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Qualitätssicherung und -management in den stationären Rehabilitationseinrichtungen Österreichs

Titre: Qualitätssicherung und -management in den stationären Rehabilitationseinrichtungen Österreichs

Dossier / Travail de Séminaire , 2022 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Qualitätsmanagement in stationären Rehabilitationseinrichtungen (im Folgenden: Reha-Einrichtungen) in Österreich. Die COVID-19-Pandemie trägt aufgrund der Vielzahl an Long-Covid-Betroffenen dazu bei, dass die Ressourcen in Reha-Einrichtungen derzeit stark beansprucht werden. Aus diesem Grund ist die Umsetzung eines effektiven Qualitätsmanagement-Systems gerade hier wichtig, um die gesetzlichen und internen Anforderungen trotz einer hohen Auslastung zu erfüllen und PatientInnen bestmöglich betreuen zu können.

Dem Qualitätsmanagement (im Folgenden: QM) kommt in modernen Gesundheitseinrichtungen große Bedeutung zu. Durch die regelmäßige Erhebung des Status quo und der daraus folgenden Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen kann sichergestellt werden, dass im Sinne des Ökonomieprinzips, wie es § 133 Abs. 2 ASVG vorsieht, gehandelt wird. Durch die rechtliche Verankerung von Qualitätssicherungsmaßnahmen wird die Implementierung des QM im Gesundheitswesen nun weiter forciert.

Mit dem im Jahr 2004 im Rahmen des Gesundheitsreformgesetzes verabschiedeten Gesundheitsqualitätsgesetz (GQG, 2004) wurden Qualitätssicherungsstandards in stationären und ambulanten Gesundheitseinrichtungen auch gesetzlich festgeschrieben. Dadurch soll gewährleistet werden, dass in ganz Österreich einheitlich nach zentral vorgegebenen Leitlinien gehandelt wird. Obwohl bereits vor der Verabschiedung des Gesetzes intern Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen wurden, verpflichten die nun definierten Vorgaben die betroffenen Einrichtungen zu einer regelmäßigen Berichterstattung und erhöhen damit deren Vergleichbarkeit und Transparenz.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil / Ergebnisse

2.1 Definition und Funktion des Qualitätsmanagements

2.2 Gesetzliche und normative Qualitätsstandards

2.3 Aktuelle Datenerhebung und -interpretation

2.3.1 Strukturqualität

2.3.2 Prozessqualität

2.3.3 Ergebnisqualität

2.4 Handlungsempfehlungen zur Qualitätssicherung

3 Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis wissenschaftlicher Literatur, rechtlicher Vorgaben und aktueller Daten ein umfassendes Bild über den Stand des Qualitätsmanagements in stationären Rehabilitationseinrichtungen in Österreich zu gewinnen, um daraus praxisrelevante Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen und gesetzlichen Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements
  • Untersuchung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in österreichischen Reha-Einrichtungen
  • Evaluation des Risikomanagements und der Fehlerkultur
  • Identifizierung von Verbesserungspotenzialen im Bereich Personalmanagement und Patientensicherheit
  • Ableitung strategischer Maßnahmen zur Sicherung der Versorgungsqualität

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Prozessqualität

Die Prozessqualität wird in § 2 GQG (2004) definiert als „Arbeitsabläufe und Verfahrensweisen, die nach nachvollziehbaren und nachprüfbaren Regeln systematisiert erfolgen und dem Stand des professionellen Wissens entsprechen, regelmäßig evaluiert und kontinuierlich verbessert werden.“ Diese Arbeitsabläufe betreffen beispielsweise Aufnahme- und Entlassungsverfahren, das Verhalten im Notfall oder interne Richtlinien oder wie mit den Empfehlungen von Qualitätsbeauftragten umzugehen ist. Wie die Erhebung zeigt, ist in 100 Prozent der Einrichtungen ein ausgearbeitetes Konzept für Notfälle, die Bereitstellung von Notfallequipment und Notfallschulungen ersichtlich. Ebenfalls ist zwar in 99 Prozent der Einrichtungen ein strukturiertes Aufnahmemanagement, ein Entlassungsmanagement jedoch nur bei weniger als zwei Drittel (60 Prozent) angegeben. Den Vorgaben der Bundesleitlinie zum Aufnahme- und Entlassungsmanagement (BQLL AUFEM) folgen hierbei nur 53 Prozent beziehungsweise 66 Prozent jener Häuser, die ein solches eingerichtet haben (GÖG, 2018, S. 11). Auch nur in etwas mehr als der Hälfte der Einrichtungen gibt es eine interne Vorgabe in schriftlicher Form, wie mit den Empfehlungen der Qualitätsbeauftragen umzugehen ist (GÖG, 2018, S. 6). Die Erhebung lässt im Hinblick auf das RM ebenfalls Verbesserungspotential erkennen. Der Großteil der Einrichtungen (86 Prozent) führt eine Risikoanalyse durch, deren Prüfung im Rahmen eines Risikoaudits wird jedoch nur von 24 Prozent angewandt. Als Teil des RM wird auch eine Fehleranalyse, welche die häufigsten Fehlerursachen ermittelt und dabei hilft, diese zu beseitigen, nur in etwas mehr als einem Viertel der Einrichtungen (26 Prozent) durchgeführt (GÖG, 2018, S. 15). Ein systematisches Fehlermanagement würde jedoch die Sicherheit der Patienten/Innen und Mitarbeiter/Innen wesentlich erhöhen und die Abläufe effektiver und effizienter gestalten (Frodl, 2019, S. 266).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung des Qualitätsmanagements in modernen Gesundheitseinrichtungen und definiert die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der österreichischen Gesetzeslage.

2 Hauptteil / Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen und gesetzlichen Standards dargelegt sowie auf Basis von GÖG-Daten die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in österreichischen Reha-Einrichtungen analysiert.

2.1 Definition und Funktion des Qualitätsmanagements: Dieser Abschnitt erläutert die theoretischen Begrifflichkeiten, Erklärungsmodelle und die Funktion des Qualitätsmanagements innerhalb einer gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Betrachtung.

2.2 Gesetzliche und normative Qualitätsstandards: Hier werden die verbindlichen nationalen Gesetze wie das GQG sowie internationale Standards und Leitfäden skizziert, die den regulatorischen Rahmen für die Qualitätssicherung bilden.

2.3 Aktuelle Datenerhebung und -interpretation: Dieses Kapitel stellt die Methodik der Datenerhebung zum Qualitätsmanagement dar und bildet die Basis für die anschließende kritische Interpretation der Ist-Situation.

2.3.1 Strukturqualität: Dieser Teil befasst sich mit der sachlichen und personellen Ausstattung sowie den implementierten QM-Strategien und Leitbildern der Einrichtungen.

2.3.2 Prozessqualität: Hier werden die Arbeitsabläufe, das Risikomanagement und die Qualität der internen Prozesse in den Einrichtungen untersucht und bewertet.

2.3.3 Ergebnisqualität: Dieser Abschnitt analysiert das messbare Endergebnis der Gesundheitsversorgung, insbesondere die Patientenzufriedenheit und die Qualität der Dokumentation.

2.4 Handlungsempfehlungen zur Qualitätssicherung: Darauf aufbauend werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung des Qualitätsmanagements, insbesondere im Bereich Risikomanagement und Personalunterstützung, formuliert.

3 Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse zusammen und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Verbesserungsprozesse trotz der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Rehabilitation, Österreich, Gesundheitsqualitätsgesetz, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität, Risikomanagement, Patientenorientierung, Kennzahlenanalyse, Patientensicherheit, Personalmanagement, Fehlermanagement, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Qualitätssicherung und dem Qualitätsmanagement im stationären Rehabilitationssektor in Österreich vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Einhaltung gesetzlicher Qualitätsstandards, die Analyse von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie die Etablierung eines effektiven Risikomanagements.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, den aktuellen Stand des Qualitätsmanagements in österreichischen Reha-Einrichtungen anhand vorhandener Berichte zu bewerten und Handlungsempfehlungen für die künftige Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Analyse auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur sowie die Auswertung offizieller Daten der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und eine detaillierte Interpretation der Qualitätssysteme in den Einrichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Qualitätsmanagement, Prozessqualität, Risikomanagement und Patientensicherheit.

Warum ist gerade das Risikomanagement für die Reha-Einrichtungen in Österreich kritisch?

Die Arbeit zeigt, dass Instrumente wie Fehleranalysen und Risikoaudits derzeit unterrepräsentiert sind, was die Sicherheit und Effizienz gefährden kann.

Welchen Einfluss hatte die COVID-19-Pandemie laut der Autorin auf die Qualitätssicherung?

Die Pandemie führt zu Ressourcenengpässen und einer Mehrbelastung des Personals, was die Notwendigkeit systematischer QM-Strukturen und Unterstützung für betroffene Mitarbeiter weiter verstärkt.

Wie könnten Kliniken die Ergebnisqualität messbar verbessern?

Durch einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich der erhobenen Kennzahlen mit den in der Qualitätsstrategie definierten Zielen, anstatt diese nur sporadisch zu erfassen.

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Résumé des informations

Titre
Qualitätssicherung und -management in den stationären Rehabilitationseinrichtungen Österreichs
Université
Fresenius University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
15
N° de catalogue
V1234659
ISBN (PDF)
9783346655059
ISBN (Livre)
9783346655066
Langue
allemand
mots-clé
Qualitätssicherung Rehabilitationseinrichtungen Österreich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Qualitätssicherung und -management in den stationären Rehabilitationseinrichtungen Österreichs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234659
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Extrait de  15  pages
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