerdem das „Ich-verstehe“-Zuhören, das aufnehmende Zuhören sowie das umschreibende Zuhören. Ein Synonym für das „Ich-verstehe“-Zuhören ist das Pseudo-Zuhören, da es weniger dem echten Zuhören dient, sondern mehr als Auftakt zum eigenen Sprechen, ohne dass weiter auf das vom Gesprächspartner Gesagte eingegangen wird. Zentral beim aufnehmenden Zuhören ist die Aufmerksamkeit, die dem Gesprächspartner entgegengebracht wird. Diese wird durch körpersprachliche Zeichen, wie beispielsweise Blickkontakt, leichtem Kopfnicken, aufnehmendem Schweigen oder, falls das Gespräch am Telefon stattfindet, durch Zuhörfloskeln, signalisiert. Bei dem umschreibenden Zuhören wird das Gesagte vom Gesprächspartner in eigenen Worten wiedergegeben, ohne die eigene Meinung zu äußern. Dadurch wird dem Gesprächspartner signalisiert, dass der Inhalt verstanden wurde. Außerdem wird der Gesprächsfluss gefördert und Missverständnissen werden von Beginn an entgegengewirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet die Bedeutung zwischenmenschlicher Kommunikation im privaten wie beruflichen Alltag und benennt die Zielsetzung, ausgewählte Kommunikationstheorien in einer praktischen Übung anzuwenden und zu analysieren.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert fundamentale Modelle und Ansätze, darunter die Grundlagen der Kommunikation, aktives Zuhören, personenzentrierte Gesprächsführung, nonverbale Kommunikation sowie Ansätze der lösungsorientierten Beratung.

3 Praktische Durchführung: Hier werden die Vorüberlegungen, die Konzeption des Gesprächs-Leitfadens sowie die Rahmenbedingungen zur Durchführung der Gesprächssimulation beschrieben.

4 Reflexion: In diesem Teil erfolgt eine detaillierte Analyse aufgezeichneter Sequenzen auf Basis der theoretischen Modelle sowie eine subjektive persönliche Reflexion über den Erfolg der Gesprächsführung.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über die eigene Gesprächskompetenz und betont die Relevanz wissenschaftlich gestützter Techniken zur Fehlerreduktion in der Kommunikation.

6 Literatur: Umfasst das Verzeichnis der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen.

7 Anhänge: Beinhaltet den Feedbackbogen, der die Grundlage für die Auswertung und Reflexion des geführten Gesprächs bildet.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Aktives Zuhören, Personenzentrierte Gesprächsführung, Carl Rogers, Lösungsorientierte Beratung, Ressourcenorientierung, Nonverbale Signale, Gesprächsanalyse, Feedbackbogen, Selbstwirksamkeit, Empathie, Kongruenz, Gesprächsführung, Beratung, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Dokumentation, Analyse und Reflexion einer Gesprächs- und Beratungssequenz aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Techniken des aktiven Zuhörens, die personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers, nonverbale Kommunikation sowie lösungsorientierte Beratungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Kommunikationstheorien in einer kontrollierten Übung anzuwenden, das eigene Gesprächsverhalten zu modifizieren und die Wirksamkeit dieser Techniken mittels Feedback zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der Gesprächsreflexion und -analyse, unterstützt durch die Erstellung eines Feedbackbogens für die Gesprächspartnerin sowie den Abgleich zwischen theoretischen Konzepten und praktischer Ausführung.

Was deckt der theoretische Hauptteil ab?

Der Hauptteil liefert ein theoretisches Fundament zu den Grundlagen der menschlichen Kommunikation, definiert Kategorien des Zuhörens und erläutert Bedingungen für empathische und authentische Beratungsprozesse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kommunikation, aktives Zuhören, Personen-Zentrierung, Ressourcen-Orientierung und Selbstwirksamkeit definieren.

Wie wurde die Wirksamkeit des Gesprächs gemessen?

Die Wirksamkeit wurde durch einen strukturierten Feedbackbogen überprüft, den die Gesprächspartnerin nach dem Gespräch ausfüllte, um verschiedene Aspekte der Beratungsqualität auf einer sechsstufigen Skala zu bewerten.

Welchen Einfluss hatte das Konzept der „nonverbalen Kommunikation“ auf die Arbeit?

Das Konzept dient als übergreifendes „Dach“, da die Autorin während der praktischen Durchführung kontinuierlich auf Körpersignale, Blickkontakt und nonverbale Bestätigungssignale achtete, um eine unterstützende Atmosphäre zu wahren.

Welche Schwierigkeiten werden in der Reflexion genannt?

Die Autorin reflektiert kritisch den „Interviewcharakter“ des Gesprächs, den zeitweiligen Verlust des Gesprächsfadens aufgrund eigener Gedankengänge sowie die Herausforderung, die eigenen Präferenzen gegenüber den Anliegen der Partnerin zurückzuhalten.

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Detalles

Título
Dokumentation, Analyse und Reflexion einer Gesprächs- und Beratungssequenz aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
18
No. de catálogo
V1230623
ISBN (PDF)
9783346656070
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesprächsführung Beratung Kommunikation Gespräche Kommunikationskompetenz Kommunikationstheorie aktives Zuhören Personenzentrierte Gesprächsführung Carl Rodgers
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Dokumentation, Analyse und Reflexion einer Gesprächs- und Beratungssequenz aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1230623
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