Die SuS sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Wagnis, Verantwortungsbewusstsein und Kooperation wichtige Bestandteile sind, unbekanntes Terrain leichter bewältigen zu können.
Inhaltsverzeichnis
Angaben zur Lerngruppe
Thema der Unterrichtsreihe
Thema der Unterrichtsstunde
Thematischer Zusammenhang in der Unterrichtsreihe
Stundenziel
Teillernziel
Stundenentwurf Stufe 11
Geräteparcour Aufbauplan
Erklärung zum Geräteparcour
Arbeitsblatt
Arbeitsblatt für die Beobachter
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist es, den Schülern durch die Bewältigung eines Geräteparcours mit verbundenen Augen ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Wagnis, gegenseitigem Vertrauen und kooperativem Handeln im Sport zu vermitteln.
- Einführung in kooperative Abenteuerspiele
- Erfahrung von Vertrauen und Verantwortung in Partnerübungen
- Reflexion der Wahrnehmungsunterschiede durch "Sehend-" und "Nicht-Sehend"-Erfahrungen
- Anwendung der Placemat-Methode zur strukturierten Gruppenauswertung
- Förderung der gegenseitigen Absicherung und Rücksichtnahme
Auszug aus dem Buch
Angaben zur Lerngruppe:
Die 22 Schüler starke Lerngruppe besteht aus 11 Schülerinnen und 11 Schülern. 6 SuS sind Langzeit verletzt und werden in den Stunden mit Beobachtungsaufgaben betraut. Grundsätzlich besteht eine angenehme Lernatmosphäre, wobei die Motivation als hoch einzustufen ist. Gerade die Lernaufgaben und Sportarten, die den SuS unbekannt sind, sind im besonderen Maße motivierend. In der heutigen Stunde werden die Langzeitverletzten zusätzlich neben der Beobachtungsaufgabe noch mit der Aufgabe des Absicherns der übrigen SuS im Parcours betraut.
Zusammenfassung der Kapitel
Angaben zur Lerngruppe: Beschreibung der Klassenzusammensetzung, der Lernatmosphäre sowie der besonderen Einbindung langzeitverletzter Schüler in den Unterrichtsablauf.
Thema der Unterrichtsreihe: Einordnung der Stunde in die übergeordnete Reihe zu kooperativen Abenteuerspielen unter Berücksichtigung pädagogischer Perspektiven.
Thema der Unterrichtsstunde: Definition des Stundenthemas mit Fokus auf kooperatives Handeln bei einem mit verbundenen Augen zu bewältigenden Geräteparcours.
Thematischer Zusammenhang in der Unterrichtsreihe: Detaillierte Auflistung der fünf aufeinander aufbauenden Phasen, die von der Einführung bis zur Entwicklung eigener Spiele reichen.
Stundenziel: Formulierung des angestrebten Bewusstseins für die Bedeutung von Wagnis, Verantwortung und Kooperation.
Teillernziel: Aufzählung konkreter Kompetenzen, die die Schüler durch den Parcours und die anschließende Auswertung erwerben sollen.
Stundenentwurf Stufe 11: Tabellarische Übersicht des Verlaufsplans inklusive Phasen, Methoden, Sozialformen und Lernzielen.
Geräteparcour Aufbauplan: Visuelle Darstellung des gewählten Aufbaus der Sportgeräte für den Parcours.
Erklärung zum Geräteparcour: Technische Erläuterungen und Sicherheitsaspekte zu den sechs einzelnen Stationen des Parcours.
Arbeitsblatt: Anweisungen zur Durchführung der Reflexionsphase für die aktiven Schüler mittels Placemat-Methode.
Arbeitsblatt für die Beobachter: Spezielle Leitsätze und Aufgabenstellungen für die Schüler, die aufgrund von Verletzungen die Rolle der Beobachter übernehmen.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Kooperatives Handeln, Abenteuerspiele, Geräteparcours, Vertrauen, Verantwortung, Wagnis, Wahrnehmung, Partnerarbeit, Placemat-Methode, Gruppenarbeit, Reflexion, Sicherheitserziehung, Inklusion, Sportpädagogik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundlegend?
Das Dokument skizziert einen Stundenentwurf für den Sportunterricht der 11. Klasse mit dem Fokus auf kooperative Abenteuerspiele.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die pädagogischen Perspektiven "Etwas wagen und verantworten" sowie "Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen".
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Die Schüler sollen durch das Absolvieren eines Geräteparcours mit verbundenen Augen ein Bewusstsein für die Relevanz von Kooperation und Vertrauen entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Reflexion verwendet?
Zur Auswertung der Erfahrungen wird die Placemat-Methode eingesetzt, um Gruppenergebnisse strukturiert festzuhalten.
Was wird im Hauptteil des Entwurfs behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Erarbeitung des Parcours, die Arbeit in Kleingruppen zur Reflexion und die anschließende Sicherung der Ergebnisse.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kooperation, Vertrauen, Wagnis, Geräteparcours, Wahrnehmung und Partnerarbeit.
Wie werden langzeitverletzte Schüler in die Stunde integriert?
Diese Schüler erhalten spezielle Beobachtungsaufträge und unterstützen die Durchführung durch die Absicherung ihrer Mitschüler am Parcours.
Welchen Zweck verfolgt die Eventualphase?
Die Eventualphase dient dazu, den Parcours ohne Augenbinden zu durchlaufen, um einen direkten Vergleich zur vorherigen Wahrnehmung mit verbundenen Augen zu ermöglichen.
Wie ist die Kommunikation zwischen den Partnern im Parcours geregelt?
Die Schüler müssen sich in Kooperation mit einem Partner abstimmen, wobei einer die Augen verbunden hat und der andere sichernd begleitet.
Welche Funktion hat die Placemat-Methode in diesem Kontext?
Sie dient als visuelles Instrument, um individuelle Erfahrungen an den Hindernissen zu sammeln und daraus die wichtigsten Erkenntnisse für die gesamte Gruppe zusammenzufassen.
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- Kai Kramer (Author), 2008, Unterrichtsstunde: Etwas wagen und verantworten - Ein Erlebnisparcour, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123382