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Quellenanalyse: Protokoll der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07.07.1914

Titre: Quellenanalyse: Protokoll der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07.07.1914

Exégèse , 2005 , 12 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Tanja Wagner (Auteur)

Histoire de l'Europe - Nouvelle Histoire, Union européenne
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In dieser Arbeit wird eine Analyse des Protokolls der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07. Juli 1914 analysiert. In dieser Sitzung ging es um mögliche Aktionen Österreich-Ungarns gegen Serbien und die inennpolitische Lage in Bosnien. Bisherige Spitze des österreichisch-serbisch Konflikts war die Ermordung des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinands gewesen. Zunächst wird daher die historische Situation vor dem Ersten Weltkrieg vorgestellt. Daraufhin wird die Quellengattung, das Protokoll, näher erläutert. Anschließend wird der Inhalt des Protokolls besprochen und es werden die wichtigsten Stationen in der Biographie der an der Sitzung teilnehmenden Personen dargestellt. Dazu gehören Graf Stürgkh, Graf Tisza (der eine sehr mutige Position vertrat), Dr. Ritter von Bilinski, Ritter von Krobatin, Freiherr von conrad, von Kailer sowie Protokollführer Graf Hoyos. Den Abschluss bildet eine knappe Einordnung in die eingangs geschilderten historischen Umstände der Zeit der Entstehung des Protokolls.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext und Rahmenbedingungen

2.1 Bündnissysteme und machtpolitische Tendenzen

2.2 Der Weg in die Balkankrise

2.3 Das Attentat von Sarajewo und seine Folgen

3. Analyse der Quelle

3.1 Quellenkritische Einordnung

3.2 Akteure der Ministerratssitzung

3.3 Verlauf und Debatten der Sitzung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Protokoll der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07.07.1914. Ziel ist es, die interne Entscheidungsfindung der Donaumonarchie nach dem Attentat von Sarajewo zu untersuchen und den Prozess aufzuzeigen, der in den Ersten Weltkrieg mündete.

  • Historische Einordnung der europäischen Bündnispolitik vor 1914
  • Biografische Skizzen der an der Ministerratssitzung beteiligten Entscheidungsträger
  • Untersuchung der diplomatischen und militärischen Handlungsoptionen gegenüber Serbien
  • Analyse der Dynamik zwischen innenpolitischer Lage und außenpolitischem Kriegskurs
  • Bewertung des Einflusses des deutschen „Blankoschecks“ auf die österreichische Politik

Auszug aus dem Buch

Die Verhandlung selbst beginnt mit der Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden.

Graf Berchtold informiert die Anwesenden über den Zweck dieser Sitzung, welcher darin bestünde, zu ergründen, wie mit Serbien zu verfahren sei, nachdem dort in Sarajewo der österr. Thronfolger erschossen worden ist. Er stellt in den Raum, dass ein sofortiger Krieg Serbien für immer unschädlich machen könne. Die deutsche Regierung habe ihre Unterstützung mit aller Deutlichkeit zugesagt, Italien und Rumänien noch nicht. Der Vorsitzende gibt zu, ihm sei klar, einen Krieg mit Serbien zu beginnen bedeute eigentlich auch einen Krieg mit Russland anzufangen. Weil er aber in der derzeitigen russ. Politik sowieso eine Gefährdung für die Donaumonarchie sieht und Österreich-Ungarn nicht als schwach dastehen soll, muss man handeln bevor die Gegner es tun. Graf Tisza lenkt an diesem Punkt ein und stimmt seinem Vorredner insoweit zu, dass ein Krieg nicht mehr ausgeschlossen werden könne. Er erachte allerdings diplomatische Aktionen als unabdingbar, da ansonsten eine Anfeindung durch den gesamten Balkan, bis auf das geschwächte Bulgarien, und eine mögliche Missbilligung in fast ganz Europa als Folgen auftreten könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Quellensituation und den historischen Kontext des Attentats von Sarajewo.

2. Historischer Kontext und Rahmenbedingungen: Darstellung der europäischen Allianzen und der machtpolitischen Spannungen auf dem Balkan vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

3. Analyse der Quelle: Detaillierte Untersuchung des Protokolls, Vorstellung der Protagonisten sowie Rekonstruktion der Debatten zur Kriegsschuld und zum weiteren Vorgehen.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der ministeriellen Entscheidungsprozesse und deren Rolle auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg.

Schlüsselwörter

Österreich-Ungarn, Serbien, Ministerratssitzung, 1914, Erster Weltkrieg, Diplomatie, Militär, Bündnispolitik, Graf Berchtold, Graf Tisza, Blankoscheck, Balkankrise, Franz Ferdinand, Quellenanalyse, Kriegsursachen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich der historischen Quellenanalyse eines offiziellen Protokolls der österreichisch-ungarischen Regierung vom 7. Juli 1914.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die diplomatischen und militärischen Beratungen Österreich-Ungarns unmittelbar nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll nachvollzogen werden, wie die politische Führung Österreich-Ungarns die Krise mit Serbien bewertete und welche Faktoren letztlich zur Entscheidung für einen Krieg führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die klassische quellenkritische Methode der Geschichtswissenschaft, kombiniert mit biografischen Analysen der beteiligten Akteure.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Hinführung, eine detaillierte quellenkritische Einordnung des Protokolls sowie die Analyse der Sitzungsdebatten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erster Weltkrieg, Donaumonarchie, Diplomatie, Krisenmanagement und Bündnispolitik.

Warum spielt der deutsche „Blankoscheck“ eine wichtige Rolle in der Sitzung?

Die Zusage Deutschlands wird im Protokoll als wesentliche Rückendeckung für Österreich-Ungarn identifiziert, um die Risiken eines Krieges gegen Serbien und Russland kalkulierbar zu machen.

Welche Position vertrat Graf Tisza im Vergleich zum Vorsitzenden Berchtold?

Während Berchtold auf einen raschen, kraftvollen Schlag gegen Serbien drängte, mahnte Graf Tisza zur Vorsicht und bevorzugte zunächst diplomatische Wege, um internationale Isolation zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Quellenanalyse: Protokoll der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07.07.1914
Université
University of Passau
Cours
Proseminar Neue Geschichte
Note
2,0
Auteur
Tanja Wagner (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
12
N° de catalogue
V123645
ISBN (ebook)
9783640290017
ISBN (Livre)
9783640301645
Langue
allemand
mots-clé
Quellenanalyse Protokoll Sitzung Ministerrats Angelegenheiten Proseminar Neue Geschichte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tanja Wagner (Auteur), 2005, Quellenanalyse: Protokoll der Sitzung des österreichisch-ungarischen Ministerrats für gemeinsame Angelegenheiten vom 07.07.1914, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123645
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Extrait de  12  pages
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