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"Ethische Betrachtung genetischer Verfahren"

Title: "Ethische Betrachtung genetischer Verfahren"

Term Paper , 2007 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christine Wieching (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Summary Excerpt Details

In der Arbeit werden die genetischen Verfahren der Präimplantationsdiagnostik, der Klonierung und der genetischen Programmierung mit den drei philosophischen Argumentationstypen "kategorischer, pragmatischer und geselllschaftspolitischer Argumentationstyp" gegeneinander abgewägt.
Die genetischen Verfahren werden zunächst vorgestellt und im Anschluss mit den drei Argumentationstypen diskutiert.
Auf diese Weise können die Verfahren aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.
Der kategorische Argumentationstyp geht von der Annahme aus, dass bestimmte menschliche Handlungen in sich verwerflich sind.
Der pragmatische Argumentationstyp sucht Bedingungen unter denen die Anwendung von Gentherapien auf den Menschen zulässig sind. Das individuelle Leiden des Menschen, dass durch eine Therapie verhindert werden kann, ist dabei erkenntnisleitend.
Der gesellschaftspolitische Argumentationstyp beschäftigt sich mit den sozialen Folgen genetischer Verfahren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Relevanz der Eugenik

2 Grundlagen

2.1 Definitorische Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands

2.2 Verfahren der genetischen Therapie

2.3 Arten philosophischer Argumentationstypen

3 Ethische Diskussion zur Eugenik

3.1 Präimplantationsdiagnostik in der Diskussion

3.2 Diskussion zur Klonierung

3.3 Diskussion zur genetischen Programmierung

4 Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit verfolgt das Ziel, drei spezifische genetische Verfahren mittels dreier unterschiedlicher philosophischer Argumentationstypen ethisch zu bewerten, um eine ganzheitliche Betrachtung der Humangenetik zu ermöglichen.

  • Ethik und Eugenik in der modernen Medizin
  • Methodische Bewertung: Präimplantationsdiagnostik, Klonierung und genetische Programmierung
  • Anwendung des kategorischen, pragmatischen und gesellschaftspolitischen Argumentationstyps
  • Konflikt zwischen individuellem Nutzen und moralischen Grenzüberschreitungen
  • Gesellschaftliche Risiken und die Problematik des Slippery-Slope-Arguments

Auszug aus dem Buch

3.1 Präimplantationsdiagnostik in der Diskussion

Die Präimplantationsdiagnostik muss nach dem kategorischen Argumentationstyp als menschliche Grenzüberschreitung bewertet werden. Zunächst wird für die Anwendung dieser genetischen Methode ein Embryo gezüchtet. Dieses Züchten von Embryonen wäre bereits eine Anmaßung, da das Erschaffen von Menschen eine Fähigkeit ist, die nur Gott vorbehalten sei. Denn Gott habe dem Menschen erlaubt bzw. den Auftrag gegeben, sich der Dinge in seiner Umgebung, selbst der Lebewesen, zu seinem eigenen Wohl zu bedienen. Allerdings soll dies nicht bedeuten, dass der Mensch sich der Dinge in seiner Umgebung Herr macht und sich in gottgegebene Gesetze einmischt. Mit der Züchtung von Embryonen spielt der Mensch aber nach Ansicht dieses Argumentationstyps Gott.

Wenn der Embryo herangezüchtet ist, folgt erst die eigentliche genetische Methode PID, und zwar die Analyse des Genoms. Dieser Schritt ist nach dem kategorischen Argumentationstypen verwerflich, denn er impliziert die Möglichkeit, dass bei einer identifizierten Krankheit, die Entscheidung über Leben und Tod gefällt werden kann. Der Mensch wendet diese Methode an, weil er sich nicht in die Grenzen seines Daseins einfügen will. Er nutzt somit die Möglichkeit, das Leid zu verhindern und richtet zugleich die Evolution für seine Zwecke aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Relevanz der Eugenik: Einführung in die wachsende Bedeutung der Humangenetik und Aufzeigen der ethischen Spannungsfelder zwischen Heilungschancen und der Angst vor Selektion.

2 Grundlagen: Definition zentraler Begriffe wie Ethik und Eugenik sowie Vorstellung der untersuchten gentechnischen Verfahren und der drei ethischen Argumentationstypen.

3 Ethische Diskussion zur Eugenik: Anwendung der Argumentationstypen auf Präimplantationsdiagnostik, Klonierung und genetische Programmierung zur Identifikation ethischer Zulässigkeitsgrenzen.

4 Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der Untersuchung, die aufzeigt, dass alle Verfahren unter Vorbehalt stehen und eine klare gesetzliche Regelung zur Vermeidung von Missbrauch erfordern.

Schlüsselwörter

Eugenik, Humangenetik, Ethik, Präimplantationsdiagnostik, Klonierung, genetische Programmierung, kategorischer Argumentationstyp, pragmatischer Argumentationstyp, gesellschaftspolitischer Argumentationstyp, Embryonenschutz, Stammzellenforschung, Selektion, Slippery-Slope-Argument, Gentechnologie, Bioethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Bewertung verschiedener genetischer Verfahren und untersucht, inwieweit diese moralisch vertretbar sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Präimplantationsdiagnostik (PID), das therapeutische sowie reproduktive Klonen und die genetische Programmierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine ganzheitliche ethische Einordnung gentechnischer Methoden mittels dreier philosophischer Argumentationsmuster.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Autorin nutzt eine philosophisch-ethische Analyse, basierend auf dem kategorischen, dem pragmatischen und dem gesellschaftspolitischen Argumentationstyp.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Diskussion der drei genetischen Verfahren unter Anwendung der genannten Argumentationstypen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Eugenik, Humangenetik, moralische Grenzüberschreitung, gesellschaftliches Risiko und Schutzanspruch definiert.

Wie bewertet der kategorische Argumentationstyp das Klonen?

Er lehnt sowohl das therapeutische als auch das reproduktive Klonen ab, da der Mensch hierbei seine Grenzen überschreitet und die Natur als bloßes Manipulationsgut missachtet.

Warum ist das "Slippery-Slope-Argument" für die Autorin relevant?

Es dient als Warnung vor dem schleichenden Abgleiten in eine inhumane Praxis, in der die Unterscheidung zwischen medizinischem Nutzen und der Verbesserung des genetischen Materials verloren geht.

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Details

Title
"Ethische Betrachtung genetischer Verfahren"
College
University of Münster  (Philosophisches Seminar)
Course
Lehren und Lernen der Philosophie
Grade
1,0
Author
Christine Wieching (Author)
Publication Year
2007
Pages
20
Catalog Number
V123539
ISBN (eBook)
9783640311866
ISBN (Book)
9783640315888
Language
German
Tags
Ethische Betrachtung Verfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Wieching (Author), 2007, "Ethische Betrachtung genetischer Verfahren", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123539
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