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Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien und seine Bedeutung für die Pädagogik

Titel: Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien und seine Bedeutung für die Pädagogik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Amelie Schnell (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Phänomen Rassismus lässt sich auf theoretischer Ebene in vielerlei Hinsicht auf machttheoretische Annahmen von Bourdieu und Foucault anwenden und ist zudem von Bedeutung für das Verständnis des Kulturbegriffes und seiner Bedeutungen. Dies ist das Ziel dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien

3. Diskursive Verschleierung und Dethematisierung

4. Der Kulturbegriff und rassistische Kontinuitäten

5. Konsequenzen und Aufgaben für die Pädagogik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Rassismus unter der theoretischen Perspektive der Machtkonzepte von Pierre Bourdieu und Michel Foucault und analysiert deren Bedeutung für pädagogische Handlungsfelder sowie die gesamtgesellschaftliche Reflexion.

  • Analyse rassistischer Wissensbestände und deren Reproduktion.
  • Diskursanalytische Betrachtung der Dethematisierung von Rassismus.
  • Verbindung zwischen historischen Machttheorien und gegenwärtigem Alltagsrassismus.
  • Entwicklung pädagogischer Ansätze zur Etablierung einer Reflexionskultur.
  • Bedeutung der historischen Transformation des Rassebegriffs in Kultur- und Mentalitätskonzepte.

Auszug aus dem Buch

Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien und seine Bedeutung für die Pädagogik

Das Phänomen Rassismus lässt sich auf theoretischer Ebene in vielerlei Hinsicht auf Machttheoretische Annahmen von Bourdieu und Foucault anwenden und ist zudem von Bedeutung für das Verständnis des Kulturbegriffes und seiner Bedeutungen.

Ransiek (2018) stellt fest, dass sogenannte „rassische Wissensbestände“ existieren, die Menschen erlernt und verinnerlicht haben. Sie sind vom historischen Kontext abhängig und zeigen, dass Rassismus als ein gesamtgesellschaftliches gewachsenes Phänomen betrachtet werden kann (Vgl. Ransiek, 2018, S. 28f.). "Kolonial tradierte Zuschreibungen haben sich in Deutschland als ebenso wirkmächtig erwiesen wie biologistische Zuschreibungen in Kontinuität zur NS-Ideologie.", betont Ransiek. Diese Zuschreibungen sind dann weiterhin an eine Verbesonderung oder Ausgrenzung der Person gekoppelt. (Vgl. Ransiek, 2018, S.1f.) Man könnte hier also mit Bourdieu argumentieren, dass Menschen in Bezug zum jeweiligen historischen Kontext auch ein gewisser rassistischer Habitus anhängt, dessen man sich aber nicht unbedingt bewusst wird. Herrschende Machtverhältnisse innerhalb der Gesellschaftsstruktur können somit weiterhin reproduziert werden (Vgl. Krais & Gebauer, 2002; Sagebiel & Pankofer, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der machttheoretischen Fundierung von Rassismus innerhalb der Pädagogik.

2. Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien: Erläuterung der Verbindung zwischen rassistischen Wissensbeständen und der Reproduktion gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

3. Diskursive Verschleierung und Dethematisierung: Untersuchung, wie Rassismus durch sprachliche Ausweichbegriffe diskursiv unsichtbar gemacht wird.

4. Der Kulturbegriff und rassistische Kontinuitäten: Analyse der Transformation des Rassebegriffs in kulturelle Kategorien und deren historische Kontinuität.

5. Konsequenzen und Aufgaben für die Pädagogik: Ableitung konkreter pädagogischer Handlungsfelder zur Förderung einer antirassistischen Reflexionskultur.

Schlüsselwörter

Rassismus, Machttheorie, Pierre Bourdieu, Michel Foucault, Diskursanalyse, Pädagogik, Alltagsrassismus, Symbolische Gewalt, Rassebegriff, Antirassistische Erziehung, Reflexionskultur, Wissensbestände, Empowerment, Machtverhältnisse, Historische Kontinuität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert das Phänomen Rassismus durch die theoretischen Brillen der Machttheorien von Pierre Bourdieu und Michel Foucault und prüft, welche Implikationen sich daraus für die pädagogische Praxis ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die diskursive Verschleierung von Rassismus, die Transformation des Rassebegriffs in moderne Kulturkonzepte sowie die Notwendigkeit einer reflexiven Pädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Unsichtbarkeit von Rassismus im Diskurs aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Pädagogen durch Reflexion dieser Problematik entgegenwirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine macht-reflexive und diskursanalytische Erörterung vorgenommen, die auf etablierten sozialwissenschaftlichen Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse von „rassischen Wissensbeständen“, der diskursiven Negierung von Rassismus und der Frage, wie Schule und Erziehung antirassistisch wirken können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Machttheorie, Diskursanalyse, Rassismuskritik, symbolische Gewalt und Reflexionskultur.

Wie unterscheidet sich die heutige Verwendung des Rassebegriffs von früher?

Der Begriff wurde nach 1945 zunehmend durch Begriffe wie Kultur oder Ethnie ersetzt, was die rassistischen Machtstrukturen tarnt, aber in der Sache fortführt.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Bekämpfung von Rassismus?

Die Schule kann durch die Schulung des Personals, die Reflexion von Lehrinhalten und eine bewusste Auswahl von Vorbildern zur Aufhebung rassistischer Leerstellen und Tabus beitragen.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien und seine Bedeutung für die Pädagogik
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Pädagogik und Rehabilitation)
Veranstaltung
Seminar: Mächtige Pädagogik?! – Grundlegende Reflexionen mit Pierre Bourdieu und Michel Foucault
Note
1,0
Autor
Amelie Schnell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V1234875
ISBN (PDF)
9783346656902
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bourdieu Foucault Pädagogik Macht Machttheorie Rassismus Kultur Kulturbegriff Interkulturelle Pädagogik Sozialisation Diskriminierung Symbolische Gewalt Alltagsrassismus Fremdenfeinlichkeit Xenophobie Ausländerfeindlichkeit Soziale Medien Rassismuserfahrung Diskurs Diskurstheorie Kolonialismus Postkolonialismus Mentalität Kulturalisierung Ethnie Sozialdarwinismus Eugenik Antirassismus Rassismuskritik Diskriminierungssensible Pädagogik Rassismuskritische Pädagogik Antidiskriminierungspädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Amelie Schnell (Autor:in), 2019, Rassismus unter Betrachtung von Machttheorien und seine Bedeutung für die Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234875
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  7  Seiten
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