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Mentales Training

Ein Weg zur Verbesserung der psychologischen Handlungsvoraussetzungen aller Sporttreibenden

Title: Mentales Training

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marlen Frömmel (Author)

Sport - Sport Psychology
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Wenn man vom mentalen Training spricht, muss man sich zunächst die verschiedenen Verwendungsweisen dieses Begriffs vergegenwärtigen, da er inzwischen zu einem Modebegriff geworden ist.
Pseudowissenschaftliche Auseinandersetzungen mit diesem Thema nutzen ihn zumeist in Anlehnung an seine Verwendung im amerikanischen Raum. Doch hier ist „mental training“ synonym für psychologisches Training zu sehen.
Mentales Training stellt aber eine sehr spezielle Form innerhalb des psychologischen Trainings dar, neben dem es noch weitere Trainingsformen wie etwa das sensomotorische Training oder das Psychoregulationstraining gibt (vgl. KUNATH/SCHELLENBERGER (1991), S. 266).
Da mentales Training auf die Verbesserung der psychologischen Handlungsvoraussetzungen aller Sporttreibenden zielt, ist es als Praxisfeld-übergreifend in die Allgemeine Sportpsychologie einzuordnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Mentales Training. Eine Form des Psychologischen Trainings

1. Psychologisches Training - Mentales Training

1.1 Definition

1.2 Voraussetzungen

1.3 Ziele

1.4 Einsatzmöglichkeiten

2. Formen des mentalen Trainings

2.1 Subvokales Training

2.2. Verdecktes Wahrnehmungstraining

2.3 Ideomotorisches Training

3. Mögliche Störungen

4. Die vier Stufen des mentalen Trainings

4.1 Die erste Stufe

4.2 Die zweite Stufe

4.3 Die dritte Stufe

4.4 Die vierte Stufe

5. Wirkungsweisen des mentalen Trainings

5.1 Die kognitive Hypothese

5.2 Die ideomotorische Hypothese

5.3 Die Programmierungshypothese

5.4 Review von RICHARDSON (1967)

II. Bewegungslernen mit dem mentalen Training

1. Effektivitätsuntersuchungen des mentalen Trainings bei Sportspielen nach KNUFF (1977):

2. Mentales Training im Langstreckenlauf

3. Verbesserung der Treffsicherheit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das mentale Training als eine spezielle Form der sportpsychologischen Einflussnahme. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen, die verschiedenen Stufen und Formen der Anwendung sowie die wissenschaftlich diskutierten Wirkungsweisen darzulegen und deren Effektivität im motorischen Lernprozess anhand empirischer Untersuchungen zu beleuchten.

  • Definition und Voraussetzungen des mentalen Trainings
  • Formen des mentalen Trainings (subvokal, visuell, ideomotorisch)
  • Stufenmodell der Umsetzung nach Eberspächer
  • Wirkungsmechanismen und theoretische Hypothesen (kognitiv, ideomotorisch, Programmierung)
  • Empirische Evidenz und Anwendung in Sportspielen und Ausdauersportarten

Auszug aus dem Buch

3. Mögliche Störungen

Nach den Ausführungen von EBERSPÄCHER (2001, S. 85) gibt es verschiedene Störungen, die während des mentalen Trainings auftreten können. Diese erfolgen analog zu denen, welche möglicherweise auch beim Abspielen – bedient man sich des zuvor gezogenen Vergleichs – eines Films auftauchen.

Zahlreiche Athleten berichteten, dass sie immer wieder beim Visualisieren des Bewegungsablaufs ins Stocken geraten, oder dass Bewegungsphasen einfach übersprungen werden. Wie beim Defekt auf einem Datenträger kann es auch bei der Vorstellung zu einem ständigen Wiederholen einer bestimmten Bewegungssequenz kommen.

Das Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Bilder während des mentalen Trainings wird zwar später als Vorteil gewertet, ist anfänglich jedoch störend, da zum einen die Technik dieser Trainingsform erst erlernt werden muss und zum anderen der Athlet in der Lage sein muss, die gesamte Vorstellung zu durchlaufen. Dies macht noch einmal auf die unbedingt notwendige Konzentration aufmerksam, die, wenn sie nicht gegeben ist, zu einer weiteren Störung führt, dem Verlieren der Vorstellung indem man an etwas anderes denkt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Mentales Training. Eine Form des Psychologischen Trainings: Dieses Kapitel definiert mentales Training, beschreibt dessen Voraussetzungen und Ziele sowie die verschiedenen Übungsformen und das vierstufige Modell der praktischen Umsetzung.

1. Psychologisches Training - Mentales Training: Hier wird der Begriff in die Sportpsychologie eingeordnet und von allgemeineren psychologischen Trainingsformen abgegrenzt.

1.1 Definition: Festlegung des mentalen Trainings als planmäßig wiederholte Vorstellung sportlicher Handlungen ohne praktische Ausführung.

1.2 Voraussetzungen: Benennung notwendiger Faktoren wie Entspannungszustand und Konzentrationsfähigkeit zur erfolgreichen Durchführung.

1.3 Ziele: Erläuterung der angestrebten Leistungsoptimierung und psychischen Stabilität des Sportlers.

1.4 Einsatzmöglichkeiten: Übersicht der Anwendungsbereiche, etwa zur Lernbeschleunigung oder bei verletzungsbedingten Pausen.

2. Formen des mentalen Trainings: Vorstellung der drei aufbauenden Übungsstufen: subvokales, verdecktes Wahrnehmungs- und ideomotorisches Training.

2.1 Subvokales Training: Einsatz von Selbstgesprächen und Selbstinstruktionen zur Koordination.

2.2. Verdecktes Wahrnehmungstraining: Nutzung einer Außenperspektive zur objektiven Visualisierung.

2.3 Ideomotorisches Training: Fokus auf die Innenperspektive zur subjektiven Empfindung der Bewegungsabläufe.

3. Mögliche Störungen: Diskussion von Schwierigkeiten bei der Visualisierung, wie z.B. Konzentrationsverlust oder fehlerhafte Bewegungsbilder.

4. Die vier Stufen des mentalen Trainings: Detaillierte Darstellung des vierstufigen Prozesses von der Beschreibung bis zur symbolischen Kurzformel.

4.1 Die erste Stufe: Abruf der Bewegung über Sinnesmodalitäten und verbale oder schriftliche Beschreibung.

4.2 Die zweite Stufe: Auswendiglernen des Bewegungsablaufs durch subvokale Vergegenwärtigung.

4.3 Die dritte Stufe: Systematisierung und Markierung von Knotenpunkten der Bewegung.

4.4 Die vierte Stufe: Zuweisung von Symbolen zur schnellen Abrufbarkeit des Bewegungsrhythmus.

5. Wirkungsweisen des mentalen Trainings: Theoretische Analyse der Wirkungsweise durch verschiedene wissenschaftliche Hypothesen.

5.1 Die kognitive Hypothese: Fokus auf das Erlernen kognitiver Anteile motorischer Fertigkeiten.

5.2 Die ideomotorische Hypothese: Annahme einer psychoneuromuskulären Komponente für den Trainingseffekt.

5.3 Die Programmierungshypothese: Erklärung durch zentrale Prozesse der motorischen Programmierung.

5.4 Review von RICHARDSON (1967): Zusammenfassung und Einordnung empirischer Studien zur Effektivität mentaler Trainingsprozeduren.

II. Bewegungslernen mit dem mentalen Training: Übertragung der Theorie auf praktische Anwendungsbeispiele in Sportspielen, Ausdauerlauf und Wurfsportarten.

1. Effektivitätsuntersuchungen des mentalen Trainings bei Sportspielen nach KNUFF (1977):: Untersuchung der Wirksamkeit von mentalem Training bei technisch-taktischen Spielhandlungen.

2. Mentales Training im Langstreckenlauf: Anwendung des mentalen Trainings zur Taktikoptimierung in Ausdauersituationen.

3. Verbesserung der Treffsicherheit: Analyse des mentalen Trainings zur Steigerung der Präzision bei Zielwurfübungen.

III. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Grenzen sowie der praktischen Relevanz des mentalen Trainings im Sport.

IV. Literatur: Verzeichnis der herangezogenen Fachquellen.

Schlüsselwörter

Mentales Training, Sportpsychologie, Bewegungslernen, Visualisierung, Ideomotorik, Leistungsoptimierung, Motorik, Kognition, Trainingslehre, Bewegungsvorstellung, Mentale Repräsentation, Sportspiel, Techniktraining, Eberspacher, Wirkungsweise

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Methoden und Anwendungsbereiche des mentalen Trainings innerhalb der Sportpsychologie, insbesondere im Kontext des motorischen Lernens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung des mentalen Trainings, dessen Stufenmodelle, die zugrunde liegenden Wirkungsmechanismen (Hypothesen) sowie der praktische Einsatz in verschiedenen Sportarten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Darstellung der Effektivität mentalen Trainings zur Aneignung, Modifikation und Optimierung komplexer Bewegungen auf Basis theoretischer Erkenntnisse und empirischer Studien.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende sportpsychologische Theorien (z.B. von Eberspächer, Heuer, Richardson) analysiert, strukturiert und mit empirischen Befunden vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definition, Stufenmodell, Hypothesen) und die praxisorientierte Untersuchung (Analyse von Studien zu Sportspielen, Langstreckenlauf und Treffsicherheit).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Mentales Training, Sportpsychologie, Bewegungslernen, Visualisierung und Ideomotorik am besten beschrieben.

Warum ist die Konzentration beim mentalen Training so entscheidend?

Die Konzentration ist notwendig, um die vorgestellte Bewegung präzise, fehlerfrei und ohne Ablenkung durchzuführen, da andernfalls das Risiko besteht, fehlerhafte Muster einzuprägen.

Welche Rolle spielt die „Programmierungshypothese“?

Sie postuliert, dass mentales Training vor allem zentrale Prozesse der Bewegungsplanung und -korrektur stärkt, unabhängig von peripheren motorischen Begleiterscheinungen.

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Details

Title
Mentales Training
Subtitle
Ein Weg zur Verbesserung der psychologischen Handlungsvoraussetzungen aller Sporttreibenden
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Aufbaukurs Sportpsychologie
Grade
1,0
Author
Marlen Frömmel (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V123394
ISBN (eBook)
9783640281107
ISBN (Book)
9783640284153
Language
German
Tags
Mentales Training Aufbaukurs Sportpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marlen Frömmel (Author), 2005, Mentales Training, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123394
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