Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) und um den Gedanken der Ökumene.
Inhaltsverzeichnis
I. EINFÜHRUNG
Begriffklärung Ökumene
II. BEGINN DER PFINGSTBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND
Woher kommt der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP)?
Was ist der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP)?
III. VERBINDUNGEN DES BFP ZU ANDEREN KIRCHEN
Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK)
Deutsche Evangelische Allianz (DEA)
Innerkirchliche Charismatische Bewegung (ICB)
Kreis Charismatischer Leiter (KCL)
Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF)
Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP)
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die ökumenischen Bestrebungen des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) im Kontext der deutschen Kirchenlandschaft sowie dessen Beziehungen zu anderen christlichen Gruppierungen.
- Historische Herkunft und Struktur des BFP
- Entwicklung des Ökumene-Verständnisses in der Pfingstbewegung
- Beziehungen des BFP zum Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK)
- Kooperationen mit der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA)
- Verhältnis zur charismatischen Bewegung und weiteren Freikirchen
- Bedeutung der Kassler Erklärung für die ökumenische Annäherung
Auszug aus dem Buch
Begriffklärung Ökumene
Das Wort Ökumene hat seine Wurzel im Neuen Testament und kommt aus dem griechischen «οἰκουμένη» (oikouménē), „gemeint ist von Anfang an die bewohnte Welt schlechthin im Gegensatz zur (relativ) unbewohnten“ und «οἰκέω» (oikéō) „wohnen, hausen, bewohnen, zur Wohnung nehmen“ bzw. «οἶκος» (oíkos) „Hausgenosse“.
Dieser griechische Begriff beschreibt die geschwisterlich- verbindende Gesinnung von Christen über Denominationen und Nationen hinaus. Ökumene ist somit ein Begriff der sowohl alle Kontinente, alle Denominationen, jede Nation bis hin zum Individuum mit einschließt. Ökumene bezieht sich auf den gesamten Erdkreis, ist allumfassend und auf der gesamten Welt gültig. „Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung“ (Mk 16,15; ELB). Dies war der Grundgedanke, den Jesus hatte.
So ist Ökumene die Idee, dass alle Christen, von allen Kirchen und Denominationen, dem einen selben Herrn Jesus Christus dienen, welchen sie als ihren Erlöser bezeugen. Jeder von ihnen glaubt an die Bibel als Wahrheit und Beweisstück ihres Glaubens. Dennoch hat jede Denomination das besondere Eigene, wodurch eine theologische Fülle entsteht. Trotz allem sollte nicht an den Unterschieden festgehalten werden, sondern an dem was Johannes der Täufer so schön formulierte: „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Joh 5,12; ELB). Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Gerade an diesem Punkt fängt Ökumene an. Ganz gleich, welcher Denomination Christen angehören. Christen gehören zueinander. Die Ökumene setzt sich über die Unterschiede, Verschiedenheiten, Gegensätze, Besonderheiten und Ungleichheiten hinweg. Ökumenisch ist eine Bewegung dann, wenn die Einheit und Erneuerung des Volkes Gottes ihr erster Grundsatz ist.
Zusammenfassung der Kapitel
I. EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Ökumene und leitet in die Untersuchung des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden ein.
II. BEGINN DER PFINGSTBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND: Hier wird der historische Kontext der Pfingstbewegung in Deutschland beleuchtet, einschließlich der Entstehung und Struktur des BFP.
III. VERBINDUNGEN DES BFP ZU ANDEREN KIRCHEN: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen ökumenischen Kontakte, Dialoge und institutionellen Verbindungen des BFP zu anderen kirchlichen Akteuren und Netzwerken.
Schlüsselwörter
BFP, Pfingstbewegung, Ökumene, ACK, DEA, VEF, FFP, KCL, ICB, Freikirchen, Christentum, Kassler Erklärung, Kirchengeschichte, Ökumenischer Dialog, Glaubensgemeinschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) innerhalb der ökumenischen Landschaft in Deutschland und analysiert dessen Beziehungen zu anderen Kirchen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Geschichte der Pfingstbewegung, das Selbstverständnis des BFP sowie die Vernetzung mit Partnern wie der Deutschen Evangelischen Allianz oder dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Wandlungsprozess der Pfingstbewegung von einer isolierten Gruppe hin zu einer ökumenisch orientierten Gemeinschaft aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine kirchengeschichtliche Untersuchung, die auf Literaturrecherche und der Analyse offizieller Erklärungen und Dokumente basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die konkreten Verbindungen des BFP, insbesondere auf die Dialoge mit der ACK, der DEA und anderen freikirchlichen Zusammenschlüssen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind BFP, Ökumene, Freikirchen, Kassler Erklärung und die verschiedenen Dialogpartner innerhalb der deutschen Kirchenlandschaft.
Welche Bedeutung hat die "Berliner Erklärung" für die Bewegung?
Die Berliner Erklärung von 1909 stellte ein Dokument des Misstrauens gegenüber der Pfingstbewegung dar und markierte den Beginn einer Zeit der kirchlichen Distanzierung.
Was unterscheidet das "Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden" von anderen Strukturen?
Das FFP dient als spezifische Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen pfingstkirchlichen Denominationen in Deutschland.
Warum war der Austritt aus dem ACK im Jahr 1984 notwendig?
Der Austritt erfolgte aufgrund internen Drucks durch Mitgliedsgemeinden, die eine weitere Gastmitgliedschaft kritisch sahen, wurde jedoch regional durch informelle Kontakte teilweise weitergeführt.
Welche Rolle spielt die "Kassler Erklärung" von 1996?
Sie gilt als Meilenstein, der das Vertrauen zwischen der Deutschen Evangelischen Allianz und dem BFP festigte und eine Basis für die zukünftige praktische Zusammenarbeit schuf.
- Quote paper
- Gregor Dilger (Author), 2008, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und Ökumene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123516