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Die Alpenregion als Kulturraum. Regionale Kultur und Unterschiede

Title: Die Alpenregion als Kulturraum. Regionale Kultur und Unterschiede

Term Paper , 2015 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christine Elisabeth Hollerer (Author)

Cultural Studies - European Studies
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Alpenregion als Kulturraum, mit regionaler Kultur und regionalen Unterschieden.

Gegenstand der Arbeit sind die Erläuterung des Begriffs Region, Betrachtungen der Herkunftsregion, der Identität an sich und der eigenen Identität sowie damit im Zusammenhang stehende wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen des Fachs Volkskunde, europäische Ethnologie und Kulturanthropologie.

In der Literatur finden sich zahlreiche Definitionen für den Begriff Region. Häufig werden räumliche Einheiten zu homogenen Regionen zusammengefasst, die von anderen abgegrenzt und unterschieden werden. Diese Homogenität nimmt entweder Bezug auf geografische Gegebenheiten oder aber auf beispielsweise kulturelle, sprachliche oder religiöse Gemeinsamkeiten der Bevölkerung. Bundesländer, Bezirke und Gemeinden sind kleinräumige, auch politisch-rechtliche, funktional gestaltete Verwaltungseinheiten.

Naturräume unterstehen geomorphologischen, geologischen, hydrologischen und bodenkundlichen Kriterien. Auch Zuordnungen nach dem Klima (Klimazone) oder nach der Flora werden vorgenommen. Für naturräumliche Regionen bezeichnend ist die Unschärfe der Ränder im Kleinmaßstab, so kann ein Gebiet von mehreren geologischen Zonen geprägt sein. In topografisch strikt untergliederten Räumen decken sich landschaftliche, kulturelle und politische Regionen vornehmlich (etwa Täler–Talschaften–Gemeindegebiete), und auch die politische Grenzziehung von Staaten folgt orografischen Linien (Flüsse, Wasserscheiden).

Gebietseinheiten können unter dem Aspekt verschiedenster Indikatoren zu funktionalen Regionen zusammengefasst sein, also besonders eng in Verbindung zueinander stehen beziehungsweise abgegrenzt sein. Verkehrsgeografische Aspekte oder nach Naturschutzvorgaben ausgewiesene ökologische Regionen, Tourismusregionen oder Bildungsregionen, aber auch Entwicklungsregionen sind hierzu anzuführen. Oftmals werden geografische Regionen in ihrer kulturhistorischen Bedeutung erforscht, zum Beispiel die Siedlungsgeschichte.

Denken wir global, so entsteht gegenwärtig das Bild von Wirtschafts- oder Krisenregionen. Auf der Ebene des politischen Handelns ist das Europa der Regionen die Bezeichnung für ein politisches Konzept, das die Regionen in den EU-Mitgliedsländern fördern und in ihrer regionalen Eigenständigkeit unterstützen soll. Der regionale Forderungskatalog thematisiert vor allem die Anerkennung der kulturellen regionalen Vielfalt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Begriff Region

2.2 Regionale Kultur. Regionale Unterschiede

2.3 Heimat und Identität

2.3.1 Die Alpenregion als Kulturraum

2.3.2 Ortschroniken

3. Schlusswort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den vordergründig alltäglichen Begriff „Region“ wissenschaftlich zu durchdringen, wobei die historische Perspektive sowie die Bedeutung von Herkunftsregionen für die Identitätsbildung im Zentrum stehen. Dabei werden zentrale Fragestellungen des Fachs Volkskunde - Europäische Ethnologie – Kulturanthropologie reflektiert, um das Verständnis von Regionalität in Verbindung mit Heimat, Tradition und Brauchtum zu schärfen.

  • Etymologische und wissenschaftstheoretische Erläuterung des Begriffs Region.
  • Analyse des Wandels in der regionalen Kultur und Identitätsforschung.
  • Untersuchung der Alpenregion als spezifischer Kultur- und Forschungsraum.
  • Auswertung der Bedeutung von Ortschroniken für die individuelle und kollektive Identitätsgenese.
  • Reflexion der subjektiven Sozialisation im Kontext wissenschaftlicher Betrachtungsweisen.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Die Alpenregion als Kulturraum

Der empirische Kulturwissenschaftler und Alpenforscher Bernhard Tschofen leitet seinen Aufsatz mit dem Titel: Ethnographische Alpenforschung als „public Science“. Das Elementare als Erlebnisofferte mit den Worten „Anstelle einer Einleitung: lernen Sie ... die regionale Kultur und die entsprechende Küche kennen.“ ein.

Die Alpen sind eine Jahrtausende alte Kulturregion – und, wenn man so will – Erfahrungsraum. B. Tschofen richtet in diesem Aufsatz seine Aufmerksamkeit auf die volkskundlich ethnographische Alpenforschung.

„Auf alten Pfaden [...] von der Steinzeit in die Neuzeit [...] erleben wir [...] die Veränderung dieser Jahrtausendealten Kulturlandschaft durch den Menschen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verknüpft persönliche biographische Erfahrungen aus der Reitingau mit wissenschaftsgeschichtlichen Fragestellungen der Volkskunde und führt in das Thema ein.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert definitionstheoretisch den Begriff Region, untersucht regionale Kulturunterschiede im historischen Kontext und beleuchtet die Begriffe Heimat und Identität sowie die Rolle der Alpen als Kulturraum und historischer Ortschroniken.

3. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit, Region stets in Bezug zu etwas zu setzen, wobei die historische Perspektive als zentraler Analysemodus dient.

Schlüsselwörter

Region, Heimat, Identität, Volkskunde, Kulturraum, Alpenregion, Ortschroniken, Regionalgeschichte, Tradition, Brauchtum, Kulturlandschaft, historische Methode, Ethnologie, Sozialisation, Kulturanthropologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung des Begriffs „Region“ sowie dessen Verflechtung mit Identität, Heimat und traditionellen Kulturräumen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Etymologie von Region, die Geschichte der Volkskunde, die Erforschung der Alpen als Kulturraum und die Bedeutung lokaler Geschichtsschreibung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Reflexion des Begriffs „Region“ und die Etablierung eines tieferen Verständnisses für die Bedeutung von Herkunftsregionen für die menschliche Identität.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historische Methode, in der sie sich von der Gegenwart ausgehend in die Vergangenheit bewegt und dabei ihre eigene Sozialisation als reflexiven Zugang nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden begriffliche Definitionen, kulturelle regionale Unterschiede, das Spannungsfeld zwischen Heimat und Identität sowie spezielle Fallbeispiele wie die Alpen und Ortschroniken erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Region, Identität, Heimat, Alpenregion, Volkskunde und Ortschroniken maßgeblich geprägt.

Warum spielt die persönliche Herkunft der Autorin eine Rolle?

Die Autorin nutzt ihre eigene Lebensgeschichte in der Reitingau als „Trittbrett“, um theoretische Konzepte wie Identität und regionale Verwurzelung greifbar zu machen.

Welchen Stellenwert haben Ortschroniken für die Identitätsbildung?

Ortschroniken dienen als Medium, das lokale Geschichte und das Wirken der Bevölkerung festhält, was wesentlich zum Bewusstsein der eigenen Identität beiträgt.

Wie verändert sich der Begriff des Kulturraums „Alpen“ laut der Autorin?

Die Autorin beschreibt die Alpen als einen über Jahrhunderte intensiv erforschten Raum, dessen Image von der volkskundlichen Wissensgenerierung maßgeblich geprägt wurde.

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Details

Title
Die Alpenregion als Kulturraum. Regionale Kultur und Unterschiede
College
University of Graz
Grade
2,0
Author
Christine Elisabeth Hollerer (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V1234609
ISBN (PDF)
9783346662149
ISBN (Book)
9783346662156
Language
German
Tags
alpenregion kulturraum regionale kultur unterschiede hollerer Reitingau Mautern in Steiermark Liesingtal Bezirk Leoben kulturwissenschaften Reiting Leoben Obersteiermark Hochsteiermark
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Elisabeth Hollerer (Author), 2015, Die Alpenregion als Kulturraum. Regionale Kultur und Unterschiede, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234609
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