Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Inklusion

Inklusion in Kindertagesstätten

Gestaltung sprachlicher Prozesse als Bestandteil inklusiver Pädagogik

Titel: Inklusion in Kindertagesstätten

Seminararbeit , 2019 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Soziale Arbeit Vanessa Barth (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es stellt sich die Frage, wie die inklusive Pädagogik für alle umgesetzt werden kann.
Seit einigen Jahren ist der Begriff der Inklusion aus den Medien nicht mehr wegzudenken. In letzter Zeit hat er vermehrt zu einer Debatte von Fachleuten geführt, die sich über die Definition und die Herkunft des Begriffes uneinig sind. Ein Aspekt, der aufgrund der Debatte des Begriffes entstand, dreht sich um die Weiterentwicklung der integrativen und inklusiven Pädagogik in Schulen und Kindertagesstätten.

Inklusion geht davon aus, dass sich nicht mehr das Kind an die Einrichtung anpassen muss, sondern dass sich die Bildungseinrichtung an den Bedürfnissen der Kinder anpasst und verändert. Dadurch wird ein gemeinsames spielen und lernen von allen Kindern als Ziel der Inklusion verinnerlicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Methode

3 Begriffsbestimmungen

3.1 Begriffsbestimmung der Integration

3.2 Begriffsbestimmung der Inklusion

3.3 Unterschiede der Begrifflichkeiten Integration und Inklusion

3.4 Begriffsbestimmung Behinderung

4 Geschichte zur Entstehung der Inklusionsdebatte

5 Inklusive Qualität in KITAS

5.1 Pädagogisches Personal

5.2 Qualitätsstandards

6 Gestaltung sprachlicher Prozesse als Bestandteil inklusiver Pädagogik

7 Fazit und Aussichten

8 Praxistransfer

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Seminararbeit besteht darin, die Anforderungen an eine inklusive Pädagogik in Kindertageseinrichtungen zu untersuchen, die notwendigen Qualitätsstandards zu definieren und aufzuzeigen, wie diese in der Praxis in eine inklusive Kita integriert werden können.

  • Begriffliche Abgrenzung von Integration und Inklusion
  • Aufarbeitung der historischen Entwicklung der Inklusionsdebatte
  • Bedeutung der Haltung und Qualifikation des pädagogischen Personals
  • Strategien zur Netzwerkarbeit und Kooperation mit Eltern
  • Praktische Umsetzung von Inklusion im Kita-Alltag

Auszug aus dem Buch

3.2 Begriffsbestimmung der Inklusion

Um die Bedeutungen des Begriffes Inklusion zu erläutern, wird auf eine Definition der deutschen UNESCO-Kommission eingegangen. Demnach wird „Inklusion (…) als ein Prozess verstanden, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingegangen wird. Erreicht wird dies durch verstärkte Partizipation an Lernprozessen, Kultur und Gemeinwesen, sowie durch Reduzierung und Abschaffung von Exklusion in der Bildung (…)“ (Wagner, 2017, S.13). Die Wortherkunft der Inklusion wird aus dem Lateinischen „Inclusio“ abgeleitet und bedeutet übersetzt Einschluss. Inklusion schließt also alle Menschen in die Gesellschaft ein, unabhängig von der ethnischen, kulturellen oder sozialen Herkunft, von Behinderung oder dem Geschlecht/Alter einer Person. Im Bereich der Kindertagesstätte steht vermehrt das gemeinsame Spielen aller Kinder und die sich daraus ergebende Elternpartnerschaft im Fokus.

Zusammenfassend ist erkennbar, dass die Inklusion nicht nur auf die Teilhabe behinderter Kinder abzielt. Vielmehr richtet sie sich gegen Etikettierung und Diskriminierung. Da die Inklusion nach der obigen Definition der UNESCO als ein Prozess verstanden wird, kann sie niemals vollständig abgeschlossen sein und die Arbeit hin zu einer inklusiven Kindertagesstätte ist als ein langfristiges Ziel zu sehen (Kuhlmann, Mogge-Grotjahn, & Balz, 2018).

Kapitelzusammenfassungen

1 Einführung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte um Inklusion in Kindertageseinrichtungen ein und verdeutlicht die Notwendigkeit von Qualitätsveränderungen in der pädagogischen Arbeit.

2 Methode: Hier wird der methodische Ansatz beschrieben, der auf einer Literaturrecherche in Online-Katalogen und der gezielten Auswahl deutschsprachiger Fachbücher basiert.

3 Begriffsbestimmungen: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Integration, Inklusion und Behinderung und grenzt diese voneinander ab, um ein wissenschaftliches Fundament zu schaffen.

4 Geschichte zur Entstehung der Inklusionsdebatte: Hier wird die historische Entwicklung der Aufnahme von Kindern mit Behinderungen in vier Phasen dargestellt, von der Exklusion hin zur heutigen Inklusionsdebatte.

5 Inklusive Qualität in KITAS: In diesem Kapitel stehen die Professionalisierung des Personals und die Etablierung von Qualitätsstandards für den Erfolg inklusiver Arbeit im Vordergrund.

6 Gestaltung sprachlicher Prozesse als Bestandteil inklusiver Pädagogik: Dieser Abschnitt thematisiert, wie Fachkräfte Kinder in der Kommunikation unterstützen und eine inklusive Atmosphäre schaffen können.

7 Fazit und Aussichten: Das Fazit fasst die Bedeutung von Inklusion als Qualitätsmerkmal zusammen und betont die Notwendigkeit einer rechtlichen Verankerung dieser Standards.

8 Praxistransfer: Dieses Kapitel zeigt anhand eines konkreten Einrichtungsbeispiels, wie inklusive Konzepte, bauliche Maßnahmen und personelle Voraussetzungen in der Praxis umgesetzt werden.

Schlüsselwörter

Inklusion, Kindertagesstätte, Pädagogik, Integration, Behinderung, Qualitätsstandards, Inklusionsdebatte, pädagogisches Personal, Erziehungspartnerschaft, Barrierefreiheit, Netzwerkarbeit, Frühförderung, Kommunikation, Teilhabe, Vielfalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der inklusiven Pädagogik in Kindertagesstätten und untersucht, welche Anforderungen und Qualitätsmerkmale notwendig sind, um inklusive Prozesse erfolgreich zu leben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen von Inklusion und Behinderung, der historische Kontext, pädagogische Kompetenzen, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die praktische Umsetzung in der Kita.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für das langfristige Prozessziel der Inklusion zu schaffen und aufzuzeigen, wie Kitas ihre Struktur und Qualität auf eine inklusive Pädagogik umstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine systematische Literaturrecherche in Online-Bibliothekskatalogen, wobei sie sich auf aktuelle deutschsprachige Fachliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, definiert wichtige Fachbegriffe, erörtert notwendige Qualitätsstandards inklusive Raumgestaltung und Personalentwicklung und veranschaulicht diese durch einen Praxistransfer.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Inklusion, pädagogische Haltung, Qualitätsstandards, Barrierefreiheit, Erziehungspartnerschaft und Teilhabe charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen zu diesem Thema?

Die Besonderheit liegt in der Verknüpfung von theoretischen Grundlagen zur Inklusion mit einem konkreten Praxistransfer, der beschreibt, wie eine bestehende Einrichtung baulich und konzeptionell umgestaltet wird.

Welche Rolle spielt die Heilpädagogin in der beschriebenen Praxis?

Die Heilpädagogin übernimmt die Funktion einer Begleiterin für Kinder mit Förderbedarf in Einzelsituationen, berät das Team bei der täglichen Arbeit und fungiert als wichtige Schnittstelle für eine diagnostische Sichtweise.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion in Kindertagesstätten
Untertitel
Gestaltung sprachlicher Prozesse als Bestandteil inklusiver Pädagogik
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Bachelor of Arts Soziale Arbeit Vanessa Barth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V1234624
ISBN (PDF)
9783346654342
ISBN (Buch)
9783346654359
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion KITA Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Soziale Arbeit Vanessa Barth (Autor:in), 2019, Inklusion in Kindertagesstätten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234624
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum