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Über falsche und richtige Aufklärung mit Hinsicht auf die Religion von Erik G. Geijer

Eine kleine populäre Schrift aus dem 19. Jahrhundert - Aus dem Schwedischen ins Deutsche übertragen mit einer Einleitung von Claus Lippe

Título: Über falsche und richtige Aufklärung mit Hinsicht auf die Religion von Erik G. Geijer

Trabajo de Seminario , 1999 , 57 Páginas

Autor:in: M.A. Claus Lippe (Autor)

Teología - Otras
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Dieser Schrift Geijers von 1811 liegt auch der Zusatz von 1842
bei. Erik G. Geijer entwickelt hier und in einem weiteren
ebenfalls von Claus Lippe aus dem Schwedischen ins Deutsche
übertragenen Text von 1856 seine Kritik an den Grundkategorien
Ich und Nicht-Ich,Subjekt und Objekt des deutschen Idealismus
und strebt als Grundlage einer Philosophie der Zukunft
die Begriffe von Ich und Du an.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Zur Übersetzung

Über falsche und richtige Aufklärung in Hinsicht auf die Religion.

Vorwort :

Zusatz 1842

Zielsetzung & Themen

Das Werk verfolgt das Ziel, das Wesen der Aufklärung im 18. Jahrhundert kritisch zu hinterfragen und den in der Epoche verloren gegangenen Zusammenhang zwischen gesunder Vernunft, Wissenschaft und Religion wiederherzustellen, wobei der Autor eine romantisch-philosophische Gegenposition zur rationalistisch-utilitaristischen Weltsicht einnimmt.

  • Die Abgrenzung von "falscher" (utilitaristischer) und "richtiger" (idealistischer) Aufklärung
  • Die Bedeutung von Glaube und Religion als notwendige Ergänzung zum reinen Verstand
  • Kritik an der Reduktion von Wissenschaft auf rein empirische Fakten
  • Die Gefahren einer ausschließlich an Nützlichkeit orientierten Moral
  • Die philosophische Verteidigung religiöser Versöhnungslehren

Auszug aus dem Buch

Über falsche und richtige Aufklärung in Hinsicht auf die Religion.

Glaube und Religion sind so verwandte Begriffe, daß man wohl überall, solange es Religion gibt, diese Ausdrücke gebraucht, als ob sie dasselbe bezeichneten. Denn was ist Glaube, wenn nicht eine Wahrheit des Gefühls ? Und was ist indessen Religion ? Dasselbe, - soweit die Nämliche sich von bloßer Wissenschaft unterscheiden soll; und Religion ist ja anscheinend etwas ganz anderes als Wissenschaft ? Wird die Wahrheit in der Religion geglaubt, in der Wissenschaft eingesehen, so folgt, daß sie in dieser Hinsicht einander Gegensatz sind und, daß dieser Gegensatz sich am strengsten äußern muß bei dem höchsten Repräsentanten aller Wissenschaft, bei der Philosophie.

Ihr erster Schritt ist der Protest gegen alle Autorität und eine Erklärung, daß sie nichts zulassen will, das die vollkommene Freiheit der Untersuchung einschränkt. Wenn dies anscheinend die Wahrheit der Religion aufs Spiel setzt, so ist dagegen das Prinzip für alle philosophierende Liebe zu dem Göttlichen oder zu dem lebenden Gedanken, daß die Vernunft selbst in ihrem Wesen ein Strahl dieses Lichts ist; und all ihr Bemühen auf der Bahn der Philosophie zeigt bloß verschiedene Versuche, aus diesem Gesichtspunkt sich selbst und seinen Ursprung kennenzulernen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Dieser Abschnitt bietet einen biographischen Überblick über den Autor Erik Gustaf Geijer und ordnet seine verschiedenen Schriften in den Kontext der Philosophiegeschichte ein.

Zur Übersetzung: Hier wird in das philosophische Anliegen des Autors eingeführt, das sich kritisch mit der Reflexion von Emotionen und dem modernen Verständnis von Vernunft auseinandersetzt.

Über falsche und richtige Aufklärung in Hinsicht auf die Religion.: Das Hauptkapitel dekonstruiert den Zeitgeist des 18. Jahrhunderts und argumentiert, dass die Vermischung von praktischem Nutzen und philosophischer Erkenntnis zu einer Verflachung der religiösen und ethischen Tiefe geführt hat.

Vorwort :: Der Autor reflektiert über den populärwissenschaftlichen Anspruch seiner Schrift und den Versuch, komplexe philosophische Themen einer breiteren Leserschaft ohne Profanisierung zugänglich zu machen.

Zusatz 1842: Der Autor blickt aus zeitlichem Abstand auf seine frühe Schrift zurück und ordnet sie als ein polemisches Dokument gegen die überhandnehmende Alleinheitsphilosophie der Zeit ein.

Schlüsselwörter

Aufklärung, Religion, Glaube, Vernunft, Philosophie, Idealismus, Utilitarismus, Moral, Versöhnungslehre, Wissenschaft, Geijer, Zeitgeist, Erkenntnistheorie, Romantik, Erfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit kritisiert den Aufklärungsbegriff des 18. Jahrhunderts, der Religion und Wissenschaft auf nützliches Erfahrungswissen reduzierte, und plädiert für eine tiefere, idealistische Betrachtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Dialektik von Vernunft und Glaube, der Rolle der Religion in der Gesellschaft und der Unzulänglichkeit einer rein faktengestützten Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel des Autors?

Geijer möchte aufzeigen, dass die moderne Aufklärung durch die einseitige Fixierung auf das Nützliche und den sogenannten "gesunden Menschenverstand" ihre metaphysische und religiöse Substanz eingebüßt hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine geistesgeschichtliche und philosophische Argumentation, die stark durch eine romantische und idealistische Denkweise geprägt ist.

Was wird im Hauptteil der Schrift behandelt?

Im Hauptteil analysiert Geijer, wie der gesunde Menschenverstand sich selbst zur Philosophie erhob und dabei die Grenzen zwischen subjektiver Meinung und objektiver Wahrheit verwischte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die "falsche" versus "richtige" Aufklärung, der "gesunde Menschenverstand", die "Versöhnungslehre" und das Verhältnis von theoretischem Wissen zu praktischem Handeln.

Wie steht Geijer zur historischen Bibelauslegung?

Geijer kritisiert, dass historische Analysen der Bibel oft nur dazu dienten, das religiöse Dogma an die modernen, nützlichkeitsorientierten Vorurteile der Zeit anzupassen.

Warum hält der Autor die Moral der Aufklärung für unzureichend?

Er argumentiert, dass eine Moral, die nur auf Eigennutz und individueller Vorsicht basiert, ihren göttlichen Ursprung verliert und zu einer rein weltlichen Haushaltslehre degeneriert.

Was ist mit dem "Zusatz 1842" gemeint?

In diesem nachträglichen Kommentar reflektiert Geijer seine eigenen frühen Ansichten und erkennt, dass seine damalige Kritik ein leidenschaftlicher Ausdruck einer zeitgenössischen philosophischen Strömung war.

Final del extracto de 57 páginas  - subir

Detalles

Título
Über falsche und richtige Aufklärung mit Hinsicht auf die Religion von Erik G. Geijer
Subtítulo
Eine kleine populäre Schrift aus dem 19. Jahrhundert - Aus dem Schwedischen ins Deutsche übertragen mit einer Einleitung von Claus Lippe
Autor
M.A. Claus Lippe (Autor)
Año de publicación
1999
Páginas
57
No. de catálogo
V123555
ISBN (Ebook)
9783640328130
ISBN (Libro)
9783640328697
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aufklärung Hinsicht Religion Erik Geijer Eine Schrift Jahrhundert Schwedischen Deutsche Einleitung Claus Lippe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.A. Claus Lippe (Autor), 1999, Über falsche und richtige Aufklärung mit Hinsicht auf die Religion von Erik G. Geijer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123555
Leer eBook
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