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Deutsch-italienische Kulturinstitute - Ziele und Aufgaben

Title: Deutsch-italienische Kulturinstitute - Ziele und Aufgaben

Seminar Paper , 2008 , 20 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: BA Carolin Behrens (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies
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Nirgendwo in der Welt unterhält Deutschland so viele kulturelle Institutionen wie in Italien, auch die Zahl italienischer Kultureinrichtungen in Deutschland ist enorm. Dies spricht für die intensiven Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
Neben wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Aspekten gilt die auswärtige Kulturpolitik als Dritte Säule der Außenpolitik. Nicht nur Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheitsfragen bestimmen das Bild eines Landes. Besonders seine kulturellen Besonderheiten können auf ausländische Partner interessant, erfreulich oder sogar bedrohlich wirken. Daher ist es für einen Staat wichtig, ein möglichst reales Bild seinerselbst darzustellen. Diese Aufgabe kommt den Vermittlerorganisationen zu, die staatlich oder nichtstaatlich nach ihren Maximen Kulturarbeit in fremden Ländern leisten.
In der vorliegenden Hausarbeit sollen im Besonderen die Kulturinstitute im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen, die Deutschland und Italien jeweils im anderen Land betreiben bzw. um kulturelle Einrichtungen, die sich der jeweiligen Kulturvermittlung verschrieben haben.
Zunächst soll dazu die Auswärtige Kulturpolitik mit ihren Zielen und Aufgaben allgemein betrachtet werden. Bevor die Kulturinstitute an sich im Mittelpunkt stehen, werden einleitend darauf die historischen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien aufgezeigt.
Anschließend sollen ausgewählte Kultureinrichtungen mit ihren Aufgaben und Besonderheiten umfassend erläutert werden.
Im Resümee werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick in die Zukunft der Kulturinstitute beendet die vorliegende Abhandlung.


[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ziele und Aufgaben der Auswärtigen Kulturpolitik

2. Die historischen deutsch-italienischen Beziehungen

2.1 Wichtige Etappen der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen

2.1.1 Die Nachkriegsjahre: Italiener zu Gast in Deutschland

2.1.2 Das deutsch-italienische Kulturabkommen von 1957

3. Kulturinstitute in Deutschland und Italien

3.1 Die Goethe-Institute

3.2 Kulturinstitute des italienischen Außenministeriums

3.3 Società Dante Alighieri

3.4 Deutsch-italienisches Zentrum Villa Vigoni

3.5 Sonstige Zusammenarbeit in Wissenschaft und Bildung

4. Resümee und Ausblick: Die Zukunft der Kulturinstitute

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der Kulturinstitute als zentrale Akteure der Auswärtigen Kulturpolitik zwischen Deutschland und Italien. Ziel ist es, die historische Entwicklung, die institutionellen Rahmenbedingungen sowie die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Kulturvermittlung im bilateralen Kontext zu analysieren.

  • Grundlagen der Auswärtigen Kulturpolitik
  • Historische Entwicklung der deutsch-italienischen Beziehungen
  • Analyse staatlicher und nicht-staatlicher Kulturinstitute (Goethe-Institut, Villa Vigoni etc.)
  • Bedeutung von Kulturabkommen für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch
  • Anpassung von Kulturinstitutionen an digitale Medien und Sparzwänge

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Goethe-Institute

Als offizieller Kulturvermittler der deutschen Bundesregierung fungiert seit 1951 das Goethe-Institut. Schon seit den 1920er Jahren gab es eine Institution, die mit der Verbreitung deutscher Kultur im Ausland betreut war: die Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums, kurz Deutsche Akademie. Allerdings instrumentalisierten die Nationalsozialisten bald nach der Machtergreifung 1933 diesen Verein zu ihren Zwecken. Nicht Aufklärung sondern Propaganda und Manipulation standen nun im Vordergrund. Nach 1945 wurde die Deutsche Akademie daher von den alliierten Mächten aufgelöst. Später widmete sich das Goethe-Institut als politisch korrekter Nachfolger. Ihm stellte sich eine große Aufgabe angesichts der schrecklichen Erlebnisse, die viele Europäer und Weltbürger mit Deutschland verbanden.

Die Namensgebung der Organisation geht auf den deutschen Nationaldichter und – denker Johann Wolfgang von Goethe zurück, der wie kein anderer die deutsche Literatur seit dem Klassizismus prägte und noch heute Aktualität hat.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz der Kulturinstitute als Vermittlerorganisationen im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik zwischen Deutschland und Italien.

1. Ziele und Aufgaben der Auswärtigen Kulturpolitik: Erläuterung der Grundsätze der auswärtigen Kulturpolitik als „dritte Säule“ der Außenpolitik und deren Bedeutung für das Deutschlandbild.

2. Die historischen deutsch-italienischen Beziehungen: Überblick über die lange Tradition bilateraler Kontakte und die Entwicklung der Beziehungen nach 1945.

2.1 Wichtige Etappen der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen: Untersuchung des kulturellen Austauschs nach dem Zweiten Weltkrieg unter Berücksichtigung politischer Neuausrichtungen.

2.1.1 Die Nachkriegsjahre: Italiener zu Gast in Deutschland: Analyse der gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen durch die Arbeitsmigration und die Rolle der Gastarbeiter.

2.1.2 Das deutsch-italienische Kulturabkommen von 1957: Darstellung der rechtlichen Grundlagen für den institutionellen Kulturaustausch.

3. Kulturinstitute in Deutschland und Italien: Vorstellung der verschiedenen Institutionen, die den deutsch-italienischen Dialog tragen.

3.1 Die Goethe-Institute: Analyse der Rolle des Goethe-Instituts als primärer deutscher Kulturvermittler in Italien.

3.2 Kulturinstitute des italienischen Außenministeriums: Beschreibung der Pendants der italienischen Seite in Deutschland.

3.3 Società Dante Alighieri: Porträt der ältesten Sprach- und Kulturgesellschaft zur Förderung der italienischen Sprache weltweit.

3.4 Deutsch-italienisches Zentrum Villa Vigoni: Erläuterung der Sonderstellung der Villa Vigoni als deutsch-italienischer Begegnungsort für Wissenschaft und Politik.

3.5 Sonstige Zusammenarbeit in Wissenschaft und Bildung: Überblick über weitere Akteure wie das Deutsche Historische Institut in Rom.

4. Resümee und Ausblick: Die Zukunft der Kulturinstitute: Kritische Reflexion über die Finanzierungssituation und die Notwendigkeit zur Modernisierung durch digitale Medien.

Schlüsselwörter

Auswärtige Kulturpolitik, Kulturinstitute, Goethe-Institut, Villa Vigoni, Deutsch-italienische Beziehungen, Kulturabkommen, Kulturvermittlung, Gastarbeiter, Sprachförderung, Auslandskulturpolitik, Società Dante Alighieri, Kulturaustausch, Außenpolitik, Völkerverständigung, Deutschlandbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle kultureller Institutionen als Mittlerorganisationen in der deutsch-italienischen Außen- und Kulturpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der bilateralen Beziehungen, den rechtlichen Grundlagen durch Kulturabkommen sowie der Arbeit konkreter Institutionen wie der Goethe-Institute oder der Villa Vigoni.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Institutionen das Image Deutschlands und Italiens im jeweils anderen Land prägen und welche Herausforderungen (Finanzen, Digitalisierung) sich für ihre Zukunft ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf primären Dokumenten (Abkommen) und sekundären fachwissenschaftlichen Quellen zur Kulturpolitik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die staatlichen als auch die privaten Institutionen, ihre Aufgabenbereiche, ihre historische Genese und ihr Beitrag zur Völkerverständigung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kulturvermittlung, Auslandskulturpolitik, deutsch-italienische Beziehungen und institutionelle Netzwerke.

Warum spielt die Villa Vigoni eine besondere Rolle in dieser Arbeit?

Die Villa Vigoni fungiert als einzigartiges, binationales Zentrum für den wissenschaftlichen und politischen Austausch, das eine Sonderrolle gegenüber rein national ausgerichteten Instituten einnimmt.

Wie haben sich die Aufgaben der Kulturinstitute durch die Digitalisierung verändert?

Die Institutionen nutzen das Internet zunehmend für Online-Sprachkurse, digitale Bibliotheken und zur Verwaltung von Veranstaltungskalendern, um trotz Sparzwängen ihre Reichweite zu erhalten.

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Details

Title
Deutsch-italienische Kulturinstitute - Ziele und Aufgaben
College
Martin Luther University  (Institut für Romanistik)
Course
Seminar: Die deutsch-italienischen Beziehungen
Grade
2,7
Author
BA Carolin Behrens (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V123447
ISBN (eBook)
9783640285501
ISBN (Book)
9783640286034
Language
German
Tags
Deutsch-italienische Kulturinstitute Società Dante Alighieri Goethe Institut Villa Vigoni Kulturwissenschaft Kulturinstitut Kulturpolitik Kulturbeziehungen deutsch-italienische Beziehungen Italien Kulturvermittlung interkulturelle Kommunikation Auswärtige Kulturpolitik Kulturarbeit Kulturkontakt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Carolin Behrens (Author), 2008, Deutsch-italienische Kulturinstitute - Ziele und Aufgaben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123447
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